Archive for the 'Unsere Tagungen' Category

Forum Sozialethik 2013: Die Bedeutung der Option für die Armen in der Sozialethik – CALL FOR PAPERS

Was tun (wir mit den / für) die Armen? Die Bedeutung der Option für die Armen in der Sozialethik

In Deutschland vergrößert sich die sozio-ökonomische Kluft zwischen Reich und Arm – dies stellt der 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (2012) nachdrücklich vor Augen. Die gegenwärtige Krise des Euros verschärft diese Tendenz in und zwischen den Ländern der Europäischen Union. Besonders ausgeprägt ist die Schieflage in globaler Hinsicht – nur 10 Prozent der Weltbevölkerung besitzen 85 Prozent des Weltvermögens; knapp 13 Prozent verfügen über so wenige Mittel, dass sie hungern müssen. Solche Entwicklungen können Christliche Sozialethiker nicht unbeeindruckt lassen, wollen sie die biblische Option für die Armen als „eine eminent wichtige Zielbestimmung, eine prinzipielle Orientierung und Ausrichtung“ (Arno Anzenbacher) ihrer Disziplin wirklich ernst nehmen.

Das Forum Sozialethik 2013 will vor diesem Hintergrund der Bedeutung der Option für die Armen in der Sozialethik sowie den vielfältigen damit verbundenen Fragen und Herausforderungen nachspüren.

Das Vorbereitungsteam (Wolf-Gero Reichert, Christoph Krauß, Maria Brinkschmidt, Julia Blanc) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (Promotion, Habilitation) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik und angrenzender theologischer Fächer wie Praktische Theologie oder Missionswissenschaften. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (z.B. Philosophie und Sozialwissenschaften) sind herzlich willkommen. Das Forum pflegt einen Werkstattcharakter: Es wird besonderer Wert auf den freien wissenschaftlichen Austausch gelegt. Dafür sollen die Beiträge als Grundlage dienen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers. Der Call ist geöffnet bis 8. April 2013.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.

Das neue Forum Sozialethik (wie jedes Jahr)

Kennzeichen des Forums Sozialethik ist sein Initiativcharakter: Es gibt keine Vorsitzende oder ähnliche Ämter. Jedes Jahr werden die Aufgaben neu verteilt. Vor allem bildet sich ein Team, das die Vorbereitung der nächsten Tagung übernimmt (das Thema wird gemeinsam beschlossen). In deren Händen liegt das Forum Sozialethik – für ein Jahr. So wird jedes Jahr das Forum neu geboren, obwohl viele Leute jedes Jahr wiederkommen. Das Forum verjüngt sich laufend und die sozialethischen Interessen bleiben aktuell.

Optisch unterstützt wird diese Grundidee, auf die “wir” im 22. Jahr des Forum sehr stolz sind, durch die jährlich neue Kopfgrafik. Das Forum: Das sind wir.

Oben die nunmehr alte Website, unten die neue.

 

Einladung zum Forum Sozialethik 2012

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Forums Sozialethik!

Herzliche Einladung zum diesjährigen Forum Sozialethik, das vom 10. bis 12. September 2012 unter dem Thema “Interdisziplinarität – eine Herausforderung für die Christliche Sozialethik” in der Katholischen Akademie Schwerte stattfindet.

 Christliche Sozialethik reflektiert gesellschaftliche Strukturen und ist dabei notwendig auf weitere Wissenschaften verwiesen. Sie steht in regem Austausch mit den anderen theologischen Disziplinen und im Diskurs mit der philosophischen Ethik, den Sozial und Kulturwissenschaften sowie den Natur- und Technikwissenschaften. Derartige Bezugnahmen erfolgen auf verschiedenen Ebenen und zu unterschiedlichen Zwecken. Die Rezeption von scheinbar „fachfremden“ Theorien, Methoden und Inhalten prägt das sozialethische Fragen fundamental. Doch genau hier ist ein Forschungsdesiderat auszumachen, denn in der Grundlegung der christlichen Sozialethik erfolgt eine ausdrückliche Reflexion des interdisziplinären Dialogs bislang nur selten. Das Forum Sozialethik 2012 will den vielfältigen Fragen und Herausforderungen nachgehen, die die Interdisziplinarität an die christliche Sozialethik stellt.

Das Vorbereitungsteam und die KOMMENDE Dortmund laden herzlich ein. Wir freuen uns auf angeregte Diskussionen darüber, wie Interdisziplinarität die Christliche Sozialethik prägt und wie ein solcher interdisziplinärer Diskurs zu gestalten ist.

weitere Informationen, Programm und Anmeldung auf der Tagungswebsite

Call for papers Forum Sozialethik 2012: Interdisziplinarität – eine Herausforderung für die Christliche Sozialethik

Christliche Sozialethik reflektiert gesellschaftliche Strukturen und ist dabei notwendig auf weitere Wissenschaften verwiesen. Sie steht in regem Austausch mit den anderen theologischen Disziplinen und im Diskurs mit der philosophischen Ethik, den Sozial- und Kulturwissenschaften sowie den Natur- und Technikwissenschaften. Derartige Bezugnahmen erfolgen auf verschiedenen Ebenen und zu unterschiedlichen Zwecken. Die Rezeption von scheinbar „fachfremden“ Theorien, Methoden und Inhalten prägt das sozialethische Fragen fundamental. Doch genau hier ist ein Forschungsdesiderat auszumachen, denn in der Grundlegung der christlichen Sozialethik erfolgt eine ausdrückliche Reflexion des interdisziplinären Dialogs bislang nur selten.

Das Forum Sozialethik 2012 will den vielfältigen Fragen und Herausforderungen nachgehen, die die Interdisziplinarität an die christliche Sozialethik stellt.

Das Vorbereitungsteam (Thomas Berenz, Jochen Ostheimer, Anna Maria Riedl und Werner Veith) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen und etwa anhand der eigenen Forschung Fragen zur Interund Transdisziplinarität des Fachs zu diskutieren. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie und andere Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen. Das Forum pflegt einen Werkstattcharakter, das heißt dass besonderer Wert auf den freien wissenschaftlichen Austausch gelegt wird. Dafür sollen die Beiträge als Grundlage dienen.

Nähere Informationen im  Call for Papers.
Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.

Tagungsbericht Forum Sozialethik 2011

Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit!?
Bericht zum 21. Forum Sozialethik (05.-07.09.2011) in der Katholischen Akademie Schwerte

Spätestens seit dem 19. Jahrhundert erscheint „Arbeit” als Zentralthema christlich-sozialethischer Reflexionen und kirchlicher Soziallehre. Diese Tradition aufnehmend stellte das diesjährige Forum Sozialethik vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in der Arbeitswelt neu die Fragen nach dem Verhältnis von Arbeit und Mensch-Sein, nach gerechten Arbeitsverhältnissen und nach „guter Arbeit”. Junge Sozialethiker(innen) stellten ihre Überlegungen zur Diskussion und tauschten sich mit den rund 35 Teilnehmern aus.

Den ersten thematischen Block der Tagung unter dem Stichwort „Arbeit und Mensch-Sein” eröffnete Christian Stoll (Wien). Er stellte fest, dass Arbeit auch in der modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft überwiegend Tätigkeiten umfasse, die vom Ausführenden nicht als Teil seiner personalen Vollzüge verstanden werden. Der integrale Zusammenhang von Person und Arbeit, wie ihn etwas Laborem exercens beschreibe, sei daher als kritisches Potential zu nutzen, um die Selbstentfaltung des Einzelnen und der Gesellschaft in Arbeit zu befördern.

Ergänzend hierzu brachte Sonja Sailer-Pfister (Vallendar) den Aspekt der Muße ein. Diese werde in einer zunehmend beschleunigten Arbeitsgesellschaft stark vernachlässigt. Ihre theologische Relevanz verdeutlichte Sailer-Pfister im Rekurs auf die biblische Fundierung der Sabbattradition im göttlichen Schöpfungsakt – Muße als Teilhabe an der Ruhe Gottes am 7. Schöpfungstag, als Vergegenwärtigung des Schöpfungswerkes, das getan wurde. Forderungen nach dem Schutz des freien Sonntags seien auf dieser Grundlage vehement zu unterstützen.

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Einladung Forum Sozialethik 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Forums Sozialethik!
“Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit?” so fragt die diesjährige Jahrestagung des Forums, die vom 5. bis 7. September in der Katholischen Akademie Schwerte stattfindet.

Spätestens seit dem 19. Jahrhundert gilt „Arbeit“ als bedeutender Bereich des Vollzugs menschlichen Daseins. Veränderungen in der Arbeitswelt waren daher immer wieder Anlass, anthropologisch, ethisch-politisch sowie theologisch über soziale Gerechtigkeit nachzudenken. Heute erleben wir nun einen fortschreitenden Strukturwandel der Arbeitswelt von einer eher homogenen, tendenziell volkswirtschaftlich orientierten Industriegesellschaft, hin zu einer heterogenen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft.

Vor diesem Hintergrund will das Forum Sozialethik 2011 neu über das Verhältnis von Arbeit und Mensch-Sein nachdenken und, davon ausgehend, nach der Beziehung zwischen Arbeit / Arbeitsverhältnissen und sozialer Gerechtigkeit fragen. Auch Überlegungen zu einer konkreteren Bestimmung von Arbeit sollen dabei in den Blick geraten. Einen dritten Schwerpunkt bilden schließlich verschiedene Annäherungen an Vorstellungen von „guter Arbeit“.

Das Sozialinstitut Kommende Dortmund und das diesjährige Vorbereitungsteam laden herzlich ein zum gemeinsamen Diskurs und zu angeregten Diskussionen über ein altes und doch aktuelles Thema kirchlicher Sozialverkündigung und christlicher Sozialethik.

Programm, Anmeldemöglichkeit und weitere Informationen finden sich auf der Tagungswebsite.

Ringvorlesung zum diesjährigen Forumsthema

An der Goethe Universität Frankfurt findet in diesem Sommersemester eine Ringvorlesung zu einem Thema statt, dass in enger Verbindung zum Gegenstand des diesjährigen Forums Sozialethik steht. Es geht um “Gute Arbeit – weltweit?”.

Im ausführlichen Programmheft heißt es dazu:

Im Januar 2008 wurde die “Schaffung menschenwürdiger Arbeit” als Unterziel in die Millenniums-Entwicklungsziele der UNO aufgenommen. Die Durchsetzung menschenwürdiger und guter Arbeit wird als entscheidender Beitrag zu Armutsminderung und Entwicklung im globalen Süden bewertet.

Wir wollen eine Zwischenbilanz ziehen: Wie weit sind wir auf dem Weg zu “menschenwürdiger Arbeit”? Wie weit trägt der Diskurs um “gute Arbeit”? Wie wirken die existierenden rechtlichen Regelungen und die neuen Initiativen zusammen? Was können Produktkampagnen und was können sie nicht? Wie erfolgreich sind Strategien, die sich mehr an die Regierungen, die Unternehmen bzw. die KonsumentInnen richten? Welche alternativen Strategien transnationaler Solidarität sind denkbar?

Das ganze Heft kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Programm und Heft bieten sicher auch gute Anregungen für Beiträge zum Forumsthema “Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit?” Der entsprechende Call for Papers ist noch bis zum 18. April offen.

Das Vorbereitungsteam freut sich auf noch viele interessante Vorschläge!

Forum Sozialethik 2011: Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit? – CALL FOR PAPERS

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Als 1891 mit dem Dokument „Rerum novarum“ erstmals ein Papst in einer Enzyklika zu den sozialen Fragen seiner Gegenwart Stellung nahm, war der durch die industrielle Revolution ausgelöste Umbruch in der Arbeitswelt zentraler Ausgangspunkt. Ähnliches gilt für die Enzyklika „Laborem exercens“ (1981) und die zunehmende Mechanisierung von Arbeit. Änderungen in der Arbeitswelt waren daher stets Anlass, grundlegend theologisch, anthropologisch und ethisch-politisch über soziale Gerechtigkeit nachzudenken. Heute erleben wir einen fortschreitenden Strukturwandel der Arbeitswelt von einer eher homogenen, tendenziell volkswirtschaftlich orientierten Industriegesellschaft, hin zu einer mehr heterogenen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft, unter den Bedingungen globaler Mobilität und internationaler Konkurrenz. Stichworte wie prekäre Arbeit, Mindestlohn oder gerechte Löhne tauchen in aktuellen Debatten erneut unter veränderten Vorzeichen auf.

Das Forum Sozialethik 2011 will den vielfältigen Fragen und Herausforderungen nachspüren, die sich in Bezug auf die moderne Arbeitswelt für eine christliche Sozialethik ergeben.

Das Vorbereitungsteam (Andreas Fisch, Daniela Kirmse, Stefanie Wahl, Sebastian Zink) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.

Stumme Sozialethik? Der Bericht über das Forum Sozialethik in “Publik Forum”

Unter dem Titel »Wir kreisen um uns selbst« (Untertitel: “Die sozialen Konflikte werden immer lauter ausgetragen. Doch die katholischen Sozialethiker scheinen zu verstummen”) ist ein Bericht von der Jubiläumsveranstaltung 20 Jahre Forum Sozialethik (13. September 2010) in Publik Forum erschienen. Der Text von Susanne Erbach gibt die Statements des Abends gut wieder, überschreitet den Berichtsmodus darüber hinaus deutlich, indem er der christlichen Sozialethik klare Vorwürfe macht:

“Die Menschen gehen auf die Straße, selbst gut situierte Bürgerinnen und Bürger [...] – nur von der katholischen Sozialethik hört man wenig. Ausnahmen bestötigen die Regel. Zu ihnen gehören Wolfgang Ockenfels [...] oder der Jesuit Friedhelm Hengsbach [...].”

Der Text ist erschienen in der 19. Ausgabe von Publik Forum, kritisch – christlich – unabhängig, Oberursel, vom 8.10.2010 (S. 19). Über Kommentare, wie Ihr das seht oder Sie das sehen, freut sich die Redaktion von www.forumsozialethik.de.

Update (14.10.2010): Mit Erlaubnis der Redaktion von Publik Forum hier der Text des Artikels in einer Pre-Print-Fassung.

Veröffentlichung: Anthropologie und christliche Sozialethik

forum-sozialethik-8Fast genau ein Jahr nach der Tagung zum Thema “Anthropologie und (christliche) Sozialethik” freut sich das Vorbereitungsteam des Workshops über die Veröffentlichung der Beiträge.

Worum geht es in dem Band? Die grundlegende anthropologische Frage, was wir als Menschen sind bzw. wie wir uns als Menschen verstehen wollen, ist Forschungsgegenstand aller handlungsleitenden Disziplinen. Sie ist damit eine Leitfrage, der sich auch christliche Sozialethik wie politische Ethik gleichermaßen widmen und widmen müssen. Schließlich sind grundsätzliche Annahmen über das Wesen des Menschen die Basis weitergehender ethischer Überlegungen – und zwar sowohl für individuelles Handeln als auch für die Gestaltung sozialer Strukturen. Mit Bezug auf sehr unterschiedliche anthropologische Ansätze veranschaulichen die Beiträge dieses Bandes, dass kein vorherrschendes oder gar einheitliches Bild vom Menschen existiert. Gerade dies macht jedoch die Erörterung der anthropologischen Grundlagen von Ethik ebenso notwendig wie interessant: Welche Perspektiven aus Theologie, Soziologie, Philosophie und Naturwissenschaft können das Verhältnis von Anthropologie und Ethik klären, wo liegen Herausforderungen, die es interdisziplinär zu untersuchen gilt, welche Menschenbilder liegen etwa in Wirtschaft oder Bildungsinstitutionen Pädagogik vor? – Die vielfältigen Antworten auf diese Fragestellungen verstehen sich als Beiträge zur Diskussion um eine modernitätsge-rechte anthropologische Fundierung christlicher Sozialethik.

Die Herausgeber hoffen sehr, dass dieser Band die Diskussion um Anthropologie und christliche Sozialethik bereichert. Weitere Informationen (z.B. das Inhaltsverzeichnis) zu dem Buch hier.

Wer den Band (für sich oder die Bibliothek) bestellen möchte, kann das über die Seite des Aschendorff Verlags tun.

Bibliographische Angaben: Veith, Werner; Bohmeyer, Axel; Filipović, Alexander, Krauß, Christoph (Hg.) (2010): Anthropologie und christliche Sozialethik. Theologische, philosophische und sozialwissenschaftliche Beiträge. Münster: Aschendorff (Forum Sozialethik, 8).

Forum Sozialethik 2010: Ethik der Entwicklung – CALL FOR PAPERS

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Die Sorge um die richtige und angemessene Entwicklung des Menschen innerhalb seiner sozialen Verbindungen ist seit der Antike eines der großen Themen in Philosophie, Theologie, im gesellschaftspolitischen Diskurs sowie in den Naturwissenschaften und der Ökonomie. Entsprechend vielgestaltig und kontrovers sind die Überlegungen und Ergebnisse hinsichtlich der Frage, was der Mensch sein soll, wonach er streben kann und wie sein Leben beschaffen zu sein habe, damit er seiner conditio humana gerecht werde. Die heute verfügbaren Medien stellen uns das Ausmaß und die Folgen absoluter Armut erschrecken vor Augen. Die Krisen der vergangenen Jahre, wie Nahrungsmittel- und Finanzkrise, treffen gerade die wenigsten entwickelten Länder am stärksten. Liegt unseren Modellen von Entwicklung eine anthropologische Basis zugrunde, die die idealen Ziele von Entwicklung bestimmt, oder wird die Frage menschlicher Entwicklung heute primär ökonomistisch verengt?

Das Forum Sozialethik 2010 möchte sich den drängenden Fragen einer Ethik der Entwicklung gewohnt vielfältig stellen.

Das Vorbereitungsteam (Anna Noweck, Michael Hartlieb, Markus Demele) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.

Einladung Forum Sozialethik 2009

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Forums Sozialethik!

“Anthropologie und (christliche) Sozialethik”  lautet das Thema des diesjährigen Forums Sozialethik, das vom 14. bis 16. September 2009 in der Kommende Dortmund (Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn) stattfindet.

Die meisten philosophischen Problemstellungen haben ihren Grund in anthropologischen Fragen, nämlich was wir als Menschen sind bzw. wie wir uns als Menschen verstehen. Es gehört deshalb zu den zentralen Aufgaben handlungsleitender Disziplinen, sich über ihre impliziten und expliziten anthropologischen Voraussetzungen aufzuklären: Auch die politische Ethik und die christliche Sozialethik reflektieren Menschenbilder und fragen nach deren Bedeutung – sowohl für individuelles Handeln als auch für die Gestaltung sozialer Strukturen. Als eigenständiges Strukturierungskonzept der Ethik ist die Anthropologie jedoch in die Krise geraten, da unter den pluralen Bedingungen moderner Gesellschaften der Rekurs auf den Menschen von zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen als problematisch erachtet wird.

Das Forum Sozialethik 2009 wendet sich in unterschiedlichen Perspektiven dem Verhältnis von Anthropologie und (christlicher Sozial-) Ethik zu: Diskutiert werden soziologische, philosophische und naturwissenschaftliche Herausforderungen, Menschenbilder in Wirtschaft und Bildungsinstitutionen sowie die Möglichkeiten einer modernitätsgerechten anthropologischen Fundierung christlicher Sozialethik.

Das diesjährige Vorbereitungsteam und die KOMMENDE Dortmund laden herzlich ein zum Diskurs. Wir freuen uns auf angeregte Diskussionen darüber, wie die Anthropologie für die christliche Sozialethik und für die politische Ethik bedeutsam ist oder sein kann.

Programm, Anmeldeformular und weitere Informationen auf der Tagungswebsite.

Das Vorbereitungsteam: Axel Bohmeyer (Berlin), Alexander Filipović (Bamberg), Christoph Krauß (Mainz), Werner Veith (München). Fragen, Anmerkungen oder Hinweise bitte an tagungen@forumsozialethik.de

Forum Sozialethik 2009: Anthropologie und (christliche) Sozialethik, Call for Papers

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

alle philosophischen Problemstellungen und Disziplinen haben ihren Grund in anthropologischen Fragen, nämlich was wir als Menschen sind bzw. wie wir uns als Menschen verstehen. Es gehört zu den zentralen Aufgaben von handlungsleitenden Disziplinen wie der Ethik, immer auch über ihre impliziten und expliziten anthropologischen Voraussetzungen aufzuklären. Dies gilt umso mehr für die christliche Sozialethik, da für sie das Person-Sein der maßgebliche normative Bezugspunkt allen menschlichen Handelns und aller sozialer Strukturen darstellt. Die Fragen nach dem gerechten und dem guten Leben suchen nach einer entsprechenden Selbstauslegung des Menschen, die sich auch unter den Herausforderungen moderner, funktional ausdifferenzierter Gesellschaften zu bewähren hat.

Das Forum Sozialethik 2009 möchte ermitteln, in welcher Weise die Anthropologie für die gegenwärtige christliche Sozialethik und politische Ethik bedeutsam ist.

Das Vorbereitungsteam (Axel Bohmeyer, Alexander Filipovic, Christoph Krauß, Werner Veith) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers und der Tagungswebsite.

Nächstes Forum Sozialethik zu “Anthroplogie und Sozialethik”

Das Forum Sozialethik 2009 (14.-16. September 2009) widmet sich dem Thema “Anthropologie und (christliche) Sozialethik (Arbeitstitel)”. Zum Vorbereitungsteam gehören Axel Bohmeyer (Berlin), Alexander Filipović (Bamberg), Christoph Krauß (Mainz) und Werner Veith (München). Mit einem Call for Papers ist im Januar 2009 zu rechnen. Weitere Informationen zu der Tagung im Laufe der Zeit hier.

Wer Anmerkungen zum Thema oder Hinweise zur Vorbereitung des Call for Papers hat, schreibt eine Mail an tagungen@forumsozialethik.de. Das Vorbereitungsteam freut sich über Ihre und Eure Beteiligung.

Nach der Tagung ist vor der Tagung

Unsere Tagung Forum Sozialethik 2008 ist gerade vorbei. Die Organisatorin und die Organisatoren haben einen Tagungsbericht geschrieben, den man hier herunterladen kann. Sebastian präsentiert auf Blogmal ebenfalls einen ausführlichen Bericht.

Die Kopfgrafik habe ich auch gerade aktualisiert: jetzt liegt der Grafik das Foto der Tagung 2008 zu Grunde.

Die nächste Tagung findet statt zum Thema “Anthropologie und (christliche) Sozialethik (Arbeitstitel)” (14.-16. September 2009). Das Vorbereitungsteam: Axel Bohmeyer (Berlin), Alexander Filipović (Bamberg), Christoph Krauß (Mainz), Werner Veith (München). Weitere Informationen zu dieser Tagung im Laufe der Zeit an dieser Stelle.