Archive for Februar, 2009

8. Workshop Ethik “Moralische Gefühle und moralischer Realismus”

Zum achten Mal findet vom 16.-18. März 2009 ( Martin-Niemöller-Haus, Arnoldshain/Taunus) der WORKSHOP ETHIK statt, der sich als Diskussionsforum über die Grundlagen ethischer Reflexion versteht. Titel: “Moralische Gefühle und moralischer Realismus. Wirklichkeit und Erkennbarkeit der Moral”. Im Workshop 2009 wird die Verbindungen zwischen moralischen Gefühlen, dem Realismus und der Erkennbarkeit der Moral analysiert und diskutiert.

Tagungsleitung:

Prof. Dr. Bernhard Emunds, Nell-Breuning Institut der Hochschule Sankt Georgen
Dr. Georg Horntrich, Akademisches Zentrum Rabanus Maurus
Prof. Dr. Gerhard Kruip, Universität Mainz und Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
Dr. Gotlind Ulshöfer, Evangelische Akademie Arnoldshain

Weitere Informationen (z. B. Anmeldung) hier.


CALL FOR PAPERS

The John A. Ryan Institute for Catholic Social Thought at the University of St. Thomas is pleased to make you aware of the following upcoming conference:

CALL FOR PAPERS
A New Paradigm of Economics: Perspectives from Bernard Lonergan (June 19-20, 2009)

“Cardinal Danielou speaks of the poor. It is a worthy topic, but I feel that the basic step in aiding them in a notable manner is a matter of spending one’s nights and days in a deep and prolonged study of economic analysis.”

“The modern problem of justice in economic affairs is the non-existence of an intelligent and responsible account of economics. The fundamental influence in political theory as in economic theory is Machiavelli….”
(Bernard Lonergan)

Bernard Lonergan (1904-1984), a Catholic theologian and philosopher, dedicated a great deal of his life to economic analysis. Author of For a New Political Economy and Macroeconomic Dynamics: An Essay in Circulation Analysis, Lonergan felt that the fundamental issue in raising the standard of living was a correct understanding of what we are doing when we are engaged in economic activity. We tend to “step on the accelerator and the brake at the same time,” creating the booms and slumps that afflict the modern exchange economy. This summit will consist in two parts: (1) a half-day presentation of the basics of Lonergan’s vision of the properly functioning economy; (2) a day and a half in which experts in Lonergan’s economics present their present research and needed areas of study and action. Discussions on these papers will be taped and published with the papers. This call for papers consists in the following:

(1) February 28, 2009: A 500 word précis-proposal of a six-page single spaced paper to be presented at the conference. The précis should be sent to Richard M. Liddy, Seton Hall University, South Orange, NJ, 07079 – email: liddyric@shu.edu.

(2) Notification of acceptance of the paper will be given by March 30, 2009. A limit of twelve papers will be accepted.

(3) The paper itself will be due on May 30, 2009; it will be distributed to all the participants prior to the summit.

(4) At the summit itself, Friday-Saturday, June 19 and 20, 2009, participants will have a ½ hour to present the key points of their paper and some time to discuss the paper with other participants. Participants will be expected to have read each others’ papers before hand.

(5) Publication will be sought for these papers. Completed and amended papers will be due on September 30, 2009.


Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle in Trier

Universität Trier

Im Fachbereich I, Fach Pädagogik, ist zum 1. April 2009 bis 28. Februar 2010 eine

halbe Stelle für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (Entgeltgruppe 13 TV-L) zu besetzen.

Der/die Stelleninhaber/in soll den Teil der Universität Trier an dem Projekt des Landes Rheinland-Pfalz zur Entwicklung online gestützter Hochschullehre im Rahmen der rheinland-pfälzischen Standards für die Lehrerbildung (”Netzwerk Bildungswissenschaften”) der primär im Modul I der Lehramtsausbildung angesiedelt ist, koordinieren. Er/Sie soll mit blended-learning-Verfahren (insbesondere mit online gestützten Lehrverfahren mit erziehungswissenschaftlichen Inhalten) und deren Evaluation vertraut sein. Es wird erwartet, dass die im Rahmen des Projektes vorgesehenen blended-learning-Lehrveranstaltungen angeboten werden.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein Diplom im Fach Pädagogik oder im Fach Psychologie oder ein Staatsexamen im Lehramt.

Die Universität Trier ist bestrebt, die Zahl ihrer Wissenschaftlerinnen zu erhöhen und fordert Frauen nachdrücklich zu einer Bewerbung auf.

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind bitte mit den üblichen Unterlagen bis 27. Februar 2009 an den Dekan des Fachbereichs I der Universität Trier, 54286 Trier, zu senden.

Wir bitten, Bewerbungsunterlagen nicht in Mappen oder Hüllen und auch nur als unbeglaubigte Kopie vorzulegen, da die Unterlagen nicht zurückgesandt, sondern nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet werden.


Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in München gesucht

Update 17. April 2009: Mittlerweile ist die Stelle besetzt (Mitteilung von Prof. Bohrmann).

Die Professur für Katholische Theologie mit dem Schwerpunkt Angewandte Ethik an der Universität der Bundeswehr München sucht ab sofort eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in.

Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium der Theologie, Philosophie, Politikwissenschaft oder Soziologie. Erwartet wird die Unterstützung in Lehre, Forschung und akademischer Selbstverwaltung sowie die selbständige Durchführung von Lehrveranstaltungen im B.A.- und M.A. Studiengang Staats- und Sozialwissenschaften. Die Anfertigung einer Dissertation (Dr. phil.) ist möglich und wird unterstützt. Die Stelle (nach TVöD 13) ist zunächst befristet für zwei Jahre zu besetzen, eine Verlängerung ist möglich.

Schriftliche Bewerbungen (auch per E-mail) sind zu richten an:

Prof. Dr. Thomas Bohrmann
Professur für Katholische Theologie
Institut für Theologie und Ethik
Universität der Bundeswehr München
85577 Neubiberg

E-mail: thomas.bohrmann[ at ]unibw.de


Fachkongress “Enabling Community - Gemeinsame Sache machen” vom 18.-20. Mai in Hamburg

Vom 18.-20. Mai 2009 veranstaltet die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) in Kooperation mit der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) den Fachkongress “Enabling Community – Gemeinsame Sache machen”. Er thematisiert die normativen Grundlagen, strukturellen Bedingungen und innovative Praxis in Gemeinwesen, die sich inklusiv ausrichten. Die Veranstaltung spricht im Sinne eines zugleich zur Inklusion befähigten wie befähigenden Gemeinwesens alle Bürger/-innen an.

Eingeladen sind u.a. Verantwortliche aus Politik, Fachbehörden und Kirchen, Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, ihre Angehörigen, Sozialprofessionelle sowie Repräsentanten/-innen aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Wie kann das Gemeinwesen zu einem Ort gleichberechtigter Teilhabe und Teilgabe für alle werden? Auf welche Weise können Bürger/-innen politische Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse sowie das Miteinander in ihren Stadtteilen gemeinsam gestalten? Welche Rolle können dabei Entscheidungsträger/-innen in Politik, Wirtschaft, sozialen Verbänden oder im Bildungssystem übernehmen?

Der Fachkongress widmet sich diesen Fragen durch einen Mix verschiedener Veranstaltungsformate zu folgenden Themenbereichen: 1. Baustelle öffentliches Sozialwesen – Analysen und Diagnosen; 2. Solidarische Bürgergesellschaft: eine Utopie und ihre menschenrechtlichen Grundlagen; 3. Zivile Öffentlichkeit konkret! Wegerkundungen, Better Practice und innovative Modelle; 4. Von innovativer Praxis zu neuen Expertisen – zukunftsfähige Profile von Bildung, Professionalität und Politik.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie im Kongressbüro Hamburg (Frau Claudia Ganten): www.enabling-community.de oder ++49 (0)40-50 77 34 15 ; Mail: c.ganten@alsterdorf.de

Veranstaltungsort: Bildungszentrum Steilshoop, Gropiusring 43, 22309 Hamburg


Stellenausschreibung

Das Institut für Theologie und Frieden sucht eine/n wissenschaftliche(n) Mitarbeiter/in 1/2 TvöD E 13 St.2 (vergleichbar 50% BAT II a) zum 1.10.2009 zur Bearbeitung eines Promotions-Projektes

“Responsibility to Protect im Schnittpunkt von globaler Ordnungspolitik und theologischer Friedensethik”

Ziel der Arbeit ist, in einer Art hermeneutischen Zirkel ausgewählte politische und völkerrechtliche Ansätze zu einer Responsibility to Protect auf deren inhärente Ethik hin zu evaluieren und zugleich mittels dieser Ansätze einen Beitrag zur Fortschreibung der kirchlichen Friedenslehre zu leisten.

Befristung auf 3 Jahre mit der Option einer Verlängerung um 2 Jahre.
Voraussetzung: Diplom oder MA in kath. Theologie mit Schwerpunkt Moraltheologie/ Sozialethik, einschlägige Fremdsprachenkenntnisse sowie die Eignung zu wissenschaftlicher Arbeit. Eine Einstellung erfolgt auf der Basis der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse der katholischen Kirche.

Bewerbungen werden bis 31.7. 2009 erbeten an:

Den Direktor des
Instituts für Theologie und Frieden
Herrengraben 4
D-20459 Hamburg


Forum Sozialethik 2009: Anthropologie und (christliche) Sozialethik, Call for Papers

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

alle philosophischen Problemstellungen und Disziplinen haben ihren Grund in anthropologischen Fragen, nämlich was wir als Menschen sind bzw. wie wir uns als Menschen verstehen. Es gehört zu den zentralen Aufgaben von handlungsleitenden Disziplinen wie der Ethik, immer auch über ihre impliziten und expliziten anthropologischen Voraussetzungen aufzuklären. Dies gilt umso mehr für die christliche Sozialethik, da für sie das Person-Sein der maßgebliche normative Bezugspunkt allen menschlichen Handelns und aller sozialer Strukturen darstellt. Die Fragen nach dem gerechten und dem guten Leben suchen nach einer entsprechenden Selbstauslegung des Menschen, die sich auch unter den Herausforderungen moderner, funktional ausdifferenzierter Gesellschaften zu bewähren hat.

Das Forum Sozialethik 2009 möchte ermitteln, in welcher Weise die Anthropologie für die gegenwärtige christliche Sozialethik und politische Ethik bedeutsam ist.

Das Vorbereitungsteam (Axel Bohmeyer, Alexander Filipovic, Christoph Krauß, Werner Veith) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers und der Tagungswebsite.


Petition

Angesichts der Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen der traditionalistischen Bruderschaft Pius X. anbei ein Link, der zu einer Petition führt, die zur uneingeschränkten Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils aufruft.

http://www.petition-vaticanum2.org/


Stellenausschreibung TU Darmstadt

Im Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften ist am Institut für Theologie und Sozialethik zum nächstmöglichen Termin die Stelle eines/einer Wiss. Mitarbeiters/Mitarbeiterin - halbtags (Kenn-Nr.: 10) in einem zunächst auf 2 Jahre befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen. Die Stelle kann ggf. um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Die Aufgaben: Mitarbeit in laufenden Forschungsprojekten; Übernahme von Lehraufgaben im Umfang von 2 SWS.

Einstellungsvoraussetzungen: Abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Kath. oder Ev. Theologie; erwünscht sind Vorkenntnisse und Interesse an theoretischen und empirischen Fragestellungen aus den Bereichen der christlichen Sozialethik, der Religionssoziologie und der Politischen Theorie.

Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers. Die Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion (Dr. phil.) ist gegeben.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem BAT.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der o. g.
Kenn-Nummer an den Dekan des Fachbereichs Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, Marktplatz 15, Residenzschloss, 64283 Darmstadt, zu senden.

Bewerbungsfrist: 10. Februar 2009


Arbeitspapier zum Menschenrecht auf Bildung

Die erste Ausgabe innerhalb dieses Jahres aus der Reihe “Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V.” beschäftigt sich mit dem Menschenrecht auf Bildung. Das Heft 1/2009 dokumentiert einen gleichnamigen Vortrag des Vereins, der am 27. Oktober 2008 in der Evangelischen Studentengemeinde Bamberg stattfand. Anlass war das sechzigjährige Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 verabschiedet worden war. Angereichert wird das Heft durch ein Vorwort des Ersten Vorsitzenden der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V., Dr. Nikolai Czugunow-Schmitt, sowie die Erklärung “Die Menschenrechte - unbekannt und nicht realisiert” des Bamberger Erzbischofs Dr. Ludwig Schick zum sechzigsten Jahrestag des UN-Dokuments. Im Anhang ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 im Wortlaut wiedergegeben. Die Onlineausgabe steht unter www.willy-aron-gesellschaft.de kostenfrei als Download zur Verfügung.

Die 2003 gegründete Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. erinnert an den jüdischen Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Rechtsreferendar Willy Aron, der bereits im Mai 1933 auf brutale Weise im Konzentrationslager Dachau hingerichtet worden war; er war das erste Opfer, das der Terror der Nationalsozialisten aus Bamberg forderte. Der Verein hat sich dem Schutz der Menschenrechte, von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verschrieben. Der Verein organisiert unter anderem jährlich eine Zivilcouragerede im Gedenken an Willy Aron und zeichnet für das Bamberger Projekt “Stolpersteine” verantwortlich. Der Verein wird geleitet von Außenwirtschaftsberater Dr. Nikolai Czugunow-Schmitt, Rechtsanwalt Hendrik Leuker und Dipl.-Psych. Rainer Knappe.