P. Johannes Schasching SJ-Fellowship an der ksoe

Die Katholische Sozialakademie Österreichs schreibt für die Forschungsjahre 2016/2017 sowie 2017/2018 jeweils ein Fellowship für einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der Sozialakademie aus.

Mögliche Themenfelder für ein Fellowship sind: “Laudato si – Ethik der Nachhaltigkeit”, “‘Primat des Marktes’ – ethische Fragen”, “‘Zeit-Architektur’ – Mensch und Gesellschaft” sowie “solidarisch Wirtschaften”.

Voraussetzung ist eine Promotion in Theologie oder einem anderen themenrelevanten Studienfach. Bewerbungsschluss ist der 30.06.2016.

Ausführliche Informationen finden sich hier.

Stellenausschreibungen: Künftige Generationen in der Demokratie

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Im Rahmen des Forschungsprojektes „Zukünftige Generationen als Leerstelle der Demokratie – Repräsentation und Beteiligung angesichts ökologischer und institutioneller Herausforderungen“ sind zum 01.10.2016 zwei Mitarbeiterstellen (50 %, zunächst befristet auf 2 Jahre) zur Neubesetzung ausgeschrieben.

Das Projekt soll Fragen der intergenerationellen Gerechtigkeit respektive der Berücksichtigung künftiger Generationen in demokratischen Systemen untersuchen und ist angegliedert an den Lehrstuhl für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Völkerverständigung der Hochschule für Philosophie München (Prof. Dr. Michael Reder). Zu den Aufgaben der Mitarbeiter_innen gehören unter anderem die Bearbeitung der Forschungsfrage, die Teilnahme an und Organisation von Tagungen und Workshops sowie die Mitwirkung an gemeinsamen Publikationen. Die Anfertigung einer Dissertation ist ausdrücklich erwünscht.

Bewerber_innen sollten ein Studium im Bereich der Philosophie oder der theoretisch orientierten Sozialwissenschaften und sehr gute Englischkenntnisse vorweisen können. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 01.07.2016. Alle notwendigen Informationen finden sich in der Stellenausschreibung.

Die katholische Ethik und der Geist des Korporatismus – eine Replik auf Martin Rhonheimer

Jonas Hagedorn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Frankfurter Nell-Breuning-Institut und am Darmstädter Institut für Theologie und Sozialethik, hat eine Replik auf Einlassungen zur katholischen Soziallehre geschrieben, die Prof. Martin Rhonheimer in der NZZ vom 5. April 2016 sowie in der FAZ vom 17. Mai 2016 veröffentlicht hat.

In seinen Artikeln geht Rhonheimer insbesondere mit der scheinbaren Unterschätzung der Funktion des freien Unternehmers durch die katholische Soziallehre und mit der Kapitalismuskritik des kirchlichen Lehramts hart ins Gericht. Neben der Anerkennung des Unternehmers als treibender Kraft im Wirtschaftsprozess, der sich die katholische Soziallehre bisher sträflich verweigert habe, fordert Rhonheimer – in libertärer Manier – eine uneingeschränkte Akzeptanz marktwirtschaftlicher Arrangements – kurz und gut: das freie Spiel der freien Kräfte. Dieses allein würde auch die Armen besser stellen. Dem Vorbehalt gegenüber einem allzu leichtfertigen Heilsglauben an den „Trickle-down-Effekt“ (gerade wenn tatsächlich alle Effekte, inklusive der ökologischen Kosten etc., aggregiert würden) erteilt er eine deutliche Absage.

Hagedorn weist in seiner Replik darauf hin, dass die Tradition kirchlicher Soziallehre und Sozialethik den Unternehmer mitnichten ignoriert, sondern seine Bedeutung ausgesprochen positiv bewertet. Ein marktradikales Denken, welches Rhonheimer vertritt und in dem der kirchlicherseits immer positiv konnotierte Wohlfahrtsstaat und postliberale Korporatismus keine Rolle spielen, kennt die Tradition der Soziallehre der Kirche zudem nicht. Entsprechende Einlassungen zeugen daher von einem großen Mangel an Traditionsbewusstsein.

Der komplette Text der Replik auf Martin Rhonheimers Interpretation der katholischen Soziallehre von Jonas Hagedorn (Nell-Breuning-Institut/Frankfurt a.M.) findet sich hier.

Promotionsstelle Medienethik

Die Nachwuchsforschungsgruppe „Medienethik in interdisziplinärer Perspektive – Werte und sozialer Zusammenhalt in neuen öffentlichen Räumen“ am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) in Tübingen untersucht die Auswirkungen neuer Formen der öffentlichen Kommunikation auf Werte und Normen. In diesem Rahmen ist eine Promotionsstelle (1/2 E 13 TV-L).

Als Thema der Promotion bieten sich Einzelfragen aus den Forschungsbereichen „Digitalisierung in Subsahara Afrika“, „Information zwischen Kommerzialisierung und Gemeingut“ oder „Mediale Funktionsaufträge in einer digitalen Gesellschaft“ an. Die Bewerbung auf die Promotionsstelle ist alternativ auch mit einer eigenen Forschungsidee zu einem weiteren informations- oder medienethischen Thema möglich.

Bewerbungen mit einer Skizzierung des Forschungsvorhabens (3 Seiten) und den üblichen Unterlagen werden in elektronischer Form – zusammengefasst in einem Dokument – bis zum 9.5.2016 erbeten an PD Dr. Jessica Heesen: jessica.heesen@uni-tuebingen.de

Die komplette Stellenausschreibung findet sich hier.

“Flucht und Migration” – Communicatio Socialis 1/2016

ComSoc-1_2016-Umschlag-600x915Medienethische Fragen im Kontext von Flucht und Migration sind das Thema des aktuellen Hefts von Communicatio Socialis (Heft 1/2016). Das Heft ist online erschienen; einige Texte sind frei erreichbar. Communicatio Socialis ist eine Zeitschrift für Medienethik und Kommunikation in Kirche und Gesellschaft.

In den Medien ist „Flucht“ omnipräsent. Anne Will diskutierte in sechs von acht Sendungen von Januar bis Anfang März 2016 über Flucht, Flüchtende und die Auswirkungen. So groß wie das öffentliche Interesse scheint auch die Sensibilität der Öffentlichkeit zu sein, wenn es um das Was und Wie der Berichterstattung geht. – Aus medienethischer Perspektive bietet das Thema „Flucht und Migration“ unzählige Anknüpfungspunkte. Dem trägt Communicatio Socialis mit dem Schwerpunkt „Flucht und Migration in den Medien“ Rechnung.

„Das Märchen vom überkochenden Brei“

Der Themenschwerpunkt beginnt mit dem Aufsatz „Das Märchen vom überkochenden Brei“ von Friederike Herrmann über „Narrative in der Berichterstattung zum Flüchtlingsthema“ (frei im E-Journalund auf Übermedien). Der Beitrag fußt auf einer Analyse von TV-Nachrichtensendungen und Tageszeitungen. Die Autorin kann zeigen, dass die in der medialen Massenkommunikation vorherrschenden und meist negativ konnotierten Narrative Fakten verdrängen. Petra Hemmelmann und Susanne Wegner geben einen Überblick über die Flüchtlingsdebatte im Spiegel von Medien und Parteien (frei im E-Journal). Auf „Facebook“ spiegelte sich die Spaltung der Gesellschaft wider, wobei vor allem die AfD und die CSU mit ihren ablehnenden Haltungen zur Aufnahme von Flüchtenden Zuspruch erhalten. Mit der Darstellung von Flucht und Migration im Film befasst sich Thomas Bohrmann. Der Autor stellt sechs verschiedene Filme vor, die den Zuschauer zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema auffordern, weil sie emotionale und kognitive Impulse bieten.

Das neue Heft ist ab sofort online abrufbar. Die Artikel können auch einzeln erworben werden. Wie gewohnt erscheint die neue Ausgabe auch in gedruckter Form. Die Zeitschrift Communicatio Socialis erscheint im verzögerten Open Access: 12 Monate nach Erscheinen eines Artikels ist er frei im Netz zugänglich.

Tagungsberichte des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften 57/2016 bereits verfügbar

Ab sofort stehen auf der Homepage des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften Pre-Print-Versionen der Tagungsberichte der kommenden Ausgabe (Bd. 57/2016) zur Verfügung. Damit besteht bereits vor Erscheinen der Printausgabe die Möglichkeit, interessante Einblicke in wissenschaftliche Tagungen der theologischen Sozialethik zu erhalten. Verfügbar sind Berichte über die Tagung der Societas Ethica in Linköping, über das Forum Sozialethik 2015 und über den Kongress der MoraltheologInnen und SozialethikerInnen in Würzburg sowie über das diesjährige Werkstattgespräch der SozialethikerInnen in Berlin.

Ab dem Band 57/2016 hat die Redaktion mit freundlicher Genehmigung des Aschendorff-Verlags die Möglichkeit, Beiträge aus der Rubrik „Berichte und Mitteilungen“ zeitnah und kostenfrei zum Download bereitzustellen.

Den Link zu den Tagungsberichten des kommenden Jahrbuchs finden Sie hier.

CfP: Religiöse Pluralisierung – gesellschaftliche Polarisierung – politische Desintegration

Die Deutsche Sektion der Europäischen Gesellschaft für katholische Theologie lädt vom 3.-5. November 2016 nach Stuttgart-Hohenheim zu einer Fachtagung mit dem Thema “Religiöse Pluralisierung – gesellschaftliche Polarisierung – politische Desintegration. Die Krise Europas als Herausforderung für die Theologie”.

Die europäischen Gesellschaften durchlaufen derzeit einen tiefgreifenden Wandel, der die Integration Europas selbst in Frage stellt: Im europäischen Haus zeigen sich tiefe Risse. Die Dramatik der Krisen erstreckt sich von den Anschlägen von Paris und Brüssel, der Finanzkrise und dem drohenden „Brexit “, über das Erstarken euroskeptischer und nationalistischer Strömungen, die Bedrohung durch den islamistischen Terror und den Anstieg islamophober Stereotypen, bis hin zur Flüchtlingskrise, zur globalen Migration und zur damit verbundene religiösen und kulturellen Pluralisierung. Die Debatten um die „Seele Europas“, um eine europäische Verfassung und um den Stellenwert des religiösen, kulturellen Erbes gerade mit Blick auf den Islam haben deutlich gemacht, dass mit der politischen auch die religiöse Dimension an Bedeutung gewinnt. Damit geht es um Themen, die in den Kernbereich theologischer Arbeit hineinreichen, die öffentliche Positionierung, theologische Aufklärung und interreligiösen Dialog fordern.

Die Tagung will einen neuen Diskurs um die Zukunft Europas und den Beitrag der Theologie(n) eröffnen. In diesem Rahmen richtet sich dieser Call for Papers ausdrücklich auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Der ausführliche Call for Papers findet sich hier. Abstracts können bis zum 1. August 2016 eingeschickt werden.

Tagung: Grenzenlose Hilfsbereitschaft?

Am 9.und 10. Mai 2016 findet in der Thomas Morus Akademie in Bensberg eine Tagung zum Thema “Grenzenlose Hilfsbereitschaft? Migration als Herausforderung der europäischen Kirche” statt.

Die große Zahl von Flüchtlingen und das hohe Potenzial an Zuwanderungswilligen aus Nordafrika und dem Nahen Osten werden in den europäischen Gesellschaften trotz Hilfsbereitschaft besorgt wahrgenommen. Vielerorts haben populistische Bewegungen einen starken Zulauf.

Was geht in den einzelnen europäischen Ländern vor sich? Wie sind die populistischen Reaktionsweisen – die teilweise auch innerhalb der Kirchen Zuspruch finden – zu verstehen und welche Unterstützung benötigt die katholische Hilfsarbeit, sowohl von der Kirche als auch von der Politik? Welche Probleme, Aufgaben, Chancen und Neuaufbrüche eröffnen sich aus der Flüchtlingskrise für die Kirche und ihre Gemeinden? Angesichts der Migrationsbewegungen nach Europa stellt sich zudem die Frage nach dem europäischen Horizont der katholischen Hilfsarbeit – und nach der Position, die die Kirche zu Europa bezieht.

Nähere Informationen sowie ein Pdf mit dem konkreten Tagungsprogramm und Anmeldeoptionen finden sich hier.

Tagung: Wohlfahrtsverbände im Modernisierungsstress

Vom 22. bis 23.04.2016 finden in Heppenheim die 6. Heppenheimer Tage zur Christlichen Gesellschaftsethik 2016 zum Thema “Wohlfahrtsverbände im Modernisierungsstress. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der freien Wohlfahrtsverbände”.

Seit den Zeiten der Weimarer Republik gehören die religiös-weltanschaulich geprägten Wohlfahrtsverbände, die sich 1924 zur ‘Liga der freien Wohlfahrtspflege’ zusammengeschlossen haben, zum festen Bestand des spezifisch deutschen, ‘jenseits von Staat und Markt allein’ angesiedelten so genannten Wohlfahrtskorporatismus. Dieses Arrangement scheint jedoch seit einigen Jahrzehnten – womöglich vollständig – zu erodieren und im Rahmen verstärkter und womöglich alternativloser Verstaatlichungs- und/oder Vermarktlichungsprozesse jede Zukunftsfähigkeit zu verlieren.

Nicht nur die Wohlfahrtsverbände selbst, sondern auch die bisherige politische Governance der sozialen Dienstleistungen sehen sich jedenfalls einem erheblichen Modernisierungsprozess ausgesetzt, dessen Chancen und Gefahren, aber auch dessen Ursachen und Hintergründe, durchaus kontrovers beurteilt und diskutiert werden.

Das ausführliche Programm und die Anmeldungsmodalitäten finden sich hier.

 

CfP: Konferenz der Flüchtlingsforschung 2016

Vom 06.-08.10.2016 findet an der Universität Osnabrück die erste Konferenz der Flüchtlingsforschung statt. Ausgerichtet wird sie vom Netzwerk Flüchtlingsforschung, das seit einigen Jahren über alle Fächergrenzen hinweg Wissenschaftler_innen verbindet, die in oder mit Bezug zu Deutschland an Fragen von Flucht und Migration arbeiten. Sichtbares Ergebnis dieser Netzwerkarbeit ist unter anderem der lesenswerte und regelmäßig aktualisierte FlüchtlingsforschungsBlog.

Die Konferenz umfasst 34 Panels, von denen einige – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der diesjährigen Forumstagung zum Thema Migration – auch für Sozialethiker_innen interessant sein dürften. Darunter befinden sich zwei Panels zu “Flucht und Bildung” (Nr. 12), eines zu ethischen Fragen der Flüchtlingspolitik (Nr. 14) sowie eines zu Flüchtlingsarbeit als Friedensarbeit (Nr. 15).

Abstracts für Vorträge zu einzelnen Panels können noch bis zum 31.03.2016 eingereicht werden. Alle relevanten Informationen dazu sowie eine Liste der Panels enthält der ausführliche Call for Papers; für Nützliches und Wissenswertes zur Tagung gibt es zudem eine eigene Informationsseite.

Ausschreibung: Geschäftsführer_in des Diözesanen Ethikrates

(c) Caritasverband für das Erzbistum Paderborn

Der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn sucht zum 01.04.2016 eine_n Geschäftsführer_in für den Diözesanen Ethikrat (mit 50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit). Auftrag des an den Caritasverband angebundenen Ethikrates ist es, die Qualität ethischer Beratungen und Entscheidungen in caritativen Diensten und Einrichtungen der Diözese zu fördern.

Zu den Aufgaben der Geschäftsführung gehören laut Ausschreibung neben Koordinations- und Organisationstätigkeiten auch die Erarbeitung relevanter ethischer Themen und Positionen, Netzwerkarbeit sowie die Unterstützung des Ethikrates “bei der Förderung des ethischen Bewusstseins in Mitgliedseinrichtungen und -diensten”. Gefragt sind daher unter anderem “Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit ethischen Themen und Fragestellungen”.

Die Bewerbungsfrist endet am 19.03.2016. Alle wichtigen Informationen finden sich in der Stellenausschreibung.

CfP: Solidarity in Open Societies

Die Universität Freiburg und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt veranstalten vom 18.-19.10.2016 eine gemeinsame Tagung “Solidarity in Open Societies” in der Katholischen Akademie München. Zur Erläuterung des Themas schreiben die Organisatoren Ursula Nothelle-Wildfeuer (Universität Freiburg) und Jörg Althammer (KU Eichstätt-Ingolstadt):

Solidarität ist ein zentrales Konzept der angewandten Ethik. […] Ungeachtet des hohen Stellenwertes […] sind Gehalt und normativer Status von Solidarität in der Theorie höchst umstritten.

Vor diesem Hintergrund soll die Konferenz den interdisziplinären Austausch zum Thema Solidarität vorantreiben. Als Keynote Speakers werden Thomas Pogge (Yale University), Vittorio Hösle (Notre Dame University) und Thomas Kohler (Boston College) teilnehmen. Darüber hinaus laden die Veranstalter dazu ein, Papers u. a. aus den Disziplinen Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Theologie einzureichen. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge zum Themenfeld Solidarität und Migration.

Der Call for Contributions ist göffnet bis zum 15.05.2016. Nähere Informationen finden sich überdies auf der Tagungswebsite.

Stellenausschreibung: Geschäftsführer_in und Bildungsreferent_in bei pax christi

pax christi-Logo

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi eine/einen Geschäftsführer/in und Bildungsreferenten/in, Schwerpunkt Friedensbildung (zusammen 100 %). Erwünscht sind unter anderem Erfahrungen in der Friedens-, Verbands- oder Bildungsarbeit sowie ein pädagogisches, theologisches oder sozialwissenschaftliches Studium.

Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2018; die Bewerbungsfrist endet am 13.03.2016. Dienstort ist Stuttgart. Alle relevanten Informationen und Kontaktangaben finden sich online und zum Download in der Stellenausschreibung.

KSI-Tagung “Globale Verantwortung 2030″ am 04.-05.03.2016

Was kann die Kirche zur nachhaltigen Entwicklung beitragen? Eine vom Katholisch-Sozialen Institut (KSI) und der Vereinigung Ordo socialis ausgerichtete Tagung widmet sich den 2015 beschlossenen Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen. Im Zuge dieses Nachfolgeprozesses für die sogenannten Millennium Development Goals (MDG) soll unter anderem die weltweite Armut halbiert werden. Inspiriert durch die Enzyklika “Laudato si’“, wollen die Veranstalter diese Neuausrichtung zum Anlass nehmen, “auch aus kirchlicher Perspektive Bilanz zu ziehen” und “aus Erfolgen und Defiziten für die Zukunft zu lernen.”

Als Referenten werden die Kardinäle Peter Turkson und Oscár Rodríguez Maradiaga, der Sozialethiker Prof. Dr. Markus Vogt und weitere Fachleute aus Kirche, Wissenschaft und Hilfsorganisationen an der Tagung teilnehmen. Veranstaltungsort ist das KSI in Bad Honnef, über das auch die Anmeldung läuft. Alle wichtigen Informationen finden sich auf der Tagungswebsite und im Veranstaltungsflyer.

Podiumsdiskussion “Wie viel Christentum braucht unser Land?”

“Wie viel Christentum braucht unser Land?” – Unter dieser Frage stand die Tagung des Arbeitskreises der Religionslehrerverbände in Baden-Württemberg und des Landeselternbeirates Baden-Württemberg, die vom 11. bis 12. Februar 2016 im Tagungszentrum Hohenheim der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart stattfand. Die zentrale Podiumsdiskussion, in der es um die Zukunft von Schule und Religionsunterricht ging, kann im Akademiekanal auf Youtube nachgehört werden: www.youtube.com/watch?v=CO-NmLZXFBg

Auf dem Podium saßen: Oberkirchenrat Werner Baur (Evangelische Landeskirche in Württemberg); Leitender Pastor Steffen Beck (International Christian Fellowship in Karlsruhe, Vorsitzender der Evangelischen Allianz Karlsruhe); Emina Corbo-Mesic (Lehrbeauftragte an der Pädaogischen Hochschule Ludwigsburg); Privatdozent Dr. Axel Bernd Kunze (Privatdozent für Erziehungswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Christlicher Sozialethiker); Dr. Carsten-Thomas Rees (Landeselternbeirat Baden-Württemberg); Dr. Michael Schmidt-Salomon (Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, freier Philosoph und Schriftsteller); Kurt Wolfgang Schatz (Arbeitskreis der Religionslehrerverbände in Baden-Württemberg); Ministerialrat Ernst Schüly (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg); Moderation: Dr. Stefan Meißner (Arbeitskreis der Religionslehrerverbände in Baden-Württemberg).