Archive for the 'Tagungen und Konferenzen' Category

Call for Papers: Gabe – Ethik – Theologie

Das Forschungsnetzwerk “Gabe” der Universität Erfurt veranstaltet vom 05. – 08. 2012 im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald ein interdisziplinäres Forschungskolloquium zum Thema “Gabe – Ethik – Theologie”.

Geben und Empfangen, Schenken, Tauschen und Spenden, Zurückgeben und Weitergeben – diese Phänomene rücken seit etwa zwei Jahrzehnten zunehmend in das Blickfeld eines internationalen Diskurses, der sozialwissenschaftliche und philosophische, aber auch ethnologische, historische und politikwissenschaftliche Forschungen umfasst. Die Fundamentalität der Gabe für das Verständnis menschlichen In-der-Welt-Seins und für menschliche Sozialität ist ein zentrales Thema dieses Diskurses, dessen bislang eher implizit behandelte theologische und ethische Aspekte auf dem Forschungskolloquium eigens beleuchtet werden.

Im Rahmen des Kolloquium werden unter anderem Bernhard Waldenfels (Universität Bochum), Daniela Falcioni (Università della Calabria/IT), Burkhard Liebsch (Universität Leipzig), Martin Lintner (Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen/IT), Andrea Bieler (University of Berkeley/CA) und Ralf Miggelbrink (Universität Duisburg-Essen) vortragen.

Daneben besteht für jüngere wie auch erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Theologie, Philosophie, philosophische und theologische Ethik, Kultur- und Sozialwissenschaften die Möglichkeit, sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Näheres dazu findet sich im entsprechenden Call for Papers.

Die Papers sind einzureichen bis zum 31.05.2012.

Call for papers Forum Sozialethik 2012: Interdisziplinarität – eine Herausforderung für die Christliche Sozialethik

Christliche Sozialethik reflektiert gesellschaftliche Strukturen und ist dabei notwendig auf weitere Wissenschaften verwiesen. Sie steht in regem Austausch mit den anderen theologischen Disziplinen und im Diskurs mit der philosophischen Ethik, den Sozial- und Kulturwissenschaften sowie den Natur- und Technikwissenschaften. Derartige Bezugnahmen erfolgen auf verschiedenen Ebenen und zu unterschiedlichen Zwecken. Die Rezeption von scheinbar „fachfremden“ Theorien, Methoden und Inhalten prägt das sozialethische Fragen fundamental. Doch genau hier ist ein Forschungsdesiderat auszumachen, denn in der Grundlegung der christlichen Sozialethik erfolgt eine ausdrückliche Reflexion des interdisziplinären Dialogs bislang nur selten.

Das Forum Sozialethik 2012 will den vielfältigen Fragen und Herausforderungen nachgehen, die die Interdisziplinarität an die christliche Sozialethik stellt.

Das Vorbereitungsteam (Thomas Berenz, Jochen Ostheimer, Anna Maria Riedl und Werner Veith) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen und etwa anhand der eigenen Forschung Fragen zur Interund Transdisziplinarität des Fachs zu diskutieren. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie und andere Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen. Das Forum pflegt einen Werkstattcharakter, das heißt dass besonderer Wert auf den freien wissenschaftlichen Austausch gelegt wird. Dafür sollen die Beiträge als Grundlage dienen.

Nähere Informationen im  Call for Papers.
Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.

ZdK veranstaltet Fachtagung zum Thema „Nachhaltigkeit“ im März

20 Jahre nach dem Rio-Gipfel zu Umwelt und Entwicklungsfragen lädt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gemeinsam mit katholischen Organisationen und Verbänden zu einer Tagung ein, die sich der Umsetzung des in Rio entwickelten Leitbildes einer nachhaltigen Entwicklung widmet.

Die Fachtagung „Kirche auf dem Weg der Nachhaltigkeit – 20 Jahre nach Rio“ findet am 02. März 2012 in Bonn statt.

Gäste aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kirche diskutieren grundlegend über die notwendigen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen und Rahmenbedingungen für eine nachhaltigere Lebensweise, darunter Alois Glück (Präsident des ZdK), Ursula Heinen-Esser (Parlamentarische Staatssekretärin) und Bischof Dr. Gregor Maria Hanke (Bistum Eichstätt). Dabei geht es nicht nur darum, allgemeine Prinzipien für eine nachhaltigere gesellschaftliche Entwicklung aufzuzeigen, sondern auch die Gestaltung konkreter Handlungsfelder wie Ernährungsweise, Mobilitätsverhalten, Energieverbrauch und Finanzen zu thematisieren. Insbesondere soll auch der bisherige und zukünftige Beitrag der katholischen Kirche in diesem gesellschaftlichen Prozess in den Blick genommen werden.

Die Tagung richtet sich an Funktionsträger und Multiplikatoren aus Kirche, Politik und Gesellschaft sowie an weitere Interessierte.

Das detaillierte Programm und weitere Informationen finden sich unter: http://www.zdk.de/projekte/fachtagung-nachhaltigkeit/

Kongress “Wissenschaft trifft Praxis: Behinderung – Theologie – Kirche”

Am 08. und am 09. März 2012 findet an der Universität Heidelberg der Kongress “Wissenschaft trifft Praxis: Behinderung – Theologie – Kirche” statt.  Auf dem Kongress soll

das Grundverständnis der Inklusion als Leitgedanken für die gesellschaftliche Entwicklung  im Blick auf Kirche, Einrichtungen und Gemeinden (theologisch) reflektiert und die Umsetzung vorangebracht werden.

Der Kongress richtet sich sowohl  an Betroffene und deren Angehörige, an Fachkräfte und Ehrenamtliche in Diakonie und Caritas, an Mitarbeitende aus Kirchengemeinden, Dekanaten und Schulen als auch an Studierende und Lehrende an Hochschulen und theologischen Fakultäten. Das vollständige Programm sowie das Anmeldeformular kann hier eingesehen werden.

Workshop Ethik 2012: Recht und Moral – eine produktive Spannung

Unter dem Titel “Recht und Moral – eine produktive Spannung” findet vom 21.-23. März im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod der 11. Workshop Ethik statt.

Veranstaltet wird dieser von der Evangelischen Akademie Arnoldshain, dem Haus am Dom in Frankfurt, dem Oswald-von-Nell-Breuning-Institut sowie der Professur für christliche Anthropologie und Sozialethik der Universität Mainz.

Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung finden sich hier.

Dokumentation des XXII. Deutschen Kongresses für Philosophie

Auf dem Open-Access-Server der Universitätsbibliothek München ist der XXII. Deutsche Kongress für Philosophie dokumentiert worden, darunter auch die Beiträge aus der Sektion für Bildungsphilosophie.

Ein Beitrag beschäftigt sich ausdrücklich mit der aktuellen bildungsethischen Debatte:
Bildung als Freiheitsrecht – eine Kritik des neueren sozialethischen Bildungsdiskurses. URL: http://epub.ub.uni-muenchen.de/12476/1/Bildungsgerechtigkeit.pdf.

Tagung: Pragmatism and the theory of religion

Das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien in Erfurt veranstaltet vom 16. – 18. 02.2012 eine Tagung mit dem Titel “Pragmatism and the theory of religion”.

Die Philosphie des Pragmatismus [...] entstand um 1870 nicht aus Säkularisierungsmotiven, sondern aus der Frage heraus, wie nach der Erschütterung traditioneller Gewissheiten durch Erkenntnisse der Experimentellen Psychologie, der religionsgeschichtlichen Forschung und des Darwinismus eine neue  Begründung für einen modernitätsfähigen religiösen Glauben geleistet werden könne. Die geplante Tagung widmet sich dem Religionsdenken der Hauptvertreter des amerikanischen Pragmatismus.

Nähere Informationen sowie das Programm der Tagung finden sich hier.

Die Zukunft der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt

Am 15. und 16. Dezember findet in Berlin eine hochkarätig besetzte und kostenfreie Tagung zum Thema “Die Zukunft der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt” statt.

In den letzten Jahren war häufig die Klage zu hören, dass die Geisteswissenschaften marginalisiert würden. In der Tat, die Wahrnehmung von Wissenschaft im Allgemeinen und der ‚Humanities’ im Besonderen erfolgt zunehmend in ökonomischer Perspektive und versetzt diese in Rechtfertigungszwänge. Die Frage ist berechtigt: Welche Rolle spielen die Geisteswissenschaften in der vom kulturellen und sozialen Wandel geprägten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts? Welche Bedeutung haben sie in der modernen Wissensgesellschaft? Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Medien diskutieren über die Funktionen und Potenziale der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt.

Das Thema ist insgesamt von nicht geringem sozialethischen Interesse. Hervorzuheben aber sind die Vorträge von Regina Ammicht Quinn “Vom Sinn des Überflüssigen. Ethik als politische Ethik im Kontext der Geisteswissenschaften” sowie insbesondere der auch separat zu besuchende Abendvortrag von Martha Nussbaum “Not for profit. Why democracy Needs the Humanities”.

Nähere Informationen zu Anmeldung und Tagungsprogramm gibt es hier.

Call for papers: Ethik und Migration (Societas ethica)

Die Jahrestagung der “Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik” (Societas Ethica) befasst sich 2012 mit dem Thema “Ethik und Migration”. Ethikerinnen und Ethiker aus allen Disziplinen sind herzlich eingeladen, einen Beitrag zur Diskussion zu leisten.

Der Call for papers ist bis zum 31.03.2012 geöffnet.

Die Tagung findet vom 23. bis 26. August 2012 im rumänischen Sibiu statt.

CfP “Recht und Moral – eine produktive Spannung”

Vom 21.-23. März 2012 findet der 11. Workshop Ethik im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurodstatt. Das diesjährige Thema lautet: „Recht und Moral – eine produktive Spannung“.

Das Vorbereitungsteam lädt herzlich ein, die Diskussionen beim elften Workshop Ethik durch ein 20-minütiges Referat anzuregen. Hierzu sollen Titel und die wesentlichen Inhalte Ihres Referates bis zum 1.12.2011 auf ein bis zwei DIN A4-Seiten per E-mail an cfp@workshop-ethik.de geschickt werden.

Nähere Informationen zum diesjährigen Workshop Ethik sind im Call for Papers  sowie im Internet unter www.workshop-ethik.de zu finden.

Berliner Werkstattgespräch 2012

Das Berliner Werkstattgespräch der  Sektion “Sozialethik” der internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik beschäftigt sich vom 27. bis 29. Februar 2012 mit dem Thema “Sozialethik in postdemokratischen Zeiten”. Die Tagung findet in der Katholischen Akademie Berlin statt. Eingeladen sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Christlichen Sozialethik, die mindestens ein abgeschlossenes Promotionsverfahren vorweisen können. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2012.

In der Ankündigung heißt es:

Nach einer langen Zeit der Vorbehalte, gerade auch auf katholischer Seite, hat die christliche Sozialethik ihren Frieden mit der Demokratie gemacht – und mehr noch: Sie hat in eben dieser eines ihrer leitenden Grundprinzipien gefunden. Nach den Hochzeiten der Demokratie ist jedoch auch in der Bundesrepublik deren Elan gebrochen, die demokratische Begeiste­rung in der Republik erloschen, leidet die Demokratie an Erlahmung. Der Demokratie inzwischen hoch verpflichtet, wird die christliche Sozialethik durch diese Entwicklung herausgefordert.

Das genaue Programm sowie weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf dem Flyer.

CfP “Migration as a Sign of the Times”

Das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen an der Universität Salzburg veranstaltet vom 12.-14. 2012 eine Tagung mit dem Titel “Migration as a Sign of the Times. Perspectives from social sciences and theology”.

An der Tagung ist auch eine “paper session” zum Thema geplant. Abstracts für einen 20minütigen Vortrag können bis zum 31.01.2012 eingereicht werden.

Details zum Call und zum Tagungsprogramm finden sich hier.

Tagung in Genf: “Ethics, Finance and Responsibility”

Kurzer Hinweis auf eine interessante wirtschaftsethische Tagung des Observatoire de la Finance zum Thema “Ethics, Finance and Responsibility” (10. November 2011, Genf). Weitere Informationen hier.

Tagungsbericht Forum Sozialethik 2011

Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit!?
Bericht zum 21. Forum Sozialethik (05.-07.09.2011) in der Katholischen Akademie Schwerte

Spätestens seit dem 19. Jahrhundert erscheint „Arbeit” als Zentralthema christlich-sozialethischer Reflexionen und kirchlicher Soziallehre. Diese Tradition aufnehmend stellte das diesjährige Forum Sozialethik vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in der Arbeitswelt neu die Fragen nach dem Verhältnis von Arbeit und Mensch-Sein, nach gerechten Arbeitsverhältnissen und nach „guter Arbeit”. Junge Sozialethiker(innen) stellten ihre Überlegungen zur Diskussion und tauschten sich mit den rund 35 Teilnehmern aus.

Den ersten thematischen Block der Tagung unter dem Stichwort „Arbeit und Mensch-Sein” eröffnete Christian Stoll (Wien). Er stellte fest, dass Arbeit auch in der modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft überwiegend Tätigkeiten umfasse, die vom Ausführenden nicht als Teil seiner personalen Vollzüge verstanden werden. Der integrale Zusammenhang von Person und Arbeit, wie ihn etwas Laborem exercens beschreibe, sei daher als kritisches Potential zu nutzen, um die Selbstentfaltung des Einzelnen und der Gesellschaft in Arbeit zu befördern.

Ergänzend hierzu brachte Sonja Sailer-Pfister (Vallendar) den Aspekt der Muße ein. Diese werde in einer zunehmend beschleunigten Arbeitsgesellschaft stark vernachlässigt. Ihre theologische Relevanz verdeutlichte Sailer-Pfister im Rekurs auf die biblische Fundierung der Sabbattradition im göttlichen Schöpfungsakt – Muße als Teilhabe an der Ruhe Gottes am 7. Schöpfungstag, als Vergegenwärtigung des Schöpfungswerkes, das getan wurde. Forderungen nach dem Schutz des freien Sonntags seien auf dieser Grundlage vehement zu unterstützen.

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Befristete Wissenschaft?

Die Evangelische Akademie Hofgeismar führt im November eine Tagung zu einem Thema durch, das Nachwuchswissenschaftler direkt betrifft. In der Tagungsankündigung heißt es:
Hofgeismarer Gespräche zur Wissenschaftspolitik 18./19. November 2011
„Befristete Wissenschaft?“– Das Sonderarbeitsrecht für öffentlich finanzierte Wissenschaftler auf dem Prüfstand

Mit der Reform der Regeln für befristete Arbeitsverträge für Wissenschaftler sollte die Karriereplanung für den wissenschaftlichen Nachwuchs erleichtert werden und ihm zu einem frühen Zeitpunkt überschaubare Perspektiven für die individuelle Lebensplanung verschaffen. Mit der Erweiterung der Drittmittelbefristungsmöglichkeit im WissZeitVG soll flexibler auf biographische Besonderheiten in der individuellen Karriere reagiert werden können. In der Praxis scheinen die Länder und die Hochschulen sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen durch die Schaffung neuer Personalkategorien einerseits und/oder durch die extensive Ausschöpfung von Befristungsmöglichkeiten andererseits die neuen Spielräume eher in umgekehrter Richtung auszuschöpfen. So wird im Drittmittelbereich auch oft auf die Qualifika­tionsbefristung zurückgegriffen. Damit verwischt das Verhältnis von Qualifikationsforschung und Drittmittelforschung bzw. das Verhältnis von selbstdefinierter Forschungstätigkeit und Auftragsforschung. Fragmentierte Befristungen in Drittmittelprojekte führen zur Entwicklung einer freien Mitarbeiterschaft, wie sie im Kulturbereich bekannt sind. Auch die Nutzung der Qualifikationsbefristung für die Beschäftigung von Personal, das wesentlich Lehraufgaben wahrnimmt, wirft Fragen nach der Zukunftsfähigkeit der Befristungsmöglichkeiten auf. Neben diesen Strukturen stehen im Bereich der Ressortforschung Einrichtungen mit Forschungsaufgaben, die von den Befristungsmöglichkeiten fast keinen Gebrauch machen. Das Hofgeismarer Gespräch soll eine aktuelle Lageeinschätzung zu den Perspektiven der Beschäftigungsstrukturen in öffentlich finanzierten Wissenschaftssektor liefern und Reformbedarf und –optionen im Befristungsrecht für Wissenschaftler diskutieren.

Das detaillierte Programm ist unter http://www.ekkw.de/akademie.hofgeismar/tagungen.htm abrufbar.

Für Rückfragen steht gern zur Verfügung:
Studienleiter Dr. jur. Herwig Unnerstall M. A.
Evangelische Akademie Hofgeismar
Postfach 12 05
34362 Hofgeismar

Tel. (0 5 67) 8 81-1 19
Telefax (0 5 67) 8 81-1 54
E-Mail: Herwig.Unnerstall@ekkw.de

Internet: www.akademie-hofgeismar.de