Author Archive for Peter Meiners

Kongress “Wissenschaft trifft Praxis: Behinderung – Theologie – Kirche”

Am 08. und am 09. März 2012 findet an der Universität Heidelberg der Kongress “Wissenschaft trifft Praxis: Behinderung – Theologie – Kirche” statt.  Auf dem Kongress soll

das Grundverständnis der Inklusion als Leitgedanken für die gesellschaftliche Entwicklung  im Blick auf Kirche, Einrichtungen und Gemeinden (theologisch) reflektiert und die Umsetzung vorangebracht werden.

Der Kongress richtet sich sowohl  an Betroffene und deren Angehörige, an Fachkräfte und Ehrenamtliche in Diakonie und Caritas, an Mitarbeitende aus Kirchengemeinden, Dekanaten und Schulen als auch an Studierende und Lehrende an Hochschulen und theologischen Fakultäten. Das vollständige Programm sowie das Anmeldeformular kann hier eingesehen werden.

Stellenausschreibung: Universitätsassistent/in (“prae doc”) am Institut für Sozialethik

Das Institut für Sozialethik an der Universität Wien sucht ab dem 05.03.2012 eine/n Universitätsassistent/in. Der Aufgabenbereich umfasst u.a. die Unterstützung in Forschung und Lehre, die Mitarbeit bei Publikationen und Vorträgen, insbesondere Literaturrecherchen und ihre Auswertung.  Neben diesen Aufgaben steht auch Raum und Zeit für die Erstellung einer Dissertation im Bereich “Sozialethik” zur Verfügung.  Die Bewerbungsfrist endet am 23.01.2012.

Hier die ganze Ausschreibung.

 

Ausschreibung des Förderpreises Christliche Sozialethik

Für das Jahr 2012 schreibt der Verein der Freunde und Förderer der Kommende Dortmund den Förderpreis Christliche Sozialethik aus. Der Preis wird für eine wissenschaftlicheArbeit, die ein gesellschaftliches Thema aus christlich-sozialethischer Perspektive behandelt, ausgeschrieben. Die Arbeit muss für eine Publikation – auch in einer Fachzeitschrift – geeignet und sollte nicht älter als zwei Jahre sein. Die Ausschreibung kann hier eingesehen werden.

CfP “Recht und Moral – eine produktive Spannung”

Vom 21.-23. März 2012 findet der 11. Workshop Ethik im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurodstatt. Das diesjährige Thema lautet: „Recht und Moral – eine produktive Spannung“.

Das Vorbereitungsteam lädt herzlich ein, die Diskussionen beim elften Workshop Ethik durch ein 20-minütiges Referat anzuregen. Hierzu sollen Titel und die wesentlichen Inhalte Ihres Referates bis zum 1.12.2011 auf ein bis zwei DIN A4-Seiten per E-mail an cfp@workshop-ethik.de geschickt werden.

Nähere Informationen zum diesjährigen Workshop Ethik sind im Call for Papers  sowie im Internet unter www.workshop-ethik.de zu finden.

CfP für einen Essay in “Aus Politik und Zeitgeschichte”

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Ein kurzer Hinweis auf den Call for Papers für einen Essay in  “Aus Politik und Zeitgeschichte”. Das Thema lautet Europäische Identität.

Aus dem Call:

Am 7. Februar 2012 liegt die Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht über die Europäische Union 20 Jahre zurück. Aus diesem Anlass widmet sich die zweite Ausgabe der APuZ im kommenden Jahr 2012 dem Thema Europa. Neben Beiträgen zu den Herausforderungen durch die Finanz- und Eurokrisen, durch weitere Schritte zu einer vertieften wie auch verbreiterten europäischen Integration und durch europaskeptische bis -feindliche Tendenzen soll sich ein Essay mit der Frage auseinandersetzen, ob die Bürgerinnen und Bürger Europas eine gemeinsame europäische Identität haben (sollten).

Der CfP richtet sich an Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Studierende, Promovierende, Post-Docs) aus den Bereichen Politik-, Sozial- oder Kulturwissenschaften sowie Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten. Abstracts im Umfang von etwa 4.000 Zeichen für den Essay (bis zu 20.000 Zeichen) können bis zum 24. Oktober 2011 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Call hier.

Tagung “Ressourcen – Lebensqualität – Sinn. Gerechtigkeit für die Zukunft denken”

Wie bereits auf dieser Seite hingewiesen lädt das ICS anlässlich seines 60jährigen Bestehens zu einer

grundlegenden Reflexion auf zentrale Herausforderungen einer christlichen Sozialethik in der heutigen Zeit ein. [...] Ausgehend von den Stichworten Ressourcen – Lebensqualität – Sinn soll ein innovativer Zugang zu der für die Sozialethik zentralen Gerechtigkeitsfrage eröffnet und im interdisziplinären, in praktischer Absicht geführten Gespräch erprobt werden.

Das ausführliche Programm der Tagung vom 04.-06. Oktober im Franz-Hitze-Haus sowie Hinweise zur Anmeldung können hier heruntergeladen werden.

APUZ 20-21/2010: Organspende und Selbstbestimmung

apuz1Zum nahenden “Tag der Organspende” am 04. Juni widmet sich die neue Ausgabe der Zeitschrift “Aus Politik und Zeitgeschichte (kurz: APuZ)” (20-21/2011) den medizinischen, rechtlichen und ethischen Aspekten der Transplantationsmedizin:

Angesichts der vielfältigen Kritik am Hirntodkriterium, welches in den meisten europäischen Ländern als das Kriterium für die legale Organentnahme gilt, diskutiert der Beitrag “Wie tot sind Hirntote. Alte Fragen – neue Antworten” von Sabine Müller drei Optionen: 1.  eine Neubestimmung des Todeskriteriums, 2. die Abschaffung der Tote-Spender-Regel (dead donor rule) und 3. ein Verbot von Organentnahmen aus hirntoten Patienten.

Die Tatsache, dass trotz aufwändiger Initiativen der Mangel an Organen ein chronisches Problem der Transplantationsmedizin ist, verweise, so die zentrale These des Essays “Organspende – tödliches Dilemma oder ethische Pflicht?” von Anna Bermann, auf das ethische Problem, dass in der Transplantationsmedizin zwei sich widersprechende Ethiken in Konkurrenz zueinander stehen: Einerseits die potenzielle Lebensrettung durch Organspende, anderseits die damit einhergehenden Tabuüberschreitungen, die unsere Vorstellungen von Menschenwürde, Medizinethik und des sozialen Umgangs mit sterbenden und verstorbenen Menschen aus den Angeln heben.

Der Beitrag “Transplantationsmedizin zwischen Fortschritt und Organknappheit” von Eckhard Nagel, Kathrin Alber und Birgitta Bayerl gibt einen knappen Überblick über die Geschichte der Transplantationsmedizin und fasst zentrale rechtliche und ethische Aspekte zur Organspende zusammen.

Der Frage, ob und inwiefern der menschliche Körper und seine Teile als Eigentum behandelt werden können, widmet sich der Artikel “Mein Körper – mein Eigentum?” von Christian Lenk

Aus sozialethischer Sicht  besonders interresant ist der Beitrag “Kann ein regultierter Organmarkt den Organmangel beheben” von Ingrid Schneider, in dem die Autorin Modelle zur Kommerzialiserung sowohl der postmortalen Organspende als auch der Lebendspende und ihrer Auswirkungen einer kritischen Überprüfung unterzieht.

Ellen E. Küttel-Pritzer und Ralf R. Tönjes widmen sich in ihrem gemeinsamen Artikel “Tierorgane und Gewebezüchtung als Alternativen zum Spendeorgan?” der Frage, ob die Übertragung von lebens- und funktionstüchtigen Zellen oder Zellverbänden, einschließlich ganzer Organe, zwischen verschiedenen Spezies (die sog. Xenotransplantation) eine Möglichkeit wäre, der Versorgungsknappheit der Warteliste bei der Allotransplantation, also der Transplantation menschlicher Organe, zu begegnen.

Der abschließende Beitrag “Zum Wandel im Umgang mit der menschlichen Leiche” von Dominik Groß untersucht, angesichts der Individualisierungstendenzen bei der Bestattung des menschlichen Leichnams neue Möglichkeiten der Bestattung, z. B. die Promession (Kompostierung des toten Körpers), Resomation (Auflösung des Leichnams durch Einwirkung einer starken Lauge), die Diamantisierung oder der Plastination, bei der das in den Zellen enthaltene Wasse duch Kunststoff ersetzt wird. Groß deutet diesen “Bestattungspluralismus” als Ausdruck des Bestrebens, den persönlichen Handlungspielraum über den Tod hinaus auszudehnen.

Zur Zeitschrift: APuZ ist eine kostenlose Beilage der Wochenzeitung “Das Parlament” und wird von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben. APuZ versteht sich als

Forum kontroverser Diskussion, eine Einführung in komplexe Wissensgebiete und bietet eine ausgewogene Mischung aus grundsätzlichen und aktuellen Analysen.

Das vollständige Heft kann hier eingesehen werden.

Aktualisierter Call for Posters

Anlässlich der Fachtagung „Ressourcen – Lebensqualität – Sinn. Gerechtigkeit für die Zukunft denken“ (04. – 06. Oktober 2011) sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Christlichen Sozialethik (und ihren Bezugswissenschaften) eingeladen, ihre aktuellen Forschungsprojekte als Posterpräsentation vorzustellen:

Im Stile eines „Markts der Möglichkeiten“ soll hier Gelegenheit zum Austausch über innovative Konzepte in sozialethisch relevanten Theorie- und Praxisfeldern gegeben werden sowie ein Dialog zwischen den ForscherInnengenerationen zustande kommen. Die Vorstellung von Projekten, die nicht unmittelbar an das Tagungsthema anknüpfen, ist daher ausdrücklich erwünscht. Die Ausschreibung ist auch für Studierende offen, die eine Abschlussarbeit mit sozialethischem Schwerpunkt erstellen.

Zudem besteht für NachwissenschaftlerInnen und Studierende die Möglichkeit, sich – in Verbindung mit einer Posterpräsentation – für ein Stipendium zur Teilnahme an der Tagung zu bewerben.

Den Call for Posters mit weiteren Hinweisen können Sie hier downloaden.

Tagunsankündigung und Call for Posters

Anlässlich seines 60jährigen Bestehens an der Westfälischen Wilhelms-Universität veranstaltet das Institut für Christliche Sozialwissenschaften vom 4. bis 6. Oktober 2011 im Franz Hitze Haus Münster eine Fachtagung unter dem Motto „Ressourcen – Lebensqualität – Sinn. Gerechtigkeit für die Zukunft denken“. Die Tagung will einen innovativen Zugang zu der für die Sozialethik zentralen Gerechtigkeitsfrage eröffnen und dabei eine grundlegende Reflexion auf bedeutende Herausforderungen unserer Zeit anregen. Ziel ist es, in einem interdisziplinären, praktisch orientierten Dialog entlang der drei Titelstichworte die bisherigen Argumentationsmuster der Sozialethik herauszufordern und dabei innovative Ansätze für ein sozialethisches „Zukunftsprogramm“ zu entwerfen.

Ein wichtiger Teil der Veranstaltung wird eine Posterpräsentation sein, bei der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Christlichen Sozialethik und ihren Bezugswissenschaften ihre Forschungsprojekte vorstellen können.

Die Vorankündigung zu der Tagung finden Sie hier; den Call for Posters können Sie hier downloaden.

Stellenausschreibung Caritas Limburg

Der Caritasverband für das Bistum Limburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Bereich der Direktion eine/n Referentin/Referenten theologische Grundsatzfragen/Verbandsmanagement. Von den Bewerber/-innen wird u.a. ein Abschluss als Diplom-Theologe/Theologin (oder mit vergleichbarem Abschluss), die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche und die Identifikation mit den Zielen der Caritas erwartet. Weitere Informationen hier.

Neuerscheinung zur katholisch-sozial orientierten politischen Bildungsarbeit

Im neuen AKSB-Jahrbuch “Position beziehen im 21. Jahrhundert werden zentrale Leitbilder und Wertvorstellungen katholisch-sozial geprägter politischer Bildungsarbeit thematisiert und deren Nutzen für die Herausforderungen der Zukunft diskutiert. Es enthält Beiträge unter anderem von Hermann-Josef Große Kracht (Katholische Sozialprinzipien in der Krise? Eine Warnung vor voreiligen Verabschiedungen), Alexander Filipović (Das Personalitätsprinzip: Zum Zusammenhang von Anthropologie und christlicher Sozialethik), Günter Wilhelms (Subsidiarität), Joachim Wiemeyer (Die Bedeutung außerschulischer politischer Bildung in der Christlichen Sozialethik) und Peter Massing (Gesellschaftliche Relevanz der „Konvention” aus Sicht der Politikdidaktik).

Zum Buch:

  • Wochenschau Verlag Schwalbach/Ts. 2010;
  • ISBN 978-3-89974610-5;
  • 208 S.
  • 24,80 Euro

Weitere Informationen zur Publikation (u.a. das gesamte Inhaltsverzeichnis) sind hier zu finden.

Stipendien im Fach Ethik

Die Leuphana Universität Lüneburg hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens jedoch zum 01. 01.2011, ein Promotionsstipendium sowie zwei PostDoktorandinnen-Stipendien im Fach Ethik mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeits-Ethik ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 15. November 2010. Nähere Informationen zum Promotionsstipendium hier und zu den PostDoktorandinnen-Stipendien hier.

JCSW 51/2010 “Weltwirtschaft und Gemeinwohl. Eine Zwischenbilanz”

Das neue Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften ist soeben erschienen. Zwei Jahre nach dem Manifestwerden der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise diskutieren die Beiträge des 51. Bandes zum Thema „Weltwirtschaft und Gemeinwohl. Eine Zwischenbilanz” aus unterschiedlichen Perspektiven sowohl aktuell drängende als auch grundlegende sozial- und wirtschaftsethische sowie ordnungspolitische Fragestellungen und tragen somit zugleich zur wissenschaftlichen Erkenntnis- und Urteilsbildung und zur Orientierung politischen Handelns angesichts der Krise bei.

Zudem beinhaltet das Jahrbuch einen (Literatur-)Überblick über den wirtschafts- und unternehmensethischen Diskurs in der christlichen Sozialethik der vergangenen zehn Jahre sowie Berichte vom 11. Werkstattgespräch über “Die Finanzkrise als sozialethische Herausforderung” und zum 19. Forum Sozialethik zur “Anthropologie und christliche Sozialethik“.

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Eine Übersicht über die einzelnen Beiträge gibt es hier.

Das aktuelle Jahrbuch  kann im Buchhandel, über den Aschendorff-Verlag, Münster (www.aschendorff-buchverlag.de) oder beim Institut für Christliche Sozialwissenschaften (www.jcsw.de) für 39,- Euro erworben werden.

Neuerscheinung: Die Grenzen der Gerechtigkeit

Grenzen der GerechtigkeitMartha Nussbaums “Die Grenzen der Gerechtigkeit. Behinderung, Nationalität und Spezieszugehörigkeit” ist nun in deutscher Sprache erschienen. Die auf ihre Tanner Lectures of Human Values basierenden Überlegungen widmen sich drei ungelösten, allerdings nicht zu vernachlässigenden Desideraten sozialer Gerechtigkeitstheorien.

Eines dieser zentralen Versäumnisse betrifft die Frage nach sozialer Gerechtigkeit gegenüber Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung, insofern ihnen die staatsbürgerliche Gleichheit (beispielsweise in der Erziehung, Ausbildung und Krankenversorgung) nicht anerkannt wird. Darum konzepiert Nussbaum ein neues Verständnis von Bürgerschaft und wirbt darüber hinaus für eine neue Auffassung vom Zweck sozialer Kooperation und eine neue Wertschätzung der Fürsorge als soziales Grundgut.

Darüberhinaus setzt sich die Autorin mit Fragen der transnationalen Gerechtigkeit und der sozialen Gerechtigkeit im Hinblick auf den Umgang mit Tieren auseinander.

Anhand ihres Fähigkeitenansatzes (capabilities approach)  dekliniert sie die genannten Problemfelder sozialer Gerechtigkeitstheorien durch, um zu zeigen, wo kontraktualistische Ansätze an ihre Grenzen stoßen.

Weitere Informationen auf der Website des Suhrkamp-Verlags.

KSZ sucht wissenschaftliche/n Referentin/Referenten

Die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle e.V., Mönchengladbach, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche/n Referentin/Referenten. Das Aufgabengebiet umfasst u.a.: das Verfassen wissenschaftlicher Abhandlungen, die Vorbereitung von Tagungen, die Betreuung wissenschaftlicher Publikationen sowie Vortragstätigkeit nach Bedarf. Erwartet wird u.a.: ein abgeschlossenes Studium der Theologie mit dem Schwerpunkt Christliche Sozialethik bzw. Moraltheologie oder ein Abschluss in den Wirtschaftswissenschaften bzw. in einer anderen Sozialwissenschaft. Weitere Informationen hier.