Call for papers: Moral, Märkte und Finanzen (Societas Ethica)

Die Societas Ethica lädt Ethikerinnen und Ethiker aus allen Disziplinen herzlich ein, zum Thema “Moral, Märkte und Finanzen – Gegenwärtige Herausforderungen für Wirtschafts- und Unternehmensethik” mit einem 20-minütigen Referat die Diskussion anzuregen.

Die Tagung der “Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik” (http://www.societasethica.info) findet dises Jahr vom 19.-22. August 2010 in der Evangelischen Akademie Arnoldshain statt.

Den Call for Papers gibt es hier. Er ist offen bis zum 1. März 2010.


Deutschlandradio sucht Redakteur

Der Sender “Deutschlandradio” sucht für sein Programm “Deutschlandradio Kultur” einen Redakteur oder eine Redakteurin für die Abteilung Kultur und Gesellschaft. Zum Aufgabengebiet zählen u. a. die Redaktion und Moderation der Sendung “Religionen” und die Redaktion der Sendung “Aus der jüdischen Welt” sowie die qualifizierte Beratung der Redaktionen in Fragen zu Religion, Kirchen und Weltanschauung. Vorausgesetzt wird u. a. ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Theologie oder Religionswissenschaften. Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen, der Gehaltsvorstellung und dem frühestmöglichen Eintrittstermin bis 23. Februar 2010 möglich beim Deutschlandradio, Funkhaus Berlin, Personalabteilung, Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin.


katholisch.de - Interview mit Wolfgang Ockenfels zur Steuersünder-CD

Auf katholisch.de wurde gestern (1.2.2010) ein Interview mit dem Sozialethiker Wolfgang Ockenfels zur Steuersünder-CD veröffentlicht. Ockenfels:

Ein Rechtsstaat, der Diebstahl sonst strafrechtlich verfolgt, kann sich nicht einfach gegen Honorar eines solchen Diebesgutes bedienen.

Hier geht es zum Interview auf katholisch.de.


Forum Sozialethik 2010: Ethik der Entwicklung - CALL FOR PAPERS

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Die Sorge um die richtige und angemessene Entwicklung des Menschen innerhalb seiner sozialen Verbindungen ist seit der Antike eines der großen Themen in Philosophie, Theologie, im gesellschaftspolitischen Diskurs sowie in den Naturwissenschaften und der Ökonomie. Entsprechend vielgestaltig und kontrovers sind die Überlegungen und Ergebnisse hinsichtlich der Frage, was der Mensch sein soll, wonach er streben kann und wie sein Leben beschaffen zu sein habe, damit er seiner conditio humana gerecht werde. Die heute verfügbaren Medien stellen uns das Ausmaß und die Folgen absoluter Armut erschrecken vor Augen. Die Krisen der vergangenen Jahre, wie Nahrungsmittel- und Finanzkrise, treffen gerade die wenigsten entwickelten Länder am stärksten. Liegt unseren Modellen von Entwicklung eine anthropologische Basis zugrunde, die die idealen Ziele von Entwicklung bestimmt, oder wird die Frage menschlicher Entwicklung heute primär ökonomistisch verengt?

Das Forum Sozialethik 2010 möchte sich den drängenden Fragen einer Ethik der Entwicklung gewohnt vielfältig stellen.

Das Vorbereitungsteam (Anna Noweck, Michael Hartlieb, Markus Demele) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen. Angesprochen sind Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften usw.) sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebsite.


Neue Webseite des Nell-Breuning Instituts

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte erlaubt ein wenig Werbung in eigener Sache: Wir haben eine neue Homepage am Nell-Breuning Institut. Wir sind mächtig stolz und haben Sie auch schon mit vielen Artikeln rund um Sozialethik, politischer Wirtschaftsethik und allem anderen was wir so machen bestückt.

Übersichtlicher und besser strukturiert kann man nun auf alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Kommentare und Positionen aus dem NBI zugreifen.

Man findet (fast) alles zu unseren Forschungsschwerpunkten Arbeit,Sozialstaat, Finanzmärkte und Sozialethische Grundlagen sowie zu unseren aktuellen Projekten. Damit ist die Seite des NBI hoffentlich bald eine der großen Online-Ressourcen für Texte der politischen Wirtschaftsethik und einer christlich reflektierten Gesellschaftsethik.

Alle Hinweise auf Veranstaltungen und Medienberichte (Videos, Radiobeiträge & Texte) sind auf den neuen Seiten zusammengestellt.

Wenn Ihr über aktuelle Texte und weitere Informationen aus dem NBI auf dem Laufenden bleiben wollen, abonniert gerne unseren neuen RSS-Feed.

Vier bis fünfmal im Jahr informiert auch unser Newsletter, den man hier bestellen kann.

Weil wir ja auch von Google gut gefunden werden wollen, freuen wir uns, wenn jemand auf unsere Seite www.sankt-georgen.de/nbi verlinkt.

Besten Gruß aus Frankfurt von Markus Demele.


KNA-Interview mit Dietmar Mieth

Die Bilanz des Theologen und Sozialethikers Dietmar Mieth zum Rückzug aus der aktiven Lehrtätigkeit möchte ein Interview mit der KNA präsentieren. Die letzte Frage zielt auf den Unterschied von theologischer und nicht-theologischer Ethik. Mieths Antwort:

“Eine theologische Ethik sollte sich dadurch auszeichnen, dass sie ein schnell ansprechendes Gespür für neu auftauchende ethische Fragen, insbesondere für Ungerechtigkeiten, einbringt. Sie ist eine starkes Eingangsmotiv für die Entdeckung von Verantwortung in einer sich schnell verändernden Welt. Ferner gehört dazu ein tiefes Bewusstsein von Endlichkeit und Fehlerfähigkeit des Menschen sowie die Frage nach Sinn und Grenzen von Ethik überhaupt. Schließlich kann sie sich nicht nur am Schreibtisch bewähren: Mithandeln stärkt das Mitdenken. Das alles lässt sich im christlichen Menschenbild zusammenfassen.” (Quelle)


Deutsche Bischöfe: “Berufen zur caritas”

“Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute ein Wort der deutschen Bischöfe unter dem Thema „Berufen zur caritas“ veröffentlicht. Der Text bezieht die zentralen Aussagen der Caritas-Enzyklika „Deus caritas est“ von Papst Benedikt XVI. auf die Situation der deutschen Kirche und entwickelt sie weiter. Das Papier wendet sich an alle karitativ Engagierten.” (Quelle)


Stelle für theologische Ethik

Der Katholische Krankenhausverband der Diözese Osnabrück e.V. schreibt gemeinsam mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Stelle für Theologische Ethik aus. Vorgesehen ist die Verbindung dieser Stelle mit einer Honorarprofessur an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen, sofern die entsprechenden Voraussetzungen gemäß der Satzung der Hochschule erfüllt werden.

Aufgaben:

  • Weiterentwicklung ethischer Kompetenzen in den 18 Mitgliedshäusern des Krankenhausverbandes
  • berufliche Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen, Ärzten und Pflegepersonal
  • Mitarbeit in den jeweiligen Ethikkomitees
  • Beratung der Krankenhausträger zu ethischen Fragstellungen

Qualifikationen:

  • einschlägige fachliche Qualifikation, nachgewiesen durch eine Habilitation in den Bereichen Moraltheologie
  • pädagogische Befähigung, bewiesen durch mindestens  dreijährige erfolgreiche Lehrtätigkeit an einer Hochschule
  • Erfahrungen mit Interdisziplinarität in Forschung und Lehre
  • Wünschenswert wäre ein weiterer Abschluß im medizinischen oder naturwissenschaftlichen Bereich
  • Hohes Maß an kommunikativen Fähigkeiten und sozialer Kompetenz

Weitere Informationen in der Stellenaussschreibung


Stelle in Bochum zu Forschungen in der medizinischen Ethik

An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bochum, Lehrstuhl für Moraltheologie, ist ab 1.4.2010 folgende Stelle für eine(n) Wissenschaftliche Mitarbeiter/in (WMA entspr. TV-L E 13) zu besetzen:

Ein WMA 50% (Doktorand) oder 100% (Post-doktorand) für 2 Jahre in Kooperationsprojekt mit dem Förderverein Lukas-Hospiz, Herne (Prof. Dr. Alexander Sturm und Prof. Dr. Gerd  Hohlbach), und dem Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin (Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann). Die Möglichkeit zur Promotion wird bei Vorliegen der Voraussetzungen geboten.

Aufgaben: Forschung im Bereich des „end-of- life decision making“

Voraussetzungen: abgeschlossenes Studium Katholische Theologie, Philosophie, Medizin oder Sozialwissenschaft; nachgewiesene Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit. Doppelqualifikation erwünscht.

Weitere Informationen hier.


Wissenschaftspreise 2010 des deutschen Caritasverbandes

Lorenz-Werthmann-Preis:

Mit dem Lorenz-Werthmann-Preis werden Dissertationen und Habilitationsschriften sowie Arbeiten mit vergleichbarem wissenschaftlichen Niveau ausgezeichnet, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.
Auschreibung und Eingabeformular

Gertrud-Luckner-Preis:
Mit dem Gertrud-Luckner-Preis werden Abschlussarbeiten in Diplom-, Magister-, Bachelor- und Masterstudiengängen an Universitäten und Fachhochschulen bzw. vergleichbare Arbeiten ausgezeichnet. Sie müssen sich mit der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Für den Gertrud-Luckner-Preis können Abschlussarbeiten von Dozenten/-innen vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.  Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

Auschreibung und Eingabeformular

Die Eingabefrist für beide Preise endet am 01. März 2010. Weitere Informationen zu den Preisen unter: http://www.caritas.de/22896.html