Author Archive for Alexander Filipovic

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Hinweis auf theorieblog.de

tbPolitische Theorie und Philosophie ist eine (wenn nicht die) wichtige Bezugsdisziplin Christlicher Sozialethik. Hinweisen möchte ich daher auf das interessante und hilfreiche theorieblog.de. Besonders die gerade erschienene Zeitschriftenschau ist ein informativer Service! theorieblog.de beschreibt sich folgendermaßen selbst:

Das Theorieblog ist ein neues Blog für Politische Theorie und Philosophie. Uns, dem Team, geht es darum, ein Forum für die deutschsprachige Theorie-Community im Netz zu schaffen – einen Ort, wie wir ihn bisher vermisst haben. Hier sollen Informationen ausgetauscht, eigene und fremde Arbeiten diskutiert und tagespolitische Ereignisse aus der Perspektive der Politischen Theorie und Philosophie kommentiert werden.

Masterstudiengang “Menschenbild und Werte in christlicher Perspektive”

An der Universität Regensburg beginnt jetzt der Masterstudiengang “Menschenbild und Werte in christlicher Perspektive”. Er zielt auf die Vermittlung von Kompetenz in ethischen Fragen. Er fördert die ethische Analyse- und Urteilsfähigkeit auf der Grundlage christlicher Anthropologie und Ethik und soll für die Übernahme wertebezogener Gestaltungsaufgaben in verschiedenen Handlungsfeldern qualifizieren.

Er vermittelt Grundlagen der Theologie, vertieft die Themen Anthropologie, Ethik und Wertekommunikation und konkretisiert diese in einem Schwerpunkt, der aus den Handlungsfeldern Medizin/Gesundheit, Wirtschaft oder Bildung gewählt werden kann.

Der Master ist nicht-konsekutiv und auf 3 Semester konzipiert, sofern das grundständige Studium 7 Semester / 210 ECTS-Punkte umfasste. Studierende mit einem 6-semestrigen Bachelor können die fehlenden Leistungspunkte im Masterprogramm erwerben.

Nähere Informationen können Sie dem Kurztext im Flyer sowie der Homepage www.ta-wo.de entnehmen.
[Via Email von Bernhard Laux]

Weingartener Afrika-Gespräche 2010

Vom 03. bis 05. Dezember 2010 finden die Weingartener Afrika-Gespräche 2010 statt. Thema: “Afrika in Bewegung – Migration zwischen Konflikt- und Entwicklungspotential”. Das Programm gibt es im Internet. Dort kann man sich auch online anmelden.
[via Email von Dr. Rainer Öhlschläger, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart]

Kirche und die christliche Leitkultur

europDas Internet-Debattenmagazin “The European” veröffentlicht heute einen Beitrag von Daniel Bogner (Münster) zur aktuellen Debatte um die christliche Leitkultur. Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Frage, wie die Diskussion auf die christlichen Kirchen wirken muss.

Hier geht es zum Beitrag und zur sich anbahnenden Diskussion.

Neuerscheinung “Das Gute im Geschäft – Wie Unternehmen Ethik treiben”

Jetzt ist der Band “SI konkret 3: Das Gute im Geschäft – Wie Unternehmen Ethik treiben” erschienen. Die Soziologin Veronika Drews-Galle hat hierzu Entscheider in großen deutschen Unternehmen befragt. Sie untersuchte, mit welchen ethischen Problemen Führungskräfte im Alltag konfrontiert sind und wie sie diese erfolgreich lösen.

Zum Projekt siehe auch diese Website.

[Via Email Renate Giesler, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD (SI)]

Vorher/Nachher

Wie immer nach unserer Tagung des Forums Sozialethik gibt es ein neues Bild in der Kopfzeile. Seit Jahren sind die  vielen jungen Köpfe das Markenzeichen unserer Website. Zum Vergleich und für das Archiv ein Vorher/Nachher-Vergleich…fse2099vorher

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Sitzend ist irgendwie weniger elegant…

Tagung “Pflegefall Sozialstaat” (Tutzing)

An der Tutzinger Akademie für Politische Bildung soll vom 5. bis 7. November 2010 eine Tagung zum „Pflegefall Sozialstaat – Über Freiheit, Würde und die neue soziale Frage“ stattfinden. Bei dieser Tagung soll es darum gehen, welche prinzipiellen Veränderungen die Sozialstaatsarchitektur in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland erfahren hat. Zudem sollen aus verschiedenen Perspektiven die Grundlagen des Sozialstaats erhellt werden. Es wird diskutiert mit nahmhaften Wissenschaftlern, die auch ungewohnte Perspektiven einnehmen. Es sprechen unter anderem: Stefan Lessenich, Rolf Gröschner, Albrecht Müller, Ulrich Thielemann und Erwin Huber.

Sie können sich zu dieser Tagung im Internet (unter www.apb-tutzing.de) anmelden.

[via E-Mail Michael Spieker, Akademie Tutzing]

Stumme Sozialethik? Der Bericht über das Forum Sozialethik in “Publik Forum”

Unter dem Titel »Wir kreisen um uns selbst« (Untertitel: “Die sozialen Konflikte werden immer lauter ausgetragen. Doch die katholischen Sozialethiker scheinen zu verstummen”) ist ein Bericht von der Jubiläumsveranstaltung 20 Jahre Forum Sozialethik (13. September 2010) in Publik Forum erschienen. Der Text von Susanne Erbach gibt die Statements des Abends gut wieder, überschreitet den Berichtsmodus darüber hinaus deutlich, indem er der christlichen Sozialethik klare Vorwürfe macht:

“Die Menschen gehen auf die Straße, selbst gut situierte Bürgerinnen und Bürger [...] – nur von der katholischen Sozialethik hört man wenig. Ausnahmen bestötigen die Regel. Zu ihnen gehören Wolfgang Ockenfels [...] oder der Jesuit Friedhelm Hengsbach [...].”

Der Text ist erschienen in der 19. Ausgabe von Publik Forum, kritisch – christlich – unabhängig, Oberursel, vom 8.10.2010 (S. 19). Über Kommentare, wie Ihr das seht oder Sie das sehen, freut sich die Redaktion von www.forumsozialethik.de.

Update (14.10.2010): Mit Erlaubnis der Redaktion von Publik Forum hier der Text des Artikels in einer Pre-Print-Fassung.

EU Informations- und Networking-Tag zu “Entwicklung und Armut”

Die Generaldirektion Forschung der Europäische Kommission veranstaltet am 08. Oktober 2010 in Brüssel einen Informations- und Networking-Tag zu den zur Zeit im Arbeitsprogramm 2011 im Thema „Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften“ ausgeschriebenen Themen:

  • 4.1.1. „Tackling poverty in a development context” und
  • 2.1.1. „Economic, social and political conditions for satisfying world food needs”

InteressentInnen werden gebeten eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten (Vor- und Zuname, Institution, Forschungsbereich) an eva.szell [at] ec.europa.eu zu senden.

Bei erfolgreicher Anmeldung zur Veranstaltung erhalten Sie eine entsprechende Bestätigungsemail.

Weitere Informationen sowie die Agenda der Veranstaltung finden Sie unter:

http://ec.europa.eu/research/social-sciences/events-123_en.html

Veröffentlichung: Anthropologie und christliche Sozialethik

forum-sozialethik-8Fast genau ein Jahr nach der Tagung zum Thema “Anthropologie und (christliche) Sozialethik” freut sich das Vorbereitungsteam des Workshops über die Veröffentlichung der Beiträge.

Worum geht es in dem Band? Die grundlegende anthropologische Frage, was wir als Menschen sind bzw. wie wir uns als Menschen verstehen wollen, ist Forschungsgegenstand aller handlungsleitenden Disziplinen. Sie ist damit eine Leitfrage, der sich auch christliche Sozialethik wie politische Ethik gleichermaßen widmen und widmen müssen. Schließlich sind grundsätzliche Annahmen über das Wesen des Menschen die Basis weitergehender ethischer Überlegungen – und zwar sowohl für individuelles Handeln als auch für die Gestaltung sozialer Strukturen. Mit Bezug auf sehr unterschiedliche anthropologische Ansätze veranschaulichen die Beiträge dieses Bandes, dass kein vorherrschendes oder gar einheitliches Bild vom Menschen existiert. Gerade dies macht jedoch die Erörterung der anthropologischen Grundlagen von Ethik ebenso notwendig wie interessant: Welche Perspektiven aus Theologie, Soziologie, Philosophie und Naturwissenschaft können das Verhältnis von Anthropologie und Ethik klären, wo liegen Herausforderungen, die es interdisziplinär zu untersuchen gilt, welche Menschenbilder liegen etwa in Wirtschaft oder Bildungsinstitutionen Pädagogik vor? – Die vielfältigen Antworten auf diese Fragestellungen verstehen sich als Beiträge zur Diskussion um eine modernitätsge-rechte anthropologische Fundierung christlicher Sozialethik.

Die Herausgeber hoffen sehr, dass dieser Band die Diskussion um Anthropologie und christliche Sozialethik bereichert. Weitere Informationen (z.B. das Inhaltsverzeichnis) zu dem Buch hier.

Wer den Band (für sich oder die Bibliothek) bestellen möchte, kann das über die Seite des Aschendorff Verlags tun.

Bibliographische Angaben: Veith, Werner; Bohmeyer, Axel; Filipović, Alexander, Krauß, Christoph (Hg.) (2010): Anthropologie und christliche Sozialethik. Theologische, philosophische und sozialwissenschaftliche Beiträge. Münster: Aschendorff (Forum Sozialethik, 8).

Promotionsstipendien Bioethik

Am Graduiertenkolleg “Bioethik – Zur Selbstgestaltung des Menschen durch Biotechniken” des IZEW in Tübingen sind fünf neue Promotionsstipendien für ab Januar 2011 ausgeschrieben. Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2010. Weitere Informationen hier.

Tagung „Sozialethik konkret“ im September zu “Gleichheit – Ungleicheit – Gerechtigkeit”

bild_10-81620. – 21. September 2010
Gleichheit – Ungleichheit – Gerechtigkeit
Fachtagung in der Reihe: Sozialethik konkret
Tagungsort: Akademie Franz Hitze Haus, Münster

Trotz hoher Investitionen in Bildung, Integration und die anderen Bereiche des Sozialstaats steigt in Deutschland das Risiko, von Armut betroffen zu sein. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens seines Landes zur Verfügung hat. So hat es die Europäische Kommission festgelegt, die 2010 zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung ausgerufen hat.

bild_flyer_10-816Immer häufiger ist von einer Spaltung der Gesellschaft die Rede. Wieviel Ungleichheit verträgt eine Gesellschaft, wieviel Gleichheit ist notwendig, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu gewährleisten? Wie positioniert sich die Christliche Sozialethik angesichts der Armuts- und Exklusionsphänome? Welche Lösungsstrategien bietet sie an und wie werden diese aus der Sicht anderer Wissenschaftsdisziplinen beurteilt?

In der Reihe „Sozialethik konkret“ wird mit der diesjährigen Tagung diese vielschichtige Problematik aufgegriffen und aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutiert. Dabei soll der spezifisch wissenschaftliche Lösungsbeitrag der Christlichen Sozialethik zu den Frage- und Problemstellungen der Armutsthematik herausgearbeitet werden.

Im Dialog mit den anderen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der jeweils analysierten Problemstellung erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.

Weitere Informationen zur Tagung mit allen Themen und Referenten unter: http://www.franz-hitze-haus.de/info/10-816. Siehe dazu auch den Flyer.

Themen- und Methodenheft “bilum”

bilumFanz Gassner (Wien) weist auf das neue Themen- und Methodenheft “bilum” hin (= “Tragnetz”, aus Papua-Neuguinea). Es erscheint 3x jährlich für Schule und Pastoral zu auch sozialethisch sehr relevanten Themen (s. Folder). Neben der Druckausgabe stehen Online-Ressourcen (www.bilum.at) zur Verfügung (Jahresabo: 15 €). Die sich in Vorbereitung befindliche Septemberausgabe widmet sich dem Thema “Entwicklung”. Gerne sendet Franz Gassner kostenlose Probeexemplare oder gedruckte Folder zu (franz.gassner@univie.ac.at).”

2. Berliner Ordo Gespräche

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) laden gemeinsam mit weiteren Partnern ein zu den “2. Berliner Ordo Gesprächen” vom 27.-29. Juni 2010. Die Veranstalter wollen für zwei Tage (jüngere) Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Medien und Verbänden zusammenbringen, die sich auf Grundlage der Katholischen Soziallehre für eine Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft engagieren.

Die Veranstalter freuen sich über jede Anmeldung sehr. Weitere Informationen im Programm.

via Email von Martin J. Wilde, Geschäftsführer Bund Katholischer Unternehmer (BKU)

Stellenausschreibung der KSZ

Die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle e.V., Mönchengladbach, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche Referentin/Referenten. Damit verbunden ist die Stellvertretung des Direktors.

Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet. Hier hatte ich ja schon mal darauf hingewiesen, dass sich in der Zentralstelle etwas geändert hat.

Erwartet wird u.a.  ein abgeschlossenes Theologiestudium, möglichst Promotion. Weitere Informationen hier.

 solide Kenntnis der katholischen Soziallehre