Archive for the 'Andere Tagungen' Category

38. Fachkongress der Internationalen Vereinigung der deutschsprachigen Moraltheologen und Sozialethiker – Call for Papers

Der vom 10.-13.09.2017 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stattfindende 38. Fachkongress der Internationalen Vereinigung der deutschsprachigen Moraltheologen und Sozialethiker steht im Zeichen der Reformation. Unter dem Tagungsthema Ökumenische Ethik soll 500 Jahre nach dem Beginn der Reformation den Anforderungen und Problemen des Ökumenischen in der Theologischen Ethik wie auch der möglichen Gestalt einer »Ökumenischen Ethik« nachgegangen werden. Ziel des Kongresses ist vor dem Hintergrund der Frage nach der Gestalt einer ‚christlichen‘ theologischen Ethik wie auch die Sichtung und Diskussion der Relevanz des Konfessionellen in fundamentalethischen und angewandt-ethischen Diskursen.

Eingereichte Beiträge sollten konkrete Einzelfragen aus dem umrissenen Themenfeld behandeln. Dazu kann etwa auch die Auseinandersetzung mit evangelischen und katholischen Autorinnen und Autoren gehören, die Reflexion auf kirchlich-lehramtliche Texte und Verlautbarungen aller christlichen Konfessionen wie auch auf eine konfessionell geprägte Rezeption und Auseinandersetzung angewandt-ethischer Themen.

Weitere Informationen: Call for Papers. Der Call ist geöffnet bis 17. März 2017.

CfP Workshop Ethik 2017

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“Verstehen  – Vermitteln – Verantworten”: Unter diesem Titel befasst sich der vom 27.-29.03.2017 stattfindende 16. Workshop Ethik mit dem Spagat zwischen ethischer Theorie und Praxis. Wie bei dieser Tagungsreihe üblich sollen die Vorträge vor allem von Nachwuchswissenschaftlern übernommen werden.

Das moralisch Angemessene im Hinblick auf eine konkrete Situation zu erwägen, ist nicht nur eine Herausforderung unseres Alltags. Vielmehr stellt sich auch innerhalb der Moralphilosophie und der Moraltheologie die zentrale Frage, wie Prinzipien oder allgemeine normative Gesichtspunkte zu spezifizieren und mit einer konkreten Situation zu vermitteln sind.
Abstracts können bis zum 01.01.2017 per Mail eingereicht werden. Vortragende zahlen keine Tagungsgebühr und erhalten eine Fahrtkostenerstattung. Alle weiteren Informationen zu Tagung und Bewerbung finden sich im ausführlichen Call for Papers.

CfP Salzburg Conference in Interdisciplinary Poverty Research

Der Centre for Ethics and Poverty Research an der Universität Salzburg veranstaltet am 21./22. September 2017 eine Konferenz mit dem Schwerpunktthema “Religion and Poverty”.

Hierzu wurde nun ein Call for Papers veröffentlicht, der evtl. auch für Sozialethiker und Sozialethikerinnen interessant sein könnte. Einsendeschluss ist der 31. März 2017. Nähere Informationen zur Tagung auf der Tagungshomepage.

Tagung: Verantwortung erzählen am KSI Köln

Ein kluger Mensch lernt aus seinen Erfahrungen. Ein weiser aus den Erfahrungen anderer.

Was ist dran an dieser Redewendung? Welche Wirkung haben die Erzählungen anderer auf unser Handeln, unsere moralischen Haltungen und unsere Wertvorstellungen? Und nicht zuletzt: Welchen Mehrwert bietet ein narrativer Ethikansatz, der auf biographische Modelle, Erfahrungen und Lebenszeugnisse Bezug nimmt und Verantwortungsübernahme fördern möchte?

Auf der Tagung „Verantwortung erzählen“ am Katholisch-Sozialen Institut der Erzdiözese Köln vom 9.-10.11.2016 soll diesen Fragen am Beispiel sozialethischer Themen auf den Grund gegangen werden. Dabei werden auch Lebensgeschichten von Menschen zur Sprache kommen, die sich auf unterschiedliche Weise für ein gelingendes Zusammenleben einsetzen; sie lassen uns teilhaben an ihren Erfahrungen und dem Modell, wie konkret Verantwortung übernommen werden kann.

Programm und Anmeldemöglichkeit finden sich hier.

 

Tagung: Religions go green – Natur und Umwelt in den Religionen

Vom 7. bis 9. Oktober 2016 veranstaltet die Katholische Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Tagung zu Natur und Umwelt in den Religionen.

Der Einsatz für Belange der Natur ist ein gemeinsames Anliegen der Religionen. Aufgrund ihrer jeweiligen Traditionen, Schriften, Lehren und Moralvorstellungen haben diese je besondere Perspektiven und Motivationen. Mit philosophischen und politischen Ansätzen haben diese vielfach Berührungspunkte, aber auch spezifische Eigenheiten und können nicht zuletzt in besonderem Maße den kritischen Blick für mögliche Einseitigkeiten schärfen und zu einem Einsatz motivieren, der über theoretische Begründungen hinausreicht. Die Tagung wird die unterschiedlichen religiösen Hintergründe sondieren im Blick auf Ansätze für heutiges Umwelthandeln, auch in gemeinsamer Perspektive etwa im Sinne eines “ökologischen Weltethos”.

Einbezogen sind zum einen Experten aus unterschiedlichen Disziplinen, welche die globale Agenda ebenso bearbeiten wie die spezifischen Herausforderungen im europäischen und deutschen Kontext. Zum anderen treten wir ins Gespräch mit Vertretern religiös motivierter Umweltbewegungen, wie sie zuletzt entstanden sind mit “Jews go green” oder der Organisation “HIMA e.V.”, die für eine neue Bewegung des Einsatzes für Umwelt und Naturschutz aus jüdischer bzw. islamischer Perspektive stehen.

Das detaillierte Tagungsprogramm sowie nähere Informationen finden sich hier.

Fachtagung: Crowdworking und Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt

Internetplattformen bieten inzwischen unzählige Jobs für Menschen, die Arbeit schnell und billig anbieten. Sowohl Start-ups als auch große Unternehmen greifen mittlerweile selbstverständlich auf diese Crowdworker zu. Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Entwicklung für den Arbeitsmarkt, für Berufsfelder und für Arbeitnehmer? Neben der Frage, ob dies u. U. Arbeitsplätze (in Deutschland) kostet, werden auch elementare Errungenschaften des Sozialstaates tangiert: Es gibt weder eine soziale Absicherung, noch tarifgebundene Löhne oder Arbeitszeitregelungen. Auch die gewerkschaftliche Organisation der Arbeitnehmer wird stark erschwert. Wie können gerechte Arbeitsbedingungen für diese Art von Arbeit aussehen und wie müssten sie gestaltet werden?

Diese und weitere Fragen sollen am 19. und 20.09. auf einer interdisziplinären Fachtagung im Franz-Hitze-Haus (Münster) diskutiert werden.

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit finden sich auf der Tagungsseite. Dort ist auch das detaillierte Programm einsehbar.

Tagung: Grenzenlose Hilfsbereitschaft?

Am 9.und 10. Mai 2016 findet in der Thomas Morus Akademie in Bensberg eine Tagung zum Thema “Grenzenlose Hilfsbereitschaft? Migration als Herausforderung der europäischen Kirche” statt.

Die große Zahl von Flüchtlingen und das hohe Potenzial an Zuwanderungswilligen aus Nordafrika und dem Nahen Osten werden in den europäischen Gesellschaften trotz Hilfsbereitschaft besorgt wahrgenommen. Vielerorts haben populistische Bewegungen einen starken Zulauf.

Was geht in den einzelnen europäischen Ländern vor sich? Wie sind die populistischen Reaktionsweisen – die teilweise auch innerhalb der Kirchen Zuspruch finden – zu verstehen und welche Unterstützung benötigt die katholische Hilfsarbeit, sowohl von der Kirche als auch von der Politik? Welche Probleme, Aufgaben, Chancen und Neuaufbrüche eröffnen sich aus der Flüchtlingskrise für die Kirche und ihre Gemeinden? Angesichts der Migrationsbewegungen nach Europa stellt sich zudem die Frage nach dem europäischen Horizont der katholischen Hilfsarbeit – und nach der Position, die die Kirche zu Europa bezieht.

Nähere Informationen sowie ein Pdf mit dem konkreten Tagungsprogramm und Anmeldeoptionen finden sich hier.

CfP: Konferenz der Flüchtlingsforschung 2016

Vom 06.-08.10.2016 findet an der Universität Osnabrück die erste Konferenz der Flüchtlingsforschung statt. Ausgerichtet wird sie vom Netzwerk Flüchtlingsforschung, das seit einigen Jahren über alle Fächergrenzen hinweg Wissenschaftler_innen verbindet, die in oder mit Bezug zu Deutschland an Fragen von Flucht und Migration arbeiten. Sichtbares Ergebnis dieser Netzwerkarbeit ist unter anderem der lesenswerte und regelmäßig aktualisierte FlüchtlingsforschungsBlog.

Die Konferenz umfasst 34 Panels, von denen einige – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der diesjährigen Forumstagung zum Thema Migration – auch für Sozialethiker_innen interessant sein dürften. Darunter befinden sich zwei Panels zu “Flucht und Bildung” (Nr. 12), eines zu ethischen Fragen der Flüchtlingspolitik (Nr. 14) sowie eines zu Flüchtlingsarbeit als Friedensarbeit (Nr. 15).

Abstracts für Vorträge zu einzelnen Panels können noch bis zum 31.03.2016 eingereicht werden. Alle relevanten Informationen dazu sowie eine Liste der Panels enthält der ausführliche Call for Papers; für Nützliches und Wissenswertes zur Tagung gibt es zudem eine eigene Informationsseite.

CfP: Solidarity in Open Societies

Die Universität Freiburg und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt veranstalten vom 18.-19.10.2016 eine gemeinsame Tagung “Solidarity in Open Societies” in der Katholischen Akademie München. Zur Erläuterung des Themas schreiben die Organisatoren Ursula Nothelle-Wildfeuer (Universität Freiburg) und Jörg Althammer (KU Eichstätt-Ingolstadt):

Solidarität ist ein zentrales Konzept der angewandten Ethik. […] Ungeachtet des hohen Stellenwertes […] sind Gehalt und normativer Status von Solidarität in der Theorie höchst umstritten.

Vor diesem Hintergrund soll die Konferenz den interdisziplinären Austausch zum Thema Solidarität vorantreiben. Als Keynote Speakers werden Thomas Pogge (Yale University), Vittorio Hösle (Notre Dame University) und Thomas Kohler (Boston College) teilnehmen. Darüber hinaus laden die Veranstalter dazu ein, Papers u. a. aus den Disziplinen Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Theologie einzureichen. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge zum Themenfeld Solidarität und Migration.

Der Call for Contributions ist göffnet bis zum 15.05.2016. Nähere Informationen finden sich überdies auf der Tagungswebsite.

KSI-Tagung “Globale Verantwortung 2030″ am 04.-05.03.2016

Was kann die Kirche zur nachhaltigen Entwicklung beitragen? Eine vom Katholisch-Sozialen Institut (KSI) und der Vereinigung Ordo socialis ausgerichtete Tagung widmet sich den 2015 beschlossenen Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen. Im Zuge dieses Nachfolgeprozesses für die sogenannten Millennium Development Goals (MDG) soll unter anderem die weltweite Armut halbiert werden. Inspiriert durch die Enzyklika “Laudato si’“, wollen die Veranstalter diese Neuausrichtung zum Anlass nehmen, “auch aus kirchlicher Perspektive Bilanz zu ziehen” und “aus Erfolgen und Defiziten für die Zukunft zu lernen.”

Als Referenten werden die Kardinäle Peter Turkson und Oscár Rodríguez Maradiaga, der Sozialethiker Prof. Dr. Markus Vogt und weitere Fachleute aus Kirche, Wissenschaft und Hilfsorganisationen an der Tagung teilnehmen. Veranstaltungsort ist das KSI in Bad Honnef, über das auch die Anmeldung läuft. Alle wichtigen Informationen finden sich auf der Tagungswebsite und im Veranstaltungsflyer.

ATWT-Jahrestagung zu Roboterethik am 18./19.03.2016

“Wenn Maschinen für Menschen entscheiden – Zur Zukunft menschlicher Autonomie angesichts autonomisierter Technik”, unter diesem Titel findet am 18./19.3.2016 in Loccum die diesjährige Jahrestagung des Arbeitskreises für Theologische Wirtschafts- und Technikethik (ATWT) statt.

Mit dem rasanten technischen Fortschritt der letzten Jahre haben algorythmenbasierte Assistenzsysteme in verschiedensten Handlungsfeldern Anwendungsreife erreicht. Für die christliche Ethik kommen damit zunehmend wieder technikethische Fragestellungen auf den Plan, nachdem diese lange Zeit in den Hintergrund gerückt waren. Ziel der Tagung ist es, verschiedene Anwendungsdiskurse (Medizintechnik, autonomes Fahren und Drohnentechnologie) miteinander ins Gespräch zu bringen und Parallelen wie Unterschiede zwischen den spezifischen ethischen Anfragen an technische Autonomisierung, die sich aus der Praxis ergeben, herauszuarbeiten. Zugleich soll die Tagung den Blick für übergeordnete Fragestellungen schärfen, die einer Beantwortung aus der Perspektive evangelischer Ethik bedürfen. Wie ist es um die menschlichen Entscheidungs-, Kontroll- und Interventionsmöglichkeiten gegenüber technisch hochentwickelten, teilautonomen Systemen bestellt? Wie wirkt sich die Interaktion mit derart hochentwickelter Technik im Gegenzug auf den Menschen, seine Handlungs- und Entscheidungsspielräume wie auch sein Selbstverständnis aus? Wann sind robotische Systeme als autonome Akteure zu betrachten?

Das Programm und nähere Informationen zur Anmeldungen finden sich auf dem Flyer.

Der ATWT ist ein Netzwerk für alle, die mit theologischem Bezug an wirtschafts- und technikethischen Fragestellungen arbeiten. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichsten Disziplinen aus Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften  und arbeiten  in Wissenschaft,  Kirche und Wirtschaft. Der Arbeitskreis wurde 1993 als Doktorandenkolloqium gegründet. Die Jahrestagungen finden in einem eher kleinen Setting statt, das Diskussionen auf hohem Niveau und eine gute Vernetzung ermöglicht.

Programm Workshop Ethik 2016: Quellen des Sollens

Das Programm des 15. Workshop Ethik wurde nun veröffentlicht. Er findet vom 14.-16. März 2016 wieder im Martin-Niemöller-Haus, Schmitten-Arnoldshain statt und dreht sich dieses Mal um die “Quellen des Sollens”.

Als Keynotespeaker und Mitdiskutanten nehmen in diesem Jahr Prof. Dr. Detlef Horster, Prof. Dr. Christoph Halbig sowie PD Dr. Eva Harasta teil. Das ausführliche Programm inklusive der Abstracts zu den Referaten findet sich hier. Dort werden auch weitere Informationen zu Anmeldung und Teilnahmegebühren zur Verfügung gestellt (bis zum Ende der Seite scrollen!).

Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2016. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Jahrestagung Netzwerk Medienethik 2016: Die Macht der strategischen Kommunikation

Die Digitalisierung ermöglicht ganz neue Formen der Einflussnahme durch Kommunikation. Leben wir in einer medialen Kampfzone der Meinungsbeeinflussung? Das Medienhandeln wird im Zusammenhang von Propaganda, PR und Big Data jedenfalls schwieriger.

Die Konferenz „Die Macht der strategischen Kommunikation“ (18.-19.02.) in München nimmt diese neuen Formen von Werbung, Public Relations und Propaganda in den Blick. Ziel der Tagung des Netzwerks Medienethik ist es der Frage nachzugehen, welche Folgen diese Phänomene für Mensch und Gesellschaft haben. Experten und Expertinnen aus Wissenschaft und Kommunikationspraxis analysieren, überlegen und diskutieren mit den Teilnehmenden der Tagung, wie man sich zur neuen Macht der strategischen Kommunikation verhalten kann.

Nähere Informationen, das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Tagungswebsite.

Das Netzwerk Medienethik ist seit 20 Jahren der Treffpunkt der Kommunikations- und Medienethik in Wissenschaft und Praxis.

Trailer: Der Lehrstuhl für Medienethik hat zwei Trailer für die Tagung produziert.

Die Jahrestagung des Netzwerks Medienethik wird in Zusammenarbeit mit der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik geplant und durchgeführt.

Berliner Werkstattgespräche 2016: Wachsende Ungleichheit

Die Berliner Werkstattgespräche der Sektion “Sozialethik” der internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik beschäftigen sich vom 22.-24. Februar 2016 mit dem Thema “Wachsende Ungleichheit. Provokation für Konzeptionen der Gerechtigkeit”.

Zahlreiche empirische Studien diagnostizieren weltweit sowie in Deutschland eine wachsende soziale Ungleichheit. Wie aussagekräftig sind  die dabei zugrunde gelegten Parameter?  Tendiert der Kapitalismus systemimmanent zu mehr Ungleichheit (Piketty) und ist Ungleichheit «die Wurzel aller Übel» (Franziskus)? Welcher normative Stellenwert soll dem Gleichheitspostulat konzeptionell zukommen? Wie verändert sich die Gerechtigkeitsdebatte, wenn man Fragen der Ressourcenausstattung und der Beteiligung für prozedurale oder substantielle Chancengleichheit akzentuiert? Vor dem Hintergrund dieser Debatten setzt sich  das Werkstattgespräch sowohl mit Modellen, Ergebnissen und Bewertungen der empirischen Gerechtigkeitsforschung als auch mit philosophisch-konzeptionellen Fragen des Verhältnisses von Gleichheit und Gerechtigkeit auseinander. Einen dritten Schwerpunkt bilden Konkretionen in unterschiedlichen Handlungskontexten wie Erbschaftssteuer, globale Armut, Klimawandel oder Gesundheitsversorgung. Der öffentliche Parlamentarische Abend widmet sich der Frage von Gerechtigkeit, Solidarität und Ungleichheit in der Eurokrise.

Eingeladen sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Christlichen Sozialethik, die ein abgeschlossenes Promotionsverfahren vorweisen können (Ausnahmen möglich). Anmeldeschluss ist der 15. Januar 2016.

Programm, Anmeldemöglichkeiten und nähere organisatorische Hinweise finden sich im Flyer.

Medien, Konsum, Kultur – 11. Interdisziplinäre Tagung des JFF in München

ID15_Header_Blog3Das JFF – Institut für Medienpädagogik und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) laden am 4. Dezember 2015 zu ihrer 11. interdisziplinären Tagung nach München ein, die in diesem Jahr unter dem Thema “Medien, Konsum, Kultur” steht.

Wenn Kinder und Jugendliche mediale Räume betreten, sind diese gemeinhin stark von kommerziellen Anbietern geprägt. Folglich bedeutet Medienhandeln mehr als Interagieren und Vernetzen, denn die medialen Räume verändern neben den Interaktions- und Kommunikationsstrukturen auch erheblich das Konsumverhalten der Nutzer.

Ziel der Konferenz ist es, den aktuelle Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu den Zusammenhängen zwischen Medienhandeln und Konsumhandeln zu diskutieren und für die Praxis in unterschiedlichen pädagogischen Feldern zugänglich zu machen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.