Tag Archive for 'Politik'

Braucht die Zivilgesellschaft Religion?

Interessanter Beitrag des evangelischen Sozialethikers und Landesbischofs von Bayern Heinrich Bedford-Strohm zum Thema “Braucht die Zivilgesellschaft die Kirche?” am Jahresempfang der Evangelischen Akademie in Tutzing:

Braucht die Zivilgesellschaft die Kirche? (vollständiges Redemanuskript)

Das Stichwort vom ethischen Grundkonsens, auf den Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angewiesen sind, markiert einen wichtigen Grund dafür, dass die Frage, ob die Zivilgesellschaft die Kirche braucht, mit einem klaren Ja zu beantworten ist. In einer Gesellschaft jedenfalls, in der nach wie vor zwei Drittel der Menschen Mitglieder der Kirchen sind, kann sich ein solcher Grundkonsens nicht bilden, ohne dass die sozialethischen Orientierungen der christlichen Überlieferung mit einbezogen werden. Und das ist nicht nur eine quantitative Frage. Es ist auch eine Frage nach der Nachhaltigkeit der Einwanderung der ethischen Grundorientierungen in die Herzen der Menschen. Ethische Orientierung ist nicht allein, vielleicht noch nicht einmal vorrangig eine Frage des Wissens. Sie ist eine Frage der existentiellen Aneignung. Und dabei entwickelt Religion nach wie vor eine besondere Kraft.

Fulbright American Studies Institute 2012

Vom 16. bis 30. September 2012 veranstaltet die deutsch-amerikanische Fulbright Kommission das American Studies Institute als interdisziplinäre Fortbildungsmöglichkeit für Doktoranden und Postdoktoranden. Hierfür wird die Fulbright-Kommission bis zu 15 Stipendien (Reise- und Aufenthaltskosten sowie Programmkosten) bereitstellen.

Das Thema des American Studies Institute 2012 lautet “Contested Visions: The United States in 2012″ und wird in Zusammenarbeit mit der San Francisco State University in San Francisco, Kalifornien, organisiert und durchgeführt.

Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen für das American Studies Institute 2012 finden sich hier.

Christ sein heißt politisch sein

Am 25. Dezember 2012 wäre der ehemalige Mainzer Bischof und Wegbereiter einer lehramtlichen Sozialverkündigung Wilhelm Emmanuel von Ketteler 200 Jahre alt geworden.

Anlass genug für den Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, sich in einem vor Kurzem im Herder-Verlag erschienen Buch mit diesem Vordenker christlicher Weltverantwortung zu beschäftigen und seine bleibende Bedeutung herauszuarbeiten:

Marx, Reinhard: Christ sein heißt politisch sein. Wilhelm Emmanuel von Ketteler für heute gelesen, Verlag Herder: Freiburg 2011, 140 Seiten, 14,95 Euro.

Aus diesem Anlass hat Kardinal Marx nun der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) ein Interview gegeben, in dem er ausgehend von seinem Buchtitel eine zentrale Einsicht Kettelers betont:

Soziale Gerechtigkeit gehört unmittelbar zum “depositum fidei”, also zum Glaubenskern dazu und ist kein Anhängsel. So deutlich hat das vor ihm noch keiner gesagt. Alles, was den Menschen berührt und betrifft, sind auch Glaubensfragen. Deshalb muss sich die Kirche äußern, wenn es um die Menschenwürde und das Miteinander geht.

Ähnlich formuliert Marx auch im Nachwort seines Buches:

“Eine Lektüre der Schriften Wilhelm Emmanuel von Kettelers regt auch heute dazu an, sich über das eigene Handeln Rechenschaft abzulegen, und ermutigt dazu, die Botschaft Jesu Christi in Wort und Tat zu verkünden und sich nicht von gesellschaftlichen und politischen Umständen davon abhalten zu lassen. [...] Unser christlicher Glaube ist kein Relikt vergangener Epochen, sondern Nährboden für unser Leben hier und heute. Seien wir also mutig, den Auftrag Jesu, Salz der Erde und Licht der Welt zu sein, auch im großen Feld von Gesellschaft und Politik zu beherzigen.”

Beachtenswert ist in diesem Zusammenhang auch der Artikel von Gerhard Kruip in der Novemberausgabe der HerderKorrespondenz, der unter dem Titel “Vorreiter und Vorbild. Zur bleibenden Bedeutung von Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler” (S. 564-567) dem Buch von Kardinal Marx eine durchaus wertschätzende Rezension zukommen lässt und den vom Autor herausgestellten Vorbildcharakter Kettelers um den Aspekt einer Reform der Kirche ergänzt, “die in jeder Zet neu vor der Herausforderung steht, Kirche in der Welt von heute zu sein.” (S. 564)

Weitere, eher biographisch orientierte Bücher zu Wilhelm Emmanuel von Ketteler:

  • Grosse Kracht, Hermann-Josef: Wilhelm Emmanuel von Ketteler – Ein Bischof in den sozialen Debatten seiner Zeit, Ketteler Verlag: Köln 2011.
  • Brehmer, Karl: Wilhelm Emmanuel von Ketteler. Arbeiterbischof und Sozialethiker, Schnell + Steiner: Regensburg 2009.

Berliner Werkstattgespräch 2012

Das Berliner Werkstattgespräch der  Sektion “Sozialethik” der internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik beschäftigt sich vom 27. bis 29. Februar 2012 mit dem Thema “Sozialethik in postdemokratischen Zeiten”. Die Tagung findet in der Katholischen Akademie Berlin statt. Eingeladen sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Christlichen Sozialethik, die mindestens ein abgeschlossenes Promotionsverfahren vorweisen können. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2012.

In der Ankündigung heißt es:

Nach einer langen Zeit der Vorbehalte, gerade auch auf katholischer Seite, hat die christliche Sozialethik ihren Frieden mit der Demokratie gemacht – und mehr noch: Sie hat in eben dieser eines ihrer leitenden Grundprinzipien gefunden. Nach den Hochzeiten der Demokratie ist jedoch auch in der Bundesrepublik deren Elan gebrochen, die demokratische Begeiste­rung in der Republik erloschen, leidet die Demokratie an Erlahmung. Der Demokratie inzwischen hoch verpflichtet, wird die christliche Sozialethik durch diese Entwicklung herausgefordert.

Das genaue Programm sowie weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf dem Flyer.

Wie wirtschaftliche Ungleichheit der Gesellschaft schadet

Richard Wilkinson trägt bei der TED-Konferenz einige Daten (für entwickelte, westliche Gesellschaften) zusammen und kommt zu dem Schluss: Mehr wirtschaftliche Gleichheit (in entwickelten Gesellschaften) ist gut (egal, wie sie erreicht wird). Argumente für eine sehr viel engagiertere ausgleichende Politik?

Religionspolitik als Thema der Sozialethik?!

relpolDas relative Gleichgewicht, das sich zwischen Staat und Religionsgemeinschaften in den Jahrzehnten nach 1945 im westlichen Teil Deutschlands ausgeprägt hatte, weicht gegenwärtig einer neuen Unsicherheit im Umgang mit Religion. Die rechtlichen Debatten um „Staatskirchenrecht oder Religionsverfassungsrecht“ sind ein Ausdruck davon, aber auch die vermehrten Zitate eines christlich-jüdischen Erbes deutscher Kultur. Weithin offen ist jedoch, nach welchen sozialethischen Kriterien die erforderliche Verständigung zu Rolle und Spielraum von Religion in Staat, Recht und Gesellschaft erfolgen soll.

Diese Frage soll in einem Expertengespräch des Exzellenzclusters “Religion und Politik” an der Universität Münster Ende Februar diskutiert werden (siehe Flyer). Verantwortet und vorbereitet wird die Veranstaltung von Marianne Heimbach-Steins und Daniel Bogner. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaften und Politik zu verstärken. Von der Veranstaltung sollen aber auch Impulse für die sozialethische Bearbeitung religionspolitischer Fragen ausgehen.

Es handelt sich um eine Einladungstagung im kleinen Kreis. Wer sich einschlägig mit der Thematik befasst hat und Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei Daniel Bogner melden: daniel.bogner@uni-muenster.de.

Kirche und die christliche Leitkultur

europDas Internet-Debattenmagazin “The European” veröffentlicht heute einen Beitrag von Daniel Bogner (Münster) zur aktuellen Debatte um die christliche Leitkultur. Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Frage, wie die Diskussion auf die christlichen Kirchen wirken muss.

Hier geht es zum Beitrag und zur sich anbahnenden Diskussion.

Neuerscheinung: Christof Mandry – Europa als Wertegemeinschaft

Das neue Buch des Sozialethikers Christof Mandry (Erfurt) stellt die Debatten über europäische Werte in den Mittelpunkt einer innovativen und kritischen Untersuchung.

Der Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Antwort, die der EU-Verfassungskonvent auf die Frage nach dem politischen Selbstverständnis der Europäischen Union gegeben hat: Der Verfassungsvertrag – ebenso wie der Vertrag von Lissabon – sehen die EU als eine Wertegemeinschaft. In welchem historischen und politischen Kontext hat sich dieser Ausdruck als Identitätsvokabel für die EU durchsetzen können? Welche Bedeutung hat die Bezeichnung als Wertegemeinschaft für die EU als politische Institution? Und welche Rolle spielt die Kontroverse über die religiösen Wurzeln Europas? Wer eine kritische Aufarbeitung der EU als Wertegemeinschaft sucht, findet in diesem Band eine eingehende Analyse der politischen Debatten, eine genaue Untersuchung der Konsequenzen für das politische Selbstverständnis der EU und eine ethische Einordnung und Bewertung des schillernden Begriffs der „Wertegemeinschaft“. Schließlich legt das Buch eine sozialphilosophisch wie ethisch reflektierte Theorie der Wertfundamente politischer Institutionen im pluralistischen Kontext vor.

Bibliografische Angaben:

Mandry, Christof (2009): Europa als Wertegemeinschaft. Eine theologisch-ethische Studie zum politischen Selbstverständnis der Europäischen Union. Baden-Baden: Nomos (Denkart Europa, 9).

Vgl. auch die Verlags-Website.

Neuerscheinung: Bildung, Politik und Menschenrecht

9783763935468In der Reihe “Forum Bildungsethik” ist neu erschienen:

Bildung, Politik und Menschenrecht. Ein ethischer Diskurs

Wie kann ein Recht auf Bildung sozialethisch begründet und pädagogisch realisiert werden?

In welchem Verhältnis stehen Bildung, Menschenrechte und Politik?

Was sollten künftige Bildungsreformen leisten?

Welche sozialethischen Kriterien lassen sich hierfür formulieren?

Die Antworten auf diese Fragen beleuchten Pädagogen, Theologen, Philosophen, Politiker und Vertreter der Bildungspraxis in diesem Band aus ihrer Perspektive. Sozialethik, Menschenrechte, Bildung und politische Reformen werden zueinander ins Verhältnis gesetzt und diskutiert.

Die Beiträge dokumentieren die Tagung “Menschenrecht auf Bildung: Maßstab für die Bildungspolitik in Deutschland?” vom November 2008, auf der Ergebnisse des DFG-Projekts “Das Menschenrecht auf Bildung: anthropologisch-ethische Grundlegung und Kriterien der politischen Umsetzung” vorgestellt wurden. Weitere Informationen zum genannten Forschungsprojekt sind zu finden unter www.menschenrecht-auf-bildung.de.

Autorinnen und Autoren des Bandes sind: Staatsministerin Doris Ahnen, MdL (Mainz); Volker Drell M.A. (Hannover); Dr. Alexander Filipovic (Bamberg); Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins (Bamberg); Thorsten Heinz M.A. (Bamberg); Prof. Dr. Gerhard Kruip (Mainz); Dr. Axel Bernd Kunze (Trier/Bamberg); Prof. Dr. Volker Ladenthin (Bonn); Priv.-Doz. Dr. Christof Mandry (Berlin); Stefan Meyer-Ahlen (Bochum); Katja Neuhoff M.A. (Hannover); Anna Noweck (München); Hochschuldozent Dr. Andreas Poenitsch (Koblenz); Direktor Prof. Dr. Peter Reifenberg (Mainz/Mannheim); Priv.-Doz. Dr. Jörg-Dieter Wächter (Hildesheim).

Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip, Axel Bernd Kunze (Hgg.): Bildung, Politik und Menschenrecht. Ein ethischer Diskurs (Forum Bildungsethik; 6), Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag 2009, 208 Seiten.

Sozialethik konkret: Was hält Europa zusammen?

Eine sozialethische Fachtagung mit dem Titel “Was hält Europa zusammen? Die Osterweiterung der Europäischen Union als sozialethische Herausforderung” findet am 21./22. September 2009 in der Akademie Die Wolfsburg (Mühlheim/Ruhr) statt. Näheres zum Programm und zu den Anmeldemöglichkeiten hier.

Die Tagung ist Teil der Reihe “Sozialethik Konkret”.

Was wählen Eltern?

Die Zeitschrift “Eltern” hat forsa mit einer repräsentativen Umfrage von Eltern mit Kindern unter 18 Jahren beauftragt. Erhoben wurden beispielsweise Einstellungen zu Fragen in den Bereichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildungs- und Familienpolitik und Arbeitsteilung in der Familie. Ein Zitat zur Veranschaulichung:

“Danach gefragt, welche Maßnahmen die Politik mit Vorrang behandeln sollte, wird am häufigsten eine Verbesserung des Bildungssystems genannt (81 %). Es folgen eine bessere Förderung der Familie durch finanzielle Entlastungen (77 %), eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf (75 %) sowie eine Verbesserung der Kinderbetreuung (67 %). Die
Herstellung einer wirklichen Entscheidungsfreiheit bei der Wahl der Arbeitsteilung zwischen Müttern und Vätern in der Familie erscheint 52 Prozent prioritär.

Die beiden letztgenannten Maßnahmen sind für die Anhänger der Union insgesamt seltener vorrangig als für die Anhänger der übrigen Parteien.” (S. 33)

Die Studie gibt es hier (pdf); die Presseinformation der Zeitschrift “Eltern” hier.

Fachkongress “Enabling Community – Gemeinsame Sache machen” vom 18.-20. Mai in Hamburg

Vom 18.-20. Mai 2009 veranstaltet die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) in Kooperation mit der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) den Fachkongress “Enabling Community – Gemeinsame Sache machen”. Er thematisiert die normativen Grundlagen, strukturellen Bedingungen und innovative Praxis in Gemeinwesen, die sich inklusiv ausrichten. Die Veranstaltung spricht im Sinne eines zugleich zur Inklusion befähigten wie befähigenden Gemeinwesens alle Bürger/-innen an.

Eingeladen sind u.a. Verantwortliche aus Politik, Fachbehörden und Kirchen, Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, ihre Angehörigen, Sozialprofessionelle sowie Repräsentanten/-innen aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Wie kann das Gemeinwesen zu einem Ort gleichberechtigter Teilhabe und Teilgabe für alle werden? Auf welche Weise können Bürger/-innen politische Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse sowie das Miteinander in ihren Stadtteilen gemeinsam gestalten? Welche Rolle können dabei Entscheidungsträger/-innen in Politik, Wirtschaft, sozialen Verbänden oder im Bildungssystem übernehmen?

Der Fachkongress widmet sich diesen Fragen durch einen Mix verschiedener Veranstaltungsformate zu folgenden Themenbereichen: 1. Baustelle öffentliches Sozialwesen – Analysen und Diagnosen; 2. Solidarische Bürgergesellschaft: eine Utopie und ihre menschenrechtlichen Grundlagen; 3. Zivile Öffentlichkeit konkret! Wegerkundungen, Better Practice und innovative Modelle; 4. Von innovativer Praxis zu neuen Expertisen – zukunftsfähige Profile von Bildung, Professionalität und Politik.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie im Kongressbüro Hamburg (Frau Claudia Ganten): www.enabling-community.de oder ++49 (0)40-50 77 34 15 ; Mail: c.ganten@alsterdorf.de

Veranstaltungsort: Bildungszentrum Steilshoop, Gropiusring 43, 22309 Hamburg

Berliner Werkstattgespräch 2009

Das Berliner Werkstattgespräch der Sozialethikerinnen und Sozialethiker (genauer: die Sektion “Sozialethik” der internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik) widmet sich in diesem Jahr dem Thema “Identitäten – Zugehörigkeiten – Grenzen. Migration als sozialethische Herausforderung”. Die Tagung findet vom 2. bis 4. März 2009 in der Katholischen Akademie Berlin statt. Eingeladen sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Christlichen Sozialethik. Voraussetzung der Tagungsteilnahme ist ein abgeschlossenes Promotionverfahren. Anmeldeschluss: 22. Jan. 2009.

Das Programm sieht vor:

  • Soziologische Zugänge zum Thema Migration (MICHAEL BOMMES (angefragt))
  • Sozialethische Zugänge zum Thema Migration (MICHELLE BECKA / CHRISTOPH HÜBENTHAL)
  • Identitäten: Theoretische und praktische Ambivalenzen (Vortrag: WALTER LESCH, Korreferat: HILLE HAKER)
  • Zugehörigkeiten: Citizenship, Partizipation, Inklusion (Vortrag: MICHELLE BECKA, Korreferat: MATTHIAS MÖHRING-HESSE)
  • Grenzen: Sozialethische Anfragen an das Konzept staatlicher Souveränität (Vortrag: ALBERT-PETER RETHMANN, Korreferat: N.N.)
  • Migrationspolitik zwischen Eigeninteresse und ethischem Anspruch. Öffentliche Abendveranstaltung in Kooperation mit der Katholischen Akademie;  Staatsministerin MARIA BÖHMER, MARIANNE HEIMBACH-STEINS u.a.
  • Parallele Workshops zur politischen Relevanz der sozialethischen Reflexion auf Identitäten, Zugehörigkeiten und Grenzen:
  • Workshop 1: Religion – Integrationsmotor oder -hemmnis? Impuls und Leitung: CHRISTOPH BAUMGARTNER, Berichterstatter: CHRISTOPH HÜBENTHAL
  • Workshop 2: Integration durch Bildung? Impuls und Leitung: KATJA NEUHOFF, Berichterstatter: AXEL BERND KUNZE
  • Workshop 3: Genderaspekte in der Migration. Impuls und Leitung: MARIANNE HEIMBACH-STEINS, Berichterstatter: MARIA KATHARINA MOSER

Vgl. auch den Flyer zur Tagung.
Kontakt: Prof. Dr. MICHAEL SCHRAMM, Universität Hohenheim (570 C), 70593 Stuttgart
Fon 0711-458282-502
Fax 0711-458282-568
Web: http://www.uni-hohenheim.de/kath-theol/michael_schramm.htm

Nach der Tagung ist vor der Tagung

Unsere Tagung Forum Sozialethik 2008 ist gerade vorbei. Die Organisatorin und die Organisatoren haben einen Tagungsbericht geschrieben, den man hier herunterladen kann. Sebastian präsentiert auf Blogmal ebenfalls einen ausführlichen Bericht.

Die Kopfgrafik habe ich auch gerade aktualisiert: jetzt liegt der Grafik das Foto der Tagung 2008 zu Grunde.

Die nächste Tagung findet statt zum Thema “Anthropologie und (christliche) Sozialethik (Arbeitstitel)” (14.-16. September 2009). Das Vorbereitungsteam: Axel Bohmeyer (Berlin), Alexander Filipović (Bamberg), Christoph Krauß (Mainz), Werner Veith (München). Weitere Informationen zu dieser Tagung im Laufe der Zeit an dieser Stelle.