Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
alle philosophischen Problemstellungen und Disziplinen haben ihren Grund in anthropologischen Fragen, nämlich was wir als Menschen sind bzw. wie wir uns als Menschen verstehen. Es gehört zu den zentralen Aufgaben von handlungsleitenden Disziplinen wie der Ethik, immer auch über ihre impliziten und expliziten anthropologischen Voraussetzungen aufzuklären. Dies gilt umso mehr für die christliche Sozialethik, da für sie das Person-Sein der maßgebliche normative Bezugspunkt allen menschlichen Handelns und aller sozialer Strukturen darstellt. Die Fragen nach dem gerechten und dem guten Leben suchen nach einer entsprechenden Selbstauslegung des Menschen, die sich auch unter den Herausforderungen moderner, funktional ausdifferenzierter Gesellschaften zu bewähren hat.
Das Forum Sozialethik 2009 möchte ermitteln, in welcher Weise die Anthropologie für die gegenwärtige christliche Sozialethik und politische Ethik bedeutsam ist.
Das Vorbereitungsteam (Axel Bohmeyer, Alexander Filipovic, Christoph Krauß, Werner Veith) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers und der Tagungswebsite.
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