In der Nacht zum 30. März 2010, dem Dienstag der Karwoche, ist der ehemalige Hildesheimer Diözesanbischof, Bischof em. Dr. phil. Dr. h. c. Josef Homeyer, überraschend verstorben.
“Mit der Kraft seines bischöflichen Dienstes und der Liebe zur Kirche trug er die Verantwortung für unser Bistum und weitete unseren Blick für die Weltkirche”, heißt es in der Traueranzeige des Bistums Hildesheim. Bischof Homeyer (geb. am 1. August 1929 in Harsewinkel) war lange Jahre Vorsitzender der für gesellschaftliche und soziale Fragen zuständigen Kommission VI der Deutschen Bischofskonferenz gewesen. Er war der maßgebliche Initiator des gemeinsamen Wirtschafts- und Sozialwortes der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland von 1997. Der Verstorbene engagierte sich für die europäische Einigung, nicht zuletzt im Blick auf Mittel- und Osteuropa. Von 1993 bis 2006 war er Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (ComECE) und Mitglied im Präsidium des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE). In seinem Bistum Hildesheim, das er von 1983 bis 2004 leitete, gründete er das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (FIPH); er initiierte die Bolivienpartnerschaft seines Bistums und begründete die Friedensgrundaktionen, die sich der Versöhnungsarbeit in Osteuropa widmeten und an denen er selbst tatkräftig teilnahm.
Bischof Homeyer war Ehrenbürger der Stadt Hildesheim, Ehrendoktor des Fachbereiches Erziehungswissenschaft der Universität Hannover (2002), Träger des Offizierkreuzes des Polnischen Verdienstordens, des Ordens des Heiligen Sava der Serbisch-Orthodoxen Kirche, der Niedersächsischen Landesmedaille (2004) und des Edith-Stein-Preises (2005).
Requiem und Beisetzung finden am 10. April 2010 um 10 Uhr in der Hildesheimer Basilika Sankt Godehard statt.
Ein Nachruf und weitere Informationen zum Lebenswerk des Verstorbenen finden sich unter www.bistum-hildesheim.de.
Hier ein Hinweis auf das gerade erschienene Buch des theologischen Ethikers Stefan Meyer-Ahlen:
Das neue Buch des Sozialethikers Christof Mandry (Erfurt) stellt die Debatten über europäische Werte in den Mittelpunkt einer innovativen und kritischen Untersuchung.
I should like to refer to the international conference “Contesting Religious Identities” that will be held at Utrecht University (the Netherlands) on October 13th-15th, 2010. The conference is organized by the 
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