Archive for the 'Unsere Tagungen' Category

Forum Sozialethik 2010: Ethik der Entwicklung - CALL FOR PAPERS

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Die Sorge um die richtige und angemessene Entwicklung des Menschen innerhalb seiner sozialen Verbindungen ist seit der Antike eines der großen Themen in Philosophie, Theologie, im gesellschaftspolitischen Diskurs sowie in den Naturwissenschaften und der Ökonomie. Entsprechend vielgestaltig und kontrovers sind die Überlegungen und Ergebnisse hinsichtlich der Frage, was der Mensch sein soll, wonach er streben kann und wie sein Leben beschaffen zu sein habe, damit er seiner conditio humana gerecht werde. Die heute verfügbaren Medien stellen uns das Ausmaß und die Folgen absoluter Armut erschrecken vor Augen. Die Krisen der vergangenen Jahre, wie Nahrungsmittel- und Finanzkrise, treffen gerade die wenigsten entwickelten Länder am stärksten. Liegt unseren Modellen von Entwicklung eine anthropologische Basis zugrunde, die die idealen Ziele von Entwicklung bestimmt, oder wird die Frage menschlicher Entwicklung heute primär ökonomistisch verengt?

Das Forum Sozialethik 2010 möchte sich den drängenden Fragen einer Ethik der Entwicklung gewohnt vielfältig stellen.

Das Vorbereitungsteam (Anna Noweck, Michael Hartlieb, Markus Demele) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.


Einladung Forum Sozialethik 2009

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Forums Sozialethik!

“Anthropologie und (christliche) Sozialethik”  lautet das Thema des diesjährigen Forums Sozialethik, das vom 14. bis 16. September 2009 in der Kommende Dortmund (Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn) stattfindet.

Die meisten philosophischen Problemstellungen haben ihren Grund in anthropologischen Fragen, nämlich was wir als Menschen sind bzw. wie wir uns als Menschen verstehen. Es gehört deshalb zu den zentralen Aufgaben handlungsleitender Disziplinen, sich über ihre impliziten und expliziten anthropologischen Voraussetzungen aufzuklären: Auch die politische Ethik und die christliche Sozialethik reflektieren Menschenbilder und fragen nach deren Bedeutung – sowohl für individuelles Handeln als auch für die Gestaltung sozialer Strukturen. Als eigenständiges Strukturierungskonzept der Ethik ist die Anthropologie jedoch in die Krise geraten, da unter den pluralen Bedingungen moderner Gesellschaften der Rekurs auf den Menschen von zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen als problematisch erachtet wird.

Das Forum Sozialethik 2009 wendet sich in unterschiedlichen Perspektiven dem Verhältnis von Anthropologie und (christlicher Sozial-) Ethik zu: Diskutiert werden soziologische, philosophische und naturwissenschaftliche Herausforderungen, Menschenbilder in Wirtschaft und Bildungsinstitutionen sowie die Möglichkeiten einer modernitätsgerechten anthropologischen Fundierung christlicher Sozialethik.

Das diesjährige Vorbereitungsteam und die KOMMENDE Dortmund laden herzlich ein zum Diskurs. Wir freuen uns auf angeregte Diskussionen darüber, wie die Anthropologie für die christliche Sozialethik und für die politische Ethik bedeutsam ist oder sein kann.

Programm, Anmeldeformular und weitere Informationen auf der Tagungswebsite.

Das Vorbereitungsteam: Axel Bohmeyer (Berlin), Alexander Filipović (Bamberg), Christoph Krauß (Mainz), Werner Veith (München). Fragen, Anmerkungen oder Hinweise bitte an tagungen@forumsozialethik.de


Forum Sozialethik 2009: Anthropologie und (christliche) Sozialethik, Call for Papers

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

alle philosophischen Problemstellungen und Disziplinen haben ihren Grund in anthropologischen Fragen, nämlich was wir als Menschen sind bzw. wie wir uns als Menschen verstehen. Es gehört zu den zentralen Aufgaben von handlungsleitenden Disziplinen wie der Ethik, immer auch über ihre impliziten und expliziten anthropologischen Voraussetzungen aufzuklären. Dies gilt umso mehr für die christliche Sozialethik, da für sie das Person-Sein der maßgebliche normative Bezugspunkt allen menschlichen Handelns und aller sozialer Strukturen darstellt. Die Fragen nach dem gerechten und dem guten Leben suchen nach einer entsprechenden Selbstauslegung des Menschen, die sich auch unter den Herausforderungen moderner, funktional ausdifferenzierter Gesellschaften zu bewähren hat.

Das Forum Sozialethik 2009 möchte ermitteln, in welcher Weise die Anthropologie für die gegenwärtige christliche Sozialethik und politische Ethik bedeutsam ist.

Das Vorbereitungsteam (Axel Bohmeyer, Alexander Filipovic, Christoph Krauß, Werner Veith) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers und der Tagungswebsite.


Nächstes Forum Sozialethik zu “Anthroplogie und Sozialethik”

Das Forum Sozialethik 2009 (14.-16. September 2009) widmet sich dem Thema “Anthropologie und (christliche) Sozialethik (Arbeitstitel)”. Zum Vorbereitungsteam gehören Axel Bohmeyer (Berlin), Alexander Filipović (Bamberg), Christoph Krauß (Mainz) und Werner Veith (München). Mit einem Call for Papers ist im Januar 2009 zu rechnen. Weitere Informationen zu der Tagung im Laufe der Zeit hier.

Wer Anmerkungen zum Thema oder Hinweise zur Vorbereitung des Call for Papers hat, schreibt eine Mail an tagungen@forumsozialethik.de. Das Vorbereitungsteam freut sich über Ihre und Eure Beteiligung.


Nach der Tagung ist vor der Tagung

Unsere Tagung Forum Sozialethik 2008 ist gerade vorbei. Die Organisatorin und die Organisatoren haben einen Tagungsbericht geschrieben, den man hier herunterladen kann. Sebastian präsentiert auf Blogmal ebenfalls einen ausführlichen Bericht.

Die Kopfgrafik habe ich auch gerade aktualisiert: jetzt liegt der Grafik das Foto der Tagung 2008 zu Grunde.

Die nächste Tagung findet statt zum Thema “Anthropologie und (christliche) Sozialethik (Arbeitstitel)” (14.-16. September 2009). Das Vorbereitungsteam: Axel Bohmeyer (Berlin), Alexander Filipović (Bamberg), Christoph Krauß (Mainz), Werner Veith (München). Weitere Informationen zu dieser Tagung im Laufe der Zeit an dieser Stelle.


Erweitertes Programm mit Abstracts zum Forum Sozialethik 2008

Anna vom Organisationsteam des Forums Sozialethik 2008 hat mich gebeten, das erweiterte Programm zu veröffentlichen.

Mache ich gerne. Die Abstracts klingen sehr vielversprechend. Hier klicken führt zum erweiterten Programm (*.pdf).


Einladung Forum Sozialethik 2008

Liebe Freundinnen und Freunde des Forums Sozialethik!

Sicherheit statt Freiheit? Während sich die beiden Begriffe im aktuellen politischen Diskurs um die innere Sicherheit als Antipoden gegenüberliegen, lassen sie sich doch auch als einander wechselseitig bedingend konzipieren: Freiheit durch Sicherheit, oder aber: Sicherheit durch Freiheit. Risiko wiederum ist – als mögliche Folge von Freiheit – ein Gegenpol zu Sicherheit.

Freiheit – Sicherheit – Risiko: Diese drei Termini lassen sich zudem auf eine ganze Reihe unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche beziehen und kontrovers diskutieren – und sie lohnen zweifellos eine eingehende und facettenreiche sozialethische Auseinandersetzung.

Das Forum Sozialethik 2008 wendet sich diesen Begriffen, ihrer Zuordnung zueinander und den damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen in sozialethischer Perspektive zu. Das Verhältnis der Begriffe wird insbesondere in politisch-ethischer, medizinethischer und wirtschaftsethischer Hinsicht diskutiert.

Die KOMMENDE Dortmund und das diesjährige Vorbereitungsteam laden herzlich ein zum gemeinsamen sozialethischen Diskurs und zu angeregten Diskussionen darüber, welche Bedeutung Konzeptionen von Freiheit und Sicherheit in der Gegenwart haben, wie sie sich gesellschaftlich auswirken und inwiefern sich in sensiblen Bereichen unverkennbar Risikodimensionen ergeben.

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Johannes Frühbauer
Michael Hörter
Anna Noweck

(Vorbereitungsteam)


Hirtenwort von Karl Kardinal Lehmann zum Thema Integration

Unter dem Titel “Jeder Mensch – eine Chance. Über einige praktische Folgen der Menschenwürde in unserer Gesellschaft” hat Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz, ein Hirtenwort zur Österlichen Bußzeit veröffentlicht, das das Thema Beteiligung - Inklusion - Integration umkreist. Zitat:

“Das Phänomen [der Ausgrenzung, des Ausgeschlossenseins, af] ist in den letzten Jahren gewachsen. Es sind nicht nur Einzelfälle. Es gibt auch in ganz Europa solche Situationen. Darum gibt es seit einiger Zeit sozialwissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit dieser Gruppe von Menschen eigens beschäftigen. Dabei geht es nicht nur um die alte Unterscheidung von Oben und Unten. Quer durch die Schichten und Milieus zieht sich eine Spaltung zwischen denen, die von den Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse profitieren, und jenen, die nicht mithalten können. Es sind auch nicht nur Randgruppen, sondern das Phänomen des Ausgeschlossenseins wandert mehr und mehr bis in die Mitte der Gesellschaft. Man erfährt sich dann als Bittsteller des Staates, meidet eher soziale Kontakte und verliert auch zusehends das Vertrauen zu sich selbst. Mancher ist überrascht, wie schnell er auf diesem Weg in das soziale Abseits gerät.” (Quelle)

Die Thematik hat das Forum Sozialethik im Jahr 2006 behandelt: “Mittendrin und nicht dabei?”. Auf die daraus entstandene Publikation weist Lehmann im Anhang (”Erste Literaturhinweise”) erfreulicher Weise auch hin.


Forum Sozialethik 2008: Freiheit – Sicherheit – Risiko, Call for Papers

[ 8.-10. September 2008 in der Kommende in Dortmund ]

Sicherheit statt Freiheit. – Während sich die beiden Begriffe im aktuellen politischen Diskurs um die innere Sicherheit als Antipoden gegenüberliegen, lassen sie sich doch auch als einander wechselseitig bedingend konzipieren: Freiheit durch Sicherheit, oder aber: Sicherheit durch Freiheit. Risiko wiederum ist – als mögliche Folge von Freiheit – ein Gegenpol zu Sicherheit. Freiheit – Sicherheit – Risiko: Diese drei Termini lassen sich zudem auf eine ganze Reihe unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche beziehen und kontrovers diskutieren – und sie lohnen zweifellos eine eingehende und facettenreiche sozialethische Auseinandersetzung.

Aus der Perspektive der politischen Ethik und insbesondere der Friedensethik stellt die Debatte um innere Sicherheit einen ersten Fokus dar: Welche Sicherheits- und Freiheitsbegriffe sind hier vorzufinden? Was bedeuten bestimmte Maßnahmen der Terrorismus- und Verbrechensbekämpfung für das Verhältnis von Freiheit, Sicherheit und Risiko? Welche Konzepte gibt es derzeit für internationale Sicherheit und wie sind diese ethisch zu bewerten? Inwieweit sind Grund- und Menschenrechte betroffen und möglicherweise gefährdet? Welche Bezüge ergeben sich dabei zur Asyl- und Migrationsthematik?

Für die Wirtschafts- und Arbeitsethik ist zu fragen: Was besagt der Begriff der sozialen Sicherheit angesichts globaler ökonomischer Prozesse und Dynamiken und der daraus generierten – oftmals auch lokalen – Problemfelder? Und wie verhält sich der Zusammenhang der Begriffe vor dem Anspruch, internationale sowie intergenerationelle Gerechtigkeit herstellen zu wollen?

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Veröffentlichung: Beteiligung, Inklusion, Integration

Cover Beteiligung Forum Sozialethik 5Fast genau ein Jahr nach der Tagung zum Thema “Beteiligung, Inklusion, Integration” freut sich das Vorbereitungsteam des Workshops über die Veröffentlichung der Beiträge.
Worum geht es in dem Band? Die Erfahrung, von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen abgeschnitten und ausgegrenzt zu sein, ist bei immer mehr Menschen zu beobachten. Diese Entwicklung stellt eine politische Herausforderung dar: Die Einbindung der Menschen in die gesellschaftlichen Verhältnisse wird zunehmend schwieriger. Die Ermöglichung der Teilhabe und Teilnahme am wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben der Gesellschaft erscheint als eine entscheidende politische Aufgabe des 21. Jahrhunderts.
Beteiligung, Inklusion und Integration sind Begriffe, die auf diese Phänomene sowohl in beschreibender als auch in normativer Hinsicht „reagieren“. Auf diese Weise stellen sie geeignete Erkenntnisinstrumente für sozialethische Probleme der modernen Gesellschaft dar. Die Bedeutung dieser Konzepte für das christlich-sozialethische Denken im interdisziplinären Kontext herauszuarbeiten und an konkreten Beispielen zu verdeutlichen, ist Ziel des Bandes.
Die einzelnen Beiträge orientieren sich an der Leitfrage: Welche Konzepte und welche ethischen Vorstellungen können mit Beteiligung, Inklusion und Integration verbunden werden und inwieweit eignen sich diese als normative Orientierungen für die moderne Gesellschaft?
Die Herausgeberin und die Herausgeber hoffen sehr, dass dieser Band die Diskussion um Beteiligung, Inklusion und Integration im sozialethischen Kontext bereichert. Weitere Informationen zu dem Buch hier.
Wer den Band (für sich oder die Bibliothek) bestellen möchte, kann das mit diesem Formular tun.
Bibliographische Angaben: Eckstein, Christiane; Filipović, Alexander; Oostenryck, Klaus (Hg.) (2007): Beteiligung, Inklusion, Integration. Sozialethische Konzepte für die moderne Gesellschaft. Münster, Westf.: Aschendorff (Forum Sozialethik, 5).