Herder Korrespondenz – Ausgabe 10/2007

Titel Herder KorrespondenzIn der neuen Oktoberausgabe der Herder Korrespondenz finden sich wieder einige sozialethisch relevante Beiträge: “Wenig neu, doch neu genug” – Unter diesem Titel beschäftigt sich Matthias Möhring-Hesse, Professor für philosophische und theologische Grundlagen sozialer Dienste an der Hochschule Vechta, mit der aktuellen Debatte um den Mindestlohn (S. 507 – 511). Dabei kommt er zum Schluß, daß ein Mindestlohn den Beschäftigungsstand stabilisieren könnte und durchaus im Einklang mit der Tarifautonomie zu realisieren wäre. Stefan Leibold, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, fragt “Was ist gute Pflege?” und nimmt eine kritische Bewertung der gegenwärtigen Pflegereform vor (S. 525 – 529). Leibold plädiert am Ende für die Einführung einer Bürgerversicherung: “Und bei einer solchen echten Strukturreform der Pflege in Deutschland, die die Gesellschaft sich auch etwas kosten lässt, muss Oma auch nicht zu McPflege” (S. 529). Elisabeth Hurt, Dozentin, Lerntherapeutin und Publizistin aus Wiesbaden, thematisiert die ambivalente Rolle des Themas Religion in der “Bild”-Zeitung (S. 529 – 533) – ein Thema, das spätestens seit der Papstwahl in Deutschlands größter Boulevardzeitung unübersehbar geworden ist. Kommentare beschäftigen sich unter anderem mit der neuen kirchlichen Initiative zum Sonntagsschutz (S. 490 – 492) und mit der “Streitschrift zu Gott, Aids, Afrika und Kirche” aus der Feder Stefan Hipplers, der als Pfarrer in Südafrika tätig ist.

Die Herder Korrespondenz erscheint monatlich im Verlag Herder und kostet im Abonnement 10,20 Euro (ermäßigt 8,00 Euro) pro Heft (zzgl. Versandkosten). Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit uner www.herderkorrespondenz. de.

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