Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter/in Nell-Breuning-Institut Frankfurt

Das Nell-Breuning-Institut der Hochschule Sankt Georgen sucht zum 1. März 2015 befristet auf drei Jahre einen/eine Wiss. Mitarbeiter/in (50%-Stelle, TVöD 13).

Nähere Informationen gibt es hier.

Bewerbungsschluss ist der 30.01.2015.

Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter/in IWE Bonn

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sucht für das Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet für 4 Jahre einen/eine Wiss. Mitarbeiter/in (Entgeltgruppe 13/14 TV-L).

Nähere Informationen gibt es hier.

Bewerbungsschluss ist der 12.01.2015.

JCSW 55/2014 – Menschenrechte in der katholischen Kirche

Das neue Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften hat den thematischen Schwerpunkt “Menschenrechte in der katholischen Kirche”.

Die Beiträge setzen sich mit Herausforderungen und uneingelösten Potentialen der Menschenrechte auseinander, deren Aneignung für die katholische Kirche mit der Sozialenzyklika Papst Johannes‘ XXIII. Pacem in terris und im Zweiten Vatikanischen Konzil grundsätzlich vollzogen wurde. Unter anderem rückt die Frage nach dem Stellenwert, der den Menschenrechten für die institutionelle Gestalt und die rechtliche Ordnung der Kirche sowie für die Kommunikation zwischen Gläubigen und Hierarchie zukommt bzw. zukommen kann, in den Fokus der sozialethischen Aufmerksamkeit.

Berichtet wird auch über Tagungen in Graz, Berlin, Schwerte und Heppenheim. Wie üblich werden laufende und in jüngster Zeit abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten zur katholischen Sozialethik angezeigt.

Die Druckausgabe dieses Bandes erscheint im November 2014 im Aschendorff Verlag, Münster.

Der Band kann über den Buchhandel (ISBN 978-3-402-10987-8) oder direkt beim Verlag bezogen werden. Die Beiträge können auch per Online-Abonnement gelesen werden.

Mehr Informationen zum aktuellen Band sowie das Inhaltsverzeichnis sind hier zu finden.

Communicatio Socials 3/2014: Ethik und Computerspiele

Lange Zeit entbrannten heftige Debatten über die Auswirkungen exzessiven Computerspielens – insbesondere einschlägiger Ego-Shooter – sobald “spielende” Jugendliche in Gewaltakte involviert waren. Die Medienberichterstattung nimmt mittlerweile jedoch Abstand von einfachen, linearen Erklärungsmustern. Zunehmend rückt der Vorwurf einer potentiell gewaltfördernden Wirkung in den Hintergrund und der Fokus verschiebt sich auf die bisher vernachlässigte Frage nach den ethischen Implikationen von Computerspielen.

Communicatio Socialis beleuchtet in Heft 3 (2014)  die Frage, ob Computerspiele ethisch-moralische Werte vermitteln können und inwieweit von ihnen relevante Wirkung auf das sich in der Adoleszenz entwickelnde Wertesystem ausgehen.

Das Heft ist bereits online und als Printausgabe erschienen. Insbesondere ist das komplette Inhaltsverzeichnis über den Internetauftritt der Zeitschrift inklusive der Abstracts der Artikel zugänglich. Die vollständigen Artikel sind allerdings online zugangsbeschränkt. Über die Bezugsmöglichkeiten kann man sich hier informieren.

 

Berliner Werkstattgespräche 2015: Transnationalität und politische Ordnung

Die Berliner Werkstattgespräche der Sektion “Sozialethik” der internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik beschäftigen sich vom 23.-25. Februar 2015 mit dem Thema “Transnationalität und politische Ordnung”.

Seit dem Bericht des Club of Rome (1972) hat sich zunehmend die Einsicht durchgesetzt, dass die Menschheit mit vielfältigen ökologischen, wirtschaftlichen und politischen Problemen konfrontiert ist, die von einer national ausgerichteten Politik nicht angemessen bewältigt werden können. Seither hat sich auch die internationale Ordnung „globalisiert“: Ein Geflecht politischer, rechtlicher und ökonomischer Institutionen, Vertragsregime und transnationaler Akteure hat sich zu einer neuartigen, „transnationalen“ Ordnungsstruktur entwickelt. Dieses vielfach als „Netzwerkstruktur“ beschriebene politische Geflecht wirft jedoch fundamentale politisch-ethische Fragen auf, sowohl hinsichtlich seiner Problemlösungseffizienz als auch seiner demokratischen Legitimation und Kontrollierbarkeit. Im Austausch mit Gesprächspartnern aus Völkerrecht, Politik- und Wirtschaftswissenschaften wird das Werkstattgespräch sowohl diese übergreifenden als auch exemplarische ethische Fragestellungen auf globaler wie europäischer Ebene diskutieren.

Eingeladen sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Christlichen Sozialethik, die ein abgeschlossenes Promotionsverfahren vorweisen können (Ausnahmen möglich). Anmeldeschluss ist der 15. Januar 2015.

Programm, Anmeldemöglichkeiten und nähere organisatorische Hinweise finden sich im Flyer.

CfP Societas Ethica 2015: Globalisation and Global Justice

Die Jahrestagung der Societas Ethica (Europäische Forschungsgesellschaft für Ethik) findet im kommenden Jahr vom 20.-23. August in Linköping (Schweden) statt.

Im Zentrum steht das Thema “Globalisation and  Global Justice”. In mehreren Konferenzteilen soll es schwerpunktmäßig um folgenden Aspekte gehen:

  • Global ethics, global values, natural law and universalism
  • Global justice; distributive and historical, and international aid
  • The ethics of the global economy; financial market, fair trade and corporate responsibility
  • Ethical challenges of the globalisation of social media and of information and communication technology
  • Migration and ethics
  • Nationalism, cosmopolitanism and global governance
  • Open channel (for PhD students)

Der komplette Call findet sich hier. Paper für einen Vortrag können bis 31. März 2015 eingereicht werden.

“Wozu ist das Böse gut?”

Wie in den vergangenen Jahren vergibt das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (fiph) auch 2015 wieder einen mit insgesamt  6000 Euro dotierten internationalen Wissenschaftlichen Preis. Die diesjährige Preisfrage lautet “Wozu ist das Böse gut?”.

[D]ie Preisfrage 2015 zielt darauf, die Rede vom Bösen zu befragen. Es sollen die Voraussetzungen der Rede vom Bösen offengelegt werden, und zwar in verschiedenen zwischenmenschlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Kontexten.

Bis 31. März 2015 können bislang unveröffentlichte thematisch einschlägige philosophische Essays in deutscher oder englischer Sprache mit einer Länge von max. 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) am fiph eingereicht werden.

Nähere Informationen zu Fragestellung und Konditionen finden sich hier.

 

CfP Forum Sozialethik 2015: Demokratie und Partizipation im 21. Jahrhundert

„Alles Politische beginnt (und endet) mit der Partizipation“, so der Befreiungsphilosoph Enrique Dussel. Ob in Lateinamerika, Europa, Nordafrika oder Asien – vielerorts fordern Menschen demokratische Partizipation ein, unabhängig davon, ob sie bereits in einer Demokratie leben oder nicht. Wie ist es also um das Verhältnis von Demokratie und Partizipation im 21. Jahrhundert bestellt? Neben dem Postulat, dass es modernen Demokratien nicht mehr gelänge, die Sinnfrage zu beantworten, stellt eine säkulare und plurale Gesellschaft gerade an die Repräsentationsfunktion der Demokratie ihre Anfrage: Kann es einer (repräsentativen) Demokratie überhaupt gelingen, die Vielfalt der in der Gesellschaft vorhandenen Interessen und Meinungen widerzuspiegeln? Immer weniger Menschen scheint es etwa möglich, sich mit Parteien und deren Programmen klar zu identifizieren. Gleichzeit sinkt seit der Jahrtausendwende kontinuierlich die Wahlbeteiligung – einhergehend mit einer Zunahme der sozialen Exklusion –, was in öffentlichen Debatten meist versucht wird mit einer „Politikverdrossenheit“ zu erklären.

Die Frage nach der Zukunft der Demokratie wird also auch zu einer Frage der Partizipation in der Demokratie sowie damit einhergehenden Inklusions-, beziehungsweise Exklusionsmechanismen. Wer partizipiert heute wie an demokratischen Prozessen? An welchen Kriterien bemisst sich eine angemessene Partizipation(sermöglichung)? Wer wird von wem an den entsprechenden Prozessen wodurch ausgeschlossen? Welche dahinterliegenden Machtstrukturen sind identifizierbar? In diesem Kontext gilt es beispielsweise das Verhältnis von Demokratie, Politik und Wirtschaft kritisch zu hinterfragen, Lobbyismus und die Rolle der Medien kontrovers zu diskutieren.

Den Rahmen dieser Diskurse bildet eine zunehmend globalisierte Welt, in der nicht zuletzt die Macht der Banken, globaler Unternehmen und Technokraten die Spielräume demokratischer Partizipation einzuschränken scheint. Auch komplexe Entscheidungsprozesse supranationaler Regime und internationaler Organisationen werden zu einer Anfrage an die Demokratie.

Das Forum Sozialethik 2015 (16.-18. September 2015) will den Herausforderungen für die Christliche Sozialethik, die in diesem Entwicklungen liegen nachspüren. Sie ist in diesen Diskursen herausgefordert, ihren genuinen Beitrag zu formulieren. Welche theologischen und ethischen Grundlagen sind für ihr Urteil entscheidend?

Das Vorbereitungsteam (Luisa Fischer, Christian Henkel, Stefanie A. Wahl, Sebastian Zink) lädt Interessierte herzlich ein, sich mit einem Beitrag an der Tagung zu beteiligen und etwa anhand der eigenen Forschungsperspektive Fragen zu Demokratie und Partizipation im 21. Jahrhundert aus Sicht einer Christlichen Sozialethik zu diskutieren. Angesprochen sind NachwuchswissenschaftlerInnen (Promotion, Habilitation) sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. VertreterInnen aus benachbarten Disziplinen (Philosophie, Soziologie und andere Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften usw.) sind ebenso herzlich willkommen. Das Forum pflegt einen Werkstattcharakter: das heißt, dass besonderer Wert auf den freien wissenschaftlichen Austausch gelegt wird. Dafür dienen die Beiträge als Grundlage.

Nähere Informationen sind dem Call for Papers zu entnehmen. Der Call ist geöffnet bis 18. April 2015.

Alle weiteren Informationen auf der Tagungswebseite.

 

CfP Workshop Ethik: Grenzen der Moral

Vom 23.-25. März 2015 findet der 14. Workshop Ethik im Martin-Niemöller-Haus in Schmitten-Arnoldshain statt. Das Diskussionsforum steht diesmal unter dem Thema “Grenzen der Moral”.

Folgenden Fragen sollen dabei unter anderen diskutiert werden:

Ist die Moral wirklich für alles zuständig oder gibt es Fälle, in denen man ihren Anspruch zurückweisen muss? Gibt es so etwas wie einen illegitimen Imperialismus des Moralischen? So verwehrt sich beispielsweise die Kunst mit ihrem Autonomieanspruch gegen moralische Vorgaben. Ähnliches gilt für die Wissenschaft: Wahrheit darf nicht von Moral abhängig gemacht werden und auch die Suche nach ihr kann beeinträchtigt werden, wenn zu schnell moralische Verbote aufgestellt werden. Tiere oder sogar Pflanzen als Träger moralischer Rechte anzusehen, könnte eine unzulässige Ausweitung des Bereichs des Moralischen sein. Moralische Forderungen sind sicher dort fehl am Platz, wo jemand mit ihnen konfrontiert wird, der ihnen gar nicht nachkommen kann: Ultra posse nemo tenetur. Mit diesem Argument wird z.B. in der Wirtschaftsethik häufig begründet, dass moralische Appelle sinnlos seien, wenn die Rahmenbedingungen m oralisches Handeln bestrafen. In Dilemma-Situationen steht man vor dem Problem, dass man nicht allen moralischen Normen zugleich entsprechen kann. Lässt sich ein solches Dilemma durch eine Begrenzung von Moral auflösen? Eine allzu dominante Moral kann die Sensibilität für die Besonderheiten eines Einzelfalls schwächen und verhindern, dass man ihm gerecht wird. Dafür, dass ein moralischer Rigorismus menschenverachtende Konsequenzen haben kann, gibt es in Geschichte und Gegenwart genügend Beispiele. Auch kann moralische Empörung – eigentlich eine wichtige Quelle ethischer Erkenntnis – unangebracht sein. Schließlich ist es denkbar, dass moralische Fortschritte im Übergang von einer „schlechteren“ zu einer „besseren“ Moral nur möglich sind, wenn erstere in ihre Schranken gewiesen wird oder sogar erst dann, wenn Moral überhaupt relativiert wird. Die Antwort auf die Frage nach Grenzen der Moral hängt sicherlich auch vom jeweiligen moraltheoretischen Ansatz ab. Schließlich kommt man aber auch um eine paradoxe Frage nicht herum: Wer bestimmt die Grenzen der Moral? Ist dafür nicht letztlich doch wieder nur die Moral fähig und zuständig?

Der Workshop Ethik ist für den wissenschaftlichen Nachwuchs eine gute Gelegenheit, sich einem jungen interdisziplinären Fachpublikum mit einem Vortrag zu präsentieren.

An diesem Workshop werden mit Prof. Dr. Johannes Fischer, Dr. Franziska Marinsen und Prof. Dr. Nico Scarano drei ausgewiesene Experten teilnehmen. Alle weiteren Vorträge werden von den Teilnehmenden übernommen. Für jeden Vortrag sind 20 Minuten mit anschließender 40minütiger Diskussion vorgesehen.

Der CfP findet sich hier und bis zum 01.12.2014 offen.

Dialog Wirtschaft – Ethik: Destination Nachhaltigkeit: Ein Kompass für die Zukunft des Tourismus

Das Katholisch-Soziale Institut in Bad Honnef führt am 26.11.2014 in Kooperation mit der Internationalen Hochschule für Business und Management (IUBH) eine Veranstaltung zum Thema “Destination Nachhaltigkeit: Ein Kompass für die Zukunft des Tourismus” durch. Rahmen ist der halbjährlich stattfindende „Business +/- Ethics Dialog“ des Instituts.

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich hier.

EthikJournal 2/2014 und Fachkonsultation Hospiz und Palliative Care

Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe des EthikJournals mit dem Thema “Sterben und Tod” erschienen.

Diese Ausgabe thematisiert Fragen menschlichen Sterbens sowohl hinsichtlich ihrer kulturellen und sozialen Deutungsmuster als auch mit Bezug auf ihre Implikationen für sozialprofessionelles Handeln.

Als Ausgangspunkt dienen grundsätzliche Überlegungen zu Sterben und Tod aus philosophischer Perspektive (Héctor Wittwer). H. Christof Müller-Busch zeichnet die geschichtliche Entwicklung von Palliative Care als ein Konzept interdisziplinärer Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden nach, innerhalb dessen Medizin, Pflege und Soziale Professionen im eigentlichen Sinne des Wortes zusammenwirken. Albert Mühlum erörtert anschließend daran in seinem Beitrag besondere Aufgabenprofile, die wesentlich vom hospizlich-ambulanten Leitgedanken geprägt sind. Ramona Bruhn, Andreas Heller und Benjamin Straßer entwickeln in einer knappen Skizze zur Palliativen Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung Welche spezifischen Akzente diese Assistenz besitzt. In diese interdisziplinären Beiträge eingelagert sind theologisch-ethische Überlegungen zu Bedeutungen und Bedrohungen menschwürdigen Sterbens (Andreas Lob-Hüdepohl). Neben diesen systematischen Beiträgen bespricht Angelika Pillen das Buch Ethik-Policy Palliative Sedierung. Theoretische Grundlegungen für ethische Abwägungen in der Praxis von Annette Riedel (2014).  Direkt zu dieser Ausgabe geht es hier.

Außerdem veranstaltet das ICEP in Kürze in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband e.V., dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband e.V. und der Katholischen Akademie in Berlin e.V. eine Fachkonsultation zu “Hospiz und Palliative Care” mit anschließendem allgemeinöffentlichen Akademieabend, die explizit die aktuell geführte Debatte um ein angemessenes Verständnis und das Verhältnis von Selbstbestimmung und Lebensschutz mit Blick auf die Suizidbeihilfe aufnimmt und in diesem Kontakt insbesondere nach Chancen und Perspektiven von Palliative Care und Hospiz fragt. Im Zentrum der Fachkonsultation steht im Austausch mit allen beteiligten Professionen und politischen Verantwortungsträgern die Frage nach Bedarfen und Ansatzpunkte einer strukturellen Stärkung von Hospiz und Palliative Care. Ziel der Abendveranstaltung ist es, den Gesetzgebungsbedarf zur Suizidbeihilfe kritisch zu diskutieren. Siehe auch das Programm (mit Anmeldemöglichkeit) sowie den Flyer zum Akademieabend.

 

 

 

Professor/in für Moraltheologie

An der Universität Regensburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Professur für Moraltheologie zu besetzen.

Bewerbungsschluss ist am 11.12.2014. Nähere Informationen finden sich in der Ausschreibung.

Tagung: Die Zukunft der Zivilgesellschaft

Was ist und wohin geht die globale Zivilgesellschaft? In welcher Gesellschaft möchten wir leben? Diesen und damit verbundenen Fragen geht das Institut für Sozialstrategie gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover auf einer gemeinsam veranstalteten Tagung zur “globalen Zivilgesellschaft” nach, die am 17. Oktober 2014 in Hannover stattfinden wird. 

Zur Sprache kommt nicht nur der Weg der globalen Zivilgesellschaft, sondern auch die Herausforderung der “digitalen Zivilgesellschaft”. Vorträge zur kirchlichen Zivilgesellschaft und zur lokalen Zivilgesellschaft runden das Programm ab. Vortragen werden Ulrich Hemel, Jürgen Manemann, Felix Ekardt und Alexander Filipovic; den Abendvortrag zum Thema “Zivilgesellschaft als Kulturgesellschaft?” hält Adrienne Goehler.

Anlass der Veranstaltung sind zwei Jubiläen: Zum einen 1200 Jahre Diözese Hildesheim; zum anderen feiert das Institut für Sozialstrategie sein erstes Jubiläum: Seit nunmehr fünf Jahren erforscht es unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel die strategische Gestaltung der globalen Zivilgesellschaft.

Das Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung finden sich hier.

Veröffentlichung: armgemacht – ausgebeutet – ausgegrenzt?

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Blanc, Julia/Brinkschmidt, Maria/Krauß, Christoph/Reichert, Wolf-Gero (Hgg.): armgemacht – ausgebeutet – ausgegrenzt? Die “Option für die Armen” und ihre Bedeutung für die Christlich Sozialethik (= Forum Sozialethik 14), Münster: Aschendorff 2014.

19,80 Euro

ISBN: 978-3-402-10640-2

Rund ein Jahre nach der Tagung des Forum Sozialethik “Was tun (wir – mit den – für) die Armen? Die Bedeutung der Option für die Armen in der Sozialethik” kann sich das Herausgeberteam über die daraus hervorgegangene Veröffentlichung freuen.

Die biblische „Option für die Armen“ bildet eine zentrale Leitperspektive christlich profilierter Sozialethik. Sie fordert dazu auf, ethische Problemlagen aus Sicht derer zu betrachten, die „arm“ sind bzw. „arm gemacht“ werden. Die „Option für die Armen“ wurde von der lateinamerikanischen Ortskirche wieder-entdeckt, von Papst Johannes Paul II. in die gesamtkirchliche Sozialverkündigung (Sollicitudo Rei Socialis) integriert und aktuell von Papst Franziskus mit seinem Leitwort „einer armen Kirche für die Armen“ (Evangelii Gaudium) erneut in den Blickpunkt gerückt: Es ist ein Appell an die Christliche Sozialethik bzw. die Theologie insgesamt, an die Institution Kirche und nicht zuletzt an Christinnen und Christen vor Ort, einen Perspektivenwechsel zu vollziehen und entsprechendes Engagement zu zeigen.

Zu bestellen ist der Band  über die Seite des Aschendorff Verlags.

Universitätsassistent/in am Institut für Sozialethik an der Universität Wien

An der Universität Wien ist ab 01.10.2014 die Position einer/eines Universitätsassisten/in (“prae doc”) am Institut für Sozialethik bis 30.09.2015 mit einem Beschäftigungsumfang von 30 Stunden/Woche zu besetzen. Bewerbungsschluss ist am 21.09.2014. Nähere Informatioenen finden Sie in der Ausschreibung.