EthikJournal 1/2015: Die Finanzierung sozialer Dienstleistungen

Das vor wenigen Tagen veröffentlichte EthikJournal 1/2015 beschäftigt sich in Beiträgen von Matthias Möhring-Hesse, Jochen Ostheimer, Stefan Bestmann, Peter G. Kirchschläger und Tobias Nickel-Schampier mit der Finanzierung sozialer Dienstleistungen.

Im Editorial von Christian Spieß heißt es dazu:

„Die vorliegende Ausgabe des EthikJournals enthält Beiträge, die sich auf die Gestaltung der sozialpolitischen Rahmenbedingungen für soziale Dienste beziehen, soweit sie Aspekte der Finanzierung betreffen. Die Annahme, dass der ökonomische Druck auf die Organisationen und Akteure der Sozialen Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen ist, dass mithin eine „Ökonomisierung” der sozialen Dienste zu verzeichnen ist, hat sich vor allem innerhalb der sozialprofessionellen Milieus, aber auch im sozialpolitischen und sozialethischen Diskurs als eine Art Narrativ herausgebildet. Fragen der Finanzierung sozialer Dienstleistungen werden deshalb gegenwärtig vor allem mit dem Hinweis auf diese angenommene Ökonomisierung diskutiert. Dabei wird dieses Motiv sowohl mit kritischer – das heißt verbunden mit der Kritik an einem zunehmenden Druck auf Organisationen des Drittes Sektors, der die Erbringung der eigentlichen sozialen Dienstleistungen erschwere – als auch in positiver – das heißt verbunden mit dem Hinweis auf Effizienz- und Effektivitätsgewinne – Stoßrichtung verwendet. Es ist weithin unstrittig, dass der ökonomische Druck auf die Organisationen, die sozialprofessionelle Dienstleistungen erbringen, erhöht wurde, während die damit verbundenen Wettbewerbseffekte umstritten sind – was wiederum, je nach Standpunkt, sowohl positiv als auch negativ bewertet werden kann…“

Die gesamte aktuelle Ausgabe findet sich hier.

E-Journal “Ethik und Militär”: Cyberwar – ein Angriff auf Freiheit und Demokratie?

Quelle: ethikundmilitaer.de | Special 2/2014 - Cybersicherheit in Deutschland

Unangenehme Osterüberraschungen: In den vergangenen Tagen sind mit dem französischen Sender TV5 Monde und der belgischen Zeitung Le Soir zwei Medienunternehmen Ziel aufsehenerregener Hackerangriffe geworden. Solche Attacken, ob sie nun von Terroristen, Kriminellen, Geheimdiensten, Netzaktivisten oder anderen ausgehen, gehören längst zum digitalen Alltag. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt oder gar ignoriert, werfen sie aber deutlich mehr als “nur” technische Fragen auf – und verdienen kritische Aufmerksamkeit auch außerhalb der Büroräume von Kaspersky, McAfee & Co.

Einen ersten Überblick über das Spektrum ethisch relevanter Aspekte im Themenkomplex “Cyberwarfare und IT-Sicherheit” bietet die derzeit aktuelle Ausgabe 2/2014 des noch jungen E-Journals “Ethik und Militär. Kontroversen der Militärethik & Sicherheitskultur”, herausgegeben vom Hamburger Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften (zebis). Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe – Politikwissenschaftler, Ethiker, Juristen, Politiker und Computerexperten – thematisieren eine Vielzahl von Fragen: Wird das Internet zum “Schlachtfeld der Zukunft”, auf dem jeder halbwegs fähige kriminelle Hacker mit sehr realen Auswirkungen Krieg spielen kann? Welche Rolle spielen Staaten und Privatwirtschaft? Ist der Cyberspace ein rechtsfreier Raum bzw. inwiefern ist hier geltendes nationales und internationales Recht anwendbar? Und was kann die wissenschaftliche Ethik zur Regulierung des Cyberkriegs beitragen? Die in Deutsch und Englisch verfügbaren Artikel sind relativ kurz gehalten und mit Abstracts versehen, um die behandelten Themen auch über die jeweiligen Fachkreise hinaus zu vermitteln und damit das interdisziplinäre Gespräch anzuregen. Alle Beiträge und Abstracts auf einen Blick finden sich auf ethikundmilitaer.de.

BMBF-Fachtagung: Arbeit in der digitalisierten Welt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstaltet am 28./29. Mai 2015 eine Fachtagung zur “Arbeit in der digitalisierten Welt”.

Viele Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche werden zunehmend durch Digitalisierung verändert. Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, die etwa durch den demografischen Wandel, die Globalisierung, aber auch durch veränderte Wertvorstellungen von Menschen angeschoben werden. Dies hat fundamentale Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Arbeitsstrukturen, die Arbeitsorganisation und -gestaltung werden zukünftig in anderer Form erfolgen. Aber wie?

Bundesbildungsministerin Wanka wird die Veranstaltung eröffnen. Die einführenden Vorträge werden gehalten von Reiner Hoffmann, Bundesvorsitzender des DGB, Ingo Kramer, Präsident der BDA und Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.

Darüber hinaus sollen in zehn Sessions Themen und Aspekte vertieft, die unterschiedliche Veränderungen in der Arbeitswelt mit jeweils erheblichen Auswirkungen auf alle Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche beinhalten. Im Fokus stehen Themen wie „Soziale und technische Innovationen in der Industrie 4.0 gestalten“, „Sicher und gesund arbeiten in der digitalisierten Welt“, „Digital Working und Crowd Working: Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen heute und für die Zukunft“, „Digitale Belegschaften, digitale Arbeitsplätze … digitale Führung?“ Die Veranstaltung schließt mit einem Dialog über die “Digitalisierung der Arbeit als soziale Innovation”, Vorträgen zur Zukunft der Arbeit vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der Industrialisierung und der zunehmenden Technisierung.

Ausführliche Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich auf der Tagungswebsite (für Anmeldungen bis zum 11. April gibt es einen Frühbucherrabatt :-) ).

LAECHAEM – eine neue Literaturdatenbank zur Ethik und Spiritualität der Ernährung

LAECHAEM (hebräisch: םֶחֶל für „Brot“) ist eine Datenbank, die wissenschaftliche Publikationen zur ethischen und spirituellen Reflexion der menschlichen Ernährung erschließt. Sie will die theologisch-ethische Forschung zu diesem Thema fördern und anregen. Dabei ermöglicht sie auch die Suche nach zentralen Schlagwörtern und Themenbereichen.

LAECHAEM ist ein Service des Instituts für Moraltheologie der KTU Linz. Dort wird sie auch versucht, aktuell zu halten. Die Organisatoren sind für entsprechende Hinweise jederzeit dankbar. Diese sind an Michael Rosenberger zu richten.

Die Datenbank ist in das System der Universitätsbibliothek der KTU Linz integriert und hier erreichbar. In den dort verfügbaren Beständen muss die Datenbank LAECHAEM ausgewählt werden, um Ergebnisse aus der Literaturdatenbank zu bekommen (bitte Häkchen nur im zweiten Kästchen setzen).

TTN-Essay-Preis 2015: Das Nutztier als Mitgeschöpf

Das von evangelischer Seite getragene  Institut für Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München schreibt einen Preis für einen wissenschaftlichen Essay in Höhe von 2 x 1.000 € zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Die Themenstellung im Jahr 2015 lautet:

Das Nutztier als Mitgeschöpf. Herausforderung für eine Ethik der Mensch-Tier-Beziehung.

Nie zuvor in seiner Geschichte hat der Mensch so viele Nutztiere gehalten wie in der Gegenwart. Sie sind insofern als eine besondere Kategorie von Tieren zu begreifen als sie maßgeblich Resultat menschlicher Zuchtbemühungen sind. Was bedeutet es, Nutztiere, die zuallererst Ressource für menschliche Zwecke sind, als Mitgeschöpfe zu verstehen? Ist dies bloß Ausdruck von Heuchelei und einer Schizophrenie der Mensch-Tier-Beziehung? Liegt zwischen den Begriffen „Nutztier“ und „Mitgeschöpf“ also eine Spannung, die nicht zu befrieden ist? Oder ist durchaus sinnvoll von einer moralischen Verantwortung gegenüber Nutztieren zu sprechen, ist Nutzung und moralische Wertschätzung demnach kein notwendiger Widerspruch?

Alle weiteren Informationen gibt es hier.

Einsendeschluss ist der 1. September 2015.

FIPH-Journal Frühjahr 2015: Human-Enhancement

Die neueste Ausgabe des Journals des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover (FIPH) widmet sich dem Thema “Human Enhancement.

Für die Herausgeber entwickelt sich “Optiminierung” zunehmend zum Leit- und Programmwort für viele Menschen. Die Vermessung seiner selbst durch diverse Apps, um Tagesplanung, körperliche und geistige Fitness zu optimieren feiert Urstände.

Einige Anhänger dieser Optimierungspraktiken versuchen das Unverfügbare des menschlichen Lebens zu überschreiten, indem sie Begrenzungen durch biomedizinische Eingriffe und durch Nanotechnologien aufheben wollen. Andere wiederum arbeiten an Lebensverlängerungs- und Unsterblichkeitstechniken. Derartige Bestrebungen münden in Trans- bzw. Posthumanismen.

Das Journal ist komplett als pdf abrufbar.

Communicatio Socialis 1/2015: Roboter-Journalismus

Unternehmen setzen zunehmend auf eine Automatisierung und Spezialisierung, die als Hilfstruppen die klassischen Redaktionen unterstützen sollen. Technische Tools visualisieren Daten, sortieren Tweets z. B. nach Inhalten, Themen oder Relevanz, Themen und Begriffe werden per Algorithmus im Netz zusammengefasst und semantisch sortiert, …

Doch programmiert werden kann nicht alles. Automaten kennen keine ethischen Grundsätze, können nicht kritisch hinterfragen oder die Daten auf Plausibilität und Richtigkeit prüfen. Gleichwohl sind die Redaktionen verantwortlich für die veröffentlichten Inhalte. In einem Schwerpunkt zu diesem Thema versammelt die neue Ausgabe von Communication Socialis unter anderem Aufsätze und Erfahrungsberichte von Alexander Filipović, Klaus-Dieter Altmeppen, Martina Mahnke, Ernst Fricke und Marvin Oppong.

Das Heft erscheint online und als Printausgabe.

Innerkirchliche Teilhabe von wiederverheiratet Geschiedenen – ein Diskussionsbeitrag

Im Verlauf der Bischofssynode zu Fragen von Ehe und Familie, die im Herbst in Rom fortgesetzt werden wird, hat der Münchner Pneuma-Verlag, der stets theologisch sehr fundierte Werke herausbringt, einen interessanten Diskussionsbeitrag vorgelegt, welche die sexual- und lebensformenethische Debatte sowie den dogmatisch-kirchenrechtlichen Diskurs um die Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Eucharistie neu beleben könnte:

Thomas Schumacher: Teilhabe von wiederverheirateten Geschiedenen am eucharistischen Mahl, München: Pneuma, 216 Seiten, Euro 19,95, 216 Seiten.

Kann man zu Recht solche Glieder der Kirche, die zur Gruppe der zivilrechtlich wiederverheirateten Geschiedenen gehören, per se als Nichtzugelassene zur Teilhabe am eucharistischen Mahl betrachten? Der Autor Thomas Schumacher verneint diese Frage aus theologischer Perspektive und legt auf der Basis theologischer Vertiefungen sowie unter Berücksichtigung theologiegeschichtlicher Entwicklungen und Paradigmenwechsel eine neuartige Sichtweise vor. Continue reading ‘Innerkirchliche Teilhabe von wiederverheiratet Geschiedenen – ein Diskussionsbeitrag’

Neuerscheinung zur Tugendlehre Kants

Die für Kant in der Tugendlehre im Begriff des “Pflichtzwecks” verbundene Relation des formalen Pflichtgedankens mit dem eines materialen Zwecks ist nicht mehr mit der ausschließlich formalen Grundlegung seiner eigenen Ethik vereinbar, und die Akte des Gesamtprojekts einer Ethik als Metaphysik der Sitten kann somit geschlossen werden – jedenfalls dann, wenn man sich einem Großteil der wissenschaftlichen Beurteilung dieser ethischen Spätschrift anschließt.

Eine an der Universität Regensburg entstandene und nun im Druck vorliegende Dissertation geht einen anderen Weg: Denn räumt man diesbezüglich, so ist ihr Verfasser, Tino Landmann, überzeugt, Kants eigener Argumentation allerdings ein wenig Kredit ein, legt das die Vermutung nahe, dass auch die Tugendlehre in einem systematischen Kontext mit dem in den Grundlegungsschriften dargelegten ethischen Konzept kategorisch-imperativer Demonstration von Freiheit stehen müsse, was wiederum in einem systematischen Zusammenhang mit dem Projekt einer Ehtik als Metaphysik der Sitten gelesen werden kann.

Der Verfasser lehrt Philosophie an einem Bayreuther Gymnasium und ist Lehrbeauftragter für Philosophiedidaktik an der Universität Regensburg.

Tino Landmann: Der Begriff des Pflichtzwecks in der Tugendlehre Immanuel Kants. Das Verhältnis von Form und Materie im Projekt einer Ethik als Metaphysik der Sitten (Boethiana. Forschungsergebnisse zur Philosophie; 114), Hamburg: Dr. Kovac 2015, 245 Seiten.

CfP Doktorandenworkshop „Sozialstaatliche Interessenvertretung: Wandel der Akteurskonstellationen“

Am 26. und 27. Juni veranstaltet das Graduiertenkolleg Wohlfahrtstaat und Interessensorganisationen in Kooperation mit der Universität Kassel und der Hans Böckler Stiftung einen Doktorandenworkshop zum Thema “Sozialstaatliche Interessenvertretung: Wandel der Akteurskonstellation”. Der Workshop ist interdisziplinär angelegt. Interessierte Doktorand_innen können sich bis zum 31.03.2015 bewerben.

Mehr Informationen unter: http://www.soziologie.de/uploads/media/15-03_CfP_Doktorandenworkshop_Uni_Kassel.pdf

CfP: Die Zukunft der informationellen Selbstbestimmung

Am 26. und 27. November 2015 veranstaltet das Forum Privatheit und selbstbestimmtes Leben in der Digitalen Welt in Berlin eine Konferenz zum Thema “Die Zukunft der informationellen Selbstbestimmung”.

Web 2.0, Google, Big Data, Geheimdienstüberwachung, vernetzte Automobile, Wearables, Self Tracking … die vielfältigen Anwendungen der Informations- und Medientechniken machen deutlich, dass sich normative Vorstellungen von Freiheit durch informationelle Selbstbestimmung im heutigen digitalen Zeitalter vor massive Herausforderungen gestellt sehen. Auf der Konferenz soll aus diesem Grund im interdisziplinären Dialog kritisch und richtungsoffen über die Zukunft der informationellen Selbstbestimmung diskutiert werden.

Der Call richtet sich in erster Linie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der technischen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, der Rechtswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Philosophie, Wirtschafts-, Medien- und Kommunikationswissenschaften, ist aber sicher auch für den ein oder die andere aus dem Bereich der Christlichen Sozialethik interessant.

Der ausführliche Text des CfP sowie weitere Informationen zur Einreichung finden sich hier. Der Call ist geöffnet bis zum 15. Mai 2015.

Stellenausschreibung: Wirtschaftsethiker (m/w)

Die Aachener Grundvermögen, eine Immobilien-Kapitalverwaltungsgesellschaft, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Wirtschaftsethiker (m/w). Weitere Informationen könnt Ihr der Stellenausschreibung entnehmen.

“Das Konzil ‘eröffnen’” – große Jubiläumstagung zum II. Vatikanum

Vom 6. bis 8. Dezember 2015 findet in der Katholischen Akademie München ein großer internationaler Kongress aus Anlass des 50. Jahrestages des Konzilsabschlusses statt.

Unter dem Titel “Das Konzil’eröffnen’. Theologie und Kirche unter dem Anspruch des Zweiten Vatikanischen Konzils” sind alle deutschsprachigen Theologinnen und Theologen aller Fachrichtungen mit einem postgraduierten Abschluss eingeladen.

Am 8. Dezember 1965 wurde das Zweite Vatikanische Konzil feierlich beendet. Noch 50 Jahre danach ist seine Rezeption alles andere als abgeschlossen. Allein schon deshalb, weil die Diskussion über die Hermeneutik des umfassenden Textcorpus nach wie vor in vollem Gange ist, die Frage der Verbindlichkeit dieses Pastoralkonzils noch immer kontrovers beantwortet und der so genannte Geist des Konzils oft divergent bestimmt wird. Nicht zuletzt haben die Konzilsväter selbst bestimmte Fragen, wie etwa nach dem Verhältnis von Universal- und Ortskirche oder der strukturellen Einbindung des Primats in eine communio-Ekklesiologie, ganz bewusst der nachkonziliaren Theologie überlassen und aufgegeben.
Überdies sind seit dem Konzil politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche, technische etc. Veränderungen und Prozesse eingetreten, welche das Konzil noch nicht im Blick haben konnte, die heute aber Theologie und Kirche herausfordern, die theologischen Grundlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils weiter auszuziehen und unter ihrem Anspruch nach zukunftsweisenden Antworten zu suchen. Der Kongress möchte sich diese Aufgabe stellen, unter Einbeziehung aller deutschsprachigen Theologinnen und Theologen aller Fachrichtungen. Das Konzil „eröffnen“ heißt: Die Hoffnung nicht aufgeben, einem kommenden Konzil zuarbeiten.

Weitere ausführliche Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten finden sich hier.

Grüne Reihe greift bildungsethische Fragen auf

Sind Bildungsfragen Gesellschaftsfragen? – Dieser Frage widmet sich das aktuelle bildungsethische Heft 417 aus der sogenannten “Grünen Reihe” der Katholisch-Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle: Welche Rolle spielt Bildung für die Aufrechterhaltung jener Werthaltungen, sozialen Tugenden und Dispositionen, die für ein demokratisches Zusammenleben unerlässlich sind? Welche Bildungs- und Erziehungsaufgaben ergeben sich daraus? Wie kann gesellschaftliche Teilhabe durch Bildung menschenrechtlich abgesichert werden? Das Heft macht deutlich, dass zwischen Bildungs- und Erziehungsauftrag demokratiepädagogisch klar zu unterscheiden ist, wenn die Freiheit im Bildungssystem erhalten bleiben soll. Die Hefte der Reihe “Kirche und Gesellschaft eignen sich für die Bildungsarbeit. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit unter www.ksz.de.

Axel Bernd Kunze: Sind Bildungsfragen Gesellschaftsfragen? Überlegungen zur demokratiepädagogischen Bedeutung eines Rechts auf Bildung (Kirche und Gesellschaft; 417), Köln: J. P. Bachem Medien 2015.

Umfrage zur Familiensynode – Studierendenprojekt

Hier die Einladung von drei Studierenden der Theologie und der Sozialwissenschaften, sich an einer internationalen, an alle Gläubigen gerichtete Umfrage zur Familiensynode zu beteiligen. Sie führen diese Umfrage durch, werten den Rücklauf aus, und werden die Ergebnisse in den Vorbereitungsprozess der ordentlichen Synode einspeisen. Wer die Studierenden bei Ihrem Projekt unterstützen möchte, kann sich unter folgendem Link an der Umfrage teilnehmen: https://www.soscisurvey.de/synod2015

Weitere Informationen hier: Anschreiben Fragt die Gläubigen