Archive for the 'Allgemein' Category

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Ringvorlesung zum diesjährigen Forumsthema

An der Goethe Universität Frankfurt findet in diesem Sommersemester eine Ringvorlesung zu einem Thema statt, dass in enger Verbindung zum Gegenstand des diesjährigen Forums Sozialethik steht. Es geht um “Gute Arbeit – weltweit?”.

Im ausführlichen Programmheft heißt es dazu:

Im Januar 2008 wurde die “Schaffung menschenwürdiger Arbeit” als Unterziel in die Millenniums-Entwicklungsziele der UNO aufgenommen. Die Durchsetzung menschenwürdiger und guter Arbeit wird als entscheidender Beitrag zu Armutsminderung und Entwicklung im globalen Süden bewertet.

Wir wollen eine Zwischenbilanz ziehen: Wie weit sind wir auf dem Weg zu “menschenwürdiger Arbeit”? Wie weit trägt der Diskurs um “gute Arbeit”? Wie wirken die existierenden rechtlichen Regelungen und die neuen Initiativen zusammen? Was können Produktkampagnen und was können sie nicht? Wie erfolgreich sind Strategien, die sich mehr an die Regierungen, die Unternehmen bzw. die KonsumentInnen richten? Welche alternativen Strategien transnationaler Solidarität sind denkbar?

Das ganze Heft kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Programm und Heft bieten sicher auch gute Anregungen für Beiträge zum Forumsthema “Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit?” Der entsprechende Call for Papers ist noch bis zum 18. April offen.

Das Vorbereitungsteam freut sich auf noch viele interessante Vorschläge!

Tagunsankündigung und Call for Posters

Anlässlich seines 60jährigen Bestehens an der Westfälischen Wilhelms-Universität veranstaltet das Institut für Christliche Sozialwissenschaften vom 4. bis 6. Oktober 2011 im Franz Hitze Haus Münster eine Fachtagung unter dem Motto „Ressourcen – Lebensqualität – Sinn. Gerechtigkeit für die Zukunft denken“. Die Tagung will einen innovativen Zugang zu der für die Sozialethik zentralen Gerechtigkeitsfrage eröffnen und dabei eine grundlegende Reflexion auf bedeutende Herausforderungen unserer Zeit anregen. Ziel ist es, in einem interdisziplinären, praktisch orientierten Dialog entlang der drei Titelstichworte die bisherigen Argumentationsmuster der Sozialethik herauszufordern und dabei innovative Ansätze für ein sozialethisches „Zukunftsprogramm“ zu entwerfen.

Ein wichtiger Teil der Veranstaltung wird eine Posterpräsentation sein, bei der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Christlichen Sozialethik und ihren Bezugswissenschaften ihre Forschungsprojekte vorstellen können.

Die Vorankündigung zu der Tagung finden Sie hier; den Call for Posters können Sie hier downloaden.

Religionspolitik als Thema der Sozialethik?!

relpolDas relative Gleichgewicht, das sich zwischen Staat und Religionsgemeinschaften in den Jahrzehnten nach 1945 im westlichen Teil Deutschlands ausgeprägt hatte, weicht gegenwärtig einer neuen Unsicherheit im Umgang mit Religion. Die rechtlichen Debatten um „Staatskirchenrecht oder Religionsverfassungsrecht“ sind ein Ausdruck davon, aber auch die vermehrten Zitate eines christlich-jüdischen Erbes deutscher Kultur. Weithin offen ist jedoch, nach welchen sozialethischen Kriterien die erforderliche Verständigung zu Rolle und Spielraum von Religion in Staat, Recht und Gesellschaft erfolgen soll.

Diese Frage soll in einem Expertengespräch des Exzellenzclusters “Religion und Politik” an der Universität Münster Ende Februar diskutiert werden (siehe Flyer). Verantwortet und vorbereitet wird die Veranstaltung von Marianne Heimbach-Steins und Daniel Bogner. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaften und Politik zu verstärken. Von der Veranstaltung sollen aber auch Impulse für die sozialethische Bearbeitung religionspolitischer Fragen ausgehen.

Es handelt sich um eine Einladungstagung im kleinen Kreis. Wer sich einschlägig mit der Thematik befasst hat und Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei Daniel Bogner melden: daniel.bogner@uni-muenster.de.

Forum Sozialethik 2011: Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit? – CALL FOR PAPERS

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Als 1891 mit dem Dokument „Rerum novarum“ erstmals ein Papst in einer Enzyklika zu den sozialen Fragen seiner Gegenwart Stellung nahm, war der durch die industrielle Revolution ausgelöste Umbruch in der Arbeitswelt zentraler Ausgangspunkt. Ähnliches gilt für die Enzyklika „Laborem exercens“ (1981) und die zunehmende Mechanisierung von Arbeit. Änderungen in der Arbeitswelt waren daher stets Anlass, grundlegend theologisch, anthropologisch und ethisch-politisch über soziale Gerechtigkeit nachzudenken. Heute erleben wir einen fortschreitenden Strukturwandel der Arbeitswelt von einer eher homogenen, tendenziell volkswirtschaftlich orientierten Industriegesellschaft, hin zu einer mehr heterogenen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft, unter den Bedingungen globaler Mobilität und internationaler Konkurrenz. Stichworte wie prekäre Arbeit, Mindestlohn oder gerechte Löhne tauchen in aktuellen Debatten erneut unter veränderten Vorzeichen auf.

Das Forum Sozialethik 2011 will den vielfältigen Fragen und Herausforderungen nachspüren, die sich in Bezug auf die moderne Arbeitswelt für eine christliche Sozialethik ergeben.

Das Vorbereitungsteam (Andreas Fisch, Daniela Kirmse, Stefanie Wahl, Sebastian Zink) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.

Tagungsbericht zum Forum Sozialethik 2010

Das Forum Sozialethik feierte sein Jubiläum: Zum zwanzigsten Mal trafen sich auf Einladung der Initiative ‚Forum Sozialethik’ und der Kommende Dortmund dieses Jahr wieder junge SozialethikerInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum um ihre Gedanken und Ansätze zu einem sozialethisch zentralen Thema auszutauscfsepodium1hen. Unterstrichen von der eindringlichen Botschaft des aktuellen Berichts zum Stand der Milleniumsentwicklungsziele wurde das Thema „Ethik der Entwicklung“ von den verschiedensten Perspektiven beleuchtet und umfassend diskutiert.

In seinem Einführungsvortrag referierte Johannes Frühbauer über entwicklungstheoretische Perspektiven im Anschluss an Thomas Pogge und betonte damit vor allem die systemische Dimension von absoluter Armut. Sein Vortrag lieferte einen umfassenden sozialethischen Einblick in die Probleme und Vorschläge der Armuts- und Entwicklungsdebatte und setzte mit dem systemischen Ansatz Pogges einen Impuls, der in etlichen weiteren Referaten aufgegriffen wurde. In den drei anschließenden Foren wurden parallel (a) der interkulturelle Beitrag andinischer Ethik zur Entwicklungsdiskussion (Michelle Becka und Irene Tokarski), (b) die Bedeutung von Kinderrechten in der EU-Entwicklungszusammenarbeit zwischen Fürsorge und Kindesautonomie (Anna Maria Riedl), sowie (c) die Art und Weise, wie Entwicklung den sozialen Raum bearbeitet und Sozialkapital beeinflusst (Thomas Wienhardt) diskutiert.

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Neuerscheinung “Das Gute im Geschäft – Wie Unternehmen Ethik treiben”

Jetzt ist der Band “SI konkret 3: Das Gute im Geschäft – Wie Unternehmen Ethik treiben” erschienen. Die Soziologin Veronika Drews-Galle hat hierzu Entscheider in großen deutschen Unternehmen befragt. Sie untersuchte, mit welchen ethischen Problemen Führungskräfte im Alltag konfrontiert sind und wie sie diese erfolgreich lösen.

Zum Projekt siehe auch diese Website.

[Via Email Renate Giesler, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD (SI)]

Vorher/Nachher

Wie immer nach unserer Tagung des Forums Sozialethik gibt es ein neues Bild in der Kopfzeile. Seit Jahren sind die  vielen jungen Köpfe das Markenzeichen unserer Website. Zum Vergleich und für das Archiv ein Vorher/Nachher-Vergleich…fse2099vorher

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Sitzend ist irgendwie weniger elegant…

Call for Papers für Artikel im offenen Beitragsteil des Jahrbuches für Christliche Sozialwissenschaften

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Ab dem Band 52 (2011) des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften besteht die Möglichkeit, eigene Beiträge zu einem frei gewählten Thema im breiten Themenfeld der Sozialethik (z.B.  im Bereich Gesellschaftsethik, christliche Soziallehre, theologische Sozialethik, Sozialphilosophie, uvm.)  zur Veröffentlichung einzureichen. Die eingereichten Manusskripte werden in einem vollständig anonymen Peer Review Verfahren (double blind peer review) durch Fachvertreterinnen und -vertreter nach einer Kriterienliste begutachtet; pro Print-Ausgabe können zur Zeit drei Beiträge zur Publikation berücksichtigt werden.

Die Einladung richtet sich an alle Wissenschaftlicherinnen und Wissenschaftler der christlichen Sozialethik und ihrer Bezugswissenschaften. Besonders freut sich die Redaktion über Beiträge des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Den vollständigen Call sowie weitere Informationen zum Jahrbuch, zu möglichen Themen und formellen Vorgaben (Manuskriptgestaltung, Peer Review, Einsendeschluss) gibt es hier.

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Übrigens: Schon bald erscheint Band 51 (2010) des Jahrbuches zum Thema “Weltwirtschaft und Gemeinwohl. Eine Zwischenbilanz der Wirtschaftskrise“. Eine Übersicht über die in diesem Band publizierten Beiträge ist hier einsehbar.

Caritas in veritate

Die sozialethische Zeitschrift Denk doch mal. Onlinemagazin für Arbeit – Bildung – Gesellschaft, herausgegeben vom Netzwerk Gesellschaftsethik e. V., hat eine Sonderausgabe mit Reflexionen über die neue Sozialenzyklika “Caritas in veritate” von Papst Benedikt XVI. veröffentlicht.

Das unter www.denk-doch-mal.de kostenfrei zugängliche Heft enthält Beiträge von Robert Zollitsch (“Die Liebe als Hauptweg der Soziallehre”), Marianne Heimbach-Steins (“Für alle Menschen guten Willens”), Thomas Steinforth (“Wirtschaft ist kein moralfreier Raum”), Markus Seibt (“Religionsunterricht an Berufsschulen ohne Chance?”),
Axel Bernd Kunze (“Bildung und Entwicklung – Anspruch auf umfassende Bildung”), Markus Vogt (“Arbeit – Positionen der katholischen Soziallehre”), Manfred Böhm (“Die Wurzeln der Betriebsseelsorge”), Erwin Helmer (“Dreizehn päpstliche Wege aus der Krise”), Hermann-Josef Kronen (“Schlaglichter zur Situation von Arbeitslosen”), Martin Mohr  (“Ein Zwischenruf”) sowie Hans Ludwig (“Plattform soziale Marktwirtschaft”). Und in einem Interview bekennt Fritz Schösser: “Ich habe die Enzyklika von Anfang bis Ende gelesen.” Das Editorial des Heftes stammt aus der Feder von Gerhard L. Endres, Vorsitzender des Netzwerkes Gesellschaftsethik e. V.

Einladung zum Forum Sozialethik 2010

Liebe Freundinnen und Freunde des Forums Sozialethik!
Gerechtigkeitsdiskurse gehören zu den klassischen Aufgaben der Philosophie. Heute stellt sich die Geechtigkeitsfrage in einer radikal globalen Weise, da das Nebeneinander von Überfluss und tödlicher Not medial vermittelt für jeden Menschen erfahrbar wird.
Das Schlagwort „Entwicklung“ betrifft dabei nicht nur den Bereich der Politik, die den Aufbau tragfähiger Überlebensstrukturen in ärmeren Volkswirtschaften zum Ziel hat, sondern auch in grundlegender Weise die Suche nach normativen Ordnungen für das Zusammenleben von Menschen auf der ganzen Erde.
Gerade vor dem Hintergrund einer immer rasanter werdenden Dynamik globaler Zusammenhänge fragt deshalb das diesjährige Forum Sozialethik nach einer „Ethik der Entwicklung“. Auf der Basis der Diskussion grundlegender ethischer Perspektiven hinsichtlich der Systematik von Entwicklung stehen drei konkrete Anwendungsbereiche im Fokus: Politisch-ethische Beiträgen diskutieren die Ansätze von Entwicklungszusammenarbeit und Good Governance und öffnen dem Blick auf den Beitrag weiterer supranationaler institutioneller Akteure. Es schließen sich wirtschaftsethische Fragestellungen an, die sich Gerechtigkeitsfragen in ökonomischen Zusammenhängen stellen. Schließlich liegt ein dritter Schwerpunkt auf Entwicklungsverantwortlichkeiten unter umweltethischen Aspekten. Wir sind gespannt auf anregende und intensive Diskussionen!
Ganz besonders freuen wir uns, dass sich das Forum Sozialethik in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal jährt. Zur gebührenden Feier dieses Jubiläums laden wir deshalb zu einem abendlichen Podiumsgespräch, das Einblick in Gründung und Geschichte des Forum Sozialethik gibt, mit anschließendem Empfang herzlich ein.

Es grüßt herzlich das Vorbereitungsteam
Markus Demele (Frankfurt am Main)
demele@sankt-georgen.de

Michael Hartlieb (Würzburg)
michael.hartlieb@uni-wuerzburg.de

Anna Noweck (München)
a.noweck@missio.de

Programm und Informationen zur Anmeldungen finden Sie auf der Tagungswebseite.

Katholische Friedensstiftung gegründet

Am 5. März 2010 wurde die Katholische Friedensstiftung gegründet. Ziel der Stiftung ist es, Mittel für die friedensethische Forschung, Lehre und Publikation des Instituts für Theologie und Frieden (ithf) bereitzustellen.

Wer sich über die Arbeit der Katholischen Friedensstiftung informieren möchte, kann unter folgendem Link den vier mal jährlich erscheinenden Newsletter abonnieren: http://www.katholische-friedensstiftung.de/newsletter.php

Ein Probeexemplar sowie ein Flyer zur Friedensstiftung finden sich hier: Newsletter und Flyer.

Stellenausschreibung Sozialethik Linz

Am Institut für Pastoraltheologie und Christliche Sozialwissenschaften der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz wurde eine Planstelle einer Universitätsprofessorin/eines Universitätsprofessors für Christliche Sozialwissenschaften ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 20. Juni 2010! Weitere Informationen finden sich hier: ausschreibung_linz

Netzwerk Soziale Theologie

Etwa 600 unterschiedliche Besucher nützen monatlich die Online-Plattform www.soziale-theologie.net. Die Plattform dokumentiert die Profile von Theologinnen und Theologen unterschiedlicher Fachdisziplinen, die sich mit Fragen der Sozialen Arbeit beschäftigen und in den Fachbereichen des Sozialwesens kirchlicher Fachhochschulen, an caritaswissenschaftlichen- und diakoniewissenschaftlichen Instituten von Universitäten sowie in Bildungseinrichtungen und Institutionen der konfessionellen Wohlfahrtsverbände arbeiten und lehren. Inzwischen sind über 50 Theologinnen und Theologen aus 6 europäischen Ländern beteiligt. Damit bietet das Netzwerk Soziale Theologie einen Überblick über die “theologische Szene” im Bereich sozialprofessionellen Handelns.

Antrittsvorlesung

Die neue Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, hält am Freitag, 11. Juni 2010, ihre Antrittsvorlesung zum Thema “Migration und Zugehörigkeit. Sozialethische Perspektiven”. Die Vorlesung beginnt um 12 Uhr c. t. im Hörsaal AudiMax der Universität Münster, Johannisstraße 12 bis 20.

Themen- und Methodenheft “bilum”

bilumFanz Gassner (Wien) weist auf das neue Themen- und Methodenheft “bilum” hin (= “Tragnetz”, aus Papua-Neuguinea). Es erscheint 3x jährlich für Schule und Pastoral zu auch sozialethisch sehr relevanten Themen (s. Folder). Neben der Druckausgabe stehen Online-Ressourcen (www.bilum.at) zur Verfügung (Jahresabo: 15 €). Die sich in Vorbereitung befindliche Septemberausgabe widmet sich dem Thema “Entwicklung”. Gerne sendet Franz Gassner kostenlose Probeexemplare oder gedruckte Folder zu (franz.gassner@univie.ac.at).”