Archive for the 'Wirtschaftsethik' Category

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2. Berliner Ordo Gespräche

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) laden gemeinsam mit weiteren Partnern ein zu den “2. Berliner Ordo Gesprächen” vom 27.-29. Juni 2010. Die Veranstalter wollen für zwei Tage (jüngere) Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Medien und Verbänden zusammenbringen, die sich auf Grundlage der Katholischen Soziallehre für eine Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft engagieren.

Die Veranstalter freuen sich über jede Anmeldung sehr. Weitere Informationen im Programm.

via Email von Martin J. Wilde, Geschäftsführer Bund Katholischer Unternehmer (BKU)

Call for papers: Moral, Märkte und Finanzen (Societas Ethica)

Die Societas Ethica lädt Ethikerinnen und Ethiker aus allen Disziplinen herzlich ein, zum Thema “Moral, Märkte und Finanzen – Gegenwärtige Herausforderungen für Wirtschafts- und Unternehmensethik” mit einem 20-minütigen Referat die Diskussion anzuregen.

Die Tagung der “Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik” (http://www.societasethica.info) findet dises Jahr vom 19.-22. August 2010 in der Evangelischen Akademie Arnoldshain statt.

Den Call for Papers gibt es hier. Er ist offen bis zum 1. März 2010.

Neue Webseite des Nell-Breuning Instituts

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte erlaubt ein wenig Werbung in eigener Sache: Wir haben eine neue Homepage am Nell-Breuning Institut. Wir sind mächtig stolz und haben Sie auch schon mit vielen Artikeln rund um Sozialethik, politischer Wirtschaftsethik und allem anderen was wir so machen bestückt.

Übersichtlicher und besser strukturiert kann man nun auf alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Kommentare und Positionen aus dem NBI zugreifen.

Man findet (fast) alles zu unseren Forschungsschwerpunkten Arbeit,Sozialstaat, Finanzmärkte und Sozialethische Grundlagen sowie zu unseren aktuellen Projekten. Damit ist die Seite des NBI hoffentlich bald eine der großen Online-Ressourcen für Texte der politischen Wirtschaftsethik und einer christlich reflektierten Gesellschaftsethik.

Alle Hinweise auf Veranstaltungen und Medienberichte (Videos, Radiobeiträge & Texte) sind auf den neuen Seiten zusammengestellt.

Wenn Ihr über aktuelle Texte und weitere Informationen aus dem NBI auf dem Laufenden bleiben wollen, abonniert gerne unseren neuen RSS-Feed.

Vier bis fünfmal im Jahr informiert auch unser Newsletter, den man hier bestellen kann.

Weil wir ja auch von Google gut gefunden werden wollen, freuen wir uns, wenn jemand auf unsere Seite www.sankt-georgen.de/nbi verlinkt.

Besten Gruß aus Frankfurt von Markus Demele.

Ausschreibung: Junior-Fellowship am Forschungskolleg Collegium Helveticum-Basel/Zentrum

Thema: Wirtschaft und Religion heute

Das Collegium Helveticum-Basel/ZRWP vergibt für ein interdisziplinäres Forschungskolleg im Kollegjahr 2010/11 ein Junior-Fellowship an NachwuchswissenschaftlerInnen, die auf dem Forschungsfeld der Interdependenzen von Wirtschaft und Religion einschlägig qualifiziert sind.
Insgesamt fünf Fellows bearbeiten gemeinsam ein selbst bestimmtes Thema in dem genannten Forschungsbereich.

Dazu sind ab April/Mai 2010 mehrere Zusammenkünfte (Workshops mit einer Dauer von 2 Tagen bis ca. 3 Wochen) in Basel vorgesehen, die sich auf insgesamt 8 Wochen verteilt über zwei Jahre belaufen. Das Collegium Helveticum-Basel ist Teil des mit Schweizerischen Bundesmitteln geförderten interuniversitären Zentrums für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP), das von den Universitäten Basel, Lausanne, Luzern und Zürich sowie dem Collegium Helveticum gemeinsam getragen wird.

Aussagekräftige Bewerbungen (Motivationsschreiben, 1-2 seitige Forschungsskizze, CV, Literaturverzeichnis, Zeugniskopien) werden bis zum 18. Dezember 2009 per E-Mail erbeten an Prof. DDr. Peter Seele, Zentrum für Religion, Wirtschaft, Politik, Universität Basel, Peter.Seele@unibas.ch

Leitung des Collegium Helveticum-Basel/ZRWP
Prof. Dr. Georg Pfleiderer
Professur für Systematische Theologie/Ethik
Universität Basel
Tel.: 0041-61-263 78 20
e-mail: Georg.Pfleiderer@unibas.ch

Für Rückfragen:
Koordinator Dr. Alexander Heit; Tel. 0041-61-534 17 14; e-mail: Alexander.Heit@unibas.ch
Weitere Informationen: www.zrwp.ch

Petition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer online

Petition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer online: 50 000 Mitunterzeichner innerhalb von drei Wochen gesucht.

Am 12.11.2009 hat das Sekretariat des Petitionssausschusses die Petition des Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut" für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zugelassen und auf der Website des Deutschen Bundestags zur Mit-Unterzeichnung eingestellt. Die Kampagne von P. Dr. Jörg Alt (Nürnberg) wird von zahlreichen Organisationen, u. a. Adveniat, Misereor, attac, Deutsche Kommission Justitia et Pax usw. unterstützt. Auch eine Facebook-Gruppe gibt es.

Jetzt werden innerhalb von drei Wochen 50.000 Mit-Unterzeichner gesucht, um dem Anliegen der Petition eine gründliche und öffentlichkeitswirksame Behandlung zu sichern.

Mit dieser Petition verfolgt die Kampagne zwei Ziele:

Zum einen ist die Petition eine Möglichkeit, alle Parteien zu zwingen, sich mit einem Anliegen der Bevölkerung zu befassen. Zum zweiten soll die Petition und ihre Unterstützung all jenen Politikern, die sich offen oder hinter den Kulissen für eine solche Steuer einsetzen, den Rücken stärken.

Weitere Informationen auf der Website http://www.steuer-gegen-armut.org.

[Quelle: Pressemeldung der Initiative]

Call for papers – Societas Ethica

Die Jahrestagung der Societas Ethica – die europäische Forschungsgesellschaft für Ethik – vom 19. bis 22. August 2010 steht unter dem Thema “Moral, Märkte und Finanzen – Gegenwärtige Herausforderungen für Wirtschafts- und Unternehmensethik”. Die Tagung wird in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain ebenda durchgeführt. Die Antwort auf den Call for papers muss bis zum 1. März 2010 bei den Veranstaltern eingehen.

Unernehmensethische Tagung im November

Gerne leite ich wieder einen Brief von Veronika Drews (Arbeitskreis für theologische Wirtschafts- und Technikethik, ATWT e.V.) an die Mitglieder des Forums Sozialethik weiter:

Liebe Mitglieder des Forums Sozialethik,

Sie sind herzlich einladen zu der unternehmensethischen Fachtagung „Das Gute im Geschäft – Wie Unternehmen Ethik treiben“, die vom 20. bis 21. November 2009 in der Evangelischen Akademie im Rheinland in Bonn stattfindet. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, was Unternehmensethik im Unternehmensalltag bedeutet, sprich wie ethische Fragen im Unternehmensalltag wahrgenommen und reflektiert werden und wie Unternehmen zu Problemlösungen finden. Es referieren und diskutieren u. a. Prof. Dr. Josef Wieland, Prof. Dr. Wolfgang Huber, Martina Schaub (Südwind Institut), Wolfgang Schenk (Bayer AG), Karen Wendt (HVB/UniCredit), Rudolf X. Ruter (Ernst & Young AG)und Präses Nikolaus Schneider.

Mehr über die Tagung erfahren Sie im Programm sowie online unter www.si-ekd.de.
Viele Grüße!
Veronika Drews

 

Kontakt: veronika.drews [ät] si-ekd.de

Beitrag zum Zugangserschwerungsgesetz

Ein Ergebnis der zu Ende gehenden Legislaturperiode ist das sogenannte “Zugangserschwerungsgesetz”, das auf eine Initiative von Bundesfamilienministerin von der Leyen zurückgeht und das den Zugang zu kinderpornographischen Inhalten im Internet erschweren soll. Das Gesetzesvorhaben ist wegen der damit verbundenen massiven rechtsstaatlichen Probleme heftig kritisiert worden. Ministerin von der Leyen, die von den Gegnern des Gesetzes als “Zensursula” bezeichnet wird, hat sich heute noch einmal aktuell in der Presse hierzu geäußert.

Eine aktuelle Kommentierung des Gesetzesvorhabens findet sich unter folgendem Link:
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/08/02/die-meinungsfreiheit-als-sondermull/

Das Gesetz sollte ursprünglich zum 1. August 2009 in Kraft treten, gegenwärtig liegt es dem Bundespräsidenten noch gar nicht zur Unterschrift vor. Der Rechtsberater der Bundesregierung, Dr. Frey, hat noch einmal eindringlich dazu aufgerufen, das Gesetz aufgrund der handwerklichen Mängel, der zahlreihen rechtsstaatlichen Bedenken und einer verfassungswidrigen Kompetenzüberschreitung des Bundesgesetzgebers nicht in Kraft treten zu lassen. Die F.D.P. hat die Rücknahme dieses Gesetzes inzwischen zur Vorbedingung für etwaige Koalitionsverhandlungen gemacht.

Sozialenzyklika “Caritas in veritate” erschienen

Pics @ the Vatican presser on Pope's encyclical on TwitpicDas päpstliche Rundschreiben (Enzyklika) “CARITAS IN VERITATE” von Papst Benedikt XVI. “über die ganzheitliche Entwicklung des Menschen in der Liebe und in der Wahrheit” ist heute erschienen. Eine deutsche pdf-Version stellen wir hier bereit; eine online Version gibt es auch auf der Website des Vatikan.

Das Verhältnis von Christlicher Sozialethik (als wissenschaftlich-theologische Disziplin) und kirchlicher Soziallehre (wie jetzt in Form einer Sozialenzyklika) ist nicht ganz einfach; es handelt sich um recht unterschiedliche Zugriffe auf die gleichen Problemstellungen. Jedenfalls liegt eine beeindruckende Tradition der kirchlichen Sozialenzykliken vor, die (spätestens) 1891 begann und die auch Gegenstand des wissenschaftlich-kritischen Interesses ist. Drei Literaturhinweise dazu sind vielleicht angebracht (die Liste wäre natürlich noch zu ergänzen):

  • Heimbach-Steins, Marianne (2004): Kirchliche Sozialverkündigung. Orientierungshilfe zu den Dokumenten. In: Heimbach-Steins, Marianne (Hg.): Christliche Sozialethik. Ein Lehrbuch. Bd. 1. Grundlagen. Regensburg: Pustet, S. 200–219.
  • Höhn, Hans-Joachim (1999): Konzeptionelle wirtschaftsethische Implikationen in den Soziallehren der Kirchen, Katholische Kirche. In: Korff, Wilhelm u. a. (Hg.): Handbuch der Wirtschaftsethik. Band 1-4 / hrsg. im Auftr. der Görres-Gesellschaft. Bd. 1. Verhältnisbestimmung von Wirtschaft und Ethik. Gütersloh: Gütersloher Verl.-Haus, S. 740–758.
  • Kerber, Walter; Ertl, Heimo; Hainz, Michael (Hg.) (1991): Katholische Gesellschaftslehre im Überblick. 100 Jahre Sozialverkündigung der Kirche. Frankfurt am Main: Knecht.

Ich bin sehr gespannt, wer sich zum Text zu Wort meldet und wer von den Medien gefragt wird. Von kirchlicher Seite würdigt schon mal Erzbischof Robert Zollitsch den Text und Erzbischof Marx wird dazu garaniert in einschlägigen Fermsehsendungen befragt. Hoffentlich gibt es auch ein paar Statements von Vertretern des Faches (die komplette Namensliste hier).

Zum Thema zwitschert es natürlich auch: http://twitter.com/#search?q=caritas in veritate, http://twitter.com/#search?q=enzyklika oder http://twitter.com/#search?q=sozialenzyklika und vor allem hier: http://twitter.com/#search?q=encyclical. Darüber findet man auch die Hinweise auf die ersten Online-Reaktionen in der Presse, z.B. New York Times, Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, Rheinischer Merkur.

Der entsprechende Artikel in der englischen Wikipedia ist auch schon recht ausführlich.

Update, 7.7.09 14:23: Bei Radio Vatikan gibt es eine hilfreiche Zusammenfassung des Textes.

Internationale Konferenz zur Sozialenzyklika

Was trägt, wenn die Welt aus den Fugen gerät? Unter dieser Fragestellung steht die Internationale Konferenz zur neuen Sozialenzyklika Papst Benedikts XVI., die die Kommende Dortmund im Rahmen ihrer 60-Jahr-Feier vom 17. bis 19. November 2009 in Dortmund und in der Katholischen Akademie Schwerte veranstaltet. Wirtschaftskrise, drohende Klimakatastrophe und die Entwicklungsproblematik sind der Ausgangspunkt einer ethischen Reflexion und der Profilierung der kirchlichen Sozialverkündigung. Die Tagung fragt nach der Weltverantwortung der Christen und will Antworten im Horizont der Globalisierung formulieren.

Der Tagungsflyer findet sich hier: einladung-60-jahre-kommende.

Call for Papers “Zivilisationskrise und Theologie der Befreiung”

Für den 2. Workshop: “Theologie der Befreiung aus europäischer Perspektive” zum Thema “Götzendämmerung? Die Zivilisationskrise und ihre Opfer” (St.Gabriel, Mödling bei Wien, 18.-21.3.2010) flattert von Franz Gassner ein Call for Papers rein. Veranstalter sind: Katholisch-Theologische Fakultät Wien und Steyler Missionare St. Gabriel. Ich darf aus dem Call zitieren:

Die aktuellen weltweiten Krisen – Nahrung, Energie, Umwelt, Finanz, Wirtschaft, Migration und Gesellschaft – erweisen sich weitgehend als “hausgemacht”. Dementsprechend auffällig ist die große Überraschung von VertreterInnen der Wirtschaft und der Politik, dass es zu dazu überhaupt kommen konnte, hatten etliche kritische Fachleute eine solche Entwicklung doch schon lange vorhergesagt. Nicht weniger sticht zugleich die Hochstilisierung dieser Krisen zu Vorboten  der  Apokalypse  ins  Auge,  die  in  nicht  wenigen  Massenmedien  begegnet.  Beides bekräftigt die These, dass die aktuell beobachtbaren Krisenphänomene nicht bloß Teilbereiche des Lebens betreffen, sondern anzeigen, dass die (spät)moderne Zivilisation insgesamt in die (globale) Krise gekommen ist.

Daher  widmet  sich  der  kommende  Workshop  “Theologie  der  Befreiung  aus  europäischer Perspektive”   der   kritischen   Auseinandersetzung   mit   der   “Zivilisationskrise”,   wobei naturgemäß die Perspektive der Opfer im Zentrum steht.

Wer sich beteiligen möchte, findet in diesem Dokument (*.pdf)  weitere Hinweise. Der Call ist offen bis 30.10.2009.

Kolloquium des Nell-Breuning-Instituts

Herzliche Einladung zum Kolloquium des Nell-Breuning-Instituts im Wintersemester 2009/2010

Ordoliberalismus und Solidarismus: Alte Konfliktlinien und neue Herausforderungen der normativen Ökonomie

Das Kolloquium wird vorwiegend als gemeinsamer Lektürekurs gestaltet sein: Alle Teilnehmer lesen die gleichen Texte von ordoliberalen und solidaristischen Autoren aus den 50er und 60er Jahren sowie Sekundärliteratur zu beiden. Jeder Teilnehmer übernimmt es, einen größeren Textabschnitt aus der gemeinsamen Lektüre vorzustellen. In einer letzten Sitzung des Kolloquiums wird die Diskussion über aktuelle Konsequenzen aus den damaligen Kontroversen im Mittelpunkt stehen.

Termine 7.10.2009, 8.1.2010, jeweils von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr und am 5. Februar 2010 von 9 Uhr bis 16 Uhr in der Hochschule Sankt Georgen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an nbi@sankt-georgen.de.

Prof. Dr. Bernhard Emunds
Nell-Breuning-Institut
Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Frankfurt am Main

CALL FOR PAPERS

The John A. Ryan Institute for Catholic Social Thought at the University of St. Thomas is pleased to make you aware of the following upcoming conference:

CALL FOR PAPERS
A New Paradigm of Economics: Perspectives from Bernard Lonergan (June 19-20, 2009)

“Cardinal Danielou speaks of the poor. It is a worthy topic, but I feel that the basic step in aiding them in a notable manner is a matter of spending one’s nights and days in a deep and prolonged study of economic analysis.”

“The modern problem of justice in economic affairs is the non-existence of an intelligent and responsible account of economics. The fundamental influence in political theory as in economic theory is Machiavelli….”
(Bernard Lonergan)

Bernard Lonergan (1904-1984), a Catholic theologian and philosopher, dedicated a great deal of his life to economic analysis. Author of For a New Political Economy and Macroeconomic Dynamics: An Essay in Circulation Analysis, Lonergan felt that the fundamental issue in raising the standard of living was a correct understanding of what we are doing when we are engaged in economic activity. We tend to “step on the accelerator and the brake at the same time,” creating the booms and slumps that afflict the modern exchange economy. This summit will consist in two parts: (1) a half-day presentation of the basics of Lonergan’s vision of the properly functioning economy; (2) a day and a half in which experts in Lonergan’s economics present their present research and needed areas of study and action. Discussions on these papers will be taped and published with the papers. This call for papers consists in the following:

(1) February 28, 2009: A 500 word précis-proposal of a six-page single spaced paper to be presented at the conference. The précis should be sent to Richard M. Liddy, Seton Hall University, South Orange, NJ, 07079 – email: liddyric@shu.edu.

(2) Notification of acceptance of the paper will be given by March 30, 2009. A limit of twelve papers will be accepted.

(3) The paper itself will be due on May 30, 2009; it will be distributed to all the participants prior to the summit.

(4) At the summit itself, Friday-Saturday, June 19 and 20, 2009, participants will have a ½ hour to present the key points of their paper and some time to discuss the paper with other participants. Participants will be expected to have read each others’ papers before hand.

(5) Publication will be sought for these papers. Completed and amended papers will be due on September 30, 2009.

Tagung zu Ethik, Wirtschaft und Anthropologie (ATWT)

Gerne leite ich ein Brief von Veronika Drews (Arbeitskreis für theologische Wirtschafts- und Technikethik, ATWT e.V.) an die Mitglieder des Forums Sozialethik weiter:

Liebe Mitglieder des Forums Sozialethik,

im Interesse eines regen ökumenischen Austausches möchten wir gerne hinweisen auf die Jahrestagung 2009 des Arbeitskreises für theologische Wirtschafts- und Technikethik (ATWT e.V.), die große thematische Nähen zum nächsten Tagungsthema des Forums Sozialethik aufweist. Unser Tagungsthema lautet:

SEI ÖKONOMISCH! Prägende Menschenbilder zwischen Modellbildung und Wirkmächtigkeit 13. bis 14. Februar 2009 in der Ev. Akademie Loccum

Die gesellschaftlichen Reformen vor allem im Bereich der sozialen Sicherungssysteme betonen die Eigenverantwortung des Menschen. „Sei ökonomisch!“ – so scheinen sie uns zuzurufen. Die ATWT-Jahrestagung 2009 hinterfragt das gegenwärtig dominanten Diskursen zugrunde liegende Bild des Menschen kritisch. Aus verschiedenen Perspektiven wird analysiert, ob und inwiefern es eine Dominanz des so genannten „homo oeconomicus“ gibt, dem der Wirtschaftswissenschaft zugrunde liegenden Modell vom Menschen. Ziel ist es, abseits stereotyper Vorurteile die vorhanden anthropologischen Implikationen wahrzunehmen, aus theologischer, ökonomischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive kritisch zu diskutieren und Perspektiven für eine integrative Debatte zu entwickeln.

Unsere Referentinnen und Referenten:

  • Dr. Alexander Dietz
  • Prof. Dr. Matthias Erlei
  • Prof. Dr. Joachim Fetzer
  • Prof. Dr. Eilert Herms
  • Rebekka A. Klein
  • Prof. Dr. Hans G. Nutzinger
  • PD Dr. Dr. Nils Ole Oermann
  • Prof. em. Dr. Dr. Hermann Steinkamp

Der ATWT e.V. ist ein Netzwerk für alle, die mit theologischem Bezug an wirtschafts- und technikethischen Fragestellungen arbeiten. Die ATWT-Mitglieder kommen aus unterschiedlichsten Disziplinen aus Geistes-,

Sozial- und Naturwissenschaften, und arbeiten in Wissenschaft, Kirche und Wirtschaft. Der ATWT wurde 1993 als Diskussionsforum für inter-disziplinäre Forschungsarbeiten im Bereich theologischer Wirtschafts- und Technikethik gegründet, seit 1997 ist der Arbeitskreis als gemeinnütziger Verein in Marburg eingetragen.

Mehr über die Tagung sowie den ATWT erfahren Sie im [...] Programm sowie im Internet unter www.atwt.de. Wir laden herzlich zur Teilnahme ein und bitten, weitere Interessierte auf die Tagung aufmerksam zu machen.

Mit besten Grüßen
Veronika Drews

Kontakt: veronika.drews [ät] si-ekd.de

Sozialkommission der COMECE: Die sozialen Konsequenzen der Finanzkrise

Die Bischöfe der Sozialkommission der COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft) haben sich vom 8. bis 9. Oktober zu ihrem jährlichen Treffen in Paris versammelt. Ihr Austausch „zur Zukunft von sozialer Sicherheit und Sozialpolitik in Europa“ wurde von der Krise der Finanzmärkte und ihren Konsequenzen für die europäische Sozialpolitik geprägt.

Bischof Reinhard Marx und Präsident der Sozialkommission äußerste sich zur Finanzkrise:

Es ist richtig, dass die Regierungen der Europäischen Union jetzt alles tun müssen, um die Vertrauenskrise zu beheben, die gegenwärtig die Finanzmärkte erschüttert. Die katholische Soziallehre kennt seit langem den Vorschlag einer Ordnungspolitik auf Weltebene auch für die Finanzmärkte. Nur so können mehr Gerechtigkeit, Transparenz und Verantwortlichkeit geschaffen werden. Das muss jetzt ins Werk gesetzt werden. Es ist dann weiter wichtig, dass unsere Regierungen und die europäischen Institutionen sich für das Schicksal jener Menschen interessieren, die häufig ohne eigenes Verschulden die sozialen Konsequenzen der Finanzkrise zu tragen haben werden. Gerade jetzt muss die Tragfähigkeit des europäischen Sozialmodells unter Beweis gestellt werden, damit aus der Finanzkrise keine politische und soziale Krise wird.

Weitere Informationen hier.

[via Pressemitteilung COMECE; Bildquelle]