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Wie wichtig sind soziale Kontakte für Kinder?

Tagtäglich kann man den Diskussionen rund um das neue Betreuungsgeldgesetz in den Medien folgen. Die einen sprechen über Kosten, die anderen über Sozialkontakte, andere wiederum über Arbeitsplätze. Wie auch immer letztendlich entschieden wird, so steht einzig und allein das Wohl des Kindes im Vordergrund. Als Eltern oder alleinerziehender Elternteil sollte man bei der persönlichen Entscheidung einige Details beachten, wenn es um das Thema Kinderbetreuung und Betreuungsgeld geht.

Vorteile für die Kinderbetreuung im Kindergarten

Mit dem ersten Kindergartentag geht das Kind bereits die ersten Schritte ins Leben. Es beginnt mit den Pflichten, pünktlich aufzustehen und bei Wind und Wetter sich auf den Weg zu machen. So gewöhnt sich das Kind bereits in jüngsten Jahren an einen Rhythmus und die Disziplin, die für die Zukunft eine Notwendigkeit für das Berufsleben darstellt.

Mit der Ankunft im Kindergarten gelten andere Regeln, als die, die wir als Eltern zu Hause anbringen. Somit kann sich das Kind frühzeitig daran gewöhnen, dass es sich dieser Situation anpassen muss. Auch dies ist hilfreich für das spätere Leben, um Benehmen und Akzeptanz in den jeweiligen Lebenssituationen anbringen zu können.

Einer der wichtigsten Aspekte ist der soziale Kontakt, den das Kind im Kindergarten erlernt und pflegt. Dort muss das Kind sich sowohl mit gleichaltrigen als auch mit jüngeren und älteren Kindern auseinandersetzen. Meist sind die Gruppen zusammengesetzt aus den unterschiedlichsten Nationen. So lernen unsere Kinder den Umgang mit eventuellen Sprachschwierigkeiten, ihre Wünsche und Bedürfnisse auf andere Art und Weise darzustellen und die Akzeptanz von ausländischen oder behinderten Mitbürgern.

Zudem wird dem Kind im Kindergarten das Teilen und Miteinander gelehrt, wozu auch der Umgang mit Konflikten ein wichtiges Detail in der Kindererziehung ist. Rücksichtnahme und Verständnis in der Gruppe ist einfacher für die Kinder zu erlernen als zu Hause bei den Eltern oder Geschwistern.

Eine gezielte Vorbereitung auf die Schule erfolgt spätestens ein Jahr vor Schulbeginn. Die Statistik zeigt, dass Kinder, die zuvor den Kindergarten besucht haben, die Eingliederung leichter fällt und sie den Anforderungen bei der Einschulung besser gewachsen sind, als Kinder, die zuvor keine Vorbereitung hatten und keine sozialen Kontakte außerhalb des Wohnbereiches pflegten.

Die Kinderbetreuung zu Hause

Eventuell liegt es jedoch dem Elternteil am Herzen, sein Kind in der häuslichen Umgebung und Gemeinschaft bis zur Einschulung zu betreuen. Mit dem Betreuungsgeld wird den Eltern hierfür eine Möglichkeit gegeben. So weiß man das Kind stets in guten Händen und kann präzise auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen und ihm die ganze Liebe und ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Doch wird dem Kind der soziale Kontakt zu anderen Kindern fehlen. Hier kann man beispielsweise sein Kind in einem Sportverein anmelden, es in Bastelkurse oder zu einer Theatergruppe schicken. So kann das Kind die Vorteile von sozialen Kontakten erlernen und gleichzeitig werden Talente gefördert.

Meinungen sind verschieden

Bei dieser Frage gibt es wahrscheinlich kein schwarz und weiß. Entscheiden muss jeder selbst, am besten zum Wohle des Kindes und nicht aufgrund von Eitelkeiten.