Schon vorletztes Wochenende fand eine Expertentagung zum Thema „Das Menschenrecht auf Bildung“ in Nürnberg statt (19./20.01.07, Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus). Das Symposium ist Teil eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes zu zentralen Fragen der Bildungsgerechtigkeit. Beteiligt sind der Bamberger Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie (Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins) und das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (FIPH, Prof. Dr. Gerhard Kruip). Ein ausführlicherer Tagungsbericht von Axel Bernd Kunze ist hier veröffentlicht.
Einen größeren Auftritt hatten Katia Neuhoff und Axel Bernd Kunze. Beide bearbeiten im Rahmen des Projektes ihre Qualifikationsarbeiten und haben erste Ergebnisse vorgestellt. Ich empfand das als ein Oberseminar der besonderen Art: Vor einer kleinen, aber zum Teil hochkarätigen und kritischen Fachöffentlichkeit wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu präsentieren und in der Diskussion zu rechtfertigen ist “nicht ohne”. Beide waren sehr sortiert und genau und haben spannend referiert.
Christof Mandry und Alexander Filipovic hatten einen Kurzauftritt: Sie konnten am Samstag Morgen jeweils einen kurzen zusammenfassenden Diskussionsimpuls einbringen. Die übrigen Referenten: PD Dr. Heiner Bielefeldt (Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte), Dr. Michael Griesbeck (Vizepräsident im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge), Dr. Hans Hesselmann (Leiter des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg).
Die Beiträge der Tagung erscheinen im Herbst im Band 1 der Reihe “Forum Bildungsethik” im W. Bertelsmann Verlag. Ein zweites Symposium zum Thema ist für Anfang nächsten Jahres geplant.
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