Archive for the 'Call for Papers' Category

CfP: “Moralities of Warfare and Religion”

Die Frühjahrsausgabe des Journal for Religion and Transformation in Contemporary Society wird sich unter der Herausgeberschaft von Angela Kallhoff (Universität Wien) und Thomas Schulte-Umberg (Universität Wien) dem Spezialthema “Kriegsmoralitäten und Religion” widmen.

Jüngere Forschungen zur Rolle von Religion im Ersten Weltkrieg haben gezeigt, dass diese eine bedeutende Rolle für das Durchhalten sowohl von Kombattanten als Nicht-Kombattanten in der “Urkatastrophe” (George Kennan) des 20. Jahrhunderts spielte. Wie sich aktuell belegen lässt, etwa mit Blick auf Großbritannien, Russland oder die Vereinigten Staaten, ist die Wirkmächtigkeit von Religion im Krieg keineswegs eine Angelegenheit vergangener Zeiten. Um die Rolle von Religion in Kriegen der Gegenwart zu verstehen und zu erklären, sind sowohl langfristige historische Perspektiven als auch bestimmte Entwicklungen des 20. Jahrhunderts zu berücksichtigen.
Zusätzlich zu eingeladenen Autorinnen und Autoren sind Beiträge erbeten, die sich aus historischer, soziologischer oder theologischer Perspektive speziell für das 20. Jahrhundert mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Kriegsmoralitäten und jüdische Religion,
  • Kriegsmoralitäten und orthodoxes Christentum,
  • Kriegsmoralitäten und nicht-monotheistische Religionen (Buddhismus, Hinduismus …),
  • Kriegsmoralitäten und religiöser Wandel seit den 1960er Jahren.

Überdies ist eine Behandlung des Themas aus einer primär theoretischen Perspektive möglich.

Neben dem Schwerpunktteil gibt es eine Sektion, in der freie Beiträge aufgenommen werden, insofern sie sich thematisch im Bereich des grundlegenden Fokus des Journals bewegen. Diese besteht in der Analyse und Befragung der paradigmatischen Veränderungen in unseren symbolisch-kulturell-religiösen Ordnungen, in juridischen, gesellschaftlich-kulturellen, politischen, theologischen und religionsphilosophischen Herausforderungen und ihren Beziehungen zu religiösen Transformationsprozessen.

Das „Journal for Religion and Transformation in Contemporary Society“ ist eine wissenschaftliche, durch Fachleute geprüfte open-access Zeitschrift, verortet an der Forschungsplattform „Religion and Transformation in Contemporary Society“ der Universität Wien, Österreich.

Bitte senden Sie Titelvorschlag, Abstract (max. 400 Worte) und Lebenslauf (max. 1 Seite) bis 31. März 2017 an thomas.schulte-umberg[at]univie.ac.at. Die Benachrichtigung, dass Sie zur Einreichung eines Beitrags aufgefordert werden, erhalten Sie Anfang April 2017. Der Artikel (in deutscher, englischer oder französischer Sprache) ist bis 31. August 2017 einzureichen. Maximale Länge des Artikels: 20 Seiten (ca. 55.000 Zeichen) einschließlich Fußnoten, Bibliographie und Leerzeichen.
Rückfragen können gerichtet werden an thomas.schulte-umberg[at]univie.ac.at.

38. Fachkongress der Internationalen Vereinigung der deutschsprachigen Moraltheologen und Sozialethiker – Call for Papers

Der vom 10.-13.09.2017 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stattfindende 38. Fachkongress der Internationalen Vereinigung der deutschsprachigen Moraltheologen und Sozialethiker steht im Zeichen der Reformation. Unter dem Tagungsthema Ökumenische Ethik soll 500 Jahre nach dem Beginn der Reformation den Anforderungen und Problemen des Ökumenischen in der Theologischen Ethik wie auch der möglichen Gestalt einer »Ökumenischen Ethik« nachgegangen werden. Ziel des Kongresses ist vor dem Hintergrund der Frage nach der Gestalt einer ‚christlichen‘ theologischen Ethik wie auch die Sichtung und Diskussion der Relevanz des Konfessionellen in fundamentalethischen und angewandt-ethischen Diskursen.

Eingereichte Beiträge sollten konkrete Einzelfragen aus dem umrissenen Themenfeld behandeln. Dazu kann etwa auch die Auseinandersetzung mit evangelischen und katholischen Autorinnen und Autoren gehören, die Reflexion auf kirchlich-lehramtliche Texte und Verlautbarungen aller christlichen Konfessionen wie auch auf eine konfessionell geprägte Rezeption und Auseinandersetzung angewandt-ethischer Themen.

Weitere Informationen: Call for Papers. Der Call ist geöffnet bis 17. März 2017.

CfP Forum Sozialethik 2017: “Christliches Abendland”? Zerfallserscheinungen in Europa als Herausforderung Christlicher Sozialethik

Forum Sozialethik

Das Projekt Europa ist in der Krise: Der Brexit, die Finanzkrise, die mangelnde Einigkeit in der Migrationspolitik oder undurchsichtige Bürokratien sind Herausforderungen, die zur Spaltung Europas geführt haben bzw. diese vertiefen. Hinzu kommen rechtspopulistische Bewegungen und Parteien, die sich als legitime Repräsentationsmedien eines „wahren Volkswillens“ verstehen und sich zur Stimme derer machen, die sich von Abstiegsängsten bedroht fühlen. Politische Kräfte in verschiedenen Ländern Europas können bei ihrem mit Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus geführten Kampf um das so genannte „Christliche Abendland“ teilweise beachtliche Erfolge verbuchen.

Europa und der europäische Einigungsprozess dienen jedoch vor allem der Entwicklung und Sicherung des Friedens, die heute keineswegs selbstverständlich, sondern vielfältig bedroht sind. Die Krisen Europas und das Erstarken antieuropäischer Kräfte verlangen deshalb nach grundlegender Analyse und sozialethischer Reflexion.

Das Vorbereitungsteam lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag am Forum Sozialethik 2017 (18.-20.09.2017) zu beteiligen und anhand der eigenen Forschung Fragen zu den Herausforderungen Europas zu diskutieren. Die genannten Fragen sind hierbei lediglich als erste Anregungen zu verstehen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaft­lerinnen (Promotion, Habilitation) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) sind herzlich willkommen. Das Forum pflegt einen Werkstattcharakter, d.h. dass besonderer Wert auf den freien wissenschaftlichen Austausch gelegt wird.

Nähere Informationen sowie weiterführende inhaltliche Impulse sind dem Call for Papers zu entnehmen. Der Call ist geöffnet bis zum 3. April 2017.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.

CfP Workshop Ethik 2017

workshopethiklogo

“Verstehen  – Vermitteln – Verantworten”: Unter diesem Titel befasst sich der vom 27.-29.03.2017 stattfindende 16. Workshop Ethik mit dem Spagat zwischen ethischer Theorie und Praxis. Wie bei dieser Tagungsreihe üblich sollen die Vorträge vor allem von Nachwuchswissenschaftlern übernommen werden.

Das moralisch Angemessene im Hinblick auf eine konkrete Situation zu erwägen, ist nicht nur eine Herausforderung unseres Alltags. Vielmehr stellt sich auch innerhalb der Moralphilosophie und der Moraltheologie die zentrale Frage, wie Prinzipien oder allgemeine normative Gesichtspunkte zu spezifizieren und mit einer konkreten Situation zu vermitteln sind.
Abstracts können bis zum 01.01.2017 per Mail eingereicht werden. Vortragende zahlen keine Tagungsgebühr und erhalten eine Fahrtkostenerstattung. Alle weiteren Informationen zu Tagung und Bewerbung finden sich im ausführlichen Call for Papers.

Neuerscheinung und CfP: Zeitschrift für Flüchtlingsforschung

(c) Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

Das interdiszplinäre Netzwerk Flüchtlingsforschung hat ein neues Publikationsorgan ins Leben gerufen: die Z’Flucht (Zeitschrift für Flüchtlingsforschung).  Bei der halbjährlich erscheinenden Z’flucht handelt es sich um

ein neues peer-reviewed journal, das wissenschaftliche Beiträge aus unterschiedlichsten Disziplinen zu Fragestellungen der Zwangsmigrations- und Flüchtlingsforschung veröffentlicht. […] Angesichts der unterschiedlichen fachlichen Perspektiven, aus denen entsprechende Fragen gestellt werden können, gilt ein besonderes Augenmerk der interdisziplinären Diskussion [und] dem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis […].

Durch die interdisziplinäre Ausrichtung und beabsichtigte Praxisrelevanz dürfte die Zeitschrift auch für Sozialethiker_innen interessant sein. Sie soll wissenschaftliche Aufsätze, Forumsbeiträge und Rezensionen in deutscher, englischer und französischer Sprache enthalten. Manuskripte können jederzeit bei der Redaktion eingereicht werden. Hinweise für Autoren_innen und weitere Informationen finden sich auf den Websiten des Nomos-Verlags und des Netzwerks Flüchtlingsforschung.

CfP und Tagungshinweis: Brauchen Maschinen Ethik – und wenn ja, welche?

Die diesjährige Tagung des Interdisciplinary Media Ethics Center Vienna (IMEC) findet vom 1.12.2016 (Get together) bis zum 3.12.2016 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg statt. Die Entwicklung autonomer medialer Systeme werfen besondere Probleme auf. Thema der Tagung sind daher die ethischen Konsequenzen aus einer zunehmenden Kommunikation und Steuerung durch autonome Systeme. Dies wird vor dem Hintergrund der kommunikationswissenschaftlichen Mediatisierungs­kon­zeption betrachtet.

Der Call for Papers kann hier heruntergeladen werden (offen bis 15. September 2016).

Die Durchführung der Tagung ist eine Kooperation der Forschungsgruppe Medienethik der PHL (Leitung Matthias Rath) sowie der Professur „Kommunikations- und Medien­­wissenschaft mit dem Schwer­punkt soziale Kommu­nikation und Mediatisierungs­­for­schung“  (Friedrich Krotz) am ZeMKI der Universität Bremen.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, allerdings ist die Zahl der Teilnehmer­Innen beschränkt. Anmeldungen mit diesem Formular an IMEC2016(at)ph-ludwigsburg.de. Weitere Informationen finden sich auf der Tagungswebsite.

CfP „Migration, Integration, Inklusion“, Jahrestagung Netzwerk Medienethik 2017

Das Netzwerk Medienethik veranstaltet im Februar 2017 seine Jahrestagung unter dem Titel „Migration, Integration, Inklusion – medienethische Herausforderungen und Potenziale für die digitale Mediengesellschaft“. Mit dem jetzt veröffentlichten Call for Papers zur Jahrestagung 2017 laden die Veranstalter Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft ebenso wie Kommunikationsexperten aus der Praxis herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. – Die Tagung wird wie immer das Gespräch zwischen Wissenschaft und Praxis anzielen.

Die vollständige Einladung zur Einreichung finden Sie hier (offen bis 1.10.2016). Die Tagung findet statt am 16.-17. Februar 2017 in München und wird ausgerichtet zusammen mit der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik in der DGPuK und in Kooperation mit der Akademie für politische Bildung, Tutzing.

Integrationsfunktion der Medien im Zeitalter der Migration

Integration gilt als eine der wichtigsten Aufgaben der Massenmedien. Denn in einer demokratischen Gesellschaft haben diese den Auftrag, zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft beizutragen. Integration kann in einer pluralistischen Gesellschaft jedoch nur dann gelingen, wenn verschiedene gesellschaftliche Wirklichkeitsentwürfe und Werte eine Chance haben, an der Gestaltung gesellschaftlicher Realitäten mitzuwirken. Massenmedien müssen sich somit daran messen lassen, ob und in welchem Maße es ihnen gelingt, einen Dialog zwischen Individuen mit ganz unterschiedlichen Einstellungen, Werten und Wirklichkeitsentwürfen herzustellen.

Das so beschriebene medienethische Feld der Integration wird aktuell besonders durch Zuwanderung, Flucht und Migration herausgefordert. Dies nimmt die Tagung zum Anlass, Integration und Inklusion und ihre Anforderungen an die (digitale) Mediengesellschaft zum Thema ihrer Jahrestagung 2017 zu machen. Im Vordergrund steht zum einen die Frage nach den Möglichkeiten, durch Medien und digitale Dienste gesellschaftliche Integration und Inklusion zu rahmen und zu unterstützen. Zum anderen soll eine medienethische Bestandsaufnahme zur journalistischen Berichterstattung zu diesen Themen erfolgen.

Call ist offen formuliert

Die Tagung beschäftigt sich mit den normativen Fragestellungen des Integrationsauftrages der Medien in ganzer Komplexität und Breite. Der Call ist offen formuliert und soll Personen aus Praxis und Theorie wie auch unterschiedlichen Spezialisierungsgebieten ansprechen.

Aktualisierte Informationen finden sich auf der Tagungs-Website.

CfP Berliner Werkstattgespräch 2017: Krise der Europäischen Union – Herausforderung für die christliche Sozialethik

Das nächste Berliner Werkstattgespräch wird sich vom 20.-22.02.2017 mit der “Krise der Europäischen Union” als Herausforderung für die christliche Sozialethik beschäftigen. Dazu hat die Vorbereitungsgruppe einen Call for Papers veröffentlicht.

Einsendungen werden erbeten zu den Themenschwerpunkten der Tagung

  1. Problemanalyse – was läuft falsch in /mit der Europäischen Union?
  2. Die Rolle der christlichen Kirchen / religiösen Akteure in der EU
  3. Europäisierung und/oder Re-Nationalisierung – sozialethische Aspekte auf politische Entwicklungen (in) der EU
  4. Ideelle Grundlagen für die Zukunft der Europäischen Union
  5. Die globale Verantwortung der EU

Aus den Einsendungen werden Themen ausgewählt für die Workshops im Rahmen der Tagung sowie Beiträge für eine geplante Veröffentlichung.

Einsendeschluss ist der 15. September 2016. Der ausführliche Call mit sämtlichen Informationen findet sich hier.

CfP: Religiöse Pluralisierung – gesellschaftliche Polarisierung – politische Desintegration

Die Deutsche Sektion der Europäischen Gesellschaft für katholische Theologie lädt vom 3.-5. November 2016 nach Stuttgart-Hohenheim zu einer Fachtagung mit dem Thema “Religiöse Pluralisierung – gesellschaftliche Polarisierung – politische Desintegration. Die Krise Europas als Herausforderung für die Theologie”.

Die europäischen Gesellschaften durchlaufen derzeit einen tiefgreifenden Wandel, der die Integration Europas selbst in Frage stellt: Im europäischen Haus zeigen sich tiefe Risse. Die Dramatik der Krisen erstreckt sich von den Anschlägen von Paris und Brüssel, der Finanzkrise und dem drohenden „Brexit “, über das Erstarken euroskeptischer und nationalistischer Strömungen, die Bedrohung durch den islamistischen Terror und den Anstieg islamophober Stereotypen, bis hin zur Flüchtlingskrise, zur globalen Migration und zur damit verbundene religiösen und kulturellen Pluralisierung. Die Debatten um die „Seele Europas“, um eine europäische Verfassung und um den Stellenwert des religiösen, kulturellen Erbes gerade mit Blick auf den Islam haben deutlich gemacht, dass mit der politischen auch die religiöse Dimension an Bedeutung gewinnt. Damit geht es um Themen, die in den Kernbereich theologischer Arbeit hineinreichen, die öffentliche Positionierung, theologische Aufklärung und interreligiösen Dialog fordern.

Die Tagung will einen neuen Diskurs um die Zukunft Europas und den Beitrag der Theologie(n) eröffnen. In diesem Rahmen richtet sich dieser Call for Papers ausdrücklich auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Der ausführliche Call for Papers findet sich hier. Abstracts können bis zum 1. August 2016 eingeschickt werden.

CfP: Konferenz der Flüchtlingsforschung 2016

Vom 06.-08.10.2016 findet an der Universität Osnabrück die erste Konferenz der Flüchtlingsforschung statt. Ausgerichtet wird sie vom Netzwerk Flüchtlingsforschung, das seit einigen Jahren über alle Fächergrenzen hinweg Wissenschaftler_innen verbindet, die in oder mit Bezug zu Deutschland an Fragen von Flucht und Migration arbeiten. Sichtbares Ergebnis dieser Netzwerkarbeit ist unter anderem der lesenswerte und regelmäßig aktualisierte FlüchtlingsforschungsBlog.

Die Konferenz umfasst 34 Panels, von denen einige – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der diesjährigen Forumstagung zum Thema Migration – auch für Sozialethiker_innen interessant sein dürften. Darunter befinden sich zwei Panels zu “Flucht und Bildung” (Nr. 12), eines zu ethischen Fragen der Flüchtlingspolitik (Nr. 14) sowie eines zu Flüchtlingsarbeit als Friedensarbeit (Nr. 15).

Abstracts für Vorträge zu einzelnen Panels können noch bis zum 31.03.2016 eingereicht werden. Alle relevanten Informationen dazu sowie eine Liste der Panels enthält der ausführliche Call for Papers; für Nützliches und Wissenswertes zur Tagung gibt es zudem eine eigene Informationsseite.

CfP: Solidarity in Open Societies

Die Universität Freiburg und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt veranstalten vom 18.-19.10.2016 eine gemeinsame Tagung “Solidarity in Open Societies” in der Katholischen Akademie München. Zur Erläuterung des Themas schreiben die Organisatoren Ursula Nothelle-Wildfeuer (Universität Freiburg) und Jörg Althammer (KU Eichstätt-Ingolstadt):

Solidarität ist ein zentrales Konzept der angewandten Ethik. […] Ungeachtet des hohen Stellenwertes […] sind Gehalt und normativer Status von Solidarität in der Theorie höchst umstritten.

Vor diesem Hintergrund soll die Konferenz den interdisziplinären Austausch zum Thema Solidarität vorantreiben. Als Keynote Speakers werden Thomas Pogge (Yale University), Vittorio Hösle (Notre Dame University) und Thomas Kohler (Boston College) teilnehmen. Darüber hinaus laden die Veranstalter dazu ein, Papers u. a. aus den Disziplinen Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Theologie einzureichen. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge zum Themenfeld Solidarität und Migration.

Der Call for Contributions ist göffnet bis zum 15.05.2016. Nähere Informationen finden sich überdies auf der Tagungswebsite.

CfP Societas Ethica 2016: Ethics and Law

Die Jahrestagung der Societas Ethica (Europäische Forschungsgesellschaft für Ethik) findet in diesem Jahr vom 18.-21. August in Deutschland, genauer in Bad Boll bei Stuttgart, statt.

Im Zentrum steht das Thema “Ethics and Law”. In mehreren Konferenzteilen soll es schwerpunktmäßig um folgenden Aspekte gehen:

  • Ethics, justice, and the law (i.e., normative justification of law)
  • Moral cultures and the law
  • The role of morality in positive Law
  • Conflicts between ethics and laws (death penalty, solitary confinement, refugee detention, ‘emergency law’)
  • Ethical and legal analysis of reconciliation and reparations
  • Human rights
  • The Implementation of the Paris Agreement: the challenge of climate change
  • Rights of Refugees (UN Refugee Treaty, and the Geneva Convention)
  • Asylum law, border control, identification measures, and ethics
  • National sovereignty, global governance, and international law
  • Religion, theology, and the law (religious freedom, secular and religious law, etc)

Daneben gibt es auch noch einen “Open Channel” für PhD-Studenten.

Der komplette Call findet sich hier. Paper für einen Vortrag können bis 31. März 2016 eingereicht werden.

CfP Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften 2016

In der Rubrik „Forschungsbeiträge zur Sozialethik“ des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften erscheinen Beiträge zu einem frei gewählten Thema der Sozialethik. Hierfür können Beiträge zur Publikation eingereicht werden. Diese werden in einem double blind peer review Verfahren begutachtet und ausgewählt. Pro Ausgabe können bis zu drei Beträge berücksichtigt werden.
Einsendeschluss der vollständigen Beiträge in deutscher oder englischer Sprache ist jeweils der 31. Januar, für die nächste Ausgabe der 31.1.2016.
Weitere Informationen finden sich hier sowie im ausführlichen Call.

CfP Forum Sozialethik 2016: Flucht, Zuwanderung, Integration

Immer wieder stehen wir in Europa und weltweit vor der Frage, wie wir mit Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen umgehen. Gegenwärtig beherrschen hitzige und teils unsachliche Debatten die Medien. Europäische Bürgerinnen und Bürger, aber auch politischen Akteure sind uneins, wie die Verantwortung Europas gegenüber politischen und anderen Flüchtlingen praktisch ausgestaltet werden soll. Politische Machthaber streiten darüber, wem und aus welchen Gründen Asyl gewährt werden muss, und wie die Integration einer großen Zahl von Menschen gelingen kann.

Doch auch die geregelte Zuwanderung von Arbeitskräften ist in Deutschland und Europa unbefriedigend gelöst. Ansätze für Integration, die die frühere integrationsfeindliche Politik korrigieren und vermeiden, müssen weiterentwickelt werden. Neben Fakten und Kenntnissen über Zusammenhänge bedarf es hierzu auch ethisch-philosophischer Leitbilder, um sich als Gesellschaft zu orientieren.

Auf dem Forum Sozialethik 2016 (05.-07. September 2016) vergewissern wir uns über das Phänomen Migration und Flucht multidisziplinär und insbesondere normativ. Wir suchen dabei nach grundsätzlichen Orientierungen und ethisch fundierten Antworten auf Herausforderungen, die sich aus der aktuellen politischen Situation ergeben. Dazu laden wir Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen der christlichen Sozialethik, Sozialwissenschaften, Migrationswissenschaften, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Geschichtswissenschaften, Theologie, Philosophie etc. ein, sich mit einem Beitrag zu beteiligen.

Nähere Informationen sowie weiterführende inhaltliche Impulse sind dem Call for Papers zu entnehmen. Der Call ist geöffnet bis 31. März 2016.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebseite.

CfP Workshop Ethik: Quellen des Sollens

Vom 14.-16. März 2016 findet der 15. Workshop Ethik im Martin-Niemöller-Haus in Schmitten-Arnoldshain statt. Das Diskussionsforum steht diesmal unter dem Thema “Quellen des Sollens”.

Die Metaethik hat sich nach einer sprachphilosophisch geprägten Phase auch wieder mit den ontologischen Grundlagen unseres Moralverständnisses beschäftigt und sich gefragt, ob es so etwas wie moralische Tatsachen gibt, die unsere moralischen Urteile wahrmachen, was für einen ontologischen Status moralische Eigenschaften haben und in welchem Verhältnis diese zu natürlichen stehen. Man kann von hier aus aber noch weiter fragen: Was ist die Quelle der bindenden Kraft einer moralischen Norm? Woher kommt das unbedingte Sollen, wie kommt es in die Welt? Was ist der Grund dafür, dass bestimmte Handlungen überhaupt bestimmte moralische Eigenschaften haben? Sind es diese Gründe, die auch zum moralischen Handeln motivieren, oder sind Handlungsmotivationen etwas, das zusätzlich zu Gründen benötigt wird? Wer oder was stiftet diese normativen Zusammenhänge, wer oder was knüpft überhaupt diese Verbindungen?

Der Workshop Ethik ist für den wissenschaftlichen Nachwuchs eine gute Gelegenheit, sich einem jungen interdisziplinären Fachpublikum mit einem Vortrag zu präsentieren.

An diesem Workshop werden mit Prof. Dr. Detlef Horster, Prof. Dr. Christoph Halbig und PD Dr. Eva Harasta drei ausgewiesene Experten teilnehmen. Alle weiteren Vorträge werden von den Teilnehmenden übernommen. Für jeden Vortrag sind 20 Minuten mit anschließender 40-minütiger Diskussion vorgesehen.

Der CfP findet sich hier und ist bis zum 1.12.2015 geöffnet.