Stimmen der Zeit 9/2015: Nachwuchsstudie zur Familiensynode

(c) Cornelius Sturm

Über Flüchtlingskrise und Umweltenzyklika ist sie zwar aus den Schlagzeilen geraten, aber darum nicht weniger aktuell: die im Oktober 2015 anstehende Generalversammlung der Bischofssynode zu Ehe und Familie (hier der Link zum vorbereitenden Instrumentum Laboris). Wie schon bei der außerordentlichen Synode 2014 lassen gelegentliche Wortmeldungen aus dem Episkopat eine kontroverse Diskussion erwarten. Umstritten ist dabei, ob und inwiefern die öffentlich geäußerten Meinungen denjenigen der Katholiken insgesamt entsprechen, wie die soziale Realität in der katholischen Kirche aussieht und wie groß dementsprechend die Nähe oder Distanz zwischen “Hierarchie” und “Basis” in sexual- und beziehungsethischen Fragen ist.

In der aktuellen Ausgabe der “Stimmen der Zeit” (September 2015) bereichern drei Nachwuchsforscher_innen diese Debatte durch statistisches Material. Unter der Überschrift “Neue Formen des Hörens in der katholischen Kirche” stellen Sarah Delere, Anna und Tobias Roth die Ergebnisse einer länderübergreifenden Umfrage vor, die sie zwischen September 2014 und März 2015 durchgeführt haben. Die Rückmeldungen offenbaren Meinungsverschiedenheiten ebenso wie überraschende Gemeinsamkeiten und streifen praktisch alle auf der Synode zu diskutierenden “heißen Eisen”: wiederverheiratete Geschiedene, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Zölibat, Diakonat der Frau, seelsorgliche Begleitung und das Problem einer übermäßigen Zentralisierung, die das Eingehen auf kulturelle und individuelle Bedürfnisse erschwert oder unmöglich macht.

Mit mehr als 12.000 ausgefüllten Fragebögen aus 42 Ländern handelt es sich wohl um die größte bislang existierende Studie ihrer Art. Gefördert wurde das Mitte August in Berlin präsentierte Projekt durch die Nachwuchsforschungsförderung SAFIR der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU); wissenschaftliche Unterstützung kam von der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU, insbesondere vom Lehrstuhl für Christliche Sozialwissenschaften, sowie vom Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS). Nach einem breiten Medienecho im Anschluss an die öffentliche Präsentation bietet die Publikation in den “Stimmen der Zeit” nun einen vergleichsweise detaillierteren Überblick über Vorgehensweise und Erträge.

Neuer Blog zur Bildungsethik

PD Dr. Axel Bernd Kunze hat einen neuen Blog zur Bildungsethik gestartet: Bildungsethik. Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung

Der Autor beschreibt das dort verfolgte Programm folgendermaßen:

Continue reading ‘Neuer Blog zur Bildungsethik’

Tagung: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Theologische Anfragen an das kirchliche Leitbild von Ehe und Familie

Das Theologische Forschungskolleg der Universität Erfurt veranstaltet am 19./20. November 2015 in Erfurt eine Tagung zum Thema “Zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Theologische Anfragen an das kirchliche Leitbild von Ehe und Familie“.

Gemeinsam mit den geladenen Referenten wird der Frage nach einem Bedeutungs- bzw. Plausibilitätsverlust des kirchlichen Leitbildes angesichts der Pluralität an Partnerschafts- und Familienformen nachgegangen. Da die Kirche gerufen ist, ihr eigenes Handeln vor dem Hintergrund theologischer Erkenntnisse zu hinterfragen, darf sie im Ringen um die Bedeutung von Ehe und Familie die Augen nicht vor der sozialen Wirklichkeit verschließen, in der ihre Leitbilder und die realen Lebensverhältnisse häufig auseinanderklaffen. Dabei kommt der Theologie die Aufgabe zu, kirchliche Lehre vor dem Horizont der Gegenwart und ihren spezifischen Herausforderungen zu reflektieren, Frage- und Denkansätze zu formulieren sowie Deutungs- und Handlungsperspektiven zu entwickeln. Die diesjährige Tagung des Theologischen Forschungskollegs der Universität Erfurt will dazu einen Beitrag leisten.

Die Zusammenstellung der geladenen Referenten und deren Expertise von Familienberatung und Moralpsychologie bis hin zur theologischen Ethik, von Liturgie bis Kirchenrecht lässt sowohl auf abwechslungsreiche und interessante Vorträge als auch auf spannende Diskussionen hoffen.

Programm und weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeit finden sich auf dem Flyer.

Stellenausschreibung: Akademie “Die Wolfsburg”

In der Katholischen Akademie des Bistums Essen Die Wolfsburg ist zum 1. Dezember 2015 eine Dozentenstelle für Tagungen und Seminare mit Mitarbeitervertretungen zu besetzen. Es ist eine Teilzeitstelle mit wöchentlich 19,5 Stunden. Sie wird zunächst befristet für 2 Jahre besetzt.

Erwartet wird ein theologisches, gesellschafts- oder geisteswissenschaftliches Hochschulstudium und Kenntnisse der Sozial- oder Wirtschaftsethik.

Bewerbungsschluss ist der 15. September. Nähere Informationen zu Stellenprofil und Verfahren finden sich hier.

Ethik und Gesellschaft 1/2015 – Pragmatismus und Sozialethik

Die neueste Ausgabe der ökumenischen Online-Zeitschrift Ethik und Gesellschaft dreht sich um das Thema “Pragmatismus und Sozialethik”.

Sowohl in der praktischen Philosophie als auch in den normativ ausgerichteten Sozialwissenschaften und in der theologischen Sozialethik ist seit Jahren eine verstärkte Bezugnahme auf den klassischen amerikanischen Pragmatismus – und seine neopragmatistischen Weiterentwicklungen – zu beobachten.

Obwohl es sich beim Pragmatismus um ein heterogenes Phänomen handelt, lassen sich doch einige zentrale Motive der aktuellen Pragmatismus-Rezeption identifizieren, die in diesem Heft aufgegriffen, profiliert und für die Sozialethik fruchtbar gemacht werden sollen. Dabei geht es nicht nur um den Primat des Sozialen vor dem Individuellen, sondern auch um das Problem der Handlungsfreiheit und die Fragen nach der Begründungsfähigkeit und dem Geltungsanspruch moralischer Überzeugungen.  Nicht zuletzt geht es dabei auch um die Frage, wie sich pragmatistische Motive und Einsichten für die Profilierung heutiger Entwürfe und Diskurse einer Wirtschafts- und Sozialethik fruchtbar machen lassen.

Die Aufsätze der aktuellen Ausgabe finden sich hier.

CfP Workshop Ethik: Quellen des Sollens

Vom 14.-16. März 2016 findet der 15. Workshop Ethik im Martin-Niemöller-Haus in Schmitten-Arnoldshain statt. Das Diskussionsforum steht diesmal unter dem Thema “Quellen des Sollens”.

Die Metaethik hat sich nach einer sprachphilosophisch geprägten Phase auch wieder mit den ontologischen Grundlagen unseres Moralverständnisses beschäftigt und sich gefragt, ob es so etwas wie moralische Tatsachen gibt, die unsere moralischen Urteile wahrmachen, was für einen ontologischen Status moralische Eigenschaften haben und in welchem Verhältnis diese zu natürlichen stehen. Man kann von hier aus aber noch weiter fragen: Was ist die Quelle der bindenden Kraft einer moralischen Norm? Woher kommt das unbedingte Sollen, wie kommt es in die Welt? Was ist der Grund dafür, dass bestimmte Handlungen überhaupt bestimmte moralische Eigenschaften haben? Sind es diese Gründe, die auch zum moralischen Handeln motivieren, oder sind Handlungsmotivationen etwas, das zusätzlich zu Gründen benötigt wird? Wer oder was stiftet diese normativen Zusammenhänge, wer oder was knüpft überhaupt diese Verbindungen?

Der Workshop Ethik ist für den wissenschaftlichen Nachwuchs eine gute Gelegenheit, sich einem jungen interdisziplinären Fachpublikum mit einem Vortrag zu präsentieren.

An diesem Workshop werden mit Prof. Dr. Detlef Horster, Prof. Dr. Christoph Halbig und PD Dr. Eva Harasta drei ausgewiesene Experten teilnehmen. Alle weiteren Vorträge werden von den Teilnehmenden übernommen. Für jeden Vortrag sind 20 Minuten mit anschließender 40-minütiger Diskussion vorgesehen.

Der CfP findet sich hier und ist bis zum 1.12.2015 geöffnet.

 

CfP Workshop: Theologie von den Rändern

Am 27. Oktober 2015 findet an der Uni Tübingen, organisiert von den dortigen Lehrstuhlassistenten, ein Workshop zum Thema “Theologie von den Rändern. Migration und Gastfreundschaft” statt. Dazu sind alle eingeladen, die sich in Ihrer Promotion entweder direkt mit dem Thema Migration oder mit anderen “Rändern der Theologie” beschäftigen. Als Referentin wird am Workshop Dr. Susanna Snyder aus Oxford teilnehmen, die zum Thema Migration und empirisches Arbeiten in der Theologie promoviert hat.

Am 28. Oktober 2015 wird das Thema mit einem Studientag fortgeführt, an dem Referenten aus der Theorie (u. a. Muna Tatari und Hans-Joachim Sander) mit Menschen aus der Praxis weiter diskutieren. Dazu sind die TeilnehmerInnen des Workshops ebenfalls herzlich eingeladen.

Der CfP sowie nähere Informationen finden sich hier. Der Call ist bis 31. August 2015 geöffnet.

CfP zur Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2016

Am 18. und 19. Februar 2016 findet wie gewohnt die Jahrestagung der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und des Netzwerks Medienethik in München statt. Die Tagung trägt den Titel „Die Macht der strategischen Kommunikation – Medienhandeln im Zusammenhang von Propaganda, PR und Big Data“ und beschäftigt sich mit normativen Fragestellungen der strategischen Kommunikation in ihrer ganzen Komplexität.

Zu dieser Tagung gibt es einen bewusst offen formulierten Call,  der Personen aus Praxis und Theorie wie auch unterschiedlichen Spezialisierungsgebieten ansprechen soll.

Immer wieder aktualisierte Informationen zur Tagungsorganisation finden sich auf der Website des Netzwerkes Medienethik. Abgabefrist für die Einreichungen zum Call ist der 1. Oktober 2015.

Communicatio 2/2015: Glaubwürdigkeit und Vertrauen

Communicatio Socialis„Lügenpresse“ – das Unwort des Jahres 2014 illustriert die Krise, in der traditionelle Medien und Journalist_innen stecken. Wachsende Geschwindigkeit des Informationsflusses und Diversifizierung der Kommunikationsinhalte, -formen und -orte haben die Intensität der öffentlichen Debatte erhöht und zugleich nachhaltig auf die Qualität zurückgewirkt. Konstruktive Medienkritik wird zunehmend von pauschalen Beleidigungen und Verschwörungstheorien übertönt.

Medien haben in einer Mediengesellschaft orientierende und anleitende Funktion und sind daher substantiell auf Vertrauen und Akzeptanz angewiesen. Mit den vielgestaltigen Ursachen dieser Glaubwürdigkeitskrise beschäftigt sich das neue Heft der Communicatio Socialis. Texte von Lutz Hagen, Ulrich Wolf, Patrick Zoll, Petra Hammelmann sowie von dem Autorenteam Tanja Thomas, Elke Grittmann und Fabian Virchow nehmen unter anderen die Themen Medienkritik, Ressourcenkrise, Verschwörungstheorien oder Qualitätsforschung in den Blick.

Das Heft erscheint als Printausgabe und online.

CfP (Un)sichtbarkeit im Konflikt und (un)sichtbare Konflikte

Die Konferenz des Arbeitskreises junger Wissenschaftler_innen der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) findet im Jahr 2016 vom 2.-3.- März zum Thema „Making the Invisible Visible: (Un)sichtbarkeit im Konflikt und (un)sichtbare Konflikte” im Gustav Stresemann Institut (GSI) in Bonn statt.

Die Konferenz thematisiert Fragen der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Konflikt(gescheh)en. Hiermit möchte der Arbeitskreis kritische und innovative Diskussionen zur Repräsentation von Konfliktgeschehen in öffentlichen Debatten befördern. Darüber hinaus sollen auch die Praktiken und Diskurse internationaler Akteure sowie der Friedens- und Konfliktforschung selbst hinterfragt werden. Der breit gefasste Titel zielt darauf ab, junge Forschende aus unterschiedlichen (Teil-)Disziplinen zu ermutigen, „Licht ins Dunkel“ häufig vernachlässigter Aspekte der Friedens- und Konfliktforschung zu bringen.

Für diese Tagung gibt es auch einen Call, der bis zum 15. August 2016 geöffnet ist.

Einladung Forum Sozialethik 2015

99 prozent_Zuschnitt

 Vom 16.-18. September 2015 findet in diesem Jahr das Forum Sozialethik zum Thema “Demokratie und Partizipation im 21. Jahrhundert” statt.

„Alles Politische beginnt (und endet) mit der Partizipation“, so der Befreiungsphilosoph Enrique Dussel.
Ob in Lateinamerika, Europa, Nordafrika oder Asien – vielerorts fordern Menschen demokratische Partizipation ein, unabhängig davon ob sie bereits in einer Demokratie leben oder nicht. Auch neuere Konzepte wie E-Demokratie oder Liquid Democracy fordern die bestehenden (meist) repräsentativen Demokratien heraus.
Im Rahmen des diesjährigen Forums Sozial-ethik wollen wir der Frage nach Anspruch und Wirklichkeit von Demokratie und Partizipation nachgehen, aber auch den Blick auf die Zukunft von demokratischer Partizipation und künftiger Demokratie richten. Außerdem müssen und wollen wir uns fragen, welchen Beitrag die christliche Sozialethik innerhalb solcher Diskurse leisten kann und muss.

Dazu laden das Vorbereitungsteam und die KOMMENDE Dortmund herzlich ein. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung findet Ihr auf der Tagungswebsite.

Zwischen Medizin- und Militärethik: “Ethik & Militär” 1/2015

(c) Katharina Wieland Müller| pixelio.de

Die neue Ausgabe des halbjährlich erscheinenden E-Journals “Ethik und Militär” widmet sich einem ethischen “Randgebiet” im doppelten Wortsinn: Medizinische Hilfeleistungen in Gewaltkonflikten werfen sowohl militär- als auch medizinethische Probleme auf. Damit bewegen sie sich nicht nur an den Rändern verschiedener ethischer Spezialgebiete, sondern erscheinen auch im Gesamtbild der (Sozial-)Ethik zunächst marginal.

Was auf den ersten Blick exotisch wirkt, bietet bei näherem Hinsehen eine Fülle von Anknüpfungspunkten an andere ethische Diskussionen. So ist etwa das Thema Human Enhancement, also die Steigerung menschlicher Leistungsfähigkeit z. B. durch technische und pharmazeutische Mittel, in militärischen und militärmedizinischen Kontexten von besonderer Brisanz, wie Bernhard Koch in seinem Artikel ausführt. Die in diesem Zusammenhang relevante Frage, ob Soldaten bevorzugt Zugang zu leistungssteigernden Mitteln und medizinischen Leistungen erhalten sollten, stellt sich im weiteren Sinn schon bei der Behandlung Verwundeter und Kranker in Konflikt- und Krisensituationen, in denen sowohl Soldaten als auch Zivilisten der Hilfe bedürfen – und Militärärzte bzw. Sanitäter sich in Rollenkonflikten wiederfinden. Ethisch akzentuierte Perspektiven dazu bieten neben anderen die Beiträge von Daniel Messelken und Paul Bouvier. Abgerundet wird die Ausgabe u. a. durch diverse praxisbezogene Beiträge aus den Reihen der Bundeswehr und internationaler Hilfsorganisationen.

Alle Artikel sind nachzulesen unter ethikundmilitaer.de. Wie bei den bisherigen Ausgaben verhelfen kurze Abstracts zu den einzelnen Artikeln sowohl dem interessierten Laien als auch dem kursorisch lesenden Experten zu einem guten Überblick.

Fachtagung: „Wen kümmert die Sorgearbeit?“

Im Auftrag der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofskonferenz hat die Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ eine Studie zum Thema „domestic workers“ erstellt. Vor dem Hintergrund der 2011 verabschiedeten ILO-Konvention 189, die im Sommer 2013 von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert wurde und deren Anliegen in der Öffentlichkeit bisher nur wenig diskutiert werden, wird das Thema Hausangestellte entwicklungspolitisch, aber auch im Hinblick auf seine Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Integration Europas sowie für die Migrations- und Arbeits(markt)politik in Deutschland untersucht.

Die Ergebnisse dieser Studie möchte das Nell-Breuning-Institut gerne mit Vertretern aus Wissenschaft, Kirche, Politik, und Wirtschaft bei der Fachtagung „Wen kümmert die Sorgearbeit?“ am 02.07.15 in Berlin diskutieren.

Anmeldungen sind bis 20.06.2015 direkt an prisca.patenge@sankt-georgen.de, oder das NBI, die Teilnahme ist kostenlos.

ICS Münster startet die Reihe „Sozialethische Arbeitspapiere“

Mit einer theologischen Stellungnahme zu den Ergebnissen der Außerordentlichen Synode zur Familie eröffnet das ICS Münster die Reihe „Sozialethische Arbeitspapiere des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften“. In den „Sozialethischen Arbeitspapieren“, die in loser Folge erscheinen werden, bietet das Team des ICS ethische Analysen zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Themen an und gibt Impulse für die öffentliche, wissenschaftliche sowie innerkirchliche Debatte.

Das Papier trägt den Titel „Voraussetzungen, Ansätze und Schwierigkeiten der Vermittlung von kirchlicher Lehre und christlicher Praxis“. Seine Analyse fokussiert das Familienbild der Bischöfe, den Umgang mit Homosexualität und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sowie die Wahrnehmung der Gender-Frage. Erträge und Blockaden der bisherigen Diskussion werden im Hinblick auf die bevorstehende Ordentliche Synode im Herbst 2015 erörtert.

Wenn Sie Interesse haben, mit einem Newsletter darüber informiert zu werden, wenn ein neues Papier erschienen ist, schreiben Sie bitte eine kurze Mail an ics@uni-muenster.de (Betreff: Sozialethische Arbeitspapiere).

Das Papier zur Familiensynode ist hier zu finden.

Tagung: Die Welt ist nur nach vorwärts interessant.

Am 29. und 30. August 2015 bietet die Thomas-Morus-Akademie Bensberg eine Sommerakademie mit dem Titel “Die Welt ist nur nach vorwärts interessant. Optionen für eine Theologie von morgen” an.

Das Angebot richtet sich insbesondere an angehende Theologiestudierende sowie Theologeninnen und Theologen in weiteren Qualifizierungsphasen. Zusammen mit Prof. Jürgen Bründl (Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Dogmatik in Bamberg) sollen Texte zum Thema aus Gaudium et Spes und Evangelii gaudium, von Walter Benjamin und Elmar Klinger vorgestellt und diskutiert werden.

Ausführliche Informationen sowie das Programm finden sich auf dem Flyer.