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Der Schulabschluss kann gravierende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Menschen haben

Doktoranden leiden immer mehr unter Angst, Depressionen und Selbstmordgedanken. Die Rate ist erstaunlich hoch.

Stress scheint dabei ein wesentlicher Faktor zu sein. So fühlen sich viele von den Anforderungen gestresst. Oft gibt es intensive Arbeitserwartungen bei geringem Lohn und einem daraus resultierenden Mangel an Schlaf und sozialem Leben. Hinzu kommt die berüchtigte Hierarchie der Wissenschaft, die oft Machtkämpfe und Tribalismus fördert.

Eine neue Studie eines Teams von Harvard-affiliierten Forschern zeigt der Folgen dieser Realitäten auf. So haben Absolventen mit überproportionaler Wahrscheinlichkeit mit Problemen der psychischen Gesundheit zu kämpfen. Ca. 500 Doktoranden der Wirtschaftswissenschaften wurden während der Studie an 8 Elite-Universitäten befragt. 18 Prozent wiesen leichte oder schwere Symptome von Depressionen und Angstzuständen auf. Das ist mehr als das Dreifache des nationalen amerikanischen Durchschnitts. Desweiteren berichtete fast jeder zehnte Student, dass er innerhalb der letzten zwei Wochen an mindestens mehreren Tagen Selbstmordgedanken hatte.

Angst und/oder Depressionen waren vorallem am Ende des Stuiums stark ausgeprägt, während am Anfang nur wenige Studenten darunter litten. Vorallem die Kombination von finanziellem und beruflichem Druck wird von den Absolventen als große Belastung empfunden. Viele fühlen sich isoliert.

Letztlich ist auch noch der akademische Druck selbst. Die Hochschulausbildung basiert auf der Idee, dass viel mehr gearbeitet wird. Produzieren, produzieren, produzieren und mehr leisten müssen als andere. Häufig geschieht dies unter dem Deckmantel der "Professionalisierung".

Das sollte jedoch nicht akzeptiert werden. Solche Probleme werden zu Lasten der Studierenden ausgetragen.

Quelle: Theatlantic