Author Archive for Alexander Filipovic

Jahrbuch Christliche Sozialwissenschaften 2009 (Bd. 50): "Was hält die Gesellschaft zusammen?"

Das Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften (Bd. 50, 2009) ist erschienen: Die Beiträge des fünfzigsten Bandes des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften befassen sich mit dem Thema “Was hält die Gesellschaft zusammen?”. Aus soziologischer und sozialethischer Perspektive werden die sozialen Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenhalts ebenso unter die Lupe genommen wie das Phänomen der religiösen und kulturellen Pluralität in modernen Gesellschaften. Insbesondere werden einige der grundlegenden politisch-philosophischen Antworten auf die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgestellt und erörtert.

Zum Buch:

  • 272 Seiten, Kt., 15×23,5cm, erschienen 2009, ISBN 978-3-402-10982-3
  • 33,00 EUR
  • Leseprobe: Vorwort und Inhaltsverzeichnis können Sie als PDF-Dokument herunterladen.
  • Das Jahrbuch können sie erwerben beim Institut für Christliche Sozialwissenschaften (ics@uni-muenster) oder beim Aschendorff-Verlag.

Weitere Informationen hier.


Neuerscheinung: Stefan Meyer-Ahlen - Ethisches Lernen

Hier ein Hinweis auf das gerade erschienene Buch des theologischen Ethikers Stefan Meyer-Ahlen:

Vor dem Hintergrund einer pluralistischen Gesellschaft kommt Fragen der Wertevermittlung, der Werterziehung – oder allgemeiner – der Unterstützung bei der Suche nach verlässlichen Orientierungsangeboten für das eigene Handeln eine wachsende Bedeutung zu.

Bei Überlegungen zum ethischen Lernen aus Pädagogik, Philosophie, Soziologie und Psychologie wird gezeigt, dass auch die religiöse Dimensionen überaus relevant ist. Sie schafft einen zusätzlichen Ermöglichungsgrund und eine besondere Motivation, sich auf den je persönlichen Weg des Findens von Werten und Maßstäben zu machen.

Anhand ausgewählter Positionen lassen sich zudem Spezifika einer theologischen Ethik herausarbeiten, die zeigen, dass im christlichen Glauben entscheidende Dimensionen auszumachen sind, die zu ethischem Lernen motivieren und ein Finden der eigenen Wertmaßstäbe gelingen lassen können. Ethisches Lernen ist demzufolge zutiefst ein Anliegen der theologischen Ethik. (Verlagstext)

Bibliografische Angaben:

Meyer-Ahlen, Stefan (Hg.) (2010): Ethisches Lernen. Eine theologisch-ethische Herausforderung im Kontext der pluralistischen Gesellschaft. Paderborn: Schöningh Paderborn.


Neuerscheinung: Christof Mandry - Europa als Wertegemeinschaft

Das neue Buch des Sozialethikers Christof Mandry (Erfurt) stellt die Debatten über europäische Werte in den Mittelpunkt einer innovativen und kritischen Untersuchung.

Der Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Antwort, die der EU-Verfassungskonvent auf die Frage nach dem politischen Selbstverständnis der Europäischen Union gegeben hat: Der Verfassungsvertrag – ebenso wie der Vertrag von Lissabon – sehen die EU als eine Wertegemeinschaft. In welchem historischen und politischen Kontext hat sich dieser Ausdruck als Identitätsvokabel für die EU durchsetzen können? Welche Bedeutung hat die Bezeichnung als Wertegemeinschaft für die EU als politische Institution? Und welche Rolle spielt die Kontroverse über die religiösen Wurzeln Europas? Wer eine kritische Aufarbeitung der EU als Wertegemeinschaft sucht, findet in diesem Band eine eingehende Analyse der politischen Debatten, eine genaue Untersuchung der Konsequenzen für das politische Selbstverständnis der EU und eine ethische Einordnung und Bewertung des schillernden Begriffs der „Wertegemeinschaft“. Schließlich legt das Buch eine sozialphilosophisch wie ethisch reflektierte Theorie der Wertfundamente politischer Institutionen im pluralistischen Kontext vor.

Bibliografische Angaben:

Mandry, Christof (2009): Europa als Wertegemeinschaft. Eine theologisch-ethische Studie zum politischen Selbstverständnis der Europäischen Union. Baden-Baden: Nomos (Denkart Europa, 9).

Vgl. auch die Verlags-Website.


Call for Papers: Contesting Religious Identities

I should like to refer to the international conference “Contesting Religious Identities” that will be held at Utrecht University (the Netherlands) on October 13th-15th, 2010. The conference is organized by the Research Institute for Theology and Religion (INTEGON) of the Department of Religious Studies and Theology of Utrecht University.

Information concerning the conference can be found at the conference website. There is also a Call for Papers that can be found here.

[via Email von C. Baumgartner]


Call for papers: Moral, Märkte und Finanzen (Societas Ethica)

Die Societas Ethica lädt Ethikerinnen und Ethiker aus allen Disziplinen herzlich ein, zum Thema “Moral, Märkte und Finanzen – Gegenwärtige Herausforderungen für Wirtschafts- und Unternehmensethik” mit einem 20-minütigen Referat die Diskussion anzuregen.

Die Tagung der “Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik” (http://www.societasethica.info) findet dises Jahr vom 19.-22. August 2010 in der Evangelischen Akademie Arnoldshain statt.

Den Call for Papers gibt es hier. Er ist offen bis zum 1. März 2010.


katholisch.de - Interview mit Wolfgang Ockenfels zur Steuersünder-CD

Auf katholisch.de wurde gestern (1.2.2010) ein Interview mit dem Sozialethiker Wolfgang Ockenfels zur Steuersünder-CD veröffentlicht. Ockenfels:

Ein Rechtsstaat, der Diebstahl sonst strafrechtlich verfolgt, kann sich nicht einfach gegen Honorar eines solchen Diebesgutes bedienen.

Hier geht es zum Interview auf katholisch.de.


KNA-Interview mit Dietmar Mieth

Die Bilanz des Theologen und Sozialethikers Dietmar Mieth zum Rückzug aus der aktiven Lehrtätigkeit möchte ein Interview mit der KNA präsentieren. Die letzte Frage zielt auf den Unterschied von theologischer und nicht-theologischer Ethik. Mieths Antwort:

“Eine theologische Ethik sollte sich dadurch auszeichnen, dass sie ein schnell ansprechendes Gespür für neu auftauchende ethische Fragen, insbesondere für Ungerechtigkeiten, einbringt. Sie ist eine starkes Eingangsmotiv für die Entdeckung von Verantwortung in einer sich schnell verändernden Welt. Ferner gehört dazu ein tiefes Bewusstsein von Endlichkeit und Fehlerfähigkeit des Menschen sowie die Frage nach Sinn und Grenzen von Ethik überhaupt. Schließlich kann sie sich nicht nur am Schreibtisch bewähren: Mithandeln stärkt das Mitdenken. Das alles lässt sich im christlichen Menschenbild zusammenfassen.” (Quelle)


Deutsche Bischöfe: “Berufen zur caritas”

“Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute ein Wort der deutschen Bischöfe unter dem Thema „Berufen zur caritas“ veröffentlicht. Der Text bezieht die zentralen Aussagen der Caritas-Enzyklika „Deus caritas est“ von Papst Benedikt XVI. auf die Situation der deutschen Kirche und entwickelt sie weiter. Das Papier wendet sich an alle karitativ Engagierten.” (Quelle)


Stelle in Bochum zu Forschungen in der medizinischen Ethik

An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bochum, Lehrstuhl für Moraltheologie, ist ab 1.4.2010 folgende Stelle für eine(n) Wissenschaftliche Mitarbeiter/in (WMA entspr. TV-L E 13) zu besetzen:

Ein WMA 50% (Doktorand) oder 100% (Post-doktorand) für 2 Jahre in Kooperationsprojekt mit dem Förderverein Lukas-Hospiz, Herne (Prof. Dr. Alexander Sturm und Prof. Dr. Gerd  Hohlbach), und dem Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin (Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann). Die Möglichkeit zur Promotion wird bei Vorliegen der Voraussetzungen geboten.

Aufgaben: Forschung im Bereich des „end-of- life decision making“

Voraussetzungen: abgeschlossenes Studium Katholische Theologie, Philosophie, Medizin oder Sozialwissenschaft; nachgewiesene Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit. Doppelqualifikation erwünscht.

Weitere Informationen hier.


Paul-Nordhues-Caritaspreis 2009-2012 (Diakonie und Glaubensvollzug)

Der Beirat der „Paul-Nordhues-Caritaspreisstiftung" schreibt für den Zeitraum 2009-2012 folgendes Thema zur wissenschaftlichen Bearbeitung aus:

„Diakonie als konstitutive Dimension des Glaubensvollzugs"

Die Arbeit kann je nach konkreter Themenformulierung folgende Inhalte zum Gegenstand haben:

  • allgemeine und grundlegende Verständnisklärungen zu „Diakonie";
  • theologische Motive zur Begründung und Orientierung diakonischer Praxis;
  • allgemeine religionstheoretische wie auch spezifisch christlich-theologische Klärungen zum Verständnis von „Glaube";
  • Reflexionen zur normativen Begründung und praktischen Gestalt des Glaubensvollzugs in der alltäglichen individuellen wie sozialen Lebensführung;
  • Aufweis des der Diakoniepraxis eigenen, genuinen Wesens als Glaubensvollzugs; - konzeptionelle Relevanz und Konsequenzen für die diakonische Praxis der Kirche.

Die Arbeiten, die zur Teilnahme an der Ausschreibung angefertigt werden, sollten mindestens 100 Seiten Umfang haben. Der Preis ist mit 3.000 EUR dotiert.

Die Arbeiten sind ohne Namensnennung, mit einem Kennwort versehen, in drei Exemplaren bis zum 30. April 2012 einzusenden an die Theologische Fakultät Paderborn, Paul-Nordhues-Caritaspreisstiftung, Kamp 6, 33098 Paderborn.

Name und Anschrift des Autors/der Autorin müssen in einem verschlossenen Umschlag beiliegen. Das gewählte Kennwort der Arbeit ist auf dem Umschlag zu notieren.

Rückfragen sind zu richten an: Prof. Dr. Herbert Haslinger, Kamp 6, 33098 Paderborn; Tel.: 05251/121-739; E-Mail: h.haslinaer@theol-fakultaetpb.de