Archive for the 'Allgemein' Category

Jahrbuch Christliche Sozialwissenschaften 2009 (Bd. 50): "Was hält die Gesellschaft zusammen?"

Das Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften (Bd. 50, 2009) ist erschienen: Die Beiträge des fünfzigsten Bandes des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften befassen sich mit dem Thema “Was hält die Gesellschaft zusammen?”. Aus soziologischer und sozialethischer Perspektive werden die sozialen Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenhalts ebenso unter die Lupe genommen wie das Phänomen der religiösen und kulturellen Pluralität in modernen Gesellschaften. Insbesondere werden einige der grundlegenden politisch-philosophischen Antworten auf die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgestellt und erörtert.

Zum Buch:

  • 272 Seiten, Kt., 15×23,5cm, erschienen 2009, ISBN 978-3-402-10982-3
  • 33,00 EUR
  • Leseprobe: Vorwort und Inhaltsverzeichnis können Sie als PDF-Dokument herunterladen.
  • Das Jahrbuch können sie erwerben beim Institut für Christliche Sozialwissenschaften (ics@uni-muenster) oder beim Aschendorff-Verlag.

Weitere Informationen hier.


katholisch.de - Interview mit Wolfgang Ockenfels zur Steuersünder-CD

Auf katholisch.de wurde gestern (1.2.2010) ein Interview mit dem Sozialethiker Wolfgang Ockenfels zur Steuersünder-CD veröffentlicht. Ockenfels:

Ein Rechtsstaat, der Diebstahl sonst strafrechtlich verfolgt, kann sich nicht einfach gegen Honorar eines solchen Diebesgutes bedienen.

Hier geht es zum Interview auf katholisch.de.


Forum Sozialethik 2010: Ethik der Entwicklung - CALL FOR PAPERS

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Die Sorge um die richtige und angemessene Entwicklung des Menschen innerhalb seiner sozialen Verbindungen ist seit der Antike eines der großen Themen in Philosophie, Theologie, im gesellschaftspolitischen Diskurs sowie in den Naturwissenschaften und der Ökonomie. Entsprechend vielgestaltig und kontrovers sind die Überlegungen und Ergebnisse hinsichtlich der Frage, was der Mensch sein soll, wonach er streben kann und wie sein Leben beschaffen zu sein habe, damit er seiner conditio humana gerecht werde. Die heute verfügbaren Medien stellen uns das Ausmaß und die Folgen absoluter Armut erschrecken vor Augen. Die Krisen der vergangenen Jahre, wie Nahrungsmittel- und Finanzkrise, treffen gerade die wenigsten entwickelten Länder am stärksten. Liegt unseren Modellen von Entwicklung eine anthropologische Basis zugrunde, die die idealen Ziele von Entwicklung bestimmt, oder wird die Frage menschlicher Entwicklung heute primär ökonomistisch verengt?

Das Forum Sozialethik 2010 möchte sich den drängenden Fragen einer Ethik der Entwicklung gewohnt vielfältig stellen.

Das Vorbereitungsteam (Anna Noweck, Michael Hartlieb, Markus Demele) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.


Neue Webseite des Nell-Breuning Instituts

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte erlaubt ein wenig Werbung in eigener Sache: Wir haben eine neue Homepage am Nell-Breuning Institut. Wir sind mächtig stolz und haben Sie auch schon mit vielen Artikeln rund um Sozialethik, politischer Wirtschaftsethik und allem anderen was wir so machen bestückt.

Übersichtlicher und besser strukturiert kann man nun auf alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Kommentare und Positionen aus dem NBI zugreifen.

Man findet (fast) alles zu unseren Forschungsschwerpunkten Arbeit,Sozialstaat, Finanzmärkte und Sozialethische Grundlagen sowie zu unseren aktuellen Projekten. Damit ist die Seite des NBI hoffentlich bald eine der großen Online-Ressourcen für Texte der politischen Wirtschaftsethik und einer christlich reflektierten Gesellschaftsethik.

Alle Hinweise auf Veranstaltungen und Medienberichte (Videos, Radiobeiträge & Texte) sind auf den neuen Seiten zusammengestellt.

Wenn Ihr über aktuelle Texte und weitere Informationen aus dem NBI auf dem Laufenden bleiben wollen, abonniert gerne unseren neuen RSS-Feed.

Vier bis fünfmal im Jahr informiert auch unser Newsletter, den man hier bestellen kann.

Weil wir ja auch von Google gut gefunden werden wollen, freuen wir uns, wenn jemand auf unsere Seite www.sankt-georgen.de/nbi verlinkt.

Besten Gruß aus Frankfurt von Markus Demele.


KNA-Interview mit Dietmar Mieth

Die Bilanz des Theologen und Sozialethikers Dietmar Mieth zum Rückzug aus der aktiven Lehrtätigkeit möchte ein Interview mit der KNA präsentieren. Die letzte Frage zielt auf den Unterschied von theologischer und nicht-theologischer Ethik. Mieths Antwort:

“Eine theologische Ethik sollte sich dadurch auszeichnen, dass sie ein schnell ansprechendes Gespür für neu auftauchende ethische Fragen, insbesondere für Ungerechtigkeiten, einbringt. Sie ist eine starkes Eingangsmotiv für die Entdeckung von Verantwortung in einer sich schnell verändernden Welt. Ferner gehört dazu ein tiefes Bewusstsein von Endlichkeit und Fehlerfähigkeit des Menschen sowie die Frage nach Sinn und Grenzen von Ethik überhaupt. Schließlich kann sie sich nicht nur am Schreibtisch bewähren: Mithandeln stärkt das Mitdenken. Das alles lässt sich im christlichen Menschenbild zusammenfassen.” (Quelle)


Deutsche Bischöfe: “Berufen zur caritas”

“Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute ein Wort der deutschen Bischöfe unter dem Thema „Berufen zur caritas“ veröffentlicht. Der Text bezieht die zentralen Aussagen der Caritas-Enzyklika „Deus caritas est“ von Papst Benedikt XVI. auf die Situation der deutschen Kirche und entwickelt sie weiter. Das Papier wendet sich an alle karitativ Engagierten.” (Quelle)


Neuer Leiter der Katholisch-Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 26. November 2009 mitgeteilt, dass Herr Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg am 1.4. 2010 die Nachfolge von Prof. Dr. Anton Rauscher als Leiter der Katholisch-Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach antritt.

Die Mitteilung der Bischofskonferenz findet sich hier: http://www.dbk.de/aktuell/meldungen/02103/index.html.


Neuester Band in der Reihe FORUM SOZIALETHIK

978-3-402-10632-72Zum Inhalt:
Freiheit – Sicherheit – Risiko. Diese drei Begriffe erlauben ein facettenreiches Wechselspiel an Zuordnungen und lassen sich auf eine ganze Reihe sozialethischer Kontexte beziehen. Neben ihrer begrifflichen und ideengeschichtlichen Grundlegung steht im Zentrum dieses Tagungsbandes die kontextuelle Ausformung von Freiheit – Sicherheit – Risiko in den Bereichen der politischen Ethik, der Medizinethik und der Wirtschaftsethik. Die Beiträge geben Einblick in die Bandbreite der gesellschaftlichen Fragen, die heute mit der brisanten Diskussion um Freiheit – Sicherheit – Risiko verbunden sind und solche Thema der Christlichen Sozialethik sein müssen.


Stellenausschreibung IKMS

Im Institut für Kirche, Management und Spiritualität (IKMS) der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster ist zum 01.12.2009 die Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters/einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin (Tarifgruppe AVR 2 mit 19,5 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit) zu besetzen. Hier die Stellenausschreibung.


Stellenausschreibung Theologische Ethik Universität Bamberg

Am Institut für Katholische Theologie der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Universität Bamberg ist so bald wie möglich die Planstelle für eine Universitätsprofessorin/einen Universitätsprofessor der Besoldungsgruppe W 3 im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit für Theologische Ethik zu besetzen.

Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf mit Passfoto, Verzeichnis der Publikationen, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Kopien der akademischen Zeugnisse) in deutscher oder englischer Sprache sind bis zum 15. November 2009 an den Dekan der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität, Postfach 1549, 96045 Bamberg, zu richten.

Weitere Informationen finden sich hier: Stellenausschreibung