Tag Archive for 'Sozialethik'

CfP Berliner Werkstattgespräch 2017: Krise der Europäischen Union – Herausforderung für die christliche Sozialethik

Das nächste Berliner Werkstattgespräch wird sich vom 20.-22.02.2017 mit der “Krise der Europäischen Union” als Herausforderung für die christliche Sozialethik beschäftigen. Dazu hat die Vorbereitungsgruppe einen Call for Papers veröffentlicht.

Einsendungen werden erbeten zu den Themenschwerpunkten der Tagung

  1. Problemanalyse – was läuft falsch in /mit der Europäischen Union?
  2. Die Rolle der christlichen Kirchen / religiösen Akteure in der EU
  3. Europäisierung und/oder Re-Nationalisierung – sozialethische Aspekte auf politische Entwicklungen (in) der EU
  4. Ideelle Grundlagen für die Zukunft der Europäischen Union
  5. Die globale Verantwortung der EU

Aus den Einsendungen werden Themen ausgewählt für die Workshops im Rahmen der Tagung sowie Beiträge für eine geplante Veröffentlichung.

Einsendeschluss ist der 15. September 2016. Der ausführliche Call mit sämtlichen Informationen findet sich hier.

Ethik und Gesellschaft 1/2015 – Pragmatismus und Sozialethik

Die neueste Ausgabe der ökumenischen Online-Zeitschrift Ethik und Gesellschaft dreht sich um das Thema “Pragmatismus und Sozialethik”.

Sowohl in der praktischen Philosophie als auch in den normativ ausgerichteten Sozialwissenschaften und in der theologischen Sozialethik ist seit Jahren eine verstärkte Bezugnahme auf den klassischen amerikanischen Pragmatismus – und seine neopragmatistischen Weiterentwicklungen – zu beobachten.

Obwohl es sich beim Pragmatismus um ein heterogenes Phänomen handelt, lassen sich doch einige zentrale Motive der aktuellen Pragmatismus-Rezeption identifizieren, die in diesem Heft aufgegriffen, profiliert und für die Sozialethik fruchtbar gemacht werden sollen. Dabei geht es nicht nur um den Primat des Sozialen vor dem Individuellen, sondern auch um das Problem der Handlungsfreiheit und die Fragen nach der Begründungsfähigkeit und dem Geltungsanspruch moralischer Überzeugungen.  Nicht zuletzt geht es dabei auch um die Frage, wie sich pragmatistische Motive und Einsichten für die Profilierung heutiger Entwürfe und Diskurse einer Wirtschafts- und Sozialethik fruchtbar machen lassen.

Die Aufsätze der aktuellen Ausgabe finden sich hier.

“Wozu ist das Böse gut?”

Wie in den vergangenen Jahren vergibt das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (fiph) auch 2015 wieder einen mit insgesamt  6000 Euro dotierten internationalen Wissenschaftlichen Preis. Die diesjährige Preisfrage lautet “Wozu ist das Böse gut?”.

[D]ie Preisfrage 2015 zielt darauf, die Rede vom Bösen zu befragen. Es sollen die Voraussetzungen der Rede vom Bösen offengelegt werden, und zwar in verschiedenen zwischenmenschlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Kontexten.

Bis 31. März 2015 können bislang unveröffentlichte thematisch einschlägige philosophische Essays in deutscher oder englischer Sprache mit einer Länge von max. 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) am fiph eingereicht werden.

Nähere Informationen zu Fragestellung und Konditionen finden sich hier.

 

Veröffentlichung: armgemacht – ausgebeutet – ausgegrenzt?

Cover_10640-2_Forum_Sozialethik_14

Blanc, Julia/Brinkschmidt, Maria/Krauß, Christoph/Reichert, Wolf-Gero (Hgg.): armgemacht – ausgebeutet – ausgegrenzt? Die “Option für die Armen” und ihre Bedeutung für die Christlich Sozialethik (= Forum Sozialethik 14), Münster: Aschendorff 2014.

19,80 Euro

ISBN: 978-3-402-10640-2

Rund ein Jahre nach der Tagung des Forum Sozialethik “Was tun (wir – mit den – für) die Armen? Die Bedeutung der Option für die Armen in der Sozialethik” kann sich das Herausgeberteam über die daraus hervorgegangene Veröffentlichung freuen.

Die biblische „Option für die Armen“ bildet eine zentrale Leitperspektive christlich profilierter Sozialethik. Sie fordert dazu auf, ethische Problemlagen aus Sicht derer zu betrachten, die „arm“ sind bzw. „arm gemacht“ werden. Die „Option für die Armen“ wurde von der lateinamerikanischen Ortskirche wieder-entdeckt, von Papst Johannes Paul II. in die gesamtkirchliche Sozialverkündigung (Sollicitudo Rei Socialis) integriert und aktuell von Papst Franziskus mit seinem Leitwort „einer armen Kirche für die Armen“ (Evangelii Gaudium) erneut in den Blickpunkt gerückt: Es ist ein Appell an die Christliche Sozialethik bzw. die Theologie insgesamt, an die Institution Kirche und nicht zuletzt an Christinnen und Christen vor Ort, einen Perspektivenwechsel zu vollziehen und entsprechendes Engagement zu zeigen.

Zu bestellen ist der Band  über die Seite des Aschendorff Verlags.

EthikJournal 1/2014

Vor kurzem ist die insgesamt dritte Ausgabe der noch jungen Online Zeitschrift für Ethik und Soziale PraxisEthikJournal – mit dem Thema Zur ethischen Kritik professioneller Deutungs- und Wahrnehmungsmuster sozialer Probleme” erschienen.

Die hier gewählten Zugänge zu einer ethischen Kritik professioneller Deutungs- und Wahrnehmungsmuster sozialer Probleme könnten unterschiedlicher nicht sein. Sabine Schäper (Münster) hält fest, dass Fragen der Kategorisierung immer auch Machtfragen sind. Mithilfe der Machtanalytik Michel Foucaults werden von Sabine Schäper Formen der Bemächtigung dechiffriert.

Carolin Neubert (Jena) hingegen rekonstruiert in ihrem Beitrag Orte ritueller Praxen in einem Praxisfeld der Sozialen Arbeit: einem Jugendamt.

Der Fallkommentar von Florian Kiuppis (Lillehammer/Atlanta) verdeutlicht eben jene Spannung zwischen der – einer bestimmten Logik von Deutungsmustern und Modellen folgenden und daher immer subjektiv verfassten – Beschreibung eines Einzelfalls und dessen (ethischer) Reflexion und Bewertung am Beispiel des Instruments der Fallbeschreibung und Kommentierung.

Direkt zur aktuellen Ausgabe geht es hier.

Internetforum zur Ökumenischen Sozialinitiative

Der Rat der EKD und die DBK haben am 28. Februar 2014 die neue Ökumenische Sozialinitiative mit dem Titel „Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft“ vorgestellt. Beide Kirchen stellen auf der Grundlage des gemeinsamen Wortes „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“ (1997) und im Blick auf aktuelle Herausforderungen 10 Thesen zur Diskussion. Ihnen vorangestellt ist die Leitfrage: Wie können unter veränderten sozialen Verhältnissen die Werte der Menschlichkeit und Gerechtigkeit im Blick behalten werden?

Auf der offiziellen Website der Initiative ist ein offenes Diskussionsforum eingerichtet, in dem das gesamte Dokument oder einzelne Kapitel mit kurzen Kommentaren oder grundsätzlichen Stellungnahmen versehen werden können. Auf einem Kongress am 18. Juni 2014 in Berlin werden Politiker, Fachleuten und kirchliche Verbänden, den Inhalt der Ökumenischen Sozialinitiative diskutieren. Sowohl die Auswertung der Kommentierungen im Internet als auch die Beiträge des Kongresses werden in einer Buchveröffentlichung zusammengestellt.

JCSW 54/2013 – “Demokratie”

Das neue Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften hat den thematischen Schwerpunkt “Demokratie”. Der Band ist dem Münsteraner Sozialethiker und Soziologen Karl Gabriel zum 70. Geburtstag gewidmet.

Aktuell wird unter dem Schlagwort „Postdemokratie“ eine gesellschaftskritische Perspektive diskutiert, die trotz des weltweiten formalen Erfolgs demokratischer Regierungsformen eine Krise des demokratischen Ethos wie der demokratischen Institutionen anzeigt. In dem vorliegenden Band wird an diese Diskussion aus christlich-sozialethischer Perspektive angeknüpft. Die Texte präsentieren Möglichkeiten, in dieser „postdemokratischen“ Situation die Kriterien der gerechten Beteiligung und der Persongerechtigkeit christlich-sozialethisch ins Spiel zu bringen, also neu und aus der Perspektive der christlichen Sozialethik über eine menschengerechte Demokratie nachzudenken.

Weitere Forschungsbeiträge befassen sich mit geschlechtergerechter Arbeitsteilung, politischer Wirtschaftsethik und der Zukunft des Sozialstaats. Berichtet wird über Tagungen in Berlin, Schwerte, Heppenheim und über die theologisch-ethische Netzwerkbildung in Europa.

Erstmals erscheint in diesem Band die Rubrik “Forschungsbeiträge zur Sozialethik – Online-Supplement”. In dieser werden in der Online-Ausgabe des Jahrbuches Beiträge publiziert, die nicht für die Print-Ausgabe berücksichtigt werden konnten. Auch diese Beiträge werden einem anonymen Peer-Review-Verfahren unterzogen.

Der Band kann über den Buchhandel (ISBN 978-3-402-10986-1 , Aschendorff Verlag) oder direkt beim Verlag für 38,00 Euro bezogen werden. Die Texte werden zwölf Monate nach Veröffentlichung frei online abrufbar sein (ab 1.1.2015).

Inhaltsverzeichnis

Continue reading ‘JCSW 54/2013 – “Demokratie”’

Tagung: Bioethik in interreligiöser Perspektive

Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart veranstaltet gemeinsam mit dem Katholischen Akademischen Ausländerdienst (KAAD) vom 11. bis 14.12.2013 eine Tagung zum Thema “Bioethik in interreligiöser Perspektive”.

Zielgruppe der Tagung sind NachwuchswissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen und mit unterschiedlicher religiöser Zugehörigkeit, die in diesem Bereich arbeiten bzw. daran vertieftes Interesse haben.

Nähere Informationen, das konkrete Tagungsprogramm sowie Anmeldungsmodalitäten finden sich hier.

Einladung zum Forum Sozialethik 2013

Auch in diesem Jahr ergeht wieder herzliche Einladung zur Jahrestagung des Forum Sozialethik, die vom 04. bis 06. September 2013 unter dem Thema “Was tun (wir – mit den – für) die Armen? Die Bedeutung der Option für die Armen in der Sozialethik” in der Katholischen Akademie Schwerte stattfindet.

Christliche Sozialethik ist, aus sich selbst heraus, keine neutrale wissenschaftliche Disziplin. Mit der Option für die Armen trifft sie eine grundlegende Vorentscheidung, die sie auf eine bestimmte Parteinahme verpflichtet. Gefordert ist, sozialethische Fragen immer auch und vorrangig aus der Perspektive derjenigen zu betrachten, die „arm“ sind. Einige Interpreten fordern gar, dass dazu der „Ort der Armen“ einzunehmen ist. Das diesjährige Forum Sozialethik stellt die Konsequenzen dieser Option zur Diskussion:

  • Inwiefern bedingt sie die sozialethische Forschung?
  • Was bedeutet „arm“ im wissenschaftlichen Diskurs der Theologie und den Sozialwissenschaften?
  • Wie prägt sie die politisch-soziale Praxis der Kirche?

Das Vorbereitungsteam und das Sozialinstitut KOMMENDE Dortmund laden herzlich ein und freuen sich auf einen anregenden wissenschaftlichen Austausch.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung auf der Tagungswebsite.

CfP: Medien, Ethik und Geschlecht

Die Jahrestagung 2014 des Netzwerks Medienethik am 13./14.02.2014 in München steht unter dem Thema “Medien, Ethik und Geschlecht”.

In diesem Rahmen geht es um Gerechtigkeit und Vielfalt in der Medienwelt. Der Bogen spannt sich von praktischen Fragen etwa der Beteiligung von Frauen an der Medienproduktion bis hin zu theoretischen Überlegungen zur Verbindung von  feministischer Ethik und Medienethik.

Das Vorbereitungsteam lädt herzlich ein zur Beteiligung am entsprechenden Call for Papers (geöffnet bis zum 15.10.2013). Nähere Informationen gibt es auf der Tagungswebsite.

Neue Buchreihe des ICS Münster

Ab diesem Frühjahr wird am Institut für Christliche Sozialwissenschaften (ICS) Münster die neue Buchreihe “Gesellschaft – Ethik – Religion. Schriften des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften. Neue Folge (GER)” herausgegeben.

Die Reihe erscheint im Schöningh-Verlag und setzt unter neuem Namen die traditionsreichen “Schriften des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften” fort. Damit soll ein neuer Rahmen für Tagungsbände, herausragende Qualifikationsschriften und Monographien aus dem Bereich der Christlichen Sozialethik / Sozialwissenschaften bereitgestellt werden.

In der Perspektive der Sozialethik und ihrer Bezugswissenschaften sollen ethisch herausfordernde Fragen der modernen Gesellschaft fachlich kompetent und multidisziplinär bearbeitet werden: Das Spektrum konkreter sozialwissenschaftlicher und sozialphilosophischer Problemstellungen reicht dabei von Nachhaltigkeit im Umgang mit natürlichen Lebensgrundlagen über drängende Gerechtigkeitsherausforderungen bis hin zu Wertekommunikation unter den Bedingungen weltanschaulicher Pluralität. Ebenso können Beiträge zur sozialethischen Grundlagenforschung – Paradigmen ethischer Argumentation, Quellen, Begründungsmuster und Gesprächsfähigkeit religiös gebundener und säkularer Ethik – Aufnahme in die neue Reihe finden.

Als erster Band erschien vor wenigen Wochen die Dokumentation der Tagung zum 60jährigen Bestehen des ICS im Oktober 2011 unter dem Titel:

Heimbach-Steins-Marianne (Hg.): Ressourcen – Lebensqualität – Sinn. Gerechtigkeit für die Zukunft denken, Paderborn 2013.

Der Reihenflyer mit weiteren in Planung befindlichen Bänden findet sich hier.

Tagung: Pragmatismus und/oder Theorie sozialer Praktiken?

Das Erfurter Max-Weber-Kolleg veranstaltet am 24./25. Mai eine Tagung zu “Pragmatismus und/oder Theorie sozialer Praktiken? Potentiale einer Theoriedifferenz”.

(Sozial)ethische Theorien und Überlegungen sehen sich häufig dem Vorwurf ausgesetzt, zu sehr von der Annahme eines rationalen Handlungsakteurs auszugehen. In Bereich der Soziologie wird dieser Problematik u.a. mit der Diskussion um “soziale Praktiken” begegnet.

Sie rückt das Moment des nichtreflektierten Handelns in den Vordergrund; die Körperlichkeit des Handelns; die Rolle der Dingwelt in Prozessen sozialer Ordnungsbildung. Damit zielt sie darauf, die handelnden ‚Subjekte‘ ihrerseits als soziale Produkte zu begreifen.

Die Tagung will diese Konzeption nun mit pragmatischen Denktraditionen zusammenbringen und fragen:

Welche Potentiale und welche Grenzen der pragmatistischen Perspektive zeigen sich, wenn man sie mit der Debatte über ‚soziale Praktiken‘ konfrontiert? Bieten diese Perspektiven Konzepte an, die einander ergänzen und sich verbinden lassen? Gibt es bereits Ansätze einer geglückten Verbindung? Wo handelt es sich um unvereinbare Theorieoptionen, deren Kenntnis aber zur Schärfung der Konzepte und zur Klärung der möglichen Theoriestrategien beiträgt?
Der Flyer der Tagung mit Programm und Anmeldungsmöglichkeiten findet sich hier.

 

Sozialethische Gespräche 2013

Am 14. und 15. Juni finden die diesjährigen Sozialethischen Gespräche der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach statt.

Unter dem Titel “Was hält Europa zusammen?” soll sich der Frage angenähert werden, welche kulturellen Grundlagen Europa bestimmen und welchen Beitrag eine Christliche Sozialethik zu dieser Thematik leisten kann.

Details zu Programm, Anmeldung und organisatorischen Fragen finden sich hier.

Neuer Blog: Philosophie indebate

Auch das Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover beteiligt sich als katholische Institution seit einigen Wochen mit einem Blog an den philosophischen Debatten im digitalen Raum. Die Initiatoren “möchten damit zum gemeinsamen Philosophieren einladen” und freuen sich auf Kommentare, Anregungen und Kritik.

Der Blog findet sich unter www.philosophie-indebate.de.

Neue Online-Projekte: EthikDiskurs und EthikJournal

Das Berliner Institut für christliche Ethik und Politik (ICEP) hat im Laufe der letzten Wochen zwei interessante, eng miteinander verzahnte Online-Projekte gestartet.

EthikDiskurs versteht sich als Online-Portal für Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen. Es richtet sich v.a. an Fachpersonen aus der Praxis, Lehrende und Studierende der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik, der Altenpflege und angrenzender sozialer und therapeutischer Professionen. Das Portal unterstützt den fachlichen Austausch über ethische Fragen der sozialprofessionellen Praxis und fördert den Transfer und die Weiterentwicklung von institutionalisierten Methoden ethischer Reflexion z.B. der ethischen Fallberatung.

Konkret bietet das Portal acht “Einstiege”:

  • eine Onlinebibliografie mit Zeitschriftenartikeln und Grauer Literatur,
  • Fallkommentare,
  • Good-Practice Beispiele,
  • ein Facharbeitenarchiv,
  • ein Forschungsprojektarchiv,
  • themenspezifisches Hintergrundmaterial (Studien, Stellungnahmen, Leitfäden, Arbeitsmaterialien, Audio- und Videodateien),
  • hilfreiche AnsprechpartnerInnen und
  • Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen und Fortbildungen.

 

EthikJournal ist eine neue Online-Zeitschrift für Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen.

Mit theoretischen Grundlagentexten und handlungsorientierten Beiträgen möchte das Journal zu einem lebendigen Diskurs über ethische Fragen und normative Grundlagen sozialer Professionen beitragen.

Die Erstausgabe ist seit 15. April 2013 online und greift in fünf Beiträgen das Thema “Legitimation(en) sozialprofessionellen Handelns” auf:

  • Elisabeth Conradi (Stuttgart): Ethik im Kontext sozialer Arbeit
  • Susanne Dungs (Feldkirchen in Kärnten): Die Legitimität “aufheben”. Zum Problem der normativen Begründung sozialprofessionellen Handelns
  • Andreas Lob-Hüdepohl (Berlin): “People first”. Die Mandatsfrage sozialer Professionen aus moralphilosophischer Sicht
  • Wolfgang Maaser (Bochum): Sozialarbeiterische Profession im Spannungsfeld von normativem Selbstverständnis und sozialstaatlicher Beauftragung
  • Michael Opielka (Jena/Berlin): Sozialethische und sozialpolitische Perspektiven