Die Societas Ethica veranstaltet ihre Jahrestagung 2007 zum Thema: Philosophische Zugänge zur Ethik – Methoden und Begründungen (Ort: Leysin (Schweiz), Datum: 22-26 August 2007). Der Call for Papers lädt ein zur Reaktion bis 30. März 2007. Worum geht es?
Die Ethik steht angesichts der Pluralität philosophischer Zugänge vor methodischen, begründungstheoretischen und inhaltlichen Fragen, die angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen in der angewandten Ethik dringend einer Klärung bedürfen: In welchen geistigen Kontexten wird Ethik betrieben? Welche Philosophie lässt sich der Ethik zugrundelegen? Welche Philosophie kann von der Ethik in Gebrauch genommen werden? Diese Fragen laufen in folgender, einem Buch von Alasdair MacIntyre entlehnten Frage zusammen: „Whose Ethics – which Philosophy?“ Verschiedene, kontroverse philosophische Traditionen, Denkschulen und Systeme konkurrieren, wo es um die philosophischen Zugänge zur Ethik geht. Auf ihrer Konferenz in Leysin lädt die Societas Ethica Ethiker aus allen Disziplinen ein, den Zusammenhang von Philosophie und Ethik zu diskutieren und eigene Positionen im Diskurs mit gegenläufigen Positionen kritisch zu reflektieren. Diese Aufgabe ist so vielfältig und differenziert wie die Wirklichkeiten, die sich Philosophie und Ethik gegenseitig zu erschließen helfen. Eingeladene Referenten: Robert Audi, Hubert Hausemer, Pauline Kleingeld, Pierre Livet, Bert Musschenga, Hans J. Schneider, Walter Schweidler, Marian Verkerk.
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Zur Förderung jüngerer Ethikerinnen und Ethiker wird es Call-for-papers-Sitzungen geben, in denen Postgraduierte ihre Beiträge zur Diskussion stellen können. Außerdem wird eine Sitzungsphase für Beiträge geöffnet, die ein eigenes, thematisch nicht notwendigerweise auf das Tagungsthema bezogenes Projekt (work-in-progress) vorstellen können.
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