Monthly Archive for Januar, 2011

Grundsatzreferent/in bei Adveniat

zum nächst möglichen Termin ist die Stelle einer Grundsatzreferentin/eines Grundsatzreferenten in Vollzeit zu besetzen. Zu ihren/seinen Aufgaben gehört u.a. die Lektüre und Analyse theologischer Veröffentlichungen, auch aus Lateinamerika, Vortragstätigkeiten, die Anfertigung von Redemanuskripten, die Kooperation mit wissenschaftlichen Gremien in Deutschland und Lateinamerika sowie die Planung und die Durchführung wissenschaftlicher Symposien/Fachtagungen.

Weitere Informationen in der Ausschreibung.

Schriftliche Bewerbungen bis zum 05.02.2011 an:

Bischöfliche Aktion ADVENIAT
Geschäftsstelle/Personal
Gildehofstr. 2, 45127 Essen.

Universitätsassistent/in (“post doc”) für Sozialethik in Wien

Das Institut für Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sucht einen promovierten Mitarbeiter bzw. eine promovierte Mitarbeiterin, der bzw. die in der Lage ist, die verschiedenen Aufgabenbereiche des Instituts in Lehre und Forschung selbständig zu vertreten. Erwartet wird die Bereitschaft zur Vorbereitung und Durchführung eines Habilitationsprojekts im Bereich der Sozialethik.

Dauer der Befristung: 6 Jahre
Beschäftigungsausmaß: 40.0 Stunden/Woche.

Weitere Informationen in der Ausschreibung.

Religionspolitik als Thema der Sozialethik?!

relpolDas relative Gleichgewicht, das sich zwischen Staat und Religionsgemeinschaften in den Jahrzehnten nach 1945 im westlichen Teil Deutschlands ausgeprägt hatte, weicht gegenwärtig einer neuen Unsicherheit im Umgang mit Religion. Die rechtlichen Debatten um „Staatskirchenrecht oder Religionsverfassungsrecht“ sind ein Ausdruck davon, aber auch die vermehrten Zitate eines christlich-jüdischen Erbes deutscher Kultur. Weithin offen ist jedoch, nach welchen sozialethischen Kriterien die erforderliche Verständigung zu Rolle und Spielraum von Religion in Staat, Recht und Gesellschaft erfolgen soll.

Diese Frage soll in einem Expertengespräch des Exzellenzclusters “Religion und Politik” an der Universität Münster Ende Februar diskutiert werden (siehe Flyer). Verantwortet und vorbereitet wird die Veranstaltung von Marianne Heimbach-Steins und Daniel Bogner. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaften und Politik zu verstärken. Von der Veranstaltung sollen aber auch Impulse für die sozialethische Bearbeitung religionspolitischer Fragen ausgehen.

Es handelt sich um eine Einladungstagung im kleinen Kreis. Wer sich einschlägig mit der Thematik befasst hat und Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei Daniel Bogner melden: daniel.bogner@uni-muenster.de.

Forum Sozialethik 2011: Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit? – CALL FOR PAPERS

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Als 1891 mit dem Dokument „Rerum novarum“ erstmals ein Papst in einer Enzyklika zu den sozialen Fragen seiner Gegenwart Stellung nahm, war der durch die industrielle Revolution ausgelöste Umbruch in der Arbeitswelt zentraler Ausgangspunkt. Ähnliches gilt für die Enzyklika „Laborem exercens“ (1981) und die zunehmende Mechanisierung von Arbeit. Änderungen in der Arbeitswelt waren daher stets Anlass, grundlegend theologisch, anthropologisch und ethisch-politisch über soziale Gerechtigkeit nachzudenken. Heute erleben wir einen fortschreitenden Strukturwandel der Arbeitswelt von einer eher homogenen, tendenziell volkswirtschaftlich orientierten Industriegesellschaft, hin zu einer mehr heterogenen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft, unter den Bedingungen globaler Mobilität und internationaler Konkurrenz. Stichworte wie prekäre Arbeit, Mindestlohn oder gerechte Löhne tauchen in aktuellen Debatten erneut unter veränderten Vorzeichen auf.

Das Forum Sozialethik 2011 will den vielfältigen Fragen und Herausforderungen nachspüren, die sich in Bezug auf die moderne Arbeitswelt für eine christliche Sozialethik ergeben.

Das Vorbereitungsteam (Andreas Fisch, Daniela Kirmse, Stefanie Wahl, Sebastian Zink) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.

Hinweis: “Gespenster der Armut”

Ein kurzer Hinweis: “Gespenster der Armut” ist ein lesenwertes gesellschaftskritisches Weblog. Elke Brüns bloggt hier über “Bilderwelten des Sozialen” und stellt die Frage: “Wie wird was als Armut sichtbar oder unsichtbar?”