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Ethischer Konsum – wie wir in Zukunft einkaufen werden

In unserer heutigen Gesellschaft ist das Einkaufen sehr einfach geworden. Es gibt fast alles, jederzeit und relativ einfach zu kaufen. Wer nicht in einer Großstadt wohnt, der hat dank Globalisierung zumindest über das Internet Zugriff auf fast jedes Produkt, das man benötigt oder sich wünscht. Im Laden hat man dabei die Möglichkeit, sich zum Produkt beraten zu lassen – viele Online Shops hängen hier noch hinterher, aber sie lassen sich etwas einfallen. Beratung per Chat oder kostenloser Rückversand sind Dinge, die man immer häufiger antrifft. Aber was ist mit der ethischen Seite des Konsums? Dieser wird für uns Verbraucher immer wichtiger, denn in den vergangenen Jahren haben wir immer mehr von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Umweltverschmutzungen bei der Produktion von Konsumgütern gehört. Der ethische Konsum, bei uns oft auch als Nachhaltigkeit bezeichnet, gewinnt bei immer mehr Menschen an Bedeutung.

Das Thema Nachhaltigkeit kam hier in der Gruppe auf, weil ich am Wochenende im Internet auf der Suche nach einer neuen Spülmaschine für unsere Küche war. Leider findet man zu den Maschinen selbst nur selten eine gute Beratung. Positiv überrascht war ich daher, als ich die Seite geschirrspueler-test.eu gefunden habe. Hier war es möglich einen interaktiven Geschirrspüler Test zu machen, um herauszufinden, welches das beste Modell für die eigenen Ansprüche ist, also eine Art aktiver Beratung. Aber, und das ist, was mir besonders gefallen hat, es wurde auch nach Nachhaltigkeit gefragt. So wurde im Laufe des Tests unter anderem aktiv nach umweltrelevanten Verbrauchseigenschaften und Qualitätsmerkmalen gefragt, die die Nachhaltigkeit ins Bewusstsein des Verbrauchers rücken lassen. Vielleicht sollte das noch etwas präzisiert werden, wie z.B. Herstellungsland usw., denn selbst deutsche Markenhersteller lassen nicht nur hier produzieren. Für mich der Schritt in die richtige Richtung, was die Förderung von ethischem Konsum angeht, aber auch noch ausbauwürdig. In jedem Fall war es der Beginn einer interessanten Diskussion.

Wie wird ethischer Konsum definiert?

Wir können bis heute den Begriff „ethischer Konsum“ nicht wirklich definieren. Meist wird von einem „Verbrauch oder Gebrauch von Gütern und Dienstleistungen, die neben der Erfüllung von Bedürfnissen auch die Umwelt schont und sowohl sozialverträglich als auch ökonomisch tragfähig ist“ gesprochen. In Deutschland wird es meist unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“ subsumiert, basierend auf dem 3-Säulen-Modell, welches folgende Faktoren beinhaltet:

1. Ökologischer Faktor

Beim Kauf von Konsumgütern sollte es uns Menschen wichtig sein, dass wir die Natur nicht schädigen, sie also nur soweit beeinträchtigen, wie sie sich selbst wieder regenerieren kann.

2. Ökonomischer Faktor

Es ist wichtig, dass wir die wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Gesellschaft beachten. Die nachfolgenden Generationen sollen aufgrund unseres Konsums keine Einbußen hinnehmen müssen. Man kann also nur dann von einer nachhaltigen Wirtschaft sprechen, wenn sie langfristig und größtenteils unverändert fortgeführt werden kann.

3. Sozialer Faktor

Zu diesem Faktor gehört eine gerechte Bezahlung und ordentliche Arbeitsbedingungen derer, die das Konsumprodukt herstellen. Aber auch eine friedliche Lösung von eventuell auftretenden Konflikten gehört dazu.

Veränderung durch ethischen Konsum

Wir Verbraucher haben es selbst in der Hand, etwas zu verändern und immer mehr Menschen tun das auch. Dabei gilt das nicht nur für uns Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen, deren Kauf von Maschinen und Arbeitsmitteln ein großes Volumen darstellt. Setzen auch sie statt auf günstige Anschaffung auf umweltschonendere Produkte, so kann etwas auf dieser Welt bewirkt werden.

Die Zukunft

Derzeit noch schöner neuer Trend, aber in Zukunft wahrscheinlich völlig normal: die s.g. „Sharing Economy“.

Der Konsum wird sich immer mehr wegbewegen, vom „habenmüssen“ Kauf, zum Teilen von Produkten. Wir sind durch das Konsumieren der heutigen Gesellschaft so überladen, dass viele Kleiderschränke über voll sind, viele Elektrogeräte ungenutzt Zuhause rumliegen und immer häufiger ein Platzproblem besteht. Teilen ist daher die logische Konsequenz und wird inzwischen immer mehr eingesetzt. Carsharing hat sich in den Großstädten schon längst durchgesetzt. Kleiderkreisel und Co folgen, so dass es in unserem Alltag bald ganz normal sein wird nicht mehr Neues, sondern Gebrauchtes zu verwenden. Dieser Trend wird den ethischen Konsum in Zukunft weiter fördern und wenn dieser noch mehr an Bedeutung gewinnt, werden auch weitere Trends folgen, so dass ethischer Konsum im Bewusstsein der Menschen immer mehr verankert sein wird.