Die 6. Jahrestagung des Internationalen Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus wird sich thematisch der philosophischen Verhältnisbestimmung zwischen Subjekt und Gehirn bzw. Mensch und Natur widmen.
Termin: Donnerstag, 21.02. bis Samstag, 23.02.2008
Ort: Technische Universität Berlin, Institut für Philosophie
Veranstalter: Patrick Grüneberg, M. A., Prof. Dr. Christoph Asmuth
Call for papers: cfp-ichduer.pdf (Einsendeschluss: 30.11.2007)
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Bohmeyer, Axel (2007): Ich – Du – Er, Sie, Es: Call for papers. In: Forum Sozialethik [Weblog], 18 Okt. 2007. Online-Publikation: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/18/ich-%e2%80%93-du-%e2%80%93-er-sie-es-call-for-papers/. Abrufdatum: September 3, 2010
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Bohmeyer, Axel. (2007). Ich – Du – Er, Sie, Es: Call for papers. Retrieved September 3, 2010, from Forum Sozialethik Web site: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/18/ich-%e2%80%93-du-%e2%80%93-er-sie-es-call-for-papers/
Gegenwärtig wird vor dem Hintergrund großer Fortschritte in der Hirnforschung die Frage gestellt, ob die Willensentschlüsse eines Menschen wirklich noch als unabhängig von den zerebralen Funktionen angenommen werden können, oder ob diese nicht eigentlich als den konkreten biologischen und neurophysiologischen Prozessen innewohnend gedacht werden müssten. Nicht zum ersten Mal in der Geistesgeschichte steht damit die Unabhängigkeit des menschlichen Willens und damit die Annahme einer in der Transzendenz verankerten menschlichen Grundfähigkeit zur willentlichen Selbstbestimmung, wie sie die in der antiken Philosophie fundierte christliche Tradition kennt, zur Debatte.
Josef Römelt geht im Bewusstsein dieser Diskussion in seinem Aufsatz (S. 227-240) von einem geschichtlichen
„Wandel von Konzepten einer Willenstheorie, die den Willen als eine Grundkraft im Menschen deuten und stark machen, hin zu schwachen Theorien der Willensphänomene als flexible Orientierungsversuche des Individuums im Kontext der sich wandelnden Biographie“ (S. 229)
aus und reflektiert dieses gewandelte Verständnis auf kulturelle Dimensionen hin. Über einen Durchgang durch die geistesgeschichtliche Entwicklung des Willensverständnisses und eine summarische Auseinandersetzung mit sprachphilosophischen und handlungstheoretischen Ansätzen sowie eher therapeutischen Konzepten kommt er zu dem Schluss, dass auch „in den unübersichtlichen Welten der komplexen Wirklichkeiten“ (S. 238) der Postmoderne die theologisch vermittelte transzendente Verankerung menschlicher Seinsweisen dem Menschen bei seiner Suche nach stabilen Willenserfahrungen unterstützen kann. –
„Sie [die transzendente Verankerung, SZ] versteht sich jedenfalls als ein wesentliches Moment der Ermutigung, in den komplizierten Verwerfungen und Risiken menschlichen Lebens eine stabile Willensintegration und Lebensgestaltung zu wagen. Sie ist Ausdruck der Hoffnung, dass sich menschliches Leben in seinen Risiken in diesem Sinne tatsächlich humanisieren lässt“ (239).
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Zink, Sebastian (2007): Ethica - Ausgabe 3/2007. In: Forum Sozialethik [Weblog], 12 Okt. 2007. Online-Publikation: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/12/ethica-ausgabe-32007/. Abrufdatum: September 3, 2010
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Zink, Sebastian. (2007). Ethica - Ausgabe 3/2007. Retrieved September 3, 2010, from Forum Sozialethik Web site: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/12/ethica-ausgabe-32007/

Moralische Ansprüche und normative Ziele gehören zu den elementaren Grundlagen Sozialer Arbeit. Die Entwicklung der Fähigkeit, sein eigenes berufliches Handeln in ethischer Hinsicht zu reflektieren, ist mittlerweile in den meisten Studiengängen für Soziale Arbeit fest im Curriculum etabliert. Dieses Handbuch informiert Studierende erstmals umfassend über alle ethischen Aspekte Sozialer Arbeit.
Andreas Lob-Hüdepohl und Walter Lesch sind die Herausgeber dieses 389 Seiten starken Handbuchs, das vom Schöningh Verlag in der UTB Reihe verlegt wird. Das Buch kostet 27.90 EUR und trägt die ISBN: 978-3-8252-8366-7.
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit hier.
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Bohmeyer, Axel (2007): Neuerscheinung zur Ethik Sozialer Arbeit. In: Forum Sozialethik [Weblog], 11 Okt. 2007. Online-Publikation: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/11/neuerscheinung-zur-ethik-sozialer-arbeit/. Abrufdatum: September 3, 2010
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Bohmeyer, Axel. (2007). Neuerscheinung zur Ethik Sozialer Arbeit. Retrieved September 3, 2010, from Forum Sozialethik Web site: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/11/neuerscheinung-zur-ethik-sozialer-arbeit/
In der neuen Oktoberausgabe der Herder Korrespondenz finden sich wieder einige sozialethisch relevante Beiträge: “Wenig neu, doch neu genug” - Unter diesem Titel beschäftigt sich Matthias Möhring-Hesse, Professor für philosophische und theologische Grundlagen sozialer Dienste an der Hochschule Vechta, mit der aktuellen Debatte um den Mindestlohn (S. 507 - 511). Dabei kommt er zum Schluß, daß ein Mindestlohn den Beschäftigungsstand stabilisieren könnte und durchaus im Einklang mit der Tarifautonomie zu realisieren wäre. Stefan Leibold, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, fragt “Was ist gute Pflege?” und nimmt eine kritische Bewertung der gegenwärtigen Pflegereform vor (S. 525 - 529). Leibold plädiert am Ende für die Einführung einer Bürgerversicherung: “Und bei einer solchen echten Strukturreform der Pflege in Deutschland, die die Gesellschaft sich auch etwas kosten lässt, muss Oma auch nicht zu McPflege” (S. 529). Elisabeth Hurt, Dozentin, Lerntherapeutin und Publizistin aus Wiesbaden, thematisiert die ambivalente Rolle des Themas Religion in der “Bild”-Zeitung (S. 529 - 533) - ein Thema, das spätestens seit der Papstwahl in Deutschlands größter Boulevardzeitung unübersehbar geworden ist. Kommentare beschäftigen sich unter anderem mit der neuen kirchlichen Initiative zum Sonntagsschutz (S. 490 - 492) und mit der “Streitschrift zu Gott, Aids, Afrika und Kirche” aus der Feder Stefan Hipplers, der als Pfarrer in Südafrika tätig ist.
Die Herder Korrespondenz erscheint monatlich im Verlag Herder und kostet im Abonnement 10,20 Euro (ermäßigt 8,00 Euro) pro Heft (zzgl. Versandkosten). Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit uner www.herderkorrespondenz. de.
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Kunze, Axel Bernd (2007): Herder Korrespondenz - Ausgabe 10/2007. In: Forum Sozialethik [Weblog], 10 Okt. 2007. Online-Publikation: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/10/herder-korrespondenz-ausgabe-102007/. Abrufdatum: September 3, 2010
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Kunze, Axel Bernd. (2007). Herder Korrespondenz - Ausgabe 10/2007. Retrieved September 3, 2010, from Forum Sozialethik Web site: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/10/herder-korrespondenz-ausgabe-102007/
Viele aktuelle Problemlagen etwa in den Bereichen der Ökologie oder Ökonomie aber auch z.B. der Blick auf die Krise der sozialen Sicherungssysteme machen deutlich, dass sozialethisches Denken sich nicht mehr nur auf die gegenwärtigen Gegebenheiten richten kann, sondern auch die mittel- und langfristigen Folgen von Weichenstellungen in den Blick nehmen muss. Dies ist der Ansatzpunkt von Werner Veith, der in seinem Aufsatz (S. 173-193) einen Versuch startet, Grundzüge einer Theorie intergenerationeller Gerechtigkeit zu entwerfen (er tut dies im Anschluss an seine Dissertation von 2006, in welcher er sich mit diesem Themenbereich ausführlich beschäftigt). Veith beginnt mit einem Überblick über verschiedene Konzepte des Generationenbegriffs aus dem er Generationenidentität und –differenz als konstitutive Merkmale von Generationen herausarbeitet. Mit diesen sowie
„mit dem Wandel und den Relationen der Generationen lässt sich die zeitlich-soziale Bedingtheit des Menschen als konstitutives Element gesellschaftlicher Ordnung identifizieren und hinsichtlich der Kategorien ‚objektive Zeit’ sowie ‚subjektive Zeitdeutung’ ausdeuten. Die explizite Rezeption der zeitlich-sozialen Positionierung von Generationen erschließt somit Möglichkeiten, die neuen gesellschaftlichen Problemlagen und ihre zeitlich eingeschränkten Gefährdungspotentiale zu erfassen, systematisch einzuordnen und für eine zeitlich erweiterte normative Reflexion zu erschließen“ (S. 187f.).
Es schließt sich eine Rekonstruktion der Konzeptionen von sozialer Gerechtigkeit und Beteiligungsgerechtigkeit an. Von dieser ausgehend versucht Veith eine temporale Erweiterung der Gerechtigkeitstheorie, welche anhand von Rawls „Gerechtigkeit als Fairness“ vorgestellt und entwickelt wird. Über eine daraus abgeleitete diachrone Grundnorm, durch welche bei der Entwicklung von Gerechtigkeitsgrundsätzen für die Verteilung materialer oder abstrakter Güter jede Form der Zeitpräferenz (weder Gegenwart noch Zukunft) zurückgewiesen wird, führt Veith schließlich die Dimension der „zeitlichen Gerechtigkeit“ bzw. „iustitia temporalis“ ein. Diese ist allerdings nicht identisch mit der intergenerationellen Gerechtigkeit, denn jene ist zu verstehen als umfassendes Gerechtigkeitsmodell, welches die synchronen Aspekte der sozialen Gerechtigkeit bzw. der Beteiligungsgerechtigkeit aufgreift und um die diachrone Dimension erweitert.
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Zink, Sebastian (2007): Ethica - Ausgabe 2/2007. In: Forum Sozialethik [Weblog], 8 Okt. 2007. Online-Publikation: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/08/ethica-ausgabe-22007/. Abrufdatum: September 3, 2010
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Zink, Sebastian. (2007). Ethica - Ausgabe 2/2007. Retrieved September 3, 2010, from Forum Sozialethik Web site: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/08/ethica-ausgabe-22007/
Der gerechte Zugang zu Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des einundzwanzigsten Jahrhunderts - das hat die Diskussion um die PISA-Studien gezeigt. Neu an der gegenwärtigen Debatte ist, daß Bildung auch in Deutschland zunehmend als ein Menschenrechtsthema diskutiert wird. Dazu hat auch der Deutschlandbesuch des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Bildung im Jahr 2006 beigetragen.
Ein Band unter dem Titel “Das Menschenrecht auf Bildung und seine Umsetzung in Deutschland. Diagnosen - Reflexionen - Perspektiven” stellt erste Ergebnisse aus dem DFG-Projekt “Das Menschenrecht auf Bildung” vor, das gemeinsam vom Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie der Universität Bamberg und vom Forschungsinstitut für Philosophie Hannover durchgeführt wird. Die Beiträge fragen, wie das Recht auf Bildung derzeit in Deutschland verwirklicht ist und wo Verbesserung notwendig sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den besonderen Problemen von Kindern mit Armuts- und Migrationshintergrund. Die Autoren reflektieren die Beobachtungen aus christlich-sozialethischer und rechtsphilosophischer Sicht, zugleich zeigen sie Perspektiven für die weitere sozialethische Auseinandersetzung mit dem Thema Bildung auf. Der im W. Bertelsmann-Verlag erschienene Band wird herausgegeben von Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip und Axel Bernd Kunze. Preis: 24,90 Euro; 222 Seiten. Bestellmöglichkeit und weitere Informationen: www.wbv.de.
Der Band ist Auftaktband für die neue Reihe “Forum Bildungsethik”. Die Reihe dokumentiert die Projektergebnisse des genannten DFG-Projekts, steht darüber hinaus aber auch für weitere Beiträge aus dem Bereich der normativen Bildungsforschung offen.
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Kunze, Axel Bernd (2007): Neuerscheinung zum Recht auf Bildung. In: Forum Sozialethik [Weblog], 4 Okt. 2007. Online-Publikation: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/04/neuerscheinung-zum-recht-auf-bildung/. Abrufdatum: September 3, 2010
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Kunze, Axel Bernd. (2007). Neuerscheinung zum Recht auf Bildung. Retrieved September 3, 2010, from Forum Sozialethik Web site: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/04/neuerscheinung-zum-recht-auf-bildung/
Zu Beginn der Woche fand in Fulda die diesjährige Generalversammlung der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft statt. Die zeitgleiche Jahrestagung der Sektion für Pädagogik stand – wie vor einiger Zeit im Forum angekündigt – in diesem Jahr unter dem Rahmenthema „Wozu noch Bildung?“.
Im Festvortrag am Sonntag vormittag nahm Prof. Dr. Dr. h. c. Ludger Honnefelder (Bonn) Stellung zu „Ortsbestimmung und Aufgabenstellung der Görres-Gesellschaft“ vor dem Hintergrund der Wissenschaftslandschaft des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Eine der kritischen Ausgangsfragen lautete: Hat das moderne System Wissenschaft nicht längst eine Eigendynamik angenommen, in der nichts anderes von Bedeutung ist als ihre eigenen selbstläufig gewordenen Zwecke? In einer kritischen Bilanz sprach der Festredner zunächst von den zunehmenden Zwängen, unter denen der spätmoderne Wissenschaftsbetrieb gegenwärtig gerade seinen wissenschaftlichen Charakter zu verlieren drohe. Wissenschaft bedürfe jedoch gerade der Freiheit, da sie nur über den Weg freier Diskussion und freier Zustimmung ihre Argumente legitimieren könne. Kurz: ohne Freiheit auch keine Wissenschaft. Aus diesem Grund seien freie Vereinigungen von Wissenschaftlern für den Selbsterhalt der Wissenschaft unverzichtbar. Continue reading ‘Wozu noch Bildung? - ein Tagungsbericht’
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Kunze, Axel Bernd (2007): Wozu noch Bildung? - ein Tagungsbericht. In: Forum Sozialethik [Weblog], 4 Okt. 2007. Online-Publikation: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/04/wozu-noch-bildung-ein-tagungsbericht/. Abrufdatum: September 3, 2010
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Kunze, Axel Bernd. (2007). Wozu noch Bildung? - ein Tagungsbericht. Retrieved September 3, 2010, from Forum Sozialethik Web site: http://www.forumsozialethik.de/2007/10/04/wozu-noch-bildung-ein-tagungsbericht/
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