Richard Wilkinson trägt bei der TED-Konferenz einige Daten (für entwickelte, westliche Gesellschaften) zusammen und kommt zu dem Schluss: Mehr wirtschaftliche Gleichheit (in entwickelten Gesellschaften) ist gut (egal, wie sie erreicht wird). Argumente für eine sehr viel engagiertere ausgleichende Politik?
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Kurzer Hinweis auf eine interessante wirtschaftsethische Tagung des Observatoire de la Finance zum Thema “Ethics, Finance and Responsibility” (10. November 2011, Genf). Weitere Informationen hier.
Neu erschienen: Sonderheft der Zeitschrift “Ethik und Gesellschaft” 2011: Arbeit – Eigentum – Kapital. Zur Kapitalismuskritik der großen Sozialenzykliken.Kurzer Hinweis auf eine Tagung (2. bis 4. September) der Evangelischen Akademie Loccum und des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD über das Verhältnis von Soziologie und Theologie in der Zeit nach 1945. Die Tagung läuft unter dem Titel: “Gott oder Gesellschaft? Im Spannungsfeld von Theologie und Soziologie”. Weitere Informationen hier.
Im Oktober findet in Erfurt eine Tagung zum Thema “Erfahrung und Moral. Der experientielle Ansatz in der Theologischen Ethik” statt. Organisiert wurde das Fachgespräch von Christof Mandry. Datum: 20.-22. Oktober 2011. Die Einladung zur Tagung formuliert:
“Die Erfahrungen von Menschen können für die theologische Ethik vielerlei bedeuten: Ausgangspunkt und Gegenstand der ethischen Reflexion, erkenntnistheoretische Basis, aber auch Widerspruch und Anlass zur Verunsicherung ethischer Theoreme. Indem sich die theologische Ethik der Aufgabe stellt, menschliche Lebenserfahrung hermeneutisch kritisch für die ethische Reflexion zu erschließen, wird sie mit grundlegenden Fragen konfrontiert – nach der Identität des ethischen Subjekts, nach dem kritischen wie dem ideologischen Potenzial von Erfahrungen, nach der Partikularität oder Universalität der theologischen Ethik. [...]
Mit seinem „experientiellen Ansatz“ hat Dietmar Mieth wesentliche Beiträge zu diesen Themen geleistet und damit die theologische Ethik auch für den interdisziplinären Austausch mit Kultur- und Literaturwissenschaften geöffnet. Vor dem Hintergrund der daraus erwachsenen Einsichten und Anregungen, soll auf der Tagung die Diskussion über den Erfahrungsbezug in der Ethik wieder aufgegriffen und im gegenwärtigen Horizont theologisch und ethisch weitergeführt werden.”
Weitere Informationen auf der Tagungswebsite (linke Seite unter “Tagung ‘Erfahrung & Moral’”).
Via E-Mail von Chr. Mandry. Disclosure: Der Autor dieses Postings ist selber bei der beworbenen Tagung aktiv.
Ein Hinweis auf den Call for Papers für den Dritten Workshop “Theologie der Befreiung aus Europäischer Perspektive”, der wie gewohnt als Kooperation der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien und der Steyler Missionare stattfinden wird:
Thema: Sehnsucht Brot: Auf dem Weg zu einer globalen Tischgemeinschaft
Termin: 20.-22.4.2012 in St.Gabriel bei Wien
Details zum Call und zur Veranstaltung hier.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde, per Email erreicht mich unser neues Logo. Beim nächsten Forum sollten wir besprechen, wie wir das auf unserer Website adäquat einbauen. Ich habe es zunächst rechts oben positioniert… Also: Bitte bei allen Aktivitäten des Forums dieses Logo benutzen. Es wäre auch nett, wenn ihr das Logo auf Euren Webseiten verwendet. Hier gibt es eine *.zip-Datei mit dem Logo in verschiedenen Versionen und Qualitätsstufen.
P.S.: Danke Werner!

Über E-Mail erreichte mich gerade der Hinweis, dass am Montag, 27. Juni 2011, 10.30 Uhr das neue sozialethische Impulspapier der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz vorgestellt wird. Ort: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin (Dorotheenstraße 84). Das Papier heißt: “Chancengerechte Gesellschaft. Leitbild für eine freiheitliche Ordnung”. Neben Erzbischof Reinhard Kardinal Marx ist auch Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio dabei.
Das wird bestimmt sehr interessant. Mal sehen, was da für ein Freiheitsbegriff zur Anwendung kommt… Mitglieder des Forums Sozialethik sollen den Hinweis auf die Veranstaltung ausdrücklich auch als Einladung verstehen.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung hier.
Hier ein Hinweis auf den nächsten Philosophischen Meisterkurs des Hannoveraner Forschungsinstituts für Philosophie Hannover, der mit Prof. Dr. Bernhard Waldenfels im September dieses Jahres zum Thema ”Antwort auf das Fremde. Grundzüge einer responsiven Phänomenologie” in Berlin stattfinden wird. Vielleicht hat jemand Interesse, an diesem Meisterkurs teilzunehmen. Nähere Informationen hier.
Am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) ist zum 1.6.2011 eine Stelle im Rahmen von MuViT – Mustererkennung und Video Tracking: sozialpsychologische, soziologische, ethische und rechtswissenschaftliche Analysen. Teilprojekt Ethik (MuViT-E) zu besetzen. Gesucht wird eine Person aus der praktischen Philosophie. Die Ausschreibung finden Sie auf der Webseite des IZEW.
“Die ‘Heppenheimer Tage zur christlichen Gesellschaftsethik’ wollen an die ‘Heppenheimer Soziallehretage’ und das ‘Forum Politische Ethik-Politische Theologie’ anknüpfen, die in den 1980er und 1990er Jahren regelmäßig im Heppenheimer Haus am Maiberg, der politisch-sozialen Akademie des Bistums Mainz, stattfanden und sich der Verständigung und Weiterentwicklung zentraler Anliegen moderner christlicher Gesellschaftsethik widmeten.” (Ausschreibung)
In diesem Jahr geht es um “Kirche im Kapitalismus – Kirchliche Kapitalismuskritik. Ein Blick zurück nach vorn auf die großen Sozialenzykliken”, Termin: Fr./Sa. 20./21.05. 2011, Ort: Haus am Maiberg, Heppenheim. Weitere Informationen hier.
Am Institut für Katholische Theologie der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist im Sommersemester 2011 eine Lehrstuhlvertretung für Christliche Sozialethik zu besetzen. Die Bewerbungsfrist endet am 15.03.2011. Nähere Informationen finden Sie hier.
Das relative Gleichgewicht, das sich zwischen Staat und Religionsgemeinschaften in den Jahrzehnten nach 1945 im westlichen Teil Deutschlands ausgeprägt hatte, weicht gegenwärtig einer neuen Unsicherheit im Umgang mit Religion. Die rechtlichen Debatten um „Staatskirchenrecht oder Religionsverfassungsrecht“ sind ein Ausdruck davon, aber auch die vermehrten Zitate eines christlich-jüdischen Erbes deutscher Kultur. Weithin offen ist jedoch, nach welchen sozialethischen Kriterien die erforderliche Verständigung zu Rolle und Spielraum von Religion in Staat, Recht und Gesellschaft erfolgen soll.
Diese Frage soll in einem Expertengespräch des Exzellenzclusters “Religion und Politik” an der Universität Münster Ende Februar diskutiert werden (siehe Flyer). Verantwortet und vorbereitet wird die Veranstaltung von Marianne Heimbach-Steins und Daniel Bogner. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaften und Politik zu verstärken. Von der Veranstaltung sollen aber auch Impulse für die sozialethische Bearbeitung religionspolitischer Fragen ausgehen.
Es handelt sich um eine Einladungstagung im kleinen Kreis. Wer sich einschlägig mit der Thematik befasst hat und Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei Daniel Bogner melden: daniel.bogner@uni-muenster.de.
Ein kurzer Hinweis: “Gespenster der Armut” ist ein lesenwertes gesellschaftskritisches Weblog. Elke Brüns bloggt hier über “Bilderwelten des Sozialen” und stellt die Frage: “Wie wird was als Armut sichtbar oder unsichtbar?”
Im Rahmen der Salzburger Hochschulwochen 2011 schreibt das Direktorium der Salzburger Hochschulwochen zum sechsten Mal einen Publikumspreis für wissenschaftliche Kommunikation aus. Graduierte WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen der Jahrgänge 1976 und jünger werden herzlich eingeladen, sich zu bewerben.
Die Salzburger Hochschulwoche greift im Jahr 2011 das Thema Sicherheit auf. „Sicher unsicher“ – mit der paradoxen Kopplungsformel ihres Titels geht sie dem ambivalenten Bedürfnis des Menschen nach Sicherheit nach und thematisiert es als anthropologische Konstante.
Weitere Informationen hier.

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