Am Graduiertenkolleg “Bioethik – Zur Selbstgestaltung des Menschen durch Biotechniken” des IZEW in Tübingen sind fünf neue Promotionsstipendien für ab Januar 2011 ausgeschrieben. Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2010. Weitere Informationen hier.
Author Archive for Alexander Filipovic
20. - 21. September 2010
Gleichheit - Ungleichheit - Gerechtigkeit
Fachtagung in der Reihe: Sozialethik konkret
Tagungsort: Akademie Franz Hitze Haus, Münster
Trotz hoher Investitionen in Bildung, Integration und die anderen Bereiche des Sozialstaats steigt in Deutschland das Risiko, von Armut betroffen zu sein. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens seines Landes zur Verfügung hat. So hat es die Europäische Kommission festgelegt, die 2010 zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung ausgerufen hat.
Immer häufiger ist von einer Spaltung der Gesellschaft die Rede. Wieviel Ungleichheit verträgt eine Gesellschaft, wieviel Gleichheit ist notwendig, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu gewährleisten? Wie positioniert sich die Christliche Sozialethik angesichts der Armuts- und Exklusionsphänome? Welche Lösungsstrategien bietet sie an und wie werden diese aus der Sicht anderer Wissenschaftsdisziplinen beurteilt?
In der Reihe „Sozialethik konkret“ wird mit der diesjährigen Tagung diese vielschichtige Problematik aufgegriffen und aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutiert. Dabei soll der spezifisch wissenschaftliche Lösungsbeitrag der Christlichen Sozialethik zu den Frage- und Problemstellungen der Armutsthematik herausgearbeitet werden.
Im Dialog mit den anderen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der jeweils analysierten Problemstellung erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.
Weitere Informationen zur Tagung mit allen Themen und Referenten unter: http://www.franz-hitze-haus.de/info/10-816. Siehe dazu auch den Flyer.
Fanz Gassner (Wien) weist auf das neue Themen- und Methodenheft “bilum” hin (= “Tragnetz”, aus Papua-Neuguinea). Es erscheint 3x jährlich für Schule und Pastoral zu auch sozialethisch sehr relevanten Themen (s. Folder). Neben der Druckausgabe stehen Online-Ressourcen (www.bilum.at) zur Verfügung (Jahresabo: 15 €). Die sich in Vorbereitung befindliche Septemberausgabe widmet sich dem Thema “Entwicklung”. Gerne sendet Franz Gassner kostenlose Probeexemplare oder gedruckte Folder zu (franz.gassner@univie.ac.at).”
Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) laden gemeinsam mit weiteren Partnern ein zu den “2. Berliner Ordo Gesprächen” vom 27.-29. Juni 2010. Die Veranstalter wollen für zwei Tage (jüngere) Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Medien und Verbänden zusammenbringen, die sich auf Grundlage der Katholischen Soziallehre für eine Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft engagieren.
Die Veranstalter freuen sich über jede Anmeldung sehr. Weitere Informationen im Programm.
via Email von Martin J. Wilde, Geschäftsführer Bund Katholischer Unternehmer (BKU)
Die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle e.V., Mönchengladbach, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche Referentin/Referenten. Damit verbunden ist die Stellvertretung des Direktors.
Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet. Hier hatte ich ja schon mal darauf hingewiesen, dass sich in der Zentralstelle etwas geändert hat.
Erwartet wird u.a. ein abgeschlossenes Theologiestudium, möglichst Promotion. Weitere Informationen hier.
Das Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften (Bd. 50, 2009) ist erschienen: Die Beiträge des fünfzigsten Bandes des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften befassen sich mit dem Thema “Was hält die Gesellschaft zusammen?”. Aus soziologischer und sozialethischer Perspektive werden die sozialen Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenhalts ebenso unter die Lupe genommen wie das Phänomen der religiösen und kulturellen Pluralität in modernen Gesellschaften. Insbesondere werden einige der grundlegenden politisch-philosophischen Antworten auf die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgestellt und erörtert.
Zum Buch:
- 272 Seiten, Kt., 15×23,5cm, erschienen 2009, ISBN 978-3-402-10982-3
- 33,00 EUR
- Leseprobe: Vorwort und Inhaltsverzeichnis können Sie als PDF-Dokument herunterladen.
- Das Jahrbuch können sie erwerben beim Institut für Christliche Sozialwissenschaften (ics@uni-muenster) oder beim Aschendorff-Verlag.
Weitere Informationen hier.
Hier ein Hinweis auf das gerade erschienene Buch des theologischen Ethikers Stefan Meyer-Ahlen:
Vor dem Hintergrund einer pluralistischen Gesellschaft kommt Fragen der Wertevermittlung, der Werterziehung – oder allgemeiner – der Unterstützung bei der Suche nach verlässlichen Orientierungsangeboten für das eigene Handeln eine wachsende Bedeutung zu.
Bei Überlegungen zum ethischen Lernen aus Pädagogik, Philosophie, Soziologie und Psychologie wird gezeigt, dass auch die religiöse Dimensionen überaus relevant ist. Sie schafft einen zusätzlichen Ermöglichungsgrund und eine besondere Motivation, sich auf den je persönlichen Weg des Findens von Werten und Maßstäben zu machen.
Anhand ausgewählter Positionen lassen sich zudem Spezifika einer theologischen Ethik herausarbeiten, die zeigen, dass im christlichen Glauben entscheidende Dimensionen auszumachen sind, die zu ethischem Lernen motivieren und ein Finden der eigenen Wertmaßstäbe gelingen lassen können. Ethisches Lernen ist demzufolge zutiefst ein Anliegen der theologischen Ethik. (Verlagstext)
Bibliografische Angaben:
Meyer-Ahlen, Stefan (Hg.) (2010): Ethisches Lernen. Eine theologisch-ethische Herausforderung im Kontext der pluralistischen Gesellschaft. Paderborn: Schöningh Paderborn.
Das neue Buch des Sozialethikers Christof Mandry (Erfurt) stellt die Debatten über europäische Werte in den Mittelpunkt einer innovativen und kritischen Untersuchung.
Der Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Antwort, die der EU-Verfassungskonvent auf die Frage nach dem politischen Selbstverständnis der Europäischen Union gegeben hat: Der Verfassungsvertrag – ebenso wie der Vertrag von Lissabon – sehen die EU als eine Wertegemeinschaft. In welchem historischen und politischen Kontext hat sich dieser Ausdruck als Identitätsvokabel für die EU durchsetzen können? Welche Bedeutung hat die Bezeichnung als Wertegemeinschaft für die EU als politische Institution? Und welche Rolle spielt die Kontroverse über die religiösen Wurzeln Europas? Wer eine kritische Aufarbeitung der EU als Wertegemeinschaft sucht, findet in diesem Band eine eingehende Analyse der politischen Debatten, eine genaue Untersuchung der Konsequenzen für das politische Selbstverständnis der EU und eine ethische Einordnung und Bewertung des schillernden Begriffs der „Wertegemeinschaft“. Schließlich legt das Buch eine sozialphilosophisch wie ethisch reflektierte Theorie der Wertfundamente politischer Institutionen im pluralistischen Kontext vor.
Bibliografische Angaben:
Mandry, Christof (2009): Europa als Wertegemeinschaft. Eine theologisch-ethische Studie zum politischen Selbstverständnis der Europäischen Union. Baden-Baden: Nomos (Denkart Europa, 9).
Vgl. auch die Verlags-Website.
I should like to refer to the international conference “Contesting Religious Identities” that will be held at Utrecht University (the Netherlands) on October 13th-15th, 2010. The conference is organized by the Research Institute for Theology and Religion (INTEGON) of the Department of Religious Studies and Theology of Utrecht University.
Information concerning the conference can be found at the conference website. There is also a Call for Papers that can be found here.
[via Email von C. Baumgartner]
Die Societas Ethica lädt Ethikerinnen und Ethiker aus allen Disziplinen herzlich ein, zum Thema “Moral, Märkte und Finanzen – Gegenwärtige Herausforderungen für Wirtschafts- und Unternehmensethik” mit einem 20-minütigen Referat die Diskussion anzuregen.
Die Tagung der “Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik” (http://www.societasethica.info) findet dises Jahr vom 19.-22. August 2010 in der Evangelischen Akademie Arnoldshain statt.
Den Call for Papers gibt es hier. Er ist offen bis zum 1. März 2010.
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