Archive for the 'Andere Tagungen' Category

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Tagung “Ressourcen – Lebensqualität – Sinn. Gerechtigkeit für die Zukunft denken”

Wie bereits auf dieser Seite hingewiesen lädt das ICS anlässlich seines 60jährigen Bestehens zu einer

grundlegenden Reflexion auf zentrale Herausforderungen einer christlichen Sozialethik in der heutigen Zeit ein. [...] Ausgehend von den Stichworten Ressourcen – Lebensqualität – Sinn soll ein innovativer Zugang zu der für die Sozialethik zentralen Gerechtigkeitsfrage eröffnet und im interdisziplinären, in praktischer Absicht geführten Gespräch erprobt werden.

Das ausführliche Programm der Tagung vom 04.-06. Oktober im Franz-Hitze-Haus sowie Hinweise zur Anmeldung können hier heruntergeladen werden.

Theologie und Soziologie: Eine Tagung in Loccum

Kurzer Hinweis auf eine Tagung (2. bis 4. September) der Evangelischen Akademie Loccum und des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD über das Verhältnis von Soziologie und Theologie in der Zeit nach 1945. Die Tagung läuft unter dem Titel: “Gott oder Gesellschaft? Im Spannungsfeld von Theologie und Soziologie”. Weitere Informationen hier.

Tagung “Erfahrung und Moral” in Erfurt

erfahrungIm Oktober findet in Erfurt eine Tagung zum Thema “Erfahrung und Moral. Der experientielle Ansatz in der Theologischen Ethik” statt. Organisiert wurde das Fachgespräch von Christof Mandry. Datum: 20.-22. Oktober 2011. Die Einladung zur Tagung formuliert:

“Die Erfahrungen von Menschen können für die theologische Ethik vielerlei bedeuten: Ausgangspunkt und Gegenstand der ethischen Reflexion, erkenntnistheoretische Basis, aber auch Widerspruch und Anlass zur Verunsicherung ethischer Theoreme. Indem sich die theologische Ethik der Aufgabe stellt, menschliche Lebenserfahrung hermeneutisch kritisch für die ethische Reflexion zu erschließen, wird sie mit grundlegenden Fragen konfrontiert – nach der Identität des ethischen Subjekts, nach dem kritischen wie dem ideologischen Potenzial von Erfahrungen, nach der Partikularität oder Universalität der theologischen Ethik. [...]
Mit seinem „experientiellen Ansatz“ hat Dietmar Mieth wesentliche Beiträge zu diesen Themen geleistet und damit die theologische Ethik auch für den interdisziplinären Austausch mit Kultur- und Literaturwissenschaften geöffnet. Vor dem Hintergrund der daraus erwachsenen Einsichten und Anregungen, soll auf der Tagung die Diskussion über den Erfahrungsbezug in der Ethik wieder aufgegriffen und im gegenwärtigen Horizont theologisch und ethisch weitergeführt werden.”

Weitere Informationen auf der Tagungswebsite (linke Seite unter “Tagung ‘Erfahrung & Moral’”).
Via E-Mail von Chr. Mandry. Disclosure: Der Autor dieses Postings ist selber bei der beworbenen Tagung aktiv.

CfP Dritter Workshop “Theologie der Befreiung aus Europäischer Perspektive”

Ein Hinweis auf den Call for Papers für den Dritten Workshop “Theologie der Befreiung aus Europäischer Perspektive”, der wie gewohnt als Kooperation der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien und der Steyler Missionare stattfinden wird:

Thema: Sehnsucht Brot: Auf dem Weg zu einer globalen Tischgemeinschaft
Termin: 20.-22.4.2012 in St.Gabriel bei Wien

Details zum Call und zur Veranstaltung hier.

“Personen im Web 2.0 – Theologische Perspektiven”

Zum Thema ”Personen im Web 2.0 – Theologische Perspektiven” findet vom 23. bis 25. September 2011 eine Tagung für NachwuchswissenschaftlerInnen und Interessierte an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen statt.

Die Veranstalter schreiben:

Wer bin ich? – Wer kennt mich? – Mit wem rede ich?

Entlang dieser Fragen zu Selbstverständnis und Authentizität, zum Umgang mit eigenen und fremden Identitäten, zu Privatsphäre und Datenschutz sollen die technologische und die soziale Bedeutung des Web 2.0 für einzelne Personen und für die Gesellschaft diskutiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Konzepte des „Personseins“, wie sie durch das Web 2.0 herausgefordert sind.

Im interdisziplinären Dialog vor allem mit empirischen Untersuchungen des Web 2.0 soll die theologische Reflexion dieses Wirklichkeitsraums innerhalb einer christlichen Medienethik geschärft werden. Dies geschieht in vier Hauptvorträgen mit Diskussion, ergänzt durch Forschungswerkstätten, in denen NachwuchswissenschaftlerInnen Gelegenheit haben, ihre eigenen Projekte vorzustellen.

Die Hauptvorträge werden gehalten von Dr. A. Filipovic (Institut für Christliche Sozialwissenschaften, Münster), Dr. V. Dreyer (Kommunikationsagentur soft in space, Berlin), PD Dr. C. Maaß (Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation, Universität Hildesheim) und Dr. T. Zeilinger (Institut persönlichkeit+ethik, Fürstenfeldbruck).

Bis zum 15. 07.2011 sind Postdocs, Habilitanden, Doktorierende und Studierende mit einem Forschungsprojekt zum Thema „Web 2.0“ oder zur Medienethik mit Schwerpunkt Internet aufgerufen, sich für Kurzvorträge in einem Forschungsworkshop, für Abstracts auf dem Tagungsblog oder für eine Posterpräsentation des eigenen Projekts zu bewerben.

Anmeldeschluss für eine Teilnahme ohne eigenen Vortrag ist der 31.08.2011.

Weitere Informationen (Call for Papers/Posters/Abstracts, Anmeldemodalitäten …) finden sich auf der Tagungshomepage.

Vorstellung des neuen DBK-Impulspapiers “Chancengerechte Gesellschaft”

chgerges

Über E-Mail erreichte mich gerade der Hinweis, dass am Montag, 27. Juni 2011, 10.30 Uhr das neue sozialethische Impulspapier der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz vorgestellt wird. Ort: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin (Dorotheenstraße 84). Das Papier heißt: “Chancengerechte Gesellschaft. Leitbild für eine freiheitliche Ordnung”. Neben Erzbischof Reinhard Kardinal Marx ist auch Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio dabei.

Das wird bestimmt sehr interessant. Mal sehen, was da für ein Freiheitsbegriff zur Anwendung kommt… Mitglieder des Forums Sozialethik sollen den Hinweis auf die Veranstaltung  ausdrücklich auch als Einladung verstehen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung hier.

Aktualisierter Call for Posters

Anlässlich der Fachtagung „Ressourcen – Lebensqualität – Sinn. Gerechtigkeit für die Zukunft denken“ (04. – 06. Oktober 2011) sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Christlichen Sozialethik (und ihren Bezugswissenschaften) eingeladen, ihre aktuellen Forschungsprojekte als Posterpräsentation vorzustellen:

Im Stile eines „Markts der Möglichkeiten“ soll hier Gelegenheit zum Austausch über innovative Konzepte in sozialethisch relevanten Theorie- und Praxisfeldern gegeben werden sowie ein Dialog zwischen den ForscherInnengenerationen zustande kommen. Die Vorstellung von Projekten, die nicht unmittelbar an das Tagungsthema anknüpfen, ist daher ausdrücklich erwünscht. Die Ausschreibung ist auch für Studierende offen, die eine Abschlussarbeit mit sozialethischem Schwerpunkt erstellen.

Zudem besteht für NachwissenschaftlerInnen und Studierende die Möglichkeit, sich – in Verbindung mit einer Posterpräsentation – für ein Stipendium zur Teilnahme an der Tagung zu bewerben.

Den Call for Posters mit weiteren Hinweisen können Sie hier downloaden.

Philosophischer Meisterkurs 2011 des FIPH mit Bernhard Waldenfels

Hier ein Hinweis auf den nächsten Philosophischen Meisterkurs des Hannoveraner Forschungsinstituts für Philosophie Hannover, der mit Prof. Dr. Bernhard Waldenfels im September dieses Jahres zum Thema ”Antwort auf das Fremde. Grundzüge einer responsiven Phänomenologie” in Berlin stattfinden wird. Vielleicht hat jemand Interesse, an diesem Meisterkurs teilzunehmen. Nähere Informationen hier.

Veranstaltungshinweis: “Heppenheimer Tage zur christl. Gesellschaftsethik 2011″

“Die ‘Heppenheimer Tage zur christlichen Gesellschaftsethik’ wollen an die ‘Heppenheimer Soziallehretage’ und das ‘Forum Politische Ethik-Politische Theologie’ anknüpfen, die in den 1980er und 1990er Jahren regelmäßig im Heppenheimer Haus am Maiberg, der politisch-sozialen Akademie des Bistums Mainz, stattfanden und sich der Verständigung und Weiterentwicklung zentraler Anliegen moderner christlicher Gesellschaftsethik widmeten.” (Ausschreibung)

In diesem Jahr geht es um “Kirche im Kapitalismus – Kirchliche Kapitalismuskritik. Ein Blick zurück nach vorn auf die großen Sozialenzykliken”, Termin: Fr./Sa. 20./21.05. 2011, Ort: Haus am Maiberg, Heppenheim. Weitere Informationen hier.

Religionspolitik als Thema der Sozialethik?!

relpolDas relative Gleichgewicht, das sich zwischen Staat und Religionsgemeinschaften in den Jahrzehnten nach 1945 im westlichen Teil Deutschlands ausgeprägt hatte, weicht gegenwärtig einer neuen Unsicherheit im Umgang mit Religion. Die rechtlichen Debatten um „Staatskirchenrecht oder Religionsverfassungsrecht“ sind ein Ausdruck davon, aber auch die vermehrten Zitate eines christlich-jüdischen Erbes deutscher Kultur. Weithin offen ist jedoch, nach welchen sozialethischen Kriterien die erforderliche Verständigung zu Rolle und Spielraum von Religion in Staat, Recht und Gesellschaft erfolgen soll.

Diese Frage soll in einem Expertengespräch des Exzellenzclusters “Religion und Politik” an der Universität Münster Ende Februar diskutiert werden (siehe Flyer). Verantwortet und vorbereitet wird die Veranstaltung von Marianne Heimbach-Steins und Daniel Bogner. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaften und Politik zu verstärken. Von der Veranstaltung sollen aber auch Impulse für die sozialethische Bearbeitung religionspolitischer Fragen ausgehen.

Es handelt sich um eine Einladungstagung im kleinen Kreis. Wer sich einschlägig mit der Thematik befasst hat und Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei Daniel Bogner melden: daniel.bogner@uni-muenster.de.

Publikumspreis der Salzburger Hochschulwochen

Im Rahmen der Salzburger Hochschulwochen 2011 schreibt das Direktorium der Salzburger Hochschulwochen zum sechsten Mal einen Publikumspreis für wissenschaftliche Kommunikation aus. Graduierte WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen der Jahrgänge 1976 und jünger werden herzlich eingeladen, sich zu bewerben.

Die Salzburger Hochschulwoche greift im Jahr 2011 das Thema Sicherheit auf. „Sicher unsicher“ – mit der paradoxen Kopplungsformel ihres Titels geht sie dem ambivalenten Bedürfnis des Menschen nach Sicherheit nach und thematisiert es als anthropologische Konstante.

Weitere Informationen hier.

Weingartener Afrika-Gespräche 2010

Vom 03. bis 05. Dezember 2010 finden die Weingartener Afrika-Gespräche 2010 statt. Thema: “Afrika in Bewegung – Migration zwischen Konflikt- und Entwicklungspotential”. Das Programm gibt es im Internet. Dort kann man sich auch online anmelden.
[via Email von Dr. Rainer Öhlschläger, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart]

Tagung “Pflegefall Sozialstaat” (Tutzing)

An der Tutzinger Akademie für Politische Bildung soll vom 5. bis 7. November 2010 eine Tagung zum „Pflegefall Sozialstaat – Über Freiheit, Würde und die neue soziale Frage“ stattfinden. Bei dieser Tagung soll es darum gehen, welche prinzipiellen Veränderungen die Sozialstaatsarchitektur in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland erfahren hat. Zudem sollen aus verschiedenen Perspektiven die Grundlagen des Sozialstaats erhellt werden. Es wird diskutiert mit nahmhaften Wissenschaftlern, die auch ungewohnte Perspektiven einnehmen. Es sprechen unter anderem: Stefan Lessenich, Rolf Gröschner, Albrecht Müller, Ulrich Thielemann und Erwin Huber.

Sie können sich zu dieser Tagung im Internet (unter www.apb-tutzing.de) anmelden.

[via E-Mail Michael Spieker, Akademie Tutzing]

Call zum Workshop Ethik 2011

workshopethiklogoVom 16. bis zum 16. März 2011 findet wieder der Workshop Ethik in Arnoldshain statt. Diesmal lautet das Thema: “Was eigentlich ist Gerechtigkeit?” Abstracts werden bis zum 01.12. 2010 erbeten. Der Workshop ist immer eine gute Möglichkeit, eigene Thesen in freundlichem Rahmen zur Diskussion zu stellen. Näheres ist bitte dem Call zu entnehmen.

Tagung „Sozialethik konkret“ im September zu “Gleichheit – Ungleicheit – Gerechtigkeit”

bild_10-81620. – 21. September 2010
Gleichheit – Ungleichheit – Gerechtigkeit
Fachtagung in der Reihe: Sozialethik konkret
Tagungsort: Akademie Franz Hitze Haus, Münster

Trotz hoher Investitionen in Bildung, Integration und die anderen Bereiche des Sozialstaats steigt in Deutschland das Risiko, von Armut betroffen zu sein. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens seines Landes zur Verfügung hat. So hat es die Europäische Kommission festgelegt, die 2010 zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung ausgerufen hat.

bild_flyer_10-816Immer häufiger ist von einer Spaltung der Gesellschaft die Rede. Wieviel Ungleichheit verträgt eine Gesellschaft, wieviel Gleichheit ist notwendig, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu gewährleisten? Wie positioniert sich die Christliche Sozialethik angesichts der Armuts- und Exklusionsphänome? Welche Lösungsstrategien bietet sie an und wie werden diese aus der Sicht anderer Wissenschaftsdisziplinen beurteilt?

In der Reihe „Sozialethik konkret“ wird mit der diesjährigen Tagung diese vielschichtige Problematik aufgegriffen und aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutiert. Dabei soll der spezifisch wissenschaftliche Lösungsbeitrag der Christlichen Sozialethik zu den Frage- und Problemstellungen der Armutsthematik herausgearbeitet werden.

Im Dialog mit den anderen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der jeweils analysierten Problemstellung erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.

Weitere Informationen zur Tagung mit allen Themen und Referenten unter: http://www.franz-hitze-haus.de/info/10-816. Siehe dazu auch den Flyer.