Neuerscheinung zum Recht auf Bildung

97837639354201.gifDer gerechte Zugang zu Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des einundzwanzigsten Jahrhunderts - das hat die Diskussion um die PISA-Studien gezeigt. Neu an der gegenwärtigen Debatte ist, daß Bildung auch in Deutschland zunehmend als ein Menschenrechtsthema diskutiert wird. Dazu hat auch der Deutschlandbesuch des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Bildung im Jahr 2006 beigetragen.

Ein Band unter dem Titel “Das Menschenrecht auf Bildung und seine Umsetzung in Deutschland. Diagnosen - Reflexionen - Perspektiven” stellt erste Ergebnisse aus dem DFG-Projekt “Das Menschenrecht auf Bildung” vor, das gemeinsam vom Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie der Universität Bamberg und vom Forschungsinstitut für Philosophie Hannover durchgeführt wird. Die Beiträge fragen, wie das Recht auf Bildung derzeit in Deutschland verwirklicht ist und wo Verbesserung notwendig sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den besonderen Problemen von Kindern mit Armuts- und Migrationshintergrund. Die Autoren reflektieren die Beobachtungen aus christlich-sozialethischer und rechtsphilosophischer Sicht, zugleich zeigen sie Perspektiven für die weitere sozialethische Auseinandersetzung mit dem Thema Bildung auf. Der im W. Bertelsmann-Verlag erschienene Band wird herausgegeben von Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip und Axel Bernd Kunze. Preis: 24,90 Euro; 222 Seiten. Bestellmöglichkeit und weitere Informationen: www.wbv.de.

Der Band ist Auftaktband für die neue Reihe “Forum Bildungsethik”. Die Reihe dokumentiert die Projektergebnisse des genannten DFG-Projekts, steht darüber hinaus aber auch für weitere Beiträge aus dem Bereich der normativen Bildungsforschung offen.


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  1. 1 Frankfurter Buchmesse 2007 « blogmal

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