Tag Archive for 'Religion'

CfP Salzburg Conference in Interdisciplinary Poverty Research

Der Centre for Ethics and Poverty Research an der Universität Salzburg veranstaltet am 21./22. September 2017 eine Konferenz mit dem Schwerpunktthema “Religion and Poverty”.

Hierzu wurde nun ein Call for Papers veröffentlicht, der evtl. auch für Sozialethiker und Sozialethikerinnen interessant sein könnte. Einsendeschluss ist der 31. März 2017. Nähere Informationen zur Tagung auf der Tagungshomepage.

Tagung: “Flucht, Religion und Integration – Interreligiöse Impulse”

Das Jakobushaus in Goslar, die Akademie des Bistums Hildesheim lädt am 15./16. Oktober 2016 zu einer  Tagung “Flucht, Religion und Integration – Interreligiöse Impulse” ein.

Ziel dieser Tagung ist es, den Zusammenhang Flucht – Religion – Integration genauer zu beleuchten und auch zu hinterfragen, ob Religion darin tatsächlich eine relevante Größe ist, oder ob nicht noch andere Faktoren (politische, kulturelle, wirtschaftliche o.ä.) eine bedeutende Rolle spielen. Zu diesem Thema diskutieren Wissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Bereichen – Theologie, Religionswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Islamwissenschaft, Sozialwissenschaft etc. Gleichzeitig erfolgt eine Rückschau auf die Flüchtlingshilfe der vergangenen Jahre durch Berichte aus der Praxis: Wie sichtbar (und wichtig) ist Religion bei der Flüchtlingshilfe in Moscheevereinen und kirchlichen Einrichtungen? Und was kann interreligiöser Austausch bei der Integration der Geflüchteten leisten?

Referent_innen sind u. a.  Prof. Dr. Micha Brumlik (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main und Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg), Dr. Hans-Jürgen Marcus (Diözesan-Caritasdirektor Hildesheim), Prof. Dr. Alexander-Kenneth Nagel (Georg-August-Universität Göttingen), Pater Frido Pflüger SJ (Direktor Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Berlin), Prof. Dr. Riem Spielhaus (Georg-August-Universität Göttingen und Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig) sowie Vertreter_innen der Flüchtlings- und Integrationshilfe der Stadt Goslar.

Mehr Informationen sowie das Programm befinden sich auf der Tagungshomepage.

CfP: Religiöse Pluralisierung – gesellschaftliche Polarisierung – politische Desintegration

Die Deutsche Sektion der Europäischen Gesellschaft für katholische Theologie lädt vom 3.-5. November 2016 nach Stuttgart-Hohenheim zu einer Fachtagung mit dem Thema “Religiöse Pluralisierung – gesellschaftliche Polarisierung – politische Desintegration. Die Krise Europas als Herausforderung für die Theologie”.

Die europäischen Gesellschaften durchlaufen derzeit einen tiefgreifenden Wandel, der die Integration Europas selbst in Frage stellt: Im europäischen Haus zeigen sich tiefe Risse. Die Dramatik der Krisen erstreckt sich von den Anschlägen von Paris und Brüssel, der Finanzkrise und dem drohenden „Brexit “, über das Erstarken euroskeptischer und nationalistischer Strömungen, die Bedrohung durch den islamistischen Terror und den Anstieg islamophober Stereotypen, bis hin zur Flüchtlingskrise, zur globalen Migration und zur damit verbundene religiösen und kulturellen Pluralisierung. Die Debatten um die „Seele Europas“, um eine europäische Verfassung und um den Stellenwert des religiösen, kulturellen Erbes gerade mit Blick auf den Islam haben deutlich gemacht, dass mit der politischen auch die religiöse Dimension an Bedeutung gewinnt. Damit geht es um Themen, die in den Kernbereich theologischer Arbeit hineinreichen, die öffentliche Positionierung, theologische Aufklärung und interreligiösen Dialog fordern.

Die Tagung will einen neuen Diskurs um die Zukunft Europas und den Beitrag der Theologie(n) eröffnen. In diesem Rahmen richtet sich dieser Call for Papers ausdrücklich auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Der ausführliche Call for Papers findet sich hier. Abstracts können bis zum 1. August 2016 eingeschickt werden.

CfP Societas Ethica 2016: Ethics and Law

Die Jahrestagung der Societas Ethica (Europäische Forschungsgesellschaft für Ethik) findet in diesem Jahr vom 18.-21. August in Deutschland, genauer in Bad Boll bei Stuttgart, statt.

Im Zentrum steht das Thema “Ethics and Law”. In mehreren Konferenzteilen soll es schwerpunktmäßig um folgenden Aspekte gehen:

  • Ethics, justice, and the law (i.e., normative justification of law)
  • Moral cultures and the law
  • The role of morality in positive Law
  • Conflicts between ethics and laws (death penalty, solitary confinement, refugee detention, ‘emergency law’)
  • Ethical and legal analysis of reconciliation and reparations
  • Human rights
  • The Implementation of the Paris Agreement: the challenge of climate change
  • Rights of Refugees (UN Refugee Treaty, and the Geneva Convention)
  • Asylum law, border control, identification measures, and ethics
  • National sovereignty, global governance, and international law
  • Religion, theology, and the law (religious freedom, secular and religious law, etc)

Daneben gibt es auch noch einen “Open Channel” für PhD-Studenten.

Der komplette Call findet sich hier. Paper für einen Vortrag können bis 31. März 2016 eingereicht werden.

Communicatio Socialis 3/2015: Werbung, Ethik & Religion

cover_issue_85_de_DEDie medienethische Zeitschrift Communicatio Socialis widmet dem Thema Werbung & Ethik den Schwerpunkt der neu erschienenen Ausgabe. Die ethischen Probleme rund um Werbung sind ebenso alt wie aktuell, ebenso offensichtlich wie tiefgründig, ebenso detailorientiert wie grundsätzlich. Neue Werbeformen im Internet sortieren die Situation neu.

Im ersten Beitrag illustriert Guido Zurstiege ethische Probleme der Werbung in Zeiten des medialen Wandels. Er zeigt auf, dass es einen Mangel an ethischen Diskussionen über Produzent_innen, Rezipient_innen und Mediensysteme gibt, während mediale Werbeinhalte ethische Diskussionen dominieren. Der Text kann kostenlos abgerufen werden.

Nina Köberer stellt das Phänomen der „Haul-Videos“ auf Youtube ins Zentrum ihrer Betrachtung und verweist auf verschiedene ethische Probleme, wenn Teenager Produkte vor der Kamera präsentieren, sich selbst inszenieren und scheinbar authentisch Marken bewerben. Mit religiösen Motiven in der Werbung befassen sich Irene Raster und Alexander Godulla. Ihr Beitrag fußt auf einer quantitativen Inhaltsanalyse von Werbeanzeigen in „Der Spiegel“ aus den Jahren 2009 bis 2013. Die Autor_innen illustrieren substanzielle wie funktionale religiöse Werbemotive, deren Verteilung auf Branchen und zeigen eine signifikante Abnahme religiöser Werbemotive.

Logo-Grundbegriffe-300x102Mit dem neuen Heft beginnt Communicatio Socialis außerdem die neue Serie „Grundbegriffe der Kommunikations- und Medienethik“ (http://grundbegriffe.communicatio-socialis.de/). Ziel ist es, für die Aus‐ und Weiterbildung von Studierenden, Kommunikations-und Medienparktiker_innen, aber auch für die gesellschaftliche Diskussion, eine grundbegriffliche Orientierung anzubieten. Den Auftakt der definitorisch und diskursiv angelegten Reihe macht Alexander Filipović mit „Moral und Ethik“.

Tagung: Die Welt ist nur nach vorwärts interessant.

Am 29. und 30. August 2015 bietet die Thomas-Morus-Akademie Bensberg eine Sommerakademie mit dem Titel “Die Welt ist nur nach vorwärts interessant. Optionen für eine Theologie von morgen” an.

Das Angebot richtet sich insbesondere an angehende Theologiestudierende sowie Theologeninnen und Theologen in weiteren Qualifizierungsphasen. Zusammen mit Prof. Jürgen Bründl (Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Dogmatik in Bamberg) sollen Texte zum Thema aus Gaudium et Spes und Evangelii gaudium, von Walter Benjamin und Elmar Klinger vorgestellt und diskutiert werden.

Ausführliche Informationen sowie das Programm finden sich auf dem Flyer.

Tagung: Religiöse Einflüsse auf Wirtschaftsordnungen

Religiöse Einflüsse auf Wirtschaftsordnungen in der Zwischen- und Nachkriegszeit stehen im Mittelpunkt einer Tagung des Exzellenzclusters Religion und Politik an der Universität Münster am 06. und 07.02.2014.

Die Zwischen- und Nachkriegszeit in Deutschland war von politischen Umbrüchen geprägt. Mit den verschiedenen politischen Modellen einher gingen auch unterschiedliche Vorstellungen über die Organisation der Wirtschaft. Letztendlich durchgesetzt hat sich mit der Sozialen Marktwirtschaft eine Wirtschaftsordnung, die – obgleich von Müller-Armack erst nach dem zweiten Weltkrieg so benannt – auf Konzepten und Überlegungen aus der Zwischenkriegszeit fußt. Neben dem Ordoliberalismus sind hier vor allem die verschiedenen ethischen Strömungen der christlichen Kirchen, also die Katholische Soziallehre und die Evangelische Sozialethik, zu nennen […] Auf der Tagung soll in einem interdisziplinären Rahmen der Frage nachgegangen werden, wo und wie sich ebenjene religiösen Einflüsse bemerkbar machten.

Die Tagung hat explizit auch einen sozialethischen Schwerpunkt. Nähere Informationen gibt es hier.

Tagung: Religion findet Stadt!

Am 9. Dezember findet im Paul-Gerhard-Stift in Berlin die TagungReligion findet Stadt! Herausforderungen und Potentiale von Religionsgemeinschaften in der säkularen Gesellschaft” statt.

Die Fachtagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Paul-Gerhardt-Stifts, des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik (ICEP) und der Die Wille gGmbH. Sie soll Anlass bieten, nach dem Anspruch zu fragen, den öffentliche Institutionen an Religionen und Religionsgemeinschaften stellen. Daran schließen sich folgende Fragen an: Welche Bedeutung haben Religionsgemeinschaften in der Mitgestaltung des öffentlichen Lebens tatsächlich? In welcher Weise können und sollen Religionsgemeinschaften Verantwortung für gesellschaftspolitische Entwicklungen übernehmen?

Die Veranstalter freuen sich über die Beteiligung von Dr. h.c. André Schmitz (Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten), Professor Dr. Micha Brumlik, Professor Dr. Rauf Ceylan und Professor Dr. Ottmar Fuchs. Zugesagt haben außerdem Dr. Christian Hanke (Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte) sowie Experten und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Praxisfeldern.

Der erste Teil der Fachtagung wird strukturiert durch Impulsvorträge mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema „Vielfalt der Religionen in der Stadtgesellschaft“. Am Nachmittag wird der Fokus in verschiedenen Foren auf die Rolle der Religionsgemeinschaften, etwa im Rahmen der Stadtteilentwicklung, gelegt.

Anmeldungen sind bis 8. November 2013 unter Tagung.RfS@diewille.de möglich. Das aktuelles Programm ist hier abrufbar.

Ethik und Religion

Falls jemand noch Ideen für die Gestaltung der nächsten Woche braucht oder zufällig in Berlin ist, der sei auf zwei interessante Vorträge an der Katholischen Akademie Berlin hingewiesen:

Braucht die Zivilgesellschaft Religion?

Interessanter Beitrag des evangelischen Sozialethikers und Landesbischofs von Bayern Heinrich Bedford-Strohm zum Thema “Braucht die Zivilgesellschaft die Kirche?” am Jahresempfang der Evangelischen Akademie in Tutzing:

Braucht die Zivilgesellschaft die Kirche? (vollständiges Redemanuskript)

Das Stichwort vom ethischen Grundkonsens, auf den Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angewiesen sind, markiert einen wichtigen Grund dafür, dass die Frage, ob die Zivilgesellschaft die Kirche braucht, mit einem klaren Ja zu beantworten ist. In einer Gesellschaft jedenfalls, in der nach wie vor zwei Drittel der Menschen Mitglieder der Kirchen sind, kann sich ein solcher Grundkonsens nicht bilden, ohne dass die sozialethischen Orientierungen der christlichen Überlieferung mit einbezogen werden. Und das ist nicht nur eine quantitative Frage. Es ist auch eine Frage nach der Nachhaltigkeit der Einwanderung der ethischen Grundorientierungen in die Herzen der Menschen. Ethische Orientierung ist nicht allein, vielleicht noch nicht einmal vorrangig eine Frage des Wissens. Sie ist eine Frage der existentiellen Aneignung. Und dabei entwickelt Religion nach wie vor eine besondere Kraft.

Tagung: Pragmatism and the theory of religion

Das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien in Erfurt veranstaltet vom 16. – 18. 02.2012 eine Tagung mit dem Titel “Pragmatism and the theory of religion”.

Die Philosphie des Pragmatismus […] entstand um 1870 nicht aus Säkularisierungsmotiven, sondern aus der Frage heraus, wie nach der Erschütterung traditioneller Gewissheiten durch Erkenntnisse der Experimentellen Psychologie, der religionsgeschichtlichen Forschung und des Darwinismus eine neue  Begründung für einen modernitätsfähigen religiösen Glauben geleistet werden könne. Die geplante Tagung widmet sich dem Religionsdenken der Hauptvertreter des amerikanischen Pragmatismus.

Nähere Informationen sowie das Programm der Tagung finden sich hier.

Fulbright American Studies Institute 2012

Vom 16. bis 30. September 2012 veranstaltet die deutsch-amerikanische Fulbright Kommission das American Studies Institute als interdisziplinäre Fortbildungsmöglichkeit für Doktoranden und Postdoktoranden. Hierfür wird die Fulbright-Kommission bis zu 15 Stipendien (Reise- und Aufenthaltskosten sowie Programmkosten) bereitstellen.

Das Thema des American Studies Institute 2012 lautet “Contested Visions: The United States in 2012″ und wird in Zusammenarbeit mit der San Francisco State University in San Francisco, Kalifornien, organisiert und durchgeführt.

Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen für das American Studies Institute 2012 finden sich hier.

Theologie und Soziologie: Eine Tagung in Loccum

Kurzer Hinweis auf eine Tagung (2. bis 4. September) der Evangelischen Akademie Loccum und des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD über das Verhältnis von Soziologie und Theologie in der Zeit nach 1945. Die Tagung läuft unter dem Titel: “Gott oder Gesellschaft? Im Spannungsfeld von Theologie und Soziologie”. Weitere Informationen hier.

Religionspolitik als Thema der Sozialethik?!

relpolDas relative Gleichgewicht, das sich zwischen Staat und Religionsgemeinschaften in den Jahrzehnten nach 1945 im westlichen Teil Deutschlands ausgeprägt hatte, weicht gegenwärtig einer neuen Unsicherheit im Umgang mit Religion. Die rechtlichen Debatten um „Staatskirchenrecht oder Religionsverfassungsrecht“ sind ein Ausdruck davon, aber auch die vermehrten Zitate eines christlich-jüdischen Erbes deutscher Kultur. Weithin offen ist jedoch, nach welchen sozialethischen Kriterien die erforderliche Verständigung zu Rolle und Spielraum von Religion in Staat, Recht und Gesellschaft erfolgen soll.

Diese Frage soll in einem Expertengespräch des Exzellenzclusters “Religion und Politik” an der Universität Münster Ende Februar diskutiert werden (siehe Flyer). Verantwortet und vorbereitet wird die Veranstaltung von Marianne Heimbach-Steins und Daniel Bogner. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaften und Politik zu verstärken. Von der Veranstaltung sollen aber auch Impulse für die sozialethische Bearbeitung religionspolitischer Fragen ausgehen.

Es handelt sich um eine Einladungstagung im kleinen Kreis. Wer sich einschlägig mit der Thematik befasst hat und Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei Daniel Bogner melden: daniel.bogner@uni-muenster.de.

Call for Papers: Contesting Religious Identities

I should like to refer to the international conference “Contesting Religious Identities” that will be held at Utrecht University (the Netherlands) on October 13th-15th, 2010. The conference is organized by the Research Institute for Theology and Religion (INTEGON) of the Department of Religious Studies and Theology of Utrecht University.

Information concerning the conference can be found at the conference website. There is also a Call for Papers that can be found here.

[via Email von C. Baumgartner]